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Newsletter 11/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen des Monats November aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer gemeinsamer Mechatronik-Masterstudiengang der Hochschulen Aalen und Esslingen

"Mechatronik/Systems Engineering" heißt der neue Masterstudiengang, den die Hochschulen Aalen und Esslingen ab 2013 gemeinsam anbieten. Der Studiengang, der sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester startet, dauert drei Semester und schließt mit einem "Master of Engineering" ab. Schwerpunkte sind Modellbildung und Simulation mechatronischer Systeme. Die Unterrichtssprache ist deutsch. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2013 ist der 15. Januar.

Der Master ist eine Möglichkeit, das im Bachelorstudium gewonnene Knowhow noch weiter zu vertiefen - sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Der Anteil der praxisorientierten Lehre ist an beiden Hochschulen hoch, dabei bildet der Blick auf aktuelle Themen der Mechatronik einen Schwerpunkt.

Neben dem klassischen Masterstudium in drei Semestern gibt es bei "Mechatronik/Systems Engineering" eine Besonderheit: In einem Modell kann das Masterstudium auch in individueller Geschwindigkeit angegangen werden, das dann zwei Semester länger dauert - die Vorlesungen sind dann nur an zwei oder drei Tagen in der Woche. "Diese Variante ist eine gute Möglichkeit, Studium, Familie und Beruf zu verbinden", hebt Professor Dr.-Ing. Thomas Stocker von der Hochschule Esslingen hervor. Auch durch diese Flexibilität ist der neue Masterstudiengang eine Bereicherung im Angebot der beiden Hochschulen.

Rund ums Studium

Landeslehrpreis 2012: Wissenschaftsministerin Bauer ehrt Preisträger

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am 29. November in Stuttgart die diesjährigen Landeslehrpreise Baden-Württemberg verliehen. Ausgezeichnet wurden Lehrende aus Freiburg, Heidelberg, Konstanz und Stuttgart. Ein Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement ging nach Tübingen.

"Gute Lehre ist heute keine leichte Aufgabe. Weil immer mehr junge Menschen studieren, sind die Erwartungen an ein Studium vielfältiger geworden - und ebenso die Voraussetzungen, die Studierende mitbringen. Wie man mit Freude und Engagement Studierende für das Abenteuer wissenschaftlichen Denkens begeistert, das zeigen die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger. Dazu gratuliere ich und dafür danke ich ihnen", so Wissenschaftsministerin Bauer im Vorfeld der Preisverleihung. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 Euro. Folgende Hochschul-Lehrende wurden ausgezeichnet:

Der Landeslehrpreis im Bereich Universitäten ging an Professor Dr. Thomas Bernd Kenkmann (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) für seine Lehrveranstaltung "Screening Earth - a Student (Re)Search Project".

Im Bereich Pädagogische Hochschulen wurden Dr. Michael Gieding, Dr. Andreas Schnirch und Prof. Dr. Christian Spannagel (Pädagogische Hochschule Heidelberg) für ihr innovatives Konzept "Aktivierende Methode in der Mathematiklehre" geehrt.

Der Preis für Kunst- und Musikhochschulen ging an Enno Lehmann (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) für seinen Studiengang Maltechniken.

Im Bereich Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurde Professor Dr. Thomas Stark (Hochschule Konstanz) für das Projekt "ECOLAR - Interdisziplinäre Lehre mit Forschung und Praxis" ausgezeichnet.

Im Bereich der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ging der Preis an Professor Dr. Mark Kuhn (DHBW Stuttgart) für seine "Besondere Lehrmethode: Lehrintegrierte Forschung".

Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis für studentisches Engagement erhielt die Studierendeninitiative Faktor14 (Universität Tübingen) für ihr Projekt "Faktor14 - Studierendenmagazin für Forschung und Wissenschaft".

Weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter www.landeslehrpreis.de.

App für den Hörsaal

Den Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden verbessern - sogar in Vorlesungen mit mehreren Hundert Studierenden: Die Baden-Württemberg Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeichnen Prof. Dr. Bernd Becker, Lehrstuhl für Rechnerarchitektur am Institut für Informatik der Universität Freiburg, mit einer Fellowship über 50.000 Euro für Innovationen in der Hochschullehre aus. Das geförderte Vorhaben "SMILE+ - Technologiegestützte Optimierung der Betreuung und des Selbstlernprozesses in Massenlehrveranstaltungen" baut auf dem Projekt "SMILE - Smartphones in der Lehre" auf, das die Albert-Ludwigs-Universität im April 2012 mit dem Lehrentwicklungspreis "Instructional Development Award" (IDA) prämiert hat.

Ziel des Projekts ist es, interaktive Lernsituationen in Lehrveranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl zu ermöglichen und den Lernprozess der Studierenden zu unterstützen. "Bei dem System handelt es sich um eine App, die Lehrende und Lernende auf Smartphones, Tablets oder auf Computern ohne aufwendige Installation nutzen können", sagt Becker. Basismodule sind unter anderem eine Feedback-Funktion und Multiple-Choice-Fragen: Die Studierenden können während der Vorlesung rückmelden, wenn das Tempo zu schnell ist und Fragen, die Dozierende stellen, per Eingabe beantworten. Die Auswertung wird für alle im Hörsaal sichtbar dargestellt. Im Rahmen des IDA-Projekts entwickelt Becker mit seinem Team zudem ein Forum, in dem Studierende eigene Fragen sammeln, diese von anderen kommentieren und bewerten lassen sowie Nachrichten schreiben. Darüber hinaus arbeitet das Team an einem Dozentenpanel, einem Programm, das auf dem Computer des Lehrenden beispielsweise parallel zu einer Folienpräsentation läuft. Es bietet erweiterte Funktionen wie Administratorenrechte im Forum oder die Möglichkeit, Quizfragen zu stellen, so dass der Dozierende die SMILE-Anwendungen zentral verwalten und visualisieren kann.

Bei der Entwicklung von SMILE spielte von Beginn an die Zusammenarbeit zwischen Studierenden, Dozierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität eine zentrale Rolle. Alle Funktionen wurden und werden vom Entwicklungs- und Programmierteam, das sich aus Studierenden der Informatik und des Studiengangs Embedded Systems Engineering zusammensetzt, realisiert. Mitarbeiter, die über Kenntnisse in Informatik, Didaktik, Pädagogik und Psychologie verfügen, unterstützen das Team konzeptionell und organisatorisch.

Mit dem Fördergeld der Fellowship will das Team die Möglichkeiten abermals erweitern. "Diagnostische Funktionen sollen dafür sorgen, dass Lehrende eine bedarfsgerechte und effiziente Betreuung leisten können und Studierende beim Planen, Beobachten und Bewerten ihres Lernprozesses unterstützt werden", sagt Becker. Ein wichtiges Ziel ist, Rückmeldungen der Studierenden automatisiert auszuwerten. Beispielsweise soll das System auf der Grundlage des Live-Feedbacks und der Antworten auf Quizfragen identifizieren, welche Themen für die Studierenden schwer verständlich sind. Lehrende sehen damit auf einen Blick, welche Inhalte sie nochmals vertieft behandeln sollten. Zudem sollen alle Inhalte von SMILE den Studierenden nach den Vorlesungen weiterhin zur Verfügung stehen. Dafür soll eine Lernchronik sorgen, die mit integrierten Zeitplänen und To-do-Listen helfen kann, den eigenen Lernprozess besser zu steuern.

Wissenschaftsministerium gewinnt PolitikAward für Kampagne zur Verfassten Studierendenschaft

Mit der Kampagne "Wir wollen Deinen Kopf" hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Ende November in Berlin den PolitikAward 2012 in der Kategorie "Social Media Strategie" gewonnen. "Die Kampagne zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft war ein Musterbeispiel für Bürgerbeteiligung und dafür, wie der Dialog mit den Beteiligten zu besseren Gesetzen führt", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich der Auszeichnung am Dienstag, 20. November 2012, in Stuttgart.

Die PolitikAwards werden jährlich bundesweit vom Fachmagazin "politik&kommunikation" für Leistungen in der politischen Kommunikation in mehreren Kategorien vergeben. Im Jahr 2011 wurde Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der Kategorie "Politiker des Jahres" ausgezeichnet.

Theresia Bauer: "Dass die Kampagne und die Online-Beteiligungsplattform 'Wir wollen Deinen Kopf' nun ebenso mit einem renommierten Preis für politische Kommunikation ausgezeichnet wird, zeigt, wie richtig unser Weg des Dialogs mit den Menschen im Land ist". Sie dankte der federführenden Agentur ]init[ AG, mit der das Wissenschaftsministerium die Kampagne parallel zum herkömmlichen Gesetzgebungs- und Anhörungsverfahren umgesetzt hatte.

Die Internet-Plattform lud alle Interessierten im Land ein, sich eine Meinung über studentische Mitbestimmung zu bilden, sich in verschiedenen Foren einzumischen und den Gesetzentwurf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu kommentieren. In den rund fünf Wochen, in denen die Foren der Beteiligungsplattform geöffnet waren, konnten über 48.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden. Insgesamt wurden dort 508 Beiträge verfasst.

Start der Deutschen Digitalen Bibliothek

Ende November wurde die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) in einer Betaversion freigeschaltet. Als zentrales nationales Portal vernetzt die DDB digitale Angebote der Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen vom heimischen Computer aus auf Bücher, Bilder, Filme und Noten zugreifen können. Die KIT-Bibliothek und die Archive des KIT bringen ihre Bestände über den Südwestdeutschen Bibliotheksverbund Baden-Württemberg in die DDB ein.

Der Direktor der KIT-Bibliothek, Frank Scholze, begrüßt das Projekt DDB. "Die Institution lenkt den Blick der Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit, auch Informationen aus der Wissenschaft in digitaler Form verfügbar zu machen und langfristig zu sichern." Daher berührt das Anliegen der DDB auch das Thema Open Access, also den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Internet, wie Scholze erklärt. Allerdings sei die DDB vor allem als Schaufenster des kulturellen Erbes in Deutschland konzipiert. "Eine technisch orientierte Wissenschaftseinrichtung wie das KIT hat daher nicht so viel an Inhalten beizusteuern wie Universitäten mit reichen Altbeständen, beispielsweise mittelalterlichen Handschriften".

Zunächst wird sich das kostenfreie Angebot der DDB auf gemeinfreie Werke beschränken, die keinem Urheberrecht (mehr) unterliegen. Was neuere Werke betreffe, gelte es zunächst, geeignete rechtliche und wirtschaftliche Strukturen zu schaffen, um den Schutz der Rechteinhaber mit dem Zugang für die Gesellschaft zu vereinbaren und damit eine langfristige Nutzung zu gewährleisten. Das Angebot werde jedoch bereits jetzt eine Erleichterung für das Recherchieren darstellen. Ein nachhaltiger, dauerhafter Erfolg eines solchen Portals hänge allerdings stark davon ab, inwieweit die einzelnen Gedächtnisinstitutionen, die die DDB mit dem eigentlichen Inhalt beliefern, ihre Dateien systematisch gegen Überalterung und Datenverlust schützten. Daher sei die Entwicklung von Standards für ein zuverlässiges Preservation Management eine der wesentlichen Herausforderungen für die Zukunft.

Technischer Betreiber der DDB ist das am Campus Nord des KIT ansässige FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur. Als solcher ist FIZ Karlsruhe für die gesamte IT-Infrastruktur der DDB zuständig.

Zur Deutschen Digitalen Bibliothek: http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de

Hochschulen

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft wird neuer Partner von „Komm, mach MINT.“

"Komm, mach MINT" - unter diesem Slogan wurde 2008 ein nationaler Pakt gegründet, der zum Ziel hat, das Bild der MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in der Gesellschaft zu verändern und mehr Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern. Mit über 120 Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hat sich der Pakt seitdem zu einem ausgedehnten Netzwerk entwickelt, in dem Kooperationen gestartet, neue Kampagnen entwickelt und ein breiter Erfahrungsaustausch gepflegt werden.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandums durch Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel und Eva Viehoff, Koordinatorin der Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT.", wird nun auch die Hochschule Karlsruhe Teil dieses Pakts.

Die Hochschule Karlsruhe ist seit langem aktiv, wenn es darum geht, auch Schülerinnen für die MINT-Studiengänge an der Hochschule zu begeistern: Girls' Day, Probestudium in den Herbstferien, Schnuppervorlesungen oder die Möglichkeit zum Bau eines Roboters im lego::lab werden regelmäßig durchgeführt - immer mit dem Ziel, dass sich insbesondere auch Schülerinnen dadurch angesprochen fühlen. Im Studium bietet die "Karriereberatungsstelle für Frauen in MINT", die vom MWK gefördert wird, Studentinnen vom Studienstart bis zum Berufseinstieg ein umfassendes Unterstützungs- und Beratungsangebot. Das Programm reicht vom persönlichen Coaching über Seminare und Workshops bis hin zur Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz und der Teilnahme an einem Mentoring-Programm. In den letzten zehn Jahren konnte auch die Zahl der Professorinnen an der Hochschule kontinuierlich gesteigert werden, so dass weibliche Vorbilder in der Professorenschaft zunehmend sichtbar werden.

"Komm, mach MINT." ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" und wurde 2008 auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in der Wirtschaft zu gewinnen. Bereits über 120 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. An bisher rund 1 000 Projekten haben bis heute insgesamt 436 800 Mädchen und junge Frauen teilgenommen.

Weitere Informationen unter www.komm-mach-mint.de.

Hochschule der Medien vergibt Medienethik-Award META 2012

Am 4. Dezember 2012 vergeben Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) zum zehnten Mal den Medienethik-Award META. Ab 18:30 Uhr werden journalistische Beiträge ausgezeichnet, die in hohem Maße gesellschaftsethisch relevant sind und sich um das Thema "Ökonomisierung der Wertesysteme" drehen. Vergeben wird der medienethische Preis in den Kategorien "Zeitungen", "Radio" und "Magazine".

Eröffnet wird die Veranstaltung von Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg. Der Poetry Slammer Robin Mesarosch, eingeschrieben an der Hochschule der Medien, thematisiert mit seinem "Liebesgedicht an die Arbeit" auf ironische Weise seine Lust an der Arbeit.

Der META wird seit 2003 von Studierenden des Studiengangs Medienwirtschaft an Journalisten, Redaktionen und andere Medienschaffende zu jährlich wechselnden Fragestellungen aus dem Bereich der Medienethik verliehen. Bisherige Themen waren zum Beispiel "Wertevermittlung in Jugendmedien", "Wirtschaft und Medien" oder "Bildung und Ethik". Die Jury aus Studierenden der Medienwirtschaft des Sommer- und Wintersemesters 2012 hat Wettbewerbsbeiträge anhand der sogenannten "MediaCharta" analysiert und die Preisträger ausgewählt. Die MediaCharta ist ein eigens für diesen Preis erstellter Kriterienkatalog. Die am META-Projekt beteiligten Studierenden engagieren sich in der Jury, organisieren und gestalten die festlichen Verleihung.

Der META versteht sich als Qualitätssiegel für wertebewusste und ethisch orientierte Medieninhalte. Mit seiner Vergabe sollen Medienschaffende und die Gesellschaft für ethische Fragestellungen in der Medienproduktion sensibilisiert werden. Das Projekt META wurde 2011 mit dem baden-württembergischen Landeslehrpreis ausgezeichnet.

Gäste, die an der Preisverleihung teilnehmen möchten, sind herzlich willkommen und können sich unter http://www.hdm-stuttgart.de/meta/anmeldung anmelden. Die Veranstaltung findet im Anschluss an das HdM-Symposium zur Medienethik (ab 10:00 Uhr im Audimax der HdM, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart) statt.

Finanzierung der Popakademie gesichert

"Die Zukunft der Popakademie ist gesichert." Dieses positive Signal gab Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg Ende November anlässlich der Eröffnung des Kongresses "Zukunft Pop" in Mannheim. Sie sei stolz, das Bekenntnis zu einer dauerhaften und stabilen Lösung überbringen zu können.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Parlaments steuert das Land konkret ab 2013 2,1 Millionen Euro zur Grundfinanzierung der Popakademie bei, 500.000 Euro mehr als 2012 und rund eine Million mehr als noch zur Zeit der Gründung. Die zusätzlichen Mittel sichern den laufenden Ausbildungsbetrieb der Popakademie sowie die neu gestarteten Masterstudiengänge.

Theresia Bauer: "Die Popakademie ist ein internationaler Botschafter Baden-Württembergs in der Musikwelt. Sie symbolisiert unsere Freude am kreativen Aufbruch."

Die neue Finanzierungsvereinbarung steht gleichfalls noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Mannheimer Gemeinderats. Mannheim ist der zweitgrößte Anteilseigner und stemmt derzeit eine jährliche Summe von 615.000 Euro für die Popakademie. Stadt und Land gleichen damit in gemeinsamer Anstrengung den Rückzug des bisherigen Gesellschafters "Mannheimer Unternehmensgruppe" aus.

Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz: "Mannheim hat bereits durch die bauliche Erweiterung der Popakademie aus Eigenmitteln eine große Kraftanstrengung vollbracht. Die Sicherstellung der Finanzierung durch das Engagement des Landes zeigt, dass ein großes gemeinsames Interesse besteht, die Popakademie zukunftsfest zu machen."

Rennstall der Hochschule Esslingen auf Platz 9 der Weltrangliste

Mit der Entwicklung eines Rennwagens ist die Hochschule Esslingen nun in die Top Ten der Weltrangbesten aufgestiegen. Im Weltranking der Formula Student steht der Rennstall mit seinem Rennboliden "Stallardo" nun auf Platz neun. Beim Meet & Greet des Rennstalls Ende November feierte das Rennstallteam seinen Erfolg und stellte die Konstruktion des "Stallardo '13" vor.

Seit 2005 gibt es an der Hochschule Esslingen den Rennstall. Zuerst wurde ein Prototyp entwickelt. Mit dem ersten Rennwagen, dem Stallardo '07, gingen die Studierenden 2007 an den Start. Auch wenn der Rennstall ein typisches Fahrzeugtechnik-Projekt ist, so sind Studierende aus allen Bereichen gefragt, zum Beispiel Elektrotechnik, Informationstechnik, Mechatronik und auch Studierende der Sozialen Arbeit.

Auch andere deutsche Formula Students Teams sind erfolgreich. Auf der Weltrangliste steht auf Platz 1 die Universität Stuttgart, auf Platz 3 die TU München und auf Platz 6 die Westsächsische Hochschule Zwickau (die aktuell nur noch mit einem elektrisch angetrieben Rennboliden fahren).

Die ausführliche Formula Student Weltrangliste finden Sie unter dem Link: http://mazur-events.de/fs-world/?cl=1

Studierende der Universität Mannheim entwickeln Motivations-App für Läufer

SponsoRun, ein Startup von Studierenden der Universität Mannheim, soll Menschen aus der Region Rhein-Neckar zum Laufen motivieren. Mit der kostenlosen SponsoRun-App für die Betriebssysteme iOS und Android können sich Smartphone-Besitzer durch sportliche Aktivität unterschiedliche Gutscheine verdienen.

Das SponsoRun-Konzept wurde von drei BWL-Studenten der Universität Mannheim entwickelt. Für den Start in der Region Rhein-Neckar konnten sie bereits über 25 Partner gewinnen, die sportliche Aktivität mit Gutscheinen belohnen.

Die Läufer suchen sich ihren Favoriten aus der Sponsoren-Liste aus, laufen die vorgegebene Distanz und erhalten dafür ihren Wunsch-Gutschein. Die Länge der Strecke bestimmt dabei den Wert des Gutscheins. Mithilfe von GPS stellt die App sicher, dass die Distanz tatsächlich bewältigt wurde. Als professionelle Lauf-Applikation informiert SponsoRun die Jogger zudem über ihre zurückgelegte Strecke, die durchschnittliche Geschwindigkeit und die verbrannten Kalorien. Damit enthält sie alle wichtigen Funktionen bestehender Lauf-Apps und schafft zusätzlich einen neuen Anreiz, den "inneren Schweinehund" zu überwinden: "Um möglichst viele Menschen motivieren zu können und die App auch langfristig interessant zu halten, legen wir das Gutscheinangebot bewusst breit an", so Sebastian Klein, einer der drei Geschäftsführer. Bereits jetzt reicht das Angebot von Mode über Gastronomie bis hin zu Kino.

Das zur Unternehmensgründung notwendige Knowhow sowie intensive Unterstützung erhielten die jungen Gründer vom Institut für Mittelstandsforschung und Entrepreneurship der Universität Mannheim (ifm Mannheim). In einem Entrepreneurship-Kurs lernten sie, innovative Geschäftsideen zu entwickeln und einen Business Plan zu erstellen. Zusätzlich kamen sie in Kontakt mit privaten Investoren, die das Startkapital für die Entwicklung der App bereitstellten.

Weitere Informationen unter: www.sponsorun.com

Vortrag und Symposium an der Kunstakademie Stuttgart

Anfang Dezember bietet die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Am Weißenhof 1, für Interessierte einen Vortragsabend sowie ein Symposium an: Welche Rolle die Arbeitsbedingungen für den Prozess der Entstehung von Kunst, für Kreativität und für die Lehre von Kunst spielen, steht im Mittelpunkt der Gespräche, die Petra von Olschowski, die Rektorin der Stuttgarter Kunstakademie, mit Professoren/-innen und Werkstattlehrer/innen führt. Mit dabei sind Rolf Bier, Professor für Allgemeine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie, Nadine Bracht, Technische Lehrerin für fotografische Medien und Daniel Mijic, Technischer Lehrer für Siebdruck. Treffpunkt ist das Foyer des Neubaus 2. Weitere Informationen gibt es unter www.abk-stuttgart.de

Beim diesjährigen Weißenhof-Symposium widmen sich am Mittwoch, 5.12., namhafte Vertreter unterschiedlichster Disziplinen in Vortrag und Diskussion dem Thema "Kunst und/oder Design? Ein Grenzgang". Zu den Referenten gehören Katia Baudin (Museum Ludwig Köln), Alex Coles (University of Huddersfield), Francesca Ferguson (urban drift Berlin), Christine Hill (Bauhaus Universität Weimar), Rosario Hurtado (El Ultimo Grito London), Louise Schouwenberg (Design Academy Eindhoven), Wolfgang Ullrich (HfG Karlsruhe) und Annett Zinsmeister (Kunstakademie Stuttgart).

Das Symposium findet im Vortragssaal des Neubaus 2 statt. Weitere Informationen: www.weissenhof-institut.abk-stuttgart.de/symposium2012

Vorträge zu Existenzgründungen und Comedy Hacking an der Universität Stuttgart

Am Mittwoch, 5. Dezember, findet an der Universität Stuttgart die Infoveranstaltung: "Selbstständig in die Zukunft: Kapitalgeber und Partner für Unternehmensgründungen" statt. Neben der Arbeit der Technologie-Transfer-Initiative GmbH an der Universität Stuttgart (TTI GmbH) werden Best-Practice Beispiele zur Unternehmensgründung sowie die Bürgschaftsbank und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Gründungsinteressierte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Gründer und junge Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist jedoch begrenzt, daher wird um eine Anmeldung per E-Mail an edith.schmitt@tti-stuttgart.de mit dem Stichwort "Existenzgründung" gebeten.

Zeit: 5. Dezember 2012, 16.00 Uhr

Ort: Campus Stuttgart-Vaihingen, Nobelstr. 15, Großer Konferenzraum im Erdgeschoss

Tobias Schrödel ist IT-Sicherheitsexperte und kennt die Welt der Hacker gut. Als Deutschlands erster Comedy-Hacker bringt er sein Wissen einer wachsenden Fangemeinde näher. Bei dem Vortrag, veranstaltet von der Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Stuttgart, am Mittwoch, 5. Dezember, wird Schrödel auf unterhaltsame Weise die Schwachstellen der modernen Kommunikation zeigen und Lösungsmöglichkeiten liefern, die zum Teil verblüffend einfach sind. Der Eintritt ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt!

Zeit: 5. Dezember, 17.20 Uhr

Ort: Campus Stuttgart-Vaihingen, Universitätsstraße 38, Hörsaal 28.04

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Studieninformationsveranstaltungen an der Hochschule Aalen

Infoveranstaltung der Graduate School Ostwürttemberg zum berufsbegleitenden MBA-Studium

Nachdem in diesem Jahr bereits der dritte Jahrgang des berufsbegleitenden MBA gestartet ist, beginnt jetzt die Bewerbungsphase für alle, die im kommenden Jahr starten wollen. Die Graduate School Ostwürttemberg (GSO) bietet allen, die sich für ein berufsbegleitendes Studium interessieren und mit dem Gedanken spielen, sich nach absolviertem Bachelorstudium und mindestens zweijähriger Berufserfahrung weiter zu qualifizieren, eine Infoveranstaltung an.

Am Dienstag, den 04.12.2012 wird Prof. Scheuermann, Dozent und Studiendekan bei der GSO, einen Überblick über Studienaufbau, Studieninhalte und Schwerpunkte des MBA Studiums geben. Auch für individuelle Fragen wird ausreichend Platz sein. Die Infoveranstaltung findet auf dem Campus-Teil Burren, Gebäude 2, Raum 0.23 statt. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Studienberatungsmesse am Freitag, 7. Dezember

Der Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2013 endet am 15. Januar 2013. Die Hochschule Aalen bietet deshalb allen Unentschlossenen nochmals eine Orientierungshilfe. Am Freitag, 7. Dezember, zwischen 14 und 16 Uhr können sich alle Studieninteressierten über die Möglichkeiten zum Studium in Aalen informieren. Vertreter der Studiengänge der fünf Fakultäten Optik und Mechatronik, Elektronik und Informatik, Maschinenbau und Werkstofftechnik, Chemie sowie Wirtschaftswissenschaften stehen an Infoständen im Foyer des Hauptgebäudes (Beethovenstraße) Rede und Antwort. Exponate der einzelnen Studiengänge zeigen anschaulich Forschungs- und Projektarbeiten. Die Studentische Abteilung berät zur Bewerbung und zur Zulassung, die zentrale Studienberatung STUDIO zu allgemeinen Themen rund ums Studium. Eine Anmeldung ist vorab nicht erforderlich.

Infoveranstaltungen zu berufsbegleitenden Studiengängen mit Studienbeginn Herbst 2013 bei der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen

Im Anschluss an die Studienberatungsmesse finden am Freitag, 7. Dezember 2012, ab 16 Uhr Informationsveranstaltungen zu den berufsbegleitenden Studiengängen der Weiterbildungsakademie (WBA) statt. Es werden die Bachelor-Studiengänge Allgemeiner Maschinenbau, Mechatronik und Betriebswirtschaftslehre vorgestellt, die zum Teil seit 2009 bei der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen angeboten werden. Bei allen Studiengängen handelt es sich um berufsbegleitende Präsenzstudiengänge.

Interessierte können sich bei den Informationsveranstaltungen über die Studieninhalte und die besondere Struktur des Studiums informieren. Im Anschluss daran besteht bei Bedarf die Möglichkeit individuelle Fragen zu klären. Weitere Informationen sind unter www.wba-aalen.de zu finden.

Die Informationsveranstaltungen finden im Anschluss an die Studienberatungsmesse der Hochschule ab 16:00 Uhr im Hauptgebäude (Beethovenstr. 1) statt.

Interessierte des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre treffen sich im Raum 201, die Informationsveranstaltung für Maschinenbau/ Mechatronik findet im Raum 203 statt.

Uni Hohenheim: Vorlesungsverzeichnis für Schüler

An der Uni Hohenheim gibt es im laufenden Wintersemester ein Vorlesungsverzeichnis speziell für Schüler. Wer noch nicht weiß, ob und was er nach dem Abitur studieren möchte, kann jetzt probeweise in die regulären Einführungsvorlesungen für alle Bachelor-Studiengänge reinhören - und sich so die Entscheidung leicht machen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Für Lehrer mit größeren Schülergruppen gibt es ein Spezialangebot. Alle Infos unter: www.uhoh.de/schueler-vorlesungsverzeichnis.

Für einzelne Schüler sind ebenfalls Plätze in den Hörsälen frei. Gruppen ab fünf Personen oder ganze Schulklassen sollten sich aber bei der Zentralen Studienberatung anmelden. Die Mitarbeiter dort stellen auch gerne aus verschiedenen Bausteinen ein individuelles Programm für Schulklassen zusammen. Kontakt: zsb@uni-hohenheim.de.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

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