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Newsletter 10/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen des Monats Oktober aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Schwerpunkt im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Esslingen

Soziale Zusammenhänge, Beziehungsnetzwerke und soziale Probleme entwickeln sich heute zunehmend jenseits nationaler Grenzen. Dabei stehen Themen wie Armut, Migration, Menschrechte, Klimawandel sowie Naturkatastrophen und ihre sozialen Folgen immer mehr im Mittelpunkt. Diese Veränderungen und die damit verbundenen Prozesse hat die Hochschule Esslingen dazu veranlasst, im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit seit dem vergangenen Wintersemester den Schwerpunkt "International" zu setzen und die Studierenden in Theorie und Praxis auf die künftigen Arbeitsfelder und -herausforderungen vorzubereiten.

In der Theorie werden innerhalb des Schwerpunktes Themen wie "Grundlagen der Entwicklungspolitik", "Entwicklung und Praxis der Sozialen Arbeit anderer Nationen", "Vergleich von Sozialpolitik und Sozialsystem anderer Nationen" oder "die Rolle der UN und ihrer Unterorganisationen für das Setzen von Standards für internationale Wohlfahrtspolitik" behandelt. In der Praxis geht es vor allem darum, die interkulturelle und internationale Kompetenz der Studierenden zu stärken. Konkret heißt dies beispielsweise, dass die selbstreflexive, biografische Auseinandersetzung mit der eigenen, kulturellen Gewohnheit angestoßen wird oder Formen von Diskriminierung und Rassismus ebenso wie Charakteristika fremder Kulturen diskutiert werden.

Die Studierenden sollen damit eine internationale Fachkompetenz und interkulturelles Wissen erwerben, um zu professionellem Handeln in der internationalen Sozialen Arbeit befähigt zu werden. Dabei will die interkulturelle Soziale Arbeit Menschen mit Migrationsgeschichte Hilfe geben, die von einem Sprach- und Kulturraum in einen anderen gelangen.

Die Einführung des Schwerpunktes stößt bei den Studierenden bislang auf starke Resonanz: Im ersten Durchgang hat sich ein Drittel der Studierenden für den Schwerpunkt International entschieden, in der zweiten Runde waren es 45 Prozent. Zu ihnen zählt auch die 20-jährige Lea Heinemann: "Ich habe mich für International entschieden, weil ich denke, dass die Soziale Arbeit immer stärker internationalen Aufgaben verpflichtet ist - beispielsweise in der globalen Flüchtlingsarbeit." Ihr Studienpraktikum wird die Studentin daher im Welthaus in Amsterdam absolvieren.

Weitere Informationen zum Studiengang unter: http://www.hs-esslingen.de/de/hochschule/fakultaeten/soziale-arbeit-gesundheit-und-pflege/studiengaenge/bachelor/soziale-arbeit-ba.html

Rund ums Studium

Neues Landeshochschulgesetz: Verantwortung und Vertrauen als Leitideen

Der Ministerrat hat am 15. Oktober den Anhörungsentwurf für das dritte Hochschulrechtsänderungsgesetz freigegeben. Im Zentrum steht eine Novelle des Landeshochschulgesetzes, die den Hochschulen mehr Handlungsfreiheit gewährt und die vielfältige Hochschullandschaft des Landes stärkt.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte: "Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung für die Gesellschaft. Sie brauchen Freiheit, um kreativ und innovativ sein zu können." Das Gesetz gewähre die notwendigen Freiräume und stelle zugleich Transparenz, Chancengleichheit und die Beteiligung der Hochschulmitglieder sicher. Es sorge zudem für die Stärkung und Abgrenzung der Kompetenzen der Hochschulgremien und schaffe bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Mit der Novelle trennt sich die Landesregierung vom Leitbild der unternehmerischen Hochschule. "Hochschulen sind keine Unternehmen", so Ministerin Bauer, "diese Vorstellung hat nie zu unseren Hochschulen gepasst."

Das neue Landeshochschulgesetz sieht eine Vielzahl von Neuerungen vor:

- Die Leitungsstrukturen an den Hochschulen in Baden-Württemberg werden neu justiert. Ziel ist eine Stärkung und klare Abgrenzung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Rektorat, Hochschulrat und Senat, die Verbesserung der Zusammenarbeit der Gremien, die Erhöhung von Transparenz und die Ermöglichung stärkerer Beteiligung.

- Die Karrierewege zu einer Professur werden verbessert und Maßnahmen zur Sicherung der Qualität von Promotionen umgesetzt.

- Das Gesetz entwickelt das Profil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die Duale Hochschule Baden-Württemberg weiter.

- Es setzt Rahmenbedingungen, dass Studiengänge in der vorgesehenen Zeit besser absolviert werden können und erleichtert den Zugang zur Hochschule. Mit dem "Weiterbildenden Bachelor" wird ein spezielles berufsbegleitendes Studium für Berufstätige ermöglicht.

- Das Gesetz gibt Impulse für die Herstellung von Chancengleichheit und stärkt die Gleichstellungsarbeit an den Hochschulen.

- An zahlreichen Stellen erhöht das Gesetz die Autonomie der Hochschulen und stellt gleichzeitig notwendige Transparenz sicher.

Im Zentrum des Dritten Hochschulrechtsänderungsgesetzes steht das neue Landeshochschulgesetz. Es erfolgen darüber hinaus weitere Änderungen im Landesbeamtengesetz, Landesbesoldungsgesetz, Studentenwerksgesetz, KIT-Gesetz, Landeshochschulgebührengesetz, Hochschulzulassungsgesetz, Chancengleichheitsgesetz, Universitätsklinikagesetz, Akademiengesetz, KIT-Weiterentwicklungsgesetz sowie in der Leistungsbezügeverordnung, der Hochschulvergabeverordnung, der Berufstätigenhochschulzugangsverordnung und der Verordnung des Justizministeriums über die Ausbildung und Prüfung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger.

In die Erarbeitung des Entwurfs des Dritten Hochschulrechtsänderungsgesetz sind die Ergebnisse zahlreicher Gespräche mit Akteuren in Hochschule und Gesellschaft eingeflossen, die das Wissenschaftsministerium im Vorfeld zu verschiedenen Themen geführt hat. Zur Frage der Qualitätssicherung in Promotionsverfahren wurde zudem eine Online-Beteiligung durchgeführt. Zur Frage der Weiterentwicklung der Leitungsstrukturen an den Hochschulen Baden-Württembergs sind die Vorgespräche, bei denen die Rolle der Hochschulräte im Mittelpunkt standen, in einen Eckpunktebeschluss des Ministerrats vom 26. Februar 2013 gemündet, der nun umgesetzt wird.

Die Anhörung zum Gesetzentwurf dauert sechs Wochen. Danach geht der Gesetzentwurf in das parlamentarische Verfahren. Das Gesetz soll im zweiten Quartal 2014 in Kraft treten.

Wissenschaftsfinanzierung: Landesregierung startet Gespräche mit den Hochschulen

Die Landesregierung hat am 14. Oktober die Gespräche mit den Hochschulen über deren weitere Finanzausstattung bis 2020 aufgenommen. Die derzeitige Regelung läuft 2014 aus. Damit sollen rechtzeitig Planungssicherheit und Verlässlichkeit hergestellt werden.

Die Gespräche stehen im Zeichen großer Herausforderungen: "Wir haben so viele Studierende wie nie zuvor in Baden-Württemberg und dieses Allzeithoch wird über 2020 hinaus konstant bleiben", sagte Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Zugleich gelte ab 2020 die Schuldenbremse, ab dann dürfen die Länder keine neuen Schulden mehr machen.

Um erfolgreich agieren zu können, bräuchten die Hochschulen nun dringend zwei Dinge: mehrjährige Verlässlichkeit und eine Verbesserung der Grundfinanzierung. Letzteres könne unter anderem auch durch Umschichtungen erfolgen. "Im Vergleich zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist die Grundfinanzierung unserer Hochschulen in den letzten Jahrzehnten immer schmaler geworden", so Bauer. "Das muss im nächsten Solidarpakt korrigiert werden."

Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft: "Wir sind uns der Bedeutung unserer Hochschulen bewusst. Sie sind mit ihrem Wissen, ihren Forschungsleistungen und der Bereitstellung von hochqualifiziertem Personal für die Unternehmen unverzichtbar und bilden einen wesentlichen Standortvorteil für die baden-württembergische Wirtschaft." Zugleich könne auch dieser Bereich bei der Herkulesaufgabe Konsolidierung nicht gänzlich außen vor bleiben. Es gelte daher, die Gespräche im Spannungsfeld aus notwendiger Haushaltsdisziplin und der Sicherung von Exzellenz und Zukunftsfähigkeit, klug und mit Weitblick zu führen.

Beide Minister sind sich darin einig, dass die baden-württembergischen Hochschulen die nötigen Handlungsspielräume brauchen, um ihre Verantwortung auch weiterhin wahrnehmen zu können. Wissenschaft und Forschung seien zentrale Pfeiler für die Innovationsfähigkeit des Landes. Die Hochschulen bildeten das Herz des Wissenschaftssystems und sie stünden in einem globalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Daher gelte es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um ihnen die hierfür notwendige langfristige Planung zu ermöglichen.

Teilnehmer der Gespräche sind neben dem Wissenschaftsministerium und dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die Vertreter aller Hochschularten. Konkrete Ergebnisse werden bis April 2014 erwartet. Spätestens im Dezember 2014 sollen diese dann in einen Vertragsabschluss mit den Hochschulen münden. Die Laufzeit einer neuen Vereinbarung ist bis zum Jahr 2020 vorgesehen.

Die finanzielle Grundausstattung der Hochschulen wurde seit 1997 durch die so genannten Solidarpakte I und II geregelt. Es handelte sich dabei um Finanzierungsvereinbarungen über zehn, beziehungsweise acht Jahre Laufzeit. Der derzeitige Solidarpakt II läuft 2014 aus.

Hochschulen

Beratungsangebot des KIT für studieninteressierte Berufstätige

Foto: Wilhelm Mierendorf

Der Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist so hoch wie nie zuvor. Um einem Fachkräftemangel entgegenzuwirken wird aus bildungspolitischer, aber auch wirtschaftlicher Perspektive das Ziel verfolgt, beruflich qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter akademisch weiterzubilden. Von gesetzlicher Seite wurde darauf reagiert, indem im Jahr 2009 Hochschulen für Personen ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung und mit beruflicher Qualifikation (weiter) geöffnet wurden.

Denn beruflich Qualifizierte verfügen dank ihrer Berufsausbildung über ein wertvolles branchenspezifisches und berufspraktisches Fachwissen, welches durch ein Studium im Sinne des Lebenslangen Lernens ausgebaut werden kann. Was dieser Zielgruppe jedoch oft fehlt, sind Informationen bezüglich der Studienmöglichkeiten, der Bewerbung und Zulassung sowie der Umsetzung des Studiums mit beruflicher Qualifikation.

Um diesen Bedarf aufzufangen hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Kooperation mit dem externen Weiterbildungsanbieter LKS Landau ein Forschungsprojekt initiiert. Ziel des Projekts ist die Beratung und Begleitung beruflich qualifizierter Studieninteressierter und Studierender, die sowohl vor der Aufnahme des Studiums, als auch während des Studiums Unterstützung benötigen.

Das Projekt "Mentoring for Professional Bridging" stellt den Studieninteressierten und Studierenden eine individuelle, durchgehende und umfassende Bildungsgangberatung in den Bereichen Personalentwicklung, Berufs- und Betriebspädagogik zur Seite. Im Mentoring-Programm werden sowohl fachliche und organisatorische Fragen in Bezug auf das Studium, als auch Fragen zur Verbindung von Lebens-, Arbeits- und Familiensituation mit dem Studium erörtert. Das Angebot enthält darüber hinaus die Zusammenstellung eines individualisierten Stundenplans. Im Rahmen dessen können auch Möglichkeiten der Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen und Lernergebnisse auf Studienleistungen besprochen werden. Alle Informationen zum Projekt sind unter http://www.ibp.kit.edu/mentoring verfügbar.

Campus Heilbronn soll neuer DHBW-Standort werden

Der Aufsichtsrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) hat am 11. Oktober 2013 die Empfehlung ausgesprochen, dass der Campus Heilbronn der DHBW Mosbach ein eigenständiger DHBW-Standort werden soll. Damit soll der weit überdurchschnittlichen Entwicklung und dem erwarteten weiteren Wachstum des Campus Heilbronn Rechnung getragen werden. Außerdem könnte durch die Umwidmung des Campus in einen Standort die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen am Bildungscampus Heilbronn intensiviert werden. Die endgültige Entscheidung darüber wird vom Kabinett zu treffen sein.

Der Campus Heilbronn hat bereits jetzt rund 800 Studierende und wird entsprechend den Beschlüssen der Landesregierung auf eine Kapazität von 1.350 Studienplätzen wachsen. Bereits bei der Gründung des Campus wurde darauf geachtet, dass bei den Studienprofilen in Mosbach, Bad Mergentheim und Heilbronn jeweils eine eigenständige Entwicklung möglich ist. So galt beispielsweise die Prämisse, dass nur in Mosbach technische Studiengänge angeboten werden und die Studiengänge Konsumgüterhandel und Dienstleistungsmanagement dem Campus Heilbronn vorbehalten bleiben. Der Aufsichtsrat hat auf Vorschlag des Vorstands beschlossen, dass es auch künftig zu keinen überschneidenden Studienangeboten der Studienakademie Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim und der künftigen Studienakademie Heilbronn kommen darf.

Erste Doppelabschlüsse für Studierende des deutsch-französischen Bachelors Regio Chimica

Foto: Joachim E. Röttgers

Nach drei Jahren erfolgreichen Studiums werden den ersten Studierenden des deutsch-französischen Bachelorstudiengangs Regio Chimica nun zwei Abschlüsse überreicht: der deutsche Bachelor of Science und die französische Licence de Chimie. Diese Abschlüsse, die die Studierenden von den Universitäten in Freiburg und Mulhouse erhalten, dienen ihnen als Grundlage für ein Studium in weiterführenden Masterstudiengängen oder für einen Ingenieursabschluss an der Grande Ecole in Mulhouse.

Das Einzigartige an diesem Chemie-Studiengang: Die Studierenden lernen die Sprache, die Alltagskultur und das universitäre System im Partnerland kennen. Gestartet ist die gemeinsame Jahrgangsgruppe 2010 an der Université de Haute Alsace in Mulhouse, danach ging es für ein Jahr nach Freiburg. Im dritten Jahr konnten sich die Studierenden entscheiden, ob sie ihr Studium in Mulhouse oder Freiburg beenden.

"Für mich war die Erfahrung, im Rahmen des Regio-Chimica-Studiengangs in einer bilingualen Studierendengruppe zu studieren, äußerst spannend", resümiert Pauline Bentz, eine französische Absolventin, die in Freiburg ihr drittes Jahr absolviert hat. "Ich habe viel über die deutsche Kultur gelernt, jedoch mindestens genauso viel über mich selbst und meine eigene Kultur."

Mit Blick auf die Zukunft bietet der Studiengang den Absolventinnen und Absolventen neben dem klassischen Berufseinstieg in der chemischen und pharmazeutischen Industrie die Möglichkeit, im Management oder internationalen Kooperationen zu arbeiten.

Weitere Informationen gibt es unter www.regiochimica.uni-freiburg.de.

Hochschule Karlsruhe erweitert Doppelabschlussprogramm mit kanadischer Universität

Seit drei Jahren besteht zwischen der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft und der Ryerson University in Toronto (Kanada) ein Doppelabschlussprogramm. In diesem können Studierende in vier Semestern zwei international anerkannte akademische Titel erwerben: den deutschen Masterabschluss in der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik und den kanadischen Master of Engineering in Electrical and Computer Engineering. Jedes Jahr können von beiden Hochschulen bis zu fünf Studierende an dem Programm teilnehmen.

Beim Besuch einer Delegation der Hochschule Karlsruhe wurde jetzt das Programm um weitere fünf Jahre verlängert. Gleichzeitig unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Karl-Heinz Meisel und Dr. Mohamed Lachemi, Provost und Vice President Academic der Ryerson University, noch ein zweites Abkommen für ein Doppelabschlussprogramm im Bauingenieurwesen (Civil Engineering) nach gleichem Modell und mit gleichen Teilnehmerzahlen.

Von den insgesamt vier Semestern absolvieren die Studierenden jeweils zwei an der Ryerson University und an der Hochschule Karlsruhe. An der kanadischen Partnerhochschule fallen für die Karlsruher Studierenden keine Studiengebühren an. Die Master-Thesis wird für beide Abschlüsse angerechnet. Die Studierenden können selbst entscheiden, an welcher der beiden Hochschulen sie ihre englischsprachige Abschlussarbeit überwiegend anfertigen. Ihre Betreuung und Bewertung erfolgt gemeinsam durch jeweils einen Professor beider Hochschulen.

Kurzfilm-Wettbewerb für Jugendliche

Foto: Joachim E. Roettgers

Die Filmakademie Baden-Württemberg und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg veranstalten gemeinsam einen Kurzfilm-Wettbewerb. Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren können sich mit einer Filmidee zur Mobilität der Zukunft bewerben. Den Gewinnern winken Geldpreise in Höhe von 300 Euro, 200 Euro und 100 Euro. Außerdem wird die beste Idee in einem professionellen Film umgesetzt. Bei der Produktion arbeiten die Jugendlichen mit Studierenden der Filmakademie zusammen und lernen bei der gemeinsamen Umsetzung alle Schritte eines professionellen Films kennen.

Zur Vorbereitung findet am Samstag, 23. November 2013, in der Filmakademie von 10 bis 16 Uhr ein kostenloser Workshop statt. Der Workshop wird von Studierenden der Filmakademie und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg gestaltet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren dabei mehr zum Thema nachhaltige Mobilität, hören, was einen guten Film ausmacht und wie man Filmideen auf den Punkt und aufs Papier bringen kann. Eigene Ideen können in einer Kreativphase weiter ausgebaut werden und in einem Rundgang kann ein Blick in die Filmproduktionsstätten geworfen werden.

Noch bis zum 1. November können sich zu dem Workshop Gruppen von 5 bis 8 Personen per E-Mail an info@deinkurzfilm.de anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.deinkurzfilm.de. Für inhaltliche Fragen steht Prof. Dr. Armin Lude (Projektleitung), Tel.: 07141/140-228, E-Mail lude@ph-ludwigsburg.de zur Verfügung.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Landesweiter Studieninformationstag am 20. November

Foto: Shooresh Fezoni

Der landesweite Studieninformationstag findet traditionell seit über 15 Jahren immer Mitte November am Buß- und Bettag statt, in diesem Jahr also am 20. November. Am Studieninformationstag werden an fast allen Hochschulen Baden-Württembergs Veranstaltungen über Studieninhalte, Studienfächer, Studienfinanzierung, Bewerbung und Zulassung, aber auch beispielsweise Laborbesichtigungen und Exkursionen angeboten. Ein Überblick über die Veranstaltungen der Hochschulen ist unter www.studieninfotag.de zu finden.

Einige Hochschulen bieten darüber hinaus noch weitere Studieninformationstage, Orientierungstage oder auch weitere Informations- und Beratungsmöglichkeiten an. Die genauen Daten (Zeit, Ort, Programm) zu diesen weiteren Infoangeboten stehen hier zur Verfügung.

Ein Tipp für Schülerinnen und Schüler zur Vorbereitung auf den Studieninformationstag: Bereiten Sie sich mit dem Orientierungstest der Hochschulen des Landes Baden-Württemberg (OT) unter www.was-studiere-ich.de auf den Studieninformationstag vor. Die Ergebnisse dieses Tests - die nur Sie erhalten - geben Ihnen Anhaltspunkte, welche Studiengänge zu Ihren Interessen passen. Über diese Studiengänge können Sie sich im Rahmen des Studieninformationstages genauer informieren. Außerdem: Schauen Sie sich bitte vor dem Studieninformationstag die Lagepläne der Hochschulen an, da das Finden der Hörsäle und Labore sehr zeitintensiv ausfallen kann, wenn man sich mit den Räumlichkeiten der Hochschule nicht auskennt. Die Mitarbeiter/innen der Hochschulen helfen Ihnen gerne, aber: „the early bird catches the worm“!

Studieninfoabende an der Stuttgarter Hochschule der Medien

Viele junge Menschen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen und sich beruflich orientieren wollen, haben die Qual der Wahl. Soll ich studieren? Wie funktioniert das? Und welches ist das richtige Fach für mich?

Um Schüler und auch deren Eltern über Studienmöglichkeiten und -voraussetzungen zu informieren, bietet die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) im Wintersemester 2013/2014 zwei Infoabende an. Die Gäste werden am 6. November und am 4. Dezember über das Hochschulsystem, über Studienangebote und -abschlüsse informiert und können ihre Fragen rund um Bewerbung und Berufsaussichten stellen. Auch spätere Berufsperspektiven sind ein Thema. Beginn ist jeweils um 18 Uhr.

Die Infoabende finden in der Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart in Raum 011 statt. Im Anschluss besteht Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Hochschule zu besichtigen.

Anmeldung und Programm unter: www.hdm-stuttgart.de/infoabend

Einblicke in Ingenieurwissenschaften, Informatik und Psychologie an der Uni Ulm

Foto: Wilhelm Mierendorf

Mit einem vielfältigen und spannenden Programm will sich die Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Universität Ulm, der auch die Psychologie angegliedert ist, am Donnerstag, 7. November, Studieninteressierten und der Öffentlichkeit präsentieren. Der Tag der offenen Tür findet an der Uni West, Oberer Eselsberg, von 16 bis 22 Uhr statt.

"Mit viel Wissenschaft zum Anfassen wollen wir einer möglichst breiten Öffentlichkeit die Forschungsthemen aller drei Bereiche zugänglich machen", erklärt Frank Kargl, Prodekan der Fakultät. "Wir wollen zeigen, wie spannend und wie nah am Menschen diese Forschung ist. Daher steht die Veranstaltung auch unter dem Titel 'Mensch und Technik'".

Außerdem wolle die Fakultät angehende Abiturienten über die in Ulm angebotenen Studienmöglichkeiten und die damit verbundenen Berufsfelder informieren. Dazu sollen in den sechs Stunden Vorträge über Smartphones, Computerspiele oder das Auto der Zukunft sowie verschiedene Programme zum Mitmachen, Lernen und Experimentieren beitragen. Laborführungen und ein Rundgang durch den Reinraum für die Halbleiterforschung stehen ebenfalls auf dem Programm.

Eine Programmübersicht und weitere Infos gibt es unter www.uni-ulm.de/in/tag-der-offenen-tuer

Tag der offenen Tür an der Kunstakademie Stuttgart

Am Samstag, 9. November, öffnet der Studiengang Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut der Kunstakademie Stuttgart die Pforten der Außenstelle der Akademie in Fellbach, Höhenstraße 16. An diesem Tag der offenen Tür stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende des Studiengangs von 11 bis 16.30 Uhr aktuelle Projekte vor und informieren über den vielseitigen Beruf des Papierrestaurators. Der Tag der offenen Tür bietet intensive Einblicke in die Praxis und vielfältige Gelegenheiten zum Austausch. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Papierrestaurierung Stuttgart (www.foerderverein-papierrestaurierung.de) statt.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie unter www.papierrestaurierung.abk-stuttgart.de.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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