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Newsletter 12/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch zum Jahresende haben wir wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen für Sie zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neues duales Studienmodell an der Hochschule Biberach

Vertragsunterzeichnung mit den Beteiligten von Schule und Hochschule; Foto: Hochschule Biberach

Gemeinsam mit der Karl-Arnold-Schule wird die Hochschule Biberach ab kommendem September ein weiteres kooperatives Studienmodell anbieten. Die entsprechenden Verträge für das Biberacher Modell "Energie-Ingenieurwesen/Technische Gebäudeausrüstung" wurden jetzt von beiden Institutionen unterschrieben.

Das Biberacher Modell verbindet die Ausbildung zum Anlagenmechaniker mit dem Studium des Energie-Ingenieurs. Absolventen des dualen Studienmodells finden berufliche Perspektiven im Bereich Gebäudesysteme, also der technischen Ausstattung von Gebäuden mit einem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien und deren rationellem Einsatz.

Das Biberacher Modell für den Studiengang Energie-Ingenieurwesen startet im September 2015; interessierte Frauen und Männer können sich im Mai nächsten Jahres zum ersten Mal bewerben. Voraussetzung hierfür ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife sowie die Fachhochschulreife.
Unterstützt wird das Modell durch die Handwerkskammer Ulm, den Industrieverband Technische Gebäudeausrüstung Baden-Württemberg e. V. , das Beratungsnetzwerk für Sanitär-Heizung-Klima-Unternehmen (shk-aktiv) sowie zahlreiche Unternehmen aus der Region.

Die Hochschule bietet auch in anderen Studiengänge kooperative Studienmodelle an; dies sind beispielsweise die Biberacher Modelle "Bauingenieur Plus", "Holzbau/Projektmanagement" sowie - ebenfalls neu ab 2015 - "Baubetriebswirt Plus".

Neues Studienmodell "Orientierung Technik" für zukünftige Ingenieure

Foto: Martin Stollberg

Welcher Studiengang ist der richtige für mich? Bin ich mit meinen Mathe- oder Physikkenntnissen ausreichend fit für ein ingenieurwissenschaftliches Studium? Auf diese und änliche Fragen von Schülerinnnen und Schülern reagiert der dritte Standort der Hochschule Furtwangen mit einem neuen Angebot: Orientierung Technik. Von März 2015 an können erstmals 15 junge Menschen unterschiedliche ingenieurwissenschaftliche Disziplinen kennenlernen, ihr Wissen in allgemeinen Fächern stärken und sich einen Studienplatz in ihrem Wunschstudiengang sichern.

Mit Orientierung Technik schnuppern Studierende in die Fachgebiete Medizintechnik, Werkstofftechnik, Maschinenbau und Fertigungstechnik, Mechatronik und Simulation hinein. Innerhalb eines halben Jahres gewinnen sie einen Eindruck von der Hochschulstadt Tuttlingen und dem Studienalltag. Das Semester macht mit Einrichtungen der Hochschule - wie der Bibliothek oder Laboren - vertraut. Seminare zu Zeitmanagement und Entscheidungsfindung stehen genauso auf dem Programm wie Präsentations- und Arbeitstechnik. So finden Teilnehmende schnell heraus, welche Fachrichtung am besten zu ihnen passt.

Darüber hinaus lernen sie in Orientierung Technik verschiedene Unternehmen und Branchen kennen. In fachbezogenen Praktika und Seminaren erhalten sie einen Überblick über typische Ingenieurberufe.

Bewerbungen für das Sommersemester 2015 sind bis zum 15. Januar möglich. Das zertifizierte Vollzeitstudium Orientierung Technik ist kostenfrei. Wenn entsprechende Bedingungen erfüllt sind, kann BAföG bezogen werden. Viele der Fächer sind für das Bachelor-Studium anrechenbar. Zugangsvoraussetzung ist das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife oder ein gleichwertiger Schulabschluss.

Weitere Informationen unter: www.orientierung-technik.de.

Hochschulen

Top Ten-Platzierung für Agrarforschung der Universität Hohenheim

Gleich zwei Mal steht die Agrarforschung der Universität Hohenheim in diesem Herbst auf dem Siegertreppchen: nach dem weltweit beachteten Forschungsranking der National Taiwan University (NTU) bescheinigt auch das erste Ranking der Zeitschrift U.S. News & World Report Ranking eine bundes- und weltweite Spitzenposition. Global gesehen stehen die Hohenheimer Forscher auf Platz 7, europaweit auf dem 3. Platz und bundesweit auf Platz 1. Das Nachrichtenmagazin, das die Studie in Auftrag gab, gehört mit dem Time Magazine und Newsweek zu den drei auflagenstärksten Zeitschriften in den USA.

In seinem Ranking veröffentlichte das Nachrichtenmagazin die 500 forschungsstärksten Universitäten weltweit sowie die akademischen Spitzenreiter in mehreren Disziplinen. Gemessen wurden die Universitäten an ihrem weltweiten wissenschaftlichen Ruf, ihrer Publikationsleistung und der Zahl ihrer häufig zitierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

In der Agrarforschung nimmt die Universität Hohenheim global gesehen den 7. Platz ein, zweitbeste Universität aus Deutschland ist die TU München auf Platz 19. Den ersten Platz in der Weltrangliste belegt die Universität Wageningen aus den Niederlanden.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Forschungsranking der National Taiwan University die Universität Hohenheim in der Agrarforschung weltweit auf Platz 18 gesehen. Auch in diesem Ranking nahm die Universität Hohenheim in Deutschland den ersten Platz ein.

Neues Angebot „Service Learning“ an der Universität Ulm

Foto: privat/Universität Ulm

Das Institut für Psychologie und Pädagogik der Universität Ulm bietet seit Anfang des Jahres "Service Learning" an. Dabei können Studentinnen und Studenten ihr frisch erworbenes Wissen in gemeinnützigen Projekten praktisch umsetzen. Der erste Kooperationspartner ist das "Netzwerk für Demokratie und Courage e.V. (NDC)", das landesweit Projekttage an Schulen veranstaltet.

Das Konzept "Service Learning" stammt aus den USA, wo das ehrenamtliche Engagement während des Studiums seit langem fest verankert ist. Die Verbindung von universitärer Theorie mit gemeinnütziger Praxis erweitert die Kompetenz der Studierenden - und zugleich geben sie für das Privileg, studieren zu können, der Gesellschaft dafür auch etwas zurück. Auch in Deutschland ist "Service Learning" mittlerweile an vielen Universitäten, Fachhochschulen, Technischen Hochschulen und Schulen zu Hause - nun auch an der Universität Ulm.

Initiator des neuen Angebots ist das Institut für Psychologie und Pädagogik. Dort ist Claudia Rodopman für die Planung und Koordination der "Service Learning"-Projekte zuständig. Nachdem mit dem "Netzwerk für Demokratie und Courage" (NDC) ein erster Kooperationspartner gefunden war, warb Claudia Rodopman in einem Kolloquiums-Vortrag für das Angebot - mit unerwartetem Erfolg: "Ich habe mich sehr über das große Interesse gefreut", erzählt sie. Es bewarben sich weit mehr Studierende um die Teilnahme, als es Plätze gab, sodass die 18 Teilnehmer für das Engagement beim NDC schließlich in Bewerbungsgesprächen gefunden werden mussten.

Das bundesweit agierende NDC hat sich zur Aufgabe gemacht, gegen diskriminierendes und rassistisches Gedankengut an Schulen, Berufsschulen und Jugendeinrichtungen aufzutreten und demokratiefördernde Bildungsarbeit zu leisten. Bei den - für die Schulen kostenlosen - Projekttagen werden Jugendliche zu couragiertem und demokratischem Handeln ermutigt. Die Konzepte mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind dabei auf verschiedene Ziel- und Altersgruppen ab der 8. Klasse ausgerichtet.

Mehr über den NDC und die Möglichkeit zu Projekttag-Buchungen gibt es unter http://www.netzwerk-courage.de/.

Kooperation zwischen der Hochschule Esslingen und China wird gestärkt

Seit 18 Jahren besteht eine Kooperation zwischen der Yangzhou University (YZU) in China und der Fakultät Fahrzeugtechnik an der Hochschule Esslingen. Vor Kurzem besuchte nun die neue Leitung der chinesischen Partnerhochschule den Campus Stadtmitte. "Unsere chinesischen Partner möchten die Kooperation ausbauen und auch mit anderen Fakultäten bei uns zusammenarbeiten", erläuterte Hochschulrektor Prof. Dr. Christian Maercker.

Im Fokus steht dabei der Austausch von Studierenden sowie Dozentinnen und Dozenten in Bachelor-und Masterstudiengängen. "Die chinesische Uni hat ein starkes Interesse an dem deutschen Hochschul-System - insbesondere an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften", sagte der Rektor. Dieses Modell möchte die Yangzhou University übernehmen. Deshalb informierte sich die chinesische Delegation besonders darüber, wie sich praxisbezogene Studiengänge in Mint-Fächern, der Betriebswirtschaft und dem Wirtschaftsingenieurwesen aufbauen lassen.

Anlässlich des Antrittsbesuchs wurde der Kooperationsvertrag zwischen den Hochschulen erneuert und in feierlichem Rahmen unterzeichnet. Beide Seiten bekräftigten den Wunsch, die bestehenden Austauschprogramme auf Bachelor- und die Kooperation auf Master-Ebene fortzuführen sowie auf weitere Fakultäten auszuweiten. "Hierzu ist jedoch noch ein englischsprachiges Programm für die Fakultäten Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesenan der Yangzhou University notwendig", erläuterte die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Beate Maleska. "An der Fakultät Fahrzeugtechnik gibt es bereits seit vielen Jahren englische Lehrangebote in China."

Bereits seit 2002 nehmen Studierende der YZU am "International Automotive Engineering Program" der Fakultät Fahrzeugtechnik in Esslingen teil. Im Gegenzug absolvieren Esslinger Studierende für ein Semester anrechnungsfähige Fachkurse im "International Mechanical and Automotive Program"an der YZU, können chinesische Sprachkenntnisse vertiefen oder aufbauen.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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