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Newsletter 10/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im Oktober haben wir für Sie wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neues Kontaktstudium „Technikfolgenabschätzung und Energiewende“ am KIT

Foto: Joachim E. Roettgers

Die Energiewende stellt auch Fach- und Führungskräfte der Energiebranche vor neue Aufgaben: Es gilt Versorgung, Wirtschaftlichkeit, Zugangschancen sowie Umwelt- und Klimaverträglichkeit sicherzustellen. Dazu arbeiten Experten verschiedener Disziplinen eng zusammen. Zusatzqualifikationen können dabei helfen, das sich rasch entwickelnde Berufsfeld mitzugestalten. Themen wie alternative Antriebskonzepte, die künftige Elektrizitätsversorgung und Energiespeicher, aber auch der kompetente Umgang mit dem laufenden gesellschaftlichen Diskurs sind Teil des Kontaktstudiums "Technikfolgenabschätzung und Energiewende", das im Februar 2015 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) startet.

Inhalte des sechsmonatigen, berufsbegleitenden Weiterbildungsangebots sind unter anderem die Rahmenbedingungen der Energiewende, die über Fachwissen zu Wirtschaft und Technik hinausgehen. Das Fernstudienzentrum des KIT bietet das Kontaktstudium gemeinsam mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung (ITAS) des KIT an.

Das Kontaktstudium beginnt am 2. Februar 2015 und endet am 31. Juli 2015. Präsenztermine in Karlsruhe sind am 10./11. April und am 08./09. Mai 2015. Die Kosten betragen 1.950 Euro. Weitere Informationen zu Inhalten, didaktischem Konzept, Zugangsvoraussetzungen und Anmeldung im Internet unter: www.weiterbildung-energie.de.

Rund 800.000 Euro für Online-Studiengang der Universität Mannheim

Foto: Martin Stollberg

Daten bestimmen unser Leben. So wundert es kaum, dass die Nachfrage nach Daten-Expertinnen und -Experten seit Jahren steigt. Allerdings fehlen geeignete Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte im Bereich Datenerhebung und Datenanalyse. Daher baut die Universität Mannheim den internationalen Online-Studiengang "Professional Studies in Survey Practice and Data Science" auf, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Insgesamt erhält die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Frauke Kreuter in den kommenden vier Jahren rund 800.000 Euro für ihr Projekt. Die Förderung erfolgt im Rahmen der zweiten Runde des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen".

Bis Anfang des Jahres 2016 soll gemeinsam mit dem Joint Program in Survey Methodology (JPSM), einem Verbund der University of Maryland, der University of Michigan und dem Datenerhebungsinstitut Westat, ein englischsprachiger Online-Studiengang für Berufstätige entwickelt werden: "Der Studiengang richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Statistischen Ämtern oder Meinungs- und Marktforschungseinrichtungen, die keine Möglichkeiten für die Teilnahme an einem Präsenzstudium haben", erklärt Kreuter. Weitere Projektpartner sind neben dem JPSM auch das Mannheimer Leibniz Institut für Sozialwissenschaften (GESIS), das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in Nürnberg, das Deutsche Record Linkage Center sowie das Institut für Statistik der LMU München.

Weitere Informationen: www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de/

Hochschulen

Förderung für Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stärkt mit rund zwei Millionen Euro die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Geld ermöglicht eine bessere Geräteausstattung. "Baden-Württemberg ist führend in Forschung und Innovation. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften tragen mit ihren engen Kontakten zu kleineren und mittleren Unternehmen und insbesondere auch im ländlichen Raum entscheidend dazu bei. Um auch weiterhin Europas Innovationsregion Nummer Eins zu bleiben, müssen wir kontinuierlich in eine zeitgemäße Infrastruktur investieren", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 17. Oktober.

Durch Anwendungsnähe und Praxisbezug trügen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften substantiell dazu bei, die Forschung auf gesellschaftlich relevanten Feldern wie Energie, Mobilität, Umwelt oder Gesundheit voranzubringen. "Das wollen wir forcieren", so Bauer.

Das Infrastrukturprogramm unterstützt laufende Forschungsaktivitäten, soll aber auch neue Forschungsthematiken und strukturbildende Forschungsschwerpunkte erschließen helfen und damit auch den Technologie- und Wissenstransfer voranbringen. Insgesamt 29 Projekte an den Hochschulen Aalen (6), Albstadt-Sigmaringen (1), Biberach (3), Furtwangen (3), Heilbronn (1), Karlsruhe (2), Mannheim (2), Nürtingen (1), Offenburg (2), Reutlingen (6), Rottenburg (1) und Ulm (1) erhalten jeweils Zuwendungen zwischen 10.000 und 100.000 Euro.

Das Land wolle mit dem Programm die Hochschulen für angewandte Wissenschaften bei der von ihnen benötigten Ausstattung mit Geräten unterstützen, die auf dem Weg der überregionalen Forschungsförderung (Mindestgrenze von 100.000 Euro als Fördersumme) oft nicht förderfähig seien, betonte die Ministerin.

MINT-Kolleg an der Universität Stuttgart

Foto: Uni Stuttgart

Am 10. November starten am MINT-Kolleg Baden-Württemberg an der Universität Stuttgart neue studienvorbereitende Kurse. Ziel dieses Angebots ist es, Studieninteressierte sowie Studienanfängerinnen und Studienanfänger optimal auf ein Studium der Fachrichtungen Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Mathematik und Informatik vorzubereiten.

Die zweisemestrigen Kurse richten sich in erster Linie an Studieninteressierte, die die für ihr Fachstudium vorausgesetzten Grundlagen in Mathematik, Physik, Chemie und Informatik nachholen oder vertiefen möchten. Eine Teilnahme ist möglich, ohne an der Universität eingeschrieben zu sein. Wer zum Beispiel an der Schule keinen Schwerpunkt im mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich hatte, kann am MINT-Kolleg die notwendigen Kenntnisse nachträglich erwerben.

Für alle, die zwischen Abitur und Studium einen freiwilligen Dienst, einen längeren Auslandsaufenthalt oder eine Ausbildung absolviert haben, bieten die Kurse die Möglichkeit, das Wissen wieder aufzufrischen. Darüber hinaus richten sich die Kurse auch an Studienanfänger, bei denen sich im Laufe der ersten Wochen des Studiums Schwierigkeiten ergeben haben. Sie erhalten Hilfestellungen, um die Wissenslücken zu schließen.

Eine Anmeldung zu den Kursen ist ab sofort möglich unter www.mint-kolleg.de/stuttgart. Die Gebühr für die Teilnahme ist analog zur Gasthörergebühr und beträgt 150 Euro (ermäßigt 40 Euro) pro Semester. Für bereits eingeschriebene Studierende sind die Kurse kostenfrei.

Studium generale an der Universität Hohenheim

Öl und andere fossile Rohstoffe gehen zu Neige. Statt einem "weiter so!" setzt die Bioökonomie deshalb auf eine Wirtschaftsweise, die Rohstoffe und Energie aus Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen gewinnt. In der Vortragsreihe des Studium generale der Universität Hohenheim durchleuchten die vortragenden Wissenschaftler das Thema "Bioökonomie" vom 13. November an unter verschiedenen Aspekten. Beleuchtet werden Fragen wie "Welche Ausbildungschancen gibt es?", "Welche Unternehmensgründungen sind denkbar und möglich?" und "wie sieht eigentlich die Politik diesen Energiewandel?"

Die Referenten beschränken sich bei ihren Vorträgen nicht alleine auf die wirtschaftlich-unternehmerischen Möglichkeiten, die der neue Energiezweig bietet. Auch aus Sicht der Forschung und Lehre und der Politik muss der Blick auf die Bioökonomie geschärft werden.

Alle Vorträge sind öffentlich. Die Programmübersicht ist im Internet zu finden unter www.uni-hohenheim.de/studium-generale.

Mehr Masterstudienplätze für die „Pharmazeutische Biotechnologie“

Foto: Hochschule Biberach

Für die Hochschule Biberach und die Universität Ulm war die Nachricht gleichermaßen erfreulich. Die Studienplatzkapazitäten im gemeinsamen Masterstudiengang "Pharmazeutische Biotechnologie" konnten zum Wintersemester 2014/2015 mehr als verdoppelt werden. Finanziert wird die Aufstockung des erfolgreich akkreditierten Studienganges vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Ausbauprogramms "Master 2016".

Der gemeinsame Masterstudiengang "Pharmazeutische Biotechnologie" (PBT) besteht seit dem Sommersemester 2010. Mit seinen Schwerpunkten pharmazeutische Grundlagen, Bioprozessentwicklung und Downstream-Processing, der Toxikologie und Biochemie sowie den interdisziplinären Modulen zu therapeutischen Proteinen und Antikörpern, zur Stammzellforschung und regenerativen Medizin gewährleistet der Masterstudiengang nicht nur eine umfassende naturwissenschaftliche Ausbildung. Ein besonderes Qualifizierungsprofil erhalten die Studierenden nicht zuletzt durch vertiefte Kenntnisse in Bereichen wie der Qualitätssicherung, dem Zulassungs-, Arzneimittel- und Gentechnikrecht. Eine weitere Besonderheit: die wissenschaftliche Projektarbeit, in der die Masterstudenten eigenverantwortliches wissenschaftliches Arbeiten im Team erlernen. Bestandteil im Lehrplan ist zudem die Teilnahme an einer internationalen Summer-School in Athen. Durch Auslandspraktika und die Möglichkeit, Abschlussarbeiten auch weltweit an renommierten Forschungseinrichtungen anzufertigen, sammelt bisher etwa ein Viertel der Studierenden internationale Erfahrungen. Darüber hinaus kommen zahlreiche Bewerber aus dem Ausland.

Der gemeinsame interdisziplinäre Master-Studiengang "Pharmazeutische Biotechnologie" ist organisatorisch der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Ulm und dort dem Fachbereich Biologie zugeordnet. Die Universität übernimmt die Studienadministration, studiert wird an beiden Studienorten, also an der Hochschule Biberach sowie der Uni Ulm, wo die Studierenden vollberechtigt die jeweiligen Campus-Einrichtungen nutzen dürfen.

Offen ist der Studiengang für Bachelorabsolventen der PBT, der Biologie, Biochemie, der molekularen Medizin aber auch der Biosystemtechnik, Biomedizin, der Pharmazie und anderer verwandter Studienfächer. Im Wintersemester stehen 25 Masterstudienplätze zur Verfügung, im Sommersemester sind es 15. Das Online-Bewerbungsverfahren für das kommende Sommersemester läuft vom 15. Oktober bis zum 15. November.

Interessenten wenden sich am besten telefonisch (0731 / 50 - 32754) oder per Email an Dr. Rosemarie Fuhrmann (rosemarie.fuhrmann(at)uni-ulm.de), die den Masterstudiengang an der Universität Ulm koordiniert. Ansprechpartnerin für die Hochschule Biberach ist Lydia Eggle (eggle(at)hochschule-bc.de), telefonisch zu erreichen über die 07351 / 582 391.

Universität Mannheim vergibt 182 Stipendien an kluge Köpfe

182 Studierende der Universität Mannheim werden dieses Jahr für herausragende Schul- und Studienleistungen mit einem Stipendium der Universität gefördert. Neben Unternehmen und Stiftungen zählen auch Privatpersonen zu den Stipendiengebern. Die Fördersumme hat sich erneut erhöht und konnte mit 750.000 Euro seit Einführung des Stipendiensystems im Jahr 2007 versechsfacht werden.

165 Studierende wurden im Herbstsemester 2014 mit einem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Es umfasst 300 Euro pro Monat. Die Hälfte der Förderung übernimmt ein Unternehmen oder privater Mittelgeber, die andere Hälfte finanziert die Bundesregierung. Die Universität achtet bei der Vergabe nicht nur auf Schul- bzw. Studienleistungen, sondern berücksichtigt vor allem gesellschaftliches Engagement oder außerschulische Erfolge.

Weitere Informationen: www.uni-mannheim.de/stipendium.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Landesweiter Studieninformationstag am 19. November

Foto: Martin Stollberg

Der landesweite Studieninformationstag findet traditionell seit fast 20 Jahren immer Mitte November am Buß- und Bettag statt, in diesem Jahr also am 19. November. Am Studieninformationstag werden an fast allen Hochschulen Baden-Württembergs Veranstaltungen über Studieninhalte, Studienfächer, Studienfinanzierung, Bewerbung und Zulassung, aber auch beispielsweise Laborbesichtigungen und Exkursionen angeboten. Ein Überblick über die Veranstaltungen der Hochschulen ist unter www.studieninfotag.de zu finden.

Ein Tipp für Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung auf den Studieninformationstag: Bereiten Sie sich mit dem Orientierungstest der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg (OT) unter www.was-studiere-ich.de auf den Studieninformationstag vor. Die Ergebnisse dieses Tests - die nur Sie erhalten - geben Ihnen Anhaltspunkte, welche Studiengänge zu Ihren Interessen passen. Über diese Studiengänge können Sie sich im Rahmen des Studieninformationstages genauer informieren.

Infoveranstaltung an der Hochschule Furtwangen

Für viele junge Menschen ist die Berufs- und Studienorientierung - nicht zuletzt durch die Vielzahl an neuen Studiengängen - mit großen Unsicherheiten verbunden. Die vielfältigen Möglichkeiten, die das deutsche Bildungssystem bietet, sind manchmal nicht nur für junge Menschen mit Migrationshintergrund Chance und Überforderung zugleich. Vor einer besonderen Herausforderung stehen auch diejenigen, die als erste in der eigenen Familie ein Studium anstreben.

Um über den erfolgreichen Weg von der Schule zur Hochschule, die Berufs- und Studienorientierung, über Migrations- und Mentoring-Programme zu informieren, lädt die Hochschule Furtwangen für Donnerstag, 20. November, zur Veranstaltung "Erfolgreich Brücken bauen - von Schule zu Hochschule" ein.

Beginn ist um 18 Uhr auf dem Hochschulcampus Schwenningen, F-Bau, Raum 0.02, Erzbergerstraße, VS-Schwenningen.  Eingeladen sind MultiplikatorInnen aus Schule, Hochschule, Berufsberatung, Eltern(vertreter/innen) sowie Schüler/innen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung: www.erfolgreich.hs-furtwangen.de. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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