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Newsletter 11/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im November haben wir für Sie Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt. Wir hoffen, eine interessante Auswahl für Sie getroffen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement an der Uni Ulm

Foto: Joachim E. Roettgers

Ab sofort können sich Interessierte für den neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement der Universität Ulm bewerben. Dazu wurde auf der Internetseite www.uni-ulm.de/saps ein Online-Portal freigeschaltet. Der Studiengang startet erstmals zum Sommersemester 2014. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 15. Januar 2014 bei der Geschäftsstelle des Zentrums für berufsbegleitende universitäre Weiterbildung eingehen, werden bei der Studienplatzvergabe berücksichtigt. Insgesamt stehen 20 Studienplätze zur Verfügung.

Bei Innovations- und Wissenschaftsmanagement handelt es sich um ein berufsbegleitend studierbares, durchgängig modularisiertes Studienangebot. Für den Studiengang wurde ein für berufstätige Studierende angepasstes didaktisches Konzept entwickelt. Das Studium verläuft zum großen Anteil online in betreuten Selbstlernphasen und wird durch Präsenzveranstaltungen, die in festgelegten Abständen an der Universität Ulm stattfinden, ergänzt. Für den erfolgreichen Abschluss eines jeden Moduls werden Leistungspunkte vergeben.

Studierende, die sich zum nächsten Sommersemester einschreiben möchten, können aus folgenden Modulen auswählen: Strategisches Technologie- und Innovationsmanagement, Nachhaltigkeitsmanagement, Grundlagen des Wissenschaftsmanagements sowie Marketing in Wissenschaftseinrichtungen. Sollten in einzelnen Modulen Plätze frei bleiben, werden diese an weitere Interessenten vergeben, die als sogenannte "Kontaktstudierende" nur einzelne Module belegen möchten.

"Der Studiengang Innovations- und Wissenschaftsmanagement schließt mit dem "Master of Science" ab. Dazu ist es notwendig, insgesamt 90 Leistungspunkte zu erwerben, 60 davon durch den erfolgreichen Abschluss der Kursmodule, weitere 30 durch die Masterarbeit," so Prof. Dr. Leo Brecht, Direktor des Instituts für Technologie- und Prozessmanagement an der Universität Ulm und Leiter des neuen Studiengangs der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften. Da es sich um einen weiterbildenden Studiengang handelt, müssen dafür künftig Gebühren bezahlt werden. Aufgrund einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die EU ist das Studienangebot jedoch während der Erprobung der Module bis Ende des Wintersemesters 2014/2015 kostenfrei. "Ich empfehle Interessenten daher, sich möglichst jetzt schon für einen Studienplatz zu bewerben und das Studium im Sommersemester aufzunehmen", sagt Brecht. "Dann können immerhin die ersten beiden Semester noch ohne Studiengebühren absolviert werden."

Zulassungsvoraussetzungen sind ein erster Hochschulabschluss in einem Studiengang der Wirtschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Medizin oder in einem anderen Studiengang, der in einem sinnvollen Zusammenhang mit Innovations- und Wissenschaftsmanagement steht, sowie eine mindestens einjährige Berufstätigkeit. Als weiteren berufsbegleitenden Studiengang bietet die Universität Ulm bereits seit dem laufenden Semester die "Sensorsystemtechnik" in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik an. Nähere Informationen finden Sie unter www.uni-ulm.de/saps.

Neue Studienrichtung Public Relations an der Hochschule der Medien Stuttgart

Zum Sommersemester 2014 startet an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart ein neues Studienangebot: Public Relations. Im Mittelpunkt stehen journalistische und strategische Arbeitsweisen, um die Kommunikation von Unternehmen crossmedial zu planen und umzusetzen. Die neue Studienrichtung Public Relations bietet Studierenden in sieben Semestern eine fundierte Ausbildung in Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationsmanagement.

Zur Verfügung stehen 19 Studienplätze, Online-Bewerbungen sind ab sofort möglich unter www.hdm-stuttgart.de/onlinebewerbung. Bewerbungsschluss für Interessierte ist der 15. Januar 2014. Dann müssen alle Unterlagen an der HdM eingegangen sein. Studienstart ist am 24. März 2014.

Im Grundstudium der neuen Studienrichtung werden redaktionelle Arbeitstechniken und kommunikationswissenschaftliche Fächer wie Journalismustheorien oder Rezeptionsforschung vermittelt. Das Studium generale und Einführungen in wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Grundlagen sorgen für das notwendige Orientierungswissen. Projektarbeiten zur strategisch-konzeptionellen PR-Arbeit garantieren den praktischen Bezug des Studiums. Parallel dazu werden mediale und kommunikative Phänomene wissenschaftlich untersucht, beispielsweise durch die soziale Netzwerkanalyse. Ein Praktikum in einer Organisation oder Agentur schlägt im fünften Semester die Brücke zur Praxis. Eine Besonderheit des neuen HdM-Angebotes ist die enge Zusammenarbeit mit der Studienrichtung Crossmedia-Redaktion. So lernen künftige PR-Experten von Anfang an, medienplattformübergreifend und crossmedial zu denken. Zudem zählt ein englischsprachiges internationales Semester zur Pflicht für die PR-Studenten der HdM. Sie können dies im Ausland verbringen oder mit Austauschstudierenden aus aller Welt in englischer Sprache in Stuttgart studieren.

Für Fragen zur Studienrichtung Public Relations steht Prof. Dr. Swaran Sandhu, Tel. 0711 8923 2226, E-Mail: sandhu@hdm-stuttgart.de zur Verfügung.

Rund ums Studium

Landesregierung will den Hochschulzugang erleichtern

Foto: Shoresh Fezoni

Die Landesregierung will den Zugang zu den Hochschulen für diejenigen erleichtern, denen ein Studium bislang nicht möglich war, obwohl sie das notwendige Potenzial und Interesse mitbringen. Der Entwurf des Wissenschaftsministeriums für ein Neues Landeshochschulgesetz sieht daher Maßnahmen vor, die helfen, bestimmten Gruppen den Hochschulzugang zu erleichtern.

"Zu den zentralen Zielen der Bildungspolitik der Landesregierung gehört die Erhöhung der Durchlässigkeit des Bildungssystems", sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, "Bildungswege müssen anschlussfähig sein, im Bildungssystem darf es keine Sackgassen geben."

Der Entwurf für das neue Landeshochschulgesetz eröffnet daher Studieninteressierten mit Fachhochschulreife oder fachgebundener Hochschulreife künftig die Chance ein Studium in einer Fachrichtung oder an einer Hochschulart aufzunehmen, für das die schulische Zugangsberechtigung den Weg bislang nicht zuließ. Dazu ist ein neues, studiengangbezogenes Feststellungsverfahren vorgesehen. Mit der sogenannten "Deltaprüfung" wird sichergestellt, dass die Studienbewerber den Anforderungen des gewünschten Studiums gewachsen sind.

Weil es zudem ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist, jungen Menschen aus dem Ausland den Zugang zur hochschulischen Bildung soweit möglich zu öffnen, wird künftig hochschulrechtlich auf die Voraussetzung des Nachweises eines Aufenthaltstitels verzichtet. Das eröffnet hochschulzugangsberechtigten Geduldeten sowie Asylantragstellerinnen und -antragstellern erstmals die Chance auf ein Studium in Baden-Württemberg. Schließlich soll im neuen Landeshochschulgesetz das Zugangsrecht neu gefasst und übersichtlicher sowie transparenter gemacht werden.

Maßvolle Gebührenanpassung an den Hochschulen

Foto: Shooresh Fezoni

Anlässlich der jüngsten Meldungen informiert das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg darüber, wo und in welchem Maß eine Gebührenanpassung an den Hochschulen stattfinden soll. Wesentlich dabei ist: Die grün-rote Landesregierung hat die Studiengebühren in Höhe von 1.000 Euro pro Jahr abgeschafft, weil sie sozial unausgewogen waren. Dabei bleibt es. Im Zuge des neuen Landeshochschulgesetzes sollen Gebühren aber maßvoll angepasst werden, die seit 2005 nicht mehr erhöht wurden.

Derzeit werden von allen Ressorts in Baden-Württemberg die Gebührentatbestände gemäß dem Landesgebührengesetz alle zwei Jahre überprüft (§ 4 Abs. 5 Landesgebührengesetz). Die Gebühren, die nun im Wissenschafts- und Kunstbereich angepasst werden sollen, wurden seit 2005 nicht mehr angehoben. Die jetzige Anpassung erfolgt maßvoll und betrifft in vielen Fällen nicht die Kernbereiche des Studiums. "Es wird durch diese Maßnahmen niemand vom Studieren abgehalten", sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. "Studieren in Baden-Württemberg ist unter der grün-roten Landesregierung deutlich günstiger geworden."

Die Bereiche im Einzelnen:

1. Änderung: Gebühren für Gasthörer (§ 17 LHGebG)

Bisher: Für Gasthörer betragen die Gebühren 25 bis 150 Euro pro Semester.

Entwurf: Für Gasthörer betragen die Gebühren 50 bis 300 Euro pro Semester.

-> Maßvolle Anpassung an allgemeine Preissteigerungen.

2. Entgelt- bzw. Gebührenpflicht außercurricularer Angebote (§ 15 LHGebG)

Bisher: Für Angebote, die nicht Bestandteil einer Studien- und Prüfungsordnung sind, können im Sprach- und EDV-Bereich Gebühren und im sonstigen Bereich privatrechtliche Entgelte erhoben werden.

Entwurf: Für Angebote, die nicht Bestandteil einer Studien- und Prüfungsordnung sind, können im Sprach- und EDV-Bereich Gebühren erhoben werden; im sonstigen Bereich sind privatrechtliche Entgelte zu erheben.

-> Kann-Regelung im Sprach- und EDV-Bereich bleibt unverändert;

-> Außercurriculare Angebote außerhalb von Sprach- und EDV-Kursen verursachen erhebliche Kosten. Zum Beispiel: Segeln, Yoga und ähnliche Angebote aus dem Bereich Hochschulsport. Hierfür müssen künftig Entgelte erhoben werden.

-> Da es sich um Veranstaltungen handelt, die nicht Bestandteil einer Prüfungsordnung sind, verteuert sich ein Studium dadurch nicht.

3. Gebühren für Eignungsprüfungen für den Hochschulzugang (§ 16 Absatz 2 LHGebG)

Bisher: Für Eignungsprüfungen, die eine Hochschulzugangsberechtigung vermitteln (etwa für beruflich Qualifizierte mit Berufsausbildung und Berufserfahrung, zum Beispiel der "Gesellenzugang"), können Gebühren bis zu 80 Euro erhoben werden.

Entwurf: Für Delta-, Eignungs- und Begabtenprüfungen werden Gebühren erhoben; eine Gebührenobergrenze wird nicht festgelegt.

-> Zum Hochschulzugang ohne Abitur ("Gesellenzugang"):

Im Bereich der Gebühr für die Eignungsprüfung für die beruflich Qualifizierten wird derzeit geprüft, ob eine Obergrenze sinnvoll erscheint, um sozial verträgliche Lösungen zu garantieren.

Im Jahr 2012 wurden rund 130 Eignungsprüfungen landesweit abgelegt. Die Prüfung besteht derzeit aus drei schriftlichen Prüfungsteilen (Deutsch, Mathe, Fachspezifische Prüfung) und einem mündlichen Prüfungsteil). Erworben wird eine fachspezifische Studienberechtigung, die an allen baden-württembergischen Hochschulen anerkannt wird. Andere Länder erheben für den so genannten "Gesellenzugang" bis zu 200 Euro.

-> Zur Deltaprüfung:

Die Deltaprüfung wurde bislang an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in erheblichem Umfang genutzt: Die Prüfung absolvieren jährlich rund 3.000 Teilnehmer. Die Gebühr beträgt derzeit 80 Euro.

Mit der Option einer Deltaprüfung in allen Hochschulen schafft die Landesregierung nun eine zusätzliche Möglichkeit des Hochschulzugangs für junge Menschen, die über keine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung verfügen.

4. Änderung: Gebühren für Aufnahmeprüfungen und Auswahlverfahren (§ 16 Absatz 3 LHGebG)

Bisher: Für Aufnahmeprüfungen und Auswahlverfahren mit Test oder Gespräch können Bewerbungsgebühren von bis zu 50 Euro erhoben werden.

Entwurf: Für Aufnahmeprüfungen und Auswahlverfahren mit Test oder Gespräch werden Bewerbungsgebühren von bis zu 100 Euro erhoben. (Sie können auch deutlich darunter bleiben)

-> Aufnahmeprüfungen sind abiturergänzend, werden also aufgrund fachspezifischer Erfordernisse zusätzlich zu einer Hochschulzugangsberechtigung verlangt (z.B. besondere Sprachkenntnisse, Musik, Sport etc.); Auswahlverfahren dienen in zulassungsbeschränkten Studiengängen zur Bildung einer Rangliste unter den Bewerberinnen und Bewerbern; neben der Hochschulzugangsberechtigung können Studierfähigkeitests, Auswahlgespräche oder sonstige außerschulische Kriterien herangezogen werden. Der Medizinertest wird nur ein Mal verlangt und ist anschließend bundesweit verwendbar.

-> Das bedeutet: Wenn ein Studienbewerber sich beispielsweise bei einer Musikhochschule des Landes bewirbt, müsste er - sofern die Musikhochschule den Höchstbetrag ansetzt, wozu sie nicht verpflichtet ist - maximal 100 Euro für die Eignungsprüfung entrichten.

Zum Vergleich: Ein Studium an der Musikhochschule kostete vor Abschaffung der Studiengebühren 500 Euro pro Semester. Ein Studierender zahlte also inklusive Masterabschluss bislang bis zu 6.000 Euro.

Hochschulen

Wichtige Weichenstellung für die DHBW und die Hochschule Heilbronn

Die Landesregierung hat mit finanzieller Unterstützung der Dieter-Schwarz-Stiftung weitere wichtige Weichenstellungen für die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und die Hochschule Heilbronn vorgenommen. So soll die Hochschule Heilbronn einen Neubau auf dem Bildungscampus bekommen. Die DHBW soll eine zentrale Mastereinrichtung erhalten. Außerdem soll die DHBW-Außenstelle Heilbronn in eine DHBW-Studienakademie umgewandelt werden.

"Mit den beschlossenen Maßnahmen stärken wir den Hochschulstandort Baden-Württemberg, tragen aber gleichzeitig auch der hervorragenden Entwicklung der DHBW und der Hochschule Heilbronn Rechnung", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 19. November in Stuttgart.

Ausdrücklich begrüßte die Ministerin, dass die Dieter-Schwarz-Stiftung neben ihrem Engagement für die DHBW auch die Weiterentwicklung der Hochschule Heilbronn nachhaltig unterstütze. Durch einen Neubau auf dem Bildungscampus eröffneten sich für die Hochschule Heilbronn, die sich in den letzten fünf Jahren landesweit zu der größten Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt hat, glänzende Zukunftsperspektiven. Die gesamte Fakultät Wirtschaftswissenschaften könne damit am Europaplatz konzentriert werden.

Die Nachfrage nach weiterbildenden und berufsbegleitenden Masterangeboten der DHBW, so Bauer weiter, habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen. "Mit der Gründung einer zentralen Mastereinrichtung der DHBW tragen wir dieser großen Nachfrage Rechnung." Unter dem Dach des "Center of Cooperative advanced studies" (DHBW-CAS) sollen im Endausbau rund 2.500 berufsbegleitende duale Masterstudienplätze entstehen. Außerdem werden dort die internen Weiterbildungsprogramme der DHBW gebündelt und weiterentwickelt.

Die DHBW-CAS soll nach Ende der Aufbauphase im Jahr 2020 kostendeckend durch Einnahmen aus Gebühren und Teilnehmerentgelten betrieben werden. Bis dahin, so Bauer, übernehme die Dieter-Schwarz-Stiftung die entstehenden Kosten. Außerdem stelle die Stiftung auf dem Bildungscampus Heilbronn Räume für die neue Mastereinrichtung zur Verfügung.

Der Ministerrat hat im Weiteren der Umwandlung der bisherigen Außenstelle Heilbronn der DHBW Mosbach in eine eigenständige Studienakademie der DHBW zugestimmt. Die Außenstelle habe sich seit ihrer Gründung 2009 sehr gut entwickelt. Ihre Verselbstständigung unter dem Dach der DHBW vereinfache die Zusammenarbeit mit den anderen Hochschulen und Einrichtungen auf dem Bildungscampus und runde die beschlossenen Hochschulvorhaben am Standort Heilbronn ab. Außerdem werde die Wahrnehmung der gesamten Region Heilbronn-Franken dadurch gestärkt.

Mentoring-Programm der Hochschule Esslingen geht in die zweite Runde

Foto: Hochschule Esslingen, Archiv

Im Sommersemester 2013 hat die Hochschule Esslingen erstmals ein Mentoring-Programm für die Studierenden aller Fakultäten und aller Semester mit berufserfahrenen Mentorinnen und Mentoren angeboten. Daraus sind 35 Mentoring-Beziehungen entstanden. Nun ist die Bewerbungsfrist für die zweite Auflage angelaufen und die Hochschule Esslingen sucht wieder Mentorinnen und Mentoren aus dem Kreise erfahrener Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Organisationen und Verbänden, die sich bereit erklären, Mentees in einer 1:1-Beziehung mindestens sechs Monate oder auch länger zu beraten und zu betreuen.

Die künftigen Mentorinnen und Mentoren sollen die persönliche und fachliche Entwicklung der Mentees fördern und sie - je nach Studienphase - bei Fragen zum Studium, zur Berufswahl, zur Berufsvorbereitung, zum Berufseinstieg oder zu personenbezogenen Themen unterstützen. Als Mentees können sich Studierende aller Fakultäten der Hochschule Esslingen bewerben.

Weitere Informationen unter: www.hs-esslingen.de/crossmentes. Bei Interesse an einer Mentorenschaft melden Sie sich bitte direkt bei Bärbel Götz, Programmleitung CrossMentES, telefonisch unter 0711/397 3185 oder per E-Mail an baerbel.goetz@hs-esslingen.de.

Systemakkreditierung für die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Die Akkreditierungsagentur AQAS hat der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) im November die Systemakkreditierung verliehen. Im Frühjahr hatte zum letzten Mal eine Gutachtergruppe die Hochschule besucht, seither wartete man in Nürtingen auf das Ergebnis. Die HfWU ist nun eine von 15 Hochschulen und Universitäten in Deutschland, die systemakkreditiert sind.

Mit der Systemakkreditierung wird der Hochschule nun bescheinigt, dass sie ein Qualitätsmanagement besitzt, mit dem die Hochschule selber die Güte ihrer Studiengänge sicherstellen kann. Bislang war es notwendig, jeden einzelnen Studiengang von externen Gutachtern überprüfen zu lassen. Deren Urteil war für die Anerkennung der Studiengänge notwendig. Dieses aufwendige Procedere, das für jeden Studiengang nach einigen Jahren wiederholt werden musste, fällt nun weg. Die Hochschule hatte vor sieben Jahren begonnen, ein eigenes System der Qualitätssicherung zu entwickeln. Vor zwei Jahren entschloss sich die Hochschulleitung, für dieses System die Akkreditierung zu beantragen. Damit wurde die Hochschule als Ganzes auf den Prüfstand gestellt.

Die AQAS Akkreditierungsagentur durchleuchtete die Qualitätssicherungsinstrumente und -prozesse an der HfWU. Nach mehreren Gutachterbegehungen, Befragungen und Bewertungen lag seit Frühjahr dieses Jahres der abschließende Bericht der Gutachter vor, der nun positiv beschieden wurde. "Wir haben innerhalb von zwei Jahren einen enorm aufwendigen Prozess zu Ende gebracht, der eigentlich in dieser Zeit nicht zu schaffen war", so Professor Dr. Cornelia Niederdrenk-Felgner, die als Prorektorin das gesamte Akkreditierungsprojekt geleitet hat. "Ich bin stolz auf die Hochschule, auf die Mitarbeiter und Professoren, die daran beteiligt waren."

Systemakkreditierung für ESB Business School Reutlingen

Die FIBAA-Akkreditierungskommission für Institutionelle Verfahren (F-AK INST) hat in ihrer Sitzung am 15. November 2013 in Berlin die Systemakkreditierung der ESB Business School, Reutlingen, beschlossen und ihr das Gütesiegel des deutschen Akkreditierungsrates verliehen. Diese Akkreditierung erfolgte ohne Auflagen und gilt für sechs Jahre. Damit dürfen sich alle Studiengänge der ESB Business School mit dem Qualitätssiegel der FIBAA schmücken.

Die ESB Business School hat im Verfahren der Systemakkreditierung nachgewiesen, dass sie über ein eigenständiges Qualitätsmanagementsystem verfügt, das ein fakultätsinternes Steuerungssystem im Bereich Studium und Lehre sowie fakultätsinterne Qualitätssicherungsinstrumente umfasst und das Erreichen der Qualifikationsziele und der Qualitätsstandards der Studiengänge gewährleistet. Für die ESB Business School, deren erklärtes Ziel es ist, die internationalste Business School Europas zu sein, ist das Siegel ein Aushängeschild, weil es "zeigt, dass wir unseren Job gut machen und uns gleichzeitig dazu anhält, ihn immer noch besser zu machen", so Professor Dr. Andreas Taschner, Studiendekan und Qualitätsbeauftragter der ESB. "Das Siegel gibt uns bei dem, was wir tun, eine verlässliche Basis nach innen und ist ein anerkanntes Gütesiegel nach außen.“

Baden-Württemberg Stiftung fördert Projekt der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit der Boğaziçi Üniversitesi Istanbul

Foto: Wilhelm Mierendorf

Das Projekt „Migration und Interkulturalität als pädagogische und fachdidaktische Aufgabe“ wurde in das Programm Baden-Württemberg-Stipendium „plus“ für internationale Kooperationen von Hochschulen aufgenommen. Mit dem Programm Baden-Württemberg-Stipendium „plus“ unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung Kooperationen von Hochschulen mit anderen internationalen Institutionen. Zehn Projekte wurden jetzt für das Programm ausgewählt. Insgesamt stellt die Baden-Württemberg Stiftung knapp 900.000 Euro zur Verfügung. Fast 150.000 Euro gehen an das Projekt „Migration und Interkulturalität als pädagogische und fachdidaktische Aufgabe“ der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in Kooperation mit der Boğaziçi Üniversitesi Istanbul.

Mit dem für drei Jahre geförderten Projekt wird türkische Migration von türkischen und deutschen Lehramtsstudierenden zu einem Gegenstand gemeinsamen Lernens, Forschens und pädagogischen Handelns gemacht. Jeweils vier Lehramtsstudierende der Boğaziçi Üniversitesi (Bosporus Universität) und der PH Ludwigsburg arbeiten in Form einer „Learning Community“ gemeinsam ein Jahr lang in einem interkulturellen Studienprojekt, wobei eine Hälfte des Projekts in Ludwigsburg und die andere in Istanbul stattfinden wird. So arbeiten die türkischen Studierenden in Deutschland gemeinsam mit den deutschen Partnerstudierenden im Rahmen eines Semesterpraktikums in Klassen einer Ausbildungsschule der PH. Dort werden sie von Lehrkräften der Schule, einem besonders qualifizierten Ausbildungsberater und von Dozenten der PH betreut und beraten. Ergänzend dazu besuchen sie Begleitveranstaltungen zu den theoretischen Grundlagen von interkulturellen oder transkulturellen Fragestellungen des Projekts. Im Mittelpunkt steht dabei die Konzentration auf Lernprozesse von Migrantinnen und Migranten und ihre Lernbiografien.

Ziel des Projektes ist, dass die Studierenden neben Einblicken in unterschiedliche Lehr-Lernkulturen auch Einblicke in die Lebenswelt und die Biografien von Kindern mit Migrationshintergrund erhalten. So lernen die deutschen Studierenden das Herkunftsland türkischer Migrantenfamilien kennen und gewinnen so eine zusätzliche Perspektive in der Wahrnehmung von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Boğaziçi Üniversitesi Istanbul ist als eine der führenden staatlichen Universitäten der Türkei, die über eine international bekannte Lehrerbildungs- und Didaktikabteilung verfügt und alle Lehrveranstaltungen auf Englisch anbietet, der ideale Kooperationspartner.

Auszeichnung für "TheaBib&Bar" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Wie Urlauber ihre Liegestühle reservieren, so reservieren viele Studierende in der Prüfungsphase schon morgens die Tische in den Bibliotheken. Eine kreative Lösung für das Platzproblem haben Wissenschaftler des House of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Studierenden der Hochschulgruppe Enactus und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe gefunden: Mit der TheaBib&Bar haben sie einen innovativen Ort studentischen Lernens mitten in der Stadt geschaffen, indem sie die bis dahin tagsüber ungenutzten Theaterfoyers als studentischen Arbeitsort erschlossen haben. Die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" hat die TheaBib&Bar jetzt als einen von bundesweit 100 ausgezeichneten Orten für das Jahr 2013/2014 ausgewählt. Die Preisverleihung fand am 9. November im Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.

Ausgestattet mit W-Lan, einer Kaffeebar und einem Service vom Taschenrechner bis zum Drucker bietet die TheaBib&Bar 150 Arbeitsplätze - und steht von montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr nicht nur KIT-Studierenden, sondern allen Interessierten offen. Eine weitere Besonderheit: Die studentische Aufsicht, die für die Betreuung der Räume eingesetzt ist, fungiert auch gleichzeitig als Lernberater und versorgt die Kommilitoninnen und Kommilitonen mit Tipps zum strukturierten Lernen und Arbeiten.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Studieninfoabend für Mädchen an der Universität Stuttgart

Zu einer Informationsveranstaltung über die Studienwahl von naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen lädt die Universität Stuttgart gemeinsam mit der Hochschule Esslingen Schülerinnen und ihre Eltern ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 29. November, im Senatssaal auf dem Campus Stuttgart-Stadtmitte, Keplerstr. 7, statt. Beginn ist um 17 Uhr.

Besprochen werden unter anderem Fragen zum Unterschied zwischen einer Universität und einer Hochschule für Angewandte Wissenschaft (früher Fachhochschule) sowie einem Dualen Studium. Außerdem gibt es Informationen über die Voraussetzungen, die angehende Studierende für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium mitbringen müssen, sowie über die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Eine Anmeldung für die Info-Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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