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Newsletter 12/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahresende möchten wir uns bei Ihnen herzlichst für Ihr Interesse an unserem Newsletter und Ihre Treue bedanken. Die kontinuierlich steigenden Abonnentenzahlen freuen uns sehr. Vielen Dank!

Auch im letzten Monat des Jahres haben wir für Sie Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen sowie einen guten Start in das neue Jahr 2013 wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Rund ums Studium

Masterstudienplätze: Ausbau startet 2013

Die Zahl der Studierenden steigt seit Jahren und die starken Jahrgänge drängen nun in den Masterbereich der Hochschulen. Die baden-württembergische Landesregierung stellt deshalb bis 2016 in zwei Ausbaustufen 6.300 zusätzliche Masteranfängerplätze zur Verfügung: 3.900 Plätze entstehen mit dem Doppelhaushalt 2013/14. Weitere 2.400 mit dem Haushalt 2015/16.

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, reagiert damit auf den gestiegenen Bedarf in den Hochschulen. Die Studierendenzahlen waren dort in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die Landesregierung hat dem zuerst mit der Schaffung von 22.500 zusätzlichen Bacheloranfängerplätzen Rechnung getragen. Nun strömen die starken Jahrgänge in den Masterbereich und erfordern dort den Ausbau von bisher 9.500 Anfängerplätzen auf insgesamt 15.800 Plätze.

"Unsere Hochschulpolitik folgt einer klaren Leitidee: Die Verstetigung der Innovationsfähigkeit unseres Landes", sagt Bauer. Ein wesentliches Element hierbei sei die Zukunftsfähigkeit des Hochschulsystems im Hinblick auf die Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl akademischer Fachkräfte auf Masterniveau für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bauer ist überzeugt, dass der Masterausbau gleichzeitig die Akzeptanz des Bachelorabschlusses weiter erhöhen wird. Weil klar werde, dass Masterplätze künftig kein knappes Gut seien, werde auch der Blick darauf sachlicher werden. Studierende würden künftig ganz nüchtern für sich entscheiden, ob ein Master für ihre beruflichen und wissenschaftlichen Perspektiven wichtig sei oder nicht. Für die Ministerin steht fest: "Der Bachelor ist als Regelabschluss konzipiert. Er ist ein starker Abschluss, der für viele berufliche Karrieren eine hervorragende Voraussetzung ist."

In der ersten Stufe wird das Masterausbauprogramm jährlich mit 38,9 Millionen Euro veranschlagt. Ab Stufe zwei kommen zusätzlich 22,7 Millionen hinzu, sodass den Hochschulen ab 2015/16 jährlich insgesamt 61,6 Millionen Euro zusätzliche Mittel für die Lehre zur Verfügung stehen.

Finanzminister Nils Schmid sagte: "Auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung ist es wichtig, dass die Bildungsinfrastruktur im Land weiter ausgebaut wird. Gute Bildung ist die Kernkompetenz des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg. Ich freue mich, dass wir als Landesregierung dies gemeinsam leisten. Das ist gut investiertes Geld."

Auf die Universitäten entfallen dabei rund zwei Drittel der neuen Masteranfängerplätze, ein weiteres Drittel entsteht an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). In kleinerem Umfang werden auch in den Pädagogischen Hochschulen und Kunsthochschulen Plätze zur Verfügung gestellt.

Mit Blick auf den hohen wissenschaftlichen Standard der Masterstudiengänge wird der Ausbau bereits in der ersten Stufe durch die Zuweisung von Stellen für Professorinnen und Professoren, akademisches Personal und Verwaltungspersonal flankiert. Dabei werden in der ersten Ausbaustufe 132 W3-Stellen, 132 E13-Stellen und 66 E5-Stellen ausgebracht. Sie stehen befristet für den Ausbau zur Verfügung. Die zweite Stufe beinhaltet ein ähnliches Volumen.

Beratung für ein erfolgreiches Fernstudium

Das Fernstudienzentrum (FSZ) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bietet fachliche Unterstützung und berät im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg trägerunabhängig Interessierte, die ein Fernstudium anstreben oder sich berufsbegleitend weiterbilden möchten. Im letzten Studienjahr haben 173 Studierende, die Betreuungsleistungen des FSZ in Anspruch genommen haben, ihr Studium an der FernUniversität Hagen abgeschlossen. Seit Anfang Dezember läuft die Einschreibungsphase zum Sommersemester 2013 an der FernUniversität in Hagen und bei anderen Anbietern. Bei der Studienwahl und im Bewerbungsprozess berät das FSZ Fernstudieninteressierte.

Weitere Informationen: www.fsz.kit.edu

Hochschulen

Temporärer Ausbau von Sozialstudiengängen an nichtstaatlichen Hochschulen

Sozialstudiengänge an nichtstaatlichen Hochschulen sollen temporär gefördert werden. Dies hat der Ministerrat in einer Sitzung vor Weihnachten beschlossen. "Pflege, Frühpädagogik und Inklusive Pädagogik sind entscheidende Wegmarken, um den demographischen Herausforderungen in unserer Gesellschaft gerecht zu werden", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Donnerstag (27. Dezember) in Stuttgart. "Wir wissen um die hohe Nachfrage nach Studienanfängerplätzen in diesen Bereichen der sozialen Arbeit, denen wir auch hohe Bedeutung beimessen. Mit dieser Nachfrageentwicklung hat der Ausbau der Studienanfängerplätze sowohl bei den staatlichen als auch bei den staatlich anerkannten Hochschulen in den letzten Jahren aber nicht Schritt gehalten".

Für die Dauer der besonders hohen Nachfrage solle ein entsprechender Ausbau der Studienanfängerplätze bei den nichtstaatlichen Hochschulen gefördert und hierfür eine besondere Förderlinie aufgelegt werden. Gedacht sei an eine auf eine Teilfinanzierung beschränkte Förderung. Das Wissenschaftsministerium kalkuliere mit einer Förderung von jährlich 70 zusätzlichen Studienanfängern im Bereich von Frühpädagogik und Inklusiven Pädagogik sowie mit weiteren 70 zusätzlichen Studienanfängern pro Jahr im Bereich von Sozialer Arbeit und Pflege.

Ministerin Bauer: "Gefördert werden die Studienplätze, wenn sie den Studierenden dieselben Rahmenbedingungen bieten wie im staatlichen Bereich. Insbesondere muss die nichtstaatliche Hochschule darauf verzichten, von den Studierenden in diesen Studiengängen Studiengebühren zu erheben". Damit wolle die Landesregierung alle diejenigen zu einem Studium ermuntern, die ansonsten auf Studiengänge an staatlichen Hochschulen ausgewichen wären, so die Ministerin.

KIT ist Mitbegründer des „International University Consortium in Earth Science" (IUCES)

Elf Universitäten aus sieben Ländern haben das "International University Consortium in Earth Science" (IUCES) gegründet. Auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gehört dieser Vereinigung an. IUCES verfolgt das Ziel, die internationale Zusammenarbeit in den Geo-, Hydro- und Umweltwissenschaften zu stärken und langfristig als Ansprechpartner für Politik, Medien und Gesellschaft zu fungieren. Im November dieses Jahres hielt IUCES seine offizielle Gründungsversammlung im chinesischen Wuhan ab.

Zur Vereinigung IUCES zählen unter anderem das Lawrence Berkeley National Lab und die Stanford University (beide USA), die Université Pierre et Marie Curie (Paris) und die University of Hong Kong. Initiator des Netzwerks war die China University of Geosciences (CUG) in Wuhan. Zu seinem Gründungspräsidenten wählte IUCES den Präsidenten der CUG, Professor Yanxin Wang. Das KIT wurde von Chief Science Officer Dr. Karl-Friedrich-Ziegahn sowie Nico Goldscheider, Professor für Hydrogeologie am Institut für Angewandte Geowissenschaften (AGW), bei der Versammlung in Wuhan vertreten.

"IUCES bietet die Chance, den Erdwissenschaften weltweit die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die ihnen zukommt", sagt Karl- Friedrich Ziegahn. "Für die Zukunft der Erde und ihrer Bevölkerung sind Geo-, Hydro- und Umweltwissenschaften sowie verwandte Disziplinen von entscheidender Bedeutung - das Spektrum der Themen reicht von der Suche nach Seltenen Erden über das Wasserressourcen-Management bis hin zur nachhaltigen Energieversorgung." Diese Themen entsprechen der Bandbreite der Aktivitäten an den KIT-Fakultäten Bau-Geo-Umwelt und (Geo- )Physik, am KIT-Zentrum Klima und Umwelt sowie am KIT-Zentrum Energie.

Ursprünglich war das Konsortium für eine Zusammenarbeit in der Lehre konzipiert, inzwischen ist auch eine Kooperation in der Forschung vorgesehen. Geplant ist, gemeinsame Projekte anzustoßen sowie den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden anzuregen.

Studierende der Hochschule Heilbronn überzeugen bei Fallstudienwettbewerb

Seit 2012 ist die Hochschule Heilbronn, vertreten durch den Studiengang "Betriebswirtschaft, Marketing- und Medienmanagement", Mitglied im "Network of International Business Schools (NIBS)", in dem derzeit mehr als 100 Hochschulen auf der ganzen Welt verbunden sind. Im jährlich stattfindenden Fallstudienwettbewerb hat es nun eine Gruppe von vier Studierenden aus dem Studiengang "Betriebswirtschaft, Marketing- und Medienmanagement" in der Qualifikationsrunde als einziges deutsches Hochschulteam auf Anhieb ins Finale geschafft. "Das ist nicht selbstverständlich", freut sich der betreuende Professor Dr. Joachim Link mit seinen Studierenden. "Das akademische Niveau des Wettbewerbs ist sehr hoch, insbesondere auch deshalb, weil speziell die US-amerikanischen und kanadischen Hochschulen mit der Fallstudienmethode bestens vertraut sind und zudem als Muttersprachler Vorteile in dem englischsprachigen Wettbewerb haben."

Im März 2013 werden die Studierenden der Hochschule Heilbronn/Campus Künzelsau sowie die Teams neun anderer Hochschulen, insbesondere aus den USA und Kanada, an dem in Leuven (Belgien) stattfindenden Finale teilnehmen. In der Finalwoche werden die Teams die Aufgabe haben, die besten Ideen und Lösungen für strategische Problemstellungen in Unternehmen zu finden. Jeder Fall wird vor einer Jury, bestehend aus akademischen Experten und Praktikern, präsentiert und verteidigt. "Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Hochschule bei den Finals zu vertreten und uns mit den weltweit besten Teams zu messen", war die einhellige Meinung der beteiligten Studierenden Eileen Bullinger, Heidi Häberle, Carolin Knödler und Tim Seroneit.

Das "Network of International Business Schools (NIBS)" ist eine Gruppe von Business Schools aus der ganzen Welt, die daran glauben, dass Internationalisierung und Globalisierung der Wirtschaft wesentliche Elemente in der Entwicklung von Management-Praktiken sind. Die NIBS-Mitglieder sind der Überzeugung, dass höhere Bildung und Ausbildung eine starke internationale Ausrichtung beinhalten muss.

Weitere Informationen im Internet unter: http://www.nibsweb.org/

Note „herausragend“ für anglistische Linguistik der Universität Stuttgart

Ein neuartiges Forschungsrating des Wissenschaftsrats hat die Qualität der anglistischen Linguistik an der Universität Stuttgart als "herausragend" eingestuft. In einer Pilotstudie zur Weiterentwicklung von Forschungsratings hat der Wissenschaftsrat mit einer für die Geisteswissenschaften neuartigen Auswertungsmethode die Fächer Englische Sprachwissenschaften, Anglistik: Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Amerikastudien an der Universität Stuttgart evaluiert. Die Abteilung Anglistik am Institut für Linguistik der Universität Stuttgart erzielte die Bewertung "herausragend" in den Kategorien "Forschungsqualität", "Reputation", "Forschungsermöglichung" und "gut/befriedigend" in der Kategorie "Transfer an außeruniversitäre Adressaten".

Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, kommentierte das auf der Pressekonferenz des Wissenschaftsrats in Berlin vorgestellte Ergebnis: "Dieses Urteil 'herausragend' freut uns gleich in dreifacher Hinsicht: Es belegt, wie leistungsstark eine kleine universitäre Fachrichtung sein kann, wenn sie sich - wie in Stuttgart - in einem Sonderforschungsbereich interdisziplinär vernetzt. Dieser Spitzenplatz zeigt erneut, dass in Stuttgart nicht nur die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächer exzellente Forschung betreiben. Und schließlich wird die spezifische Stuttgarter Ausrichtung der Geisteswissenschaften im Umfeld einer technisch orientierten Universität als erfolgreich bestätigt."

Hochschulen übernehmen wissenschaftliche Begleitforschung zur Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschulen verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Talenten, Interessen und Leistungen optimal in ihrer Individualität zu fördern. Um aufzuzeigen, wie diese chancengleiche und individuelle Förderung aller Kinder bestmöglich erreicht werden kann, untersuchen fünf baden-württembergische Hochschulen die Entwicklung der Gemeinschaftsschulen.

Ende Dezember hat das Wissenschaftsministerium für die zusammen mit der Einführung der Gemeinschaftsschule vorgesehene wissenschaftliche Begleitforschung den Zuschlag erteilt. Diesen erhielt ein Verbund aus der Universität Tübingen und den Pädagogischen Hochschulen in Schwäbisch Gmünd, Freiburg, Weingarten und Heidelberg. Der Verbund reichte den aus Sicht des international besetzten, unabhängigen Gutachtergremiums letztlich erfolgreich evaluierten Antrag ein. Die Universität Tübingen übernimmt in diesem Zusammenschluss die Federführung. Der hochschulübergreifende Verbund ist zugleich eine für die Zukunft wegweisende Form der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.

"Die Gemeinschaftsschule soll für Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen, Neigungen und Leistungen eine individuelle Förderung optimal ermöglichen. Die Begleitforschung wird den Entwicklungsprozess der Gemeinschaftsschulen und die Umsetzung der Konzepte im Schulalltag von Anfang an begleiten und analysieren", sagten Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu der Entscheidung. Die nun in Auftrag gegebene Studie unter Federführung der Universität Tübingen wolle eine alltagsnahe Begleitforschung an zehn Gesamtschulen sowie eine Befragung an allen 42 Gesamtschulen im Land vornehmen. Hinzu komme eine vertiefte Untersuchung in den Schwerpunktbereichen Sozialraumanalyse und Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften, so die Ministerinnen. Theresia Bauer und Gabriele Warminski-Leitheußer: "Im Kern werden Merkmale und Qualität des Umgangs mit Heterogenität auf den Ebenen Unterricht, Schulorganisation, Pädagogische Professionalität und außerschulische Netzwerke untersucht."

Die Studie soll aufzeigen, wie die Gemeinschaftsschule die chancengleiche und individuelle Förderung aller Kinder bestmöglich erreichen kann. Für die Realisierung des Gesamtprojekts stehen insgesamt 150.000 Euro über drei Jahre sowie vier Lehrerabordnungen zur Verfügung. Die finanziellen Mittel werden vom Wissenschaftsministerium bereitgestellt, die Lehrerabordnungen vom Kultusministerium.

Hochschulranking: KIT-Masterstudierende der Informatik sind sehr zufrieden

Bei der Studiensituation insgesamt, beim Lehrangebot, dem Wissenschafts- und Praxisbezug und bei der Ausstattung zählt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Fach Informatik zu den besten Hochschulen Deutschlands und belegt bei insgesamt neun Indikatoren einen Platz in der Spitzengruppe. Das zeigt die erstmalige Befragung von Masterstudierenden des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), die das Hochschulranking vom Mai 2012 ergänzt, bei dem bereits Rückmeldungen von Bachelorstudierenden ausgewertet wurden. Auch hier schnitt das KIT sehr gut ab.

Die Befragung zeigt, dass 100 Prozent der KIT-Masterstudierenden im Fach Informatik, die sich an der Umfrage beteiligt haben, sich noch einmal für ein Studium am KIT entscheiden würden. Sehr gut bewerteten sie insbesondere die Qualität der Lehre: die inhaltliche Breite und das Niveau des Lehrangebots, dessen internationale Ausrichtung sowie die interdisziplinären Bezüge. Beim Indikator "Wissenschaftsbezug" lobten die Studentinnen und Studenten vor allem die Möglichkeit an der Forschung teilzunehmen und das Einbinden zentraler und innovativer Forschungsergebnisse in die Lehre. Positiv beurteilten sie weiterhin Praxisbezug, Berufsbezug, den Umgang mit Lehrevaluationen sowie die Ausstattung von Bibliotheken, Räumen und IT-Infrastruktur. Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei den formalen Abläufen beim Übergang vom Bachelor- ins Masterstudium.

Die Ergebnisse im Detail: www.ranking.zeit.de

Uni Tübingen und vier PHen erforschen Gemeinschaftsschulen

Das Wissenschaftsministerium hat für die mit der Einführung der Gemeinschaftsschule vorgesehene wissenschaftliche Begleitforschung den Zuschlag erteilt. Dies teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer in Stuttgart mit. Den Zuschlag erhielt ein Verbund aus der Universität Tübingen und den Pädagogischen Hochschulen in Schwäbisch Gmünd, Freiburg, Weingarten und Heidelberg. Dieser reichte den aus Sicht des international besetzten, unabhängigen Gutachtergremiums letztlich erfolgreich evaluierten Antrag ein. Die Universität Tübingen übernimmt in diesem Zusammenschluss die Federführung. Der hochschulübergreifende Verbund ist zugleich eine für die Zukunft wegweisende Form der Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen.

"Die Gemeinschaftsschule soll für Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Begabungen, Neigungen und Leistungen eine individuelle Förderung optimal ermöglichen. Die Begleitforschung wird den Entwicklungsprozess der Gemeinschaftsschulen und die Umsetzung der Konzepte im Schulalltag von Anfang an begleiten und analysieren", sagten Kultusministerin Warminski-Leitheußer und Wissenschaftsministerin Bauer zu der Entscheidung. Die nun in Auftrag gegebene Studie unter Federführung der Universität Tübingen wolle eine alltagsnahe Begleitforschung an zehn Gemeinschaftsschulen sowie eine Befragung an allen 42 Gemeinschaftsschulen im Land vornehmen. Hinzu komme eine vertiefte Untersuchung in den Schwerpunktbereichen Sozialraumanalyse und Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften, so die Ministerinnen.

Theresia Bauer und Gabriele Warminski-Leitheußer: "Im Kern werden Merkmale und Qualität des Umgangs mit Heterogenität auf den Ebenen Unterricht, Schulorganisation, Pädagogische Professionalität und außerschulische Netzwerke/ Sozialraumanalyse untersucht." Die Studie soll aufzeigen, wie die Gemeinschaftsschule die chancengleiche und individuelle Förderung aller Kinder bestmöglich erreichen kann.

Für die Realisierung des Gesamtprojekts stehen insgesamt 150.000 Euro über drei Jahre sowie vier Lehrerabordnungen zur Verfügung. Die finanziellen Mittel werden vom Wissenschaftsministerium bereitgestellt, die Lehrerabordnungen vom Kultusministerium.

ZU|Daily: Das neue digitale Schaufenster für Forschung und forschungsbasierte Projekte der Zeppelin Universität

Digitale Informationen aus erster Hand bietet das neue Online-Newsportal "ZU|Daily" der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen. Unter www.zu-daily.de werden Inhalte zu Forschung und forschungsbasierten Projekten ohne Zugangsbeschränkung tagesaktuell zur Verfügung gestellt. Die Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik verpflichtet sich der multidisziplinären Zusammenarbeit und kooperiert mit universitären sowie außeruniversitären Institutionen. Und was ZU-Forscher dabei über die Gesellschaft herausfinden, soll dort auch wirken. Genauso sollen Fragen aus der Gesellschaft zu den Forschern kommen. ZU|Daily bietet für beides eine Plattform. Für tagesaktuellen, frischen Inhalt sorgt ein Team von studentischen Redakteuren unter journalistischer Leitung. In den Formaten Text, Video, Audio und Fotografie werden Forschungsergebnisse dokumentiert, von ZU-Experten tagesaktuelle Geschehnisse kommentiert und Forschungszusammenhänge vertiefend erläutert.

ZU|Daily soll insbesondere auch außerhalb der Forschungswelt eine breitere Leserschaft ansprechen, die an gesellschaftlichen Fragen interessiert ist. Der Zugang zu konkreten Studien ist hier genauso gewollt wie der direkte Kontakt mit den Forschenden.

Weitere Informationen unter www.zu-daily.de und per Mail über redaktion@zu-daily.de.

Mannheimer Sportstipendiat ist Deutscher Meister im Rock´n´ Roll

Der Mannheimer BWL-Student und Sportstipendiat Tobias Bludau tanzt leidenschaftlich gern und konnte bereits zahlreiche Erfolge verbuchen. Anfang Dezember wurde Bludau gemeinsam mit Tanzpartnerin Melanie Franke Deutscher Meister in der Rock 'n' Roll A-Klasse. "Rock 'n' Roll ist Hochleistungssport und erfordert in der Woche viele Stunden hartes Training. Ein Sieg in der A-Klasse ist ein großartiger Erfolg", so Sarah Seidl, Koordinatorin des Sportstipendiums an der Universität Mannheim.

Spitzensport mit einem anspruchsvollen Studium zu kombinieren ist nicht einfach. Dass Tobias Bludau dies gelingt, dafür sorgt das Sportstipendium der Universität Mannheim, ein bundesweit einmaliges Stipendienprogramm für Spitzensportler. Insgesamt werden 38 Studentinnen und Studenten im Rahmen des Programms gefördert. 14 neue Sportler sind zu Semesterbeginn aufgenommen worden. Neben einer finanziellen Förderung von monatlich 100 Euro erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport. Dazu zählt die Finanzierung von Tutoren und Mentoren ebenso wie die Erstellung von Sonderstudienplänen.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

„Research Day“ und Master-Infotag an der Zeppelin Universität Friedrichshafen

Forschungsorientierte, bilinguale Masterstudiengänge kennenlernen - das können Studieninteressierte am 25. Januar am kombinierten Master-Infotag und "Research Day" der Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen. Vormittags stellen Studierende und Vertreter der Studienberatung die Universität, ihre Master-Studiengänge in Wirtschaftswissenschaften, Kultur- und Kommunikationswissenschaften, Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie die dazugehörigen Stipendien vor. Nachmittags besuchen die Teilnehmer dann den "Research Day". Wissenschaftler und Studierende diskutieren dort ihre aktuellen Forschungsprojekte. Master-Studieninteressierte begegnen dabei den ZU-Professoren und können sich mit deren Forschungsthemen vertraut machen.

Weitere Informationen unter: www.zu.de/masterinfotag

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

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