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Newsletter 09/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen des Monats September aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team

Rund ums Studium

Freie Studienplätze: Studienplatzbörse wieder geöffnet

Foto: Klaus J.A. Mellenthin

Seit dem 1. September ist die Studienplatzbörse wieder geöffnet. In den kommenden Wochen können über diese Börse bundesweit an allen Hochschulen Studienangebote für das Wintersemester 2013/14 gesucht und gefunden werden, in denen es wenige Wochen vor Semesterbeginn noch freie Studienplätze gibt. 

Die für eine Bewerbung notwendigen Ansprechpartner und Kontaktdaten finden Sie in der Detailansicht eines jeden Studiengangs. Bitte wenden Sie sich in jedem Fall direkt an die Hochschule, um weitere Informationen über Bewerbungs- und Zulassungsbedingungen zu erhalten.

Neuer Studienführer: Wissenschaftsministerium und Bundesagentur für Arbeit veröffentlichen „Studieren in Baden-Württemberg 2013/14“

Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die neue Ausgabe des kostenlosen Studienführers "Studieren in Baden-Württemberg 2013/14" ist Ende September ausgeliefert worden. Die Broschüre beinhaltet alle Studienfächer, die im kommenden Studienjahr an den Hochschulen im Land angeboten werden, und liefert Schülerinnen und Schülern der Oberstufe nützliche Informationen rund um das Studium. 

Studieninteressierte erhalten auf 144 Seiten Informationen über die verschiedenen Hochschularten und Abschlüsse. "Studieren in Baden-Württemberg 2013/14" behandelt detailliert Themen wie Studienbewerbung, Hochschulzulassung, Auslandsaufenthalt, Wohnen oder Studienfinanzierung. Die Schüler bekommen außerdem vielfältige Informationen rund um die Berufsausbildung sowie Tipps für die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch. Erstellt wird die Broschüre vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Die Broschüre steht nun an allen baden-württembergischen allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien zur Verfügung. Damit erreicht der neue Studienführer die Schüler der Oberstufe rechtzeitig zur Vorbereitung auf den landesweiten Studieninformationstag 2013, der größten Studieninformationsveranstaltung im Land. Dieser findet am 20. November an den baden-württembergischen Hochschulen statt.

"Eine gute Orientierung ist der erste Schritt zu einem erfolgreichen Studium", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im September in Stuttgart. Diese werde mit der Publikation unterstützt, indem die jungen Leute frühzeitig und umfassend mit Informationen zu den Studienmöglichkeiten im Land versorgt werden.

Die Leiterin der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Eva Strobel, betonte: "Es ist ganz wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler so früh wie nur möglich über ihre Interessen und Talente klar werden." Zudem sei es erforderlich, auch die Inhalte und Anforderungen eines Studiums oder einer Berufsausbildung vorher kennenzulernen, beides in Einklang zu bringen und so die Basis für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben legen zu können.

Ergänzt wird die Broschüre vom Internetportal www.studieninfo-bw.de, das neben aktuellen Informationen rund ums Studium eine detaillierte Datenbank mit Such- und Filterfunktionen sämtlicher Studienangebote im Land bietet. Außerdem finden sich auf der Internetseite Informationen über den landesweiten Orientierungstest, der online unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden kann.

"Studieren in Baden-Württemberg" erscheint in diesem Jahr in einer Auflage von 180.000 Exemplaren. Die Broschüre wird in erster Linie an die Schüler der gymnasialen Oberstufe in Baden-Württemberg verteilt. Dazu erhalten die Lehrerinnen und Lehrer einen Leitfaden, um die Publikation im Unterricht einführen zu können. Darüber hinaus wird "Studieren in Baden-Württemberg" von den "Studienbotschaftern" des Landes bei ihren Schulveranstaltungen präsentiert und von Studien- und Berufsberatern bei Beratungsgesprächen eingesetzt.

Die Broschüre kann in digitaler Form beim Wissenschaftsministerium unter http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/publikationen/studium sowie unter www.studieninfo-bw.de und unter http://www.arbeitsagentur.de/nn_210544/Dienststellen/RD-BW/RD-BW/Regionalinformationen/Ausbildung-Studien-und-Berufswahl/Publikationen/bogy-kompass-und-Studieren-in-BW.html heruntergeladen und bestellt werden.

Hochschulen

Stuttgarter Hochschule der Medien gründet Institut für Games

Computerspiele, Online-Games oder mobile Spiele - ob zum Spaß oder zum Lernen - sind schon lange Teil der Lehrveranstaltungen an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM). Um ihre Technik und Programmierung geht es im Studiengang Medieninformatik, um mobile Games bei Mobile Medien und stärker um deren Gestaltung beim Studiengang Audiovisuelle Medien. In gemeinsamen Projekten fließt das Know-how bereits zusammen. Dafür will die HdM nun eine Anlaufstelle schaffen.

Das "Institut für Games" will die unterschiedlichen Kompetenzen in der Spieleentwicklung bündeln, vertiefen und ausbauen und soll spieleinteressierten Studierenden, Entwicklern, Publisher-Studios, Herstellern, Verbänden und wissenschaftlichen Einrichtungen als Plattform dienen. Neben den klassischen Genres der Computerspiele soll besonders der Bereich der Serious Games abgedeckt werden. Sie spielen etwa in der Medizintechnik eine zunehmend wichtige Rolle oder helfen bei der Sensibilisierung für gesellschaftlich relevante Themen.

Deutschland zählt zu den umsatzstärksten Spieleländern. Experten für interaktive Computeranwendungen sind in der Gamesbranche gefragt, werden aber auch in der Automobilindustrie oder in Verlagen gesucht. "Hier setzen wir mit dem neuen Institut an. Dort bündeln wir das Know-how der HdM", erklärt Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos.

"Wir wollen am Institut unter anderem innovative Games-Software entwickeln, Soft- und Hardware testen, Workshops oder Projekte rund um die verschiedenen Games-Facetten anbieten. Die Technik hinter Computerspielen gehört zu den wichtigsten treibenden Kräften für die Medientechnologie von morgen", berichtet Prof. Uwe Schulz vom Studiengang Audiovisuelle Medien, der das Institut gemeinsam mit Prof. Dr. Jens-Uwe Hahn von der Medieninformatik leitet. Dafür steht unter anderem ein "GamesLab" zur Verfügung, in dem mit professioneller Hard- und Software Spiele für verschiedene Plattformen entwickelt werden. "In der Games-Forschung wollen wir uns unter anderem auf neue Wege in der digitalen Medienproduktion konzentrieren und an technischen Infrastrukturen arbeiten. Themen wie Künstliche Intelligenz, Game-Engine Programmierung, Bild- und Videoverarbeitung, Bildsynthese, Sounddesign, Visualisierung oder Displaytechnik in Verbindung mit künstlerischen Aspekten sollen abgedeckt werden", erklärt Hahn. In der Lehre sollen die Angebote weiter ausgebaut und aufeinander abgestimmt werden. Außerdem will das Institut Studierenden helfen, die planen, sich in der Games-Branche selbstständig zu machen.

Am 16. Oktober 2013 wird das neue Institut offiziell eingeweiht, mit einem "Games Day" an der HdM. Weitere Informationen stehen unter www.hdm-stuttgart.de/games zur Verfügung.

Stuttgarter Designstudent gewinnt beim Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks

Foto: Plakat von Student Felix Bareis

Felix Bareis, Student des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, geht gleich mit zwei Plakaten als Sieger aus dem 27. Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Wettbewerbs, der jedes Jahr für Design-Studierende in ganz Deutschland ausgeschrieben wird, dass der erste Platz gleich für zwei Arbeiten vergeben wurde. Der erste Preis des bundesweit seit 1987 jährlich ausgelobten Wettbewerbs ist mit 2.000 Euro dotiert. Insgesamt beteiligten sich 336 Design-Studierende von 34 Hochschulen und reichten beim Deutschen Studentenwerk 535 Plakate zum Motto "Was isst Du?" ein.

Eine fünfköpfige Fachjury mit Experten aus dem Grafik-Design und Kommunikations-Design hatte aus den 535 Plakaten die besten ausgewählt. Die Jury verteilte die insgesamt 5.500 Euro Preisgeld neben den 2.000 Euro für den Erstplatzierten Felix Bareis auf zwei zweite Plätze mit je 1.000 Euro sowie drei dritte Plätze mit je 500 Euro. Gemeinsam mit Peter Greisler vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das den Wettbewerb fördert, und Dr. Oliver Götze vom Museum für Kommunikation Berlin, Kooperationspartner des Wettbewerbs, überreichte DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann am Abend des 9. September 2013 vor mehr als 200 Gästen die Geldpreise an sechs Design-Studierende. Neben der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gehen diese weiteren Preise an Design-Studierende der Fachhochschulen Mainz, Potsdam und Düsseldorf sowie die Hochschule Anhalt und die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.

Eine Auswahl von 30 Plakaten zum Thema "Was isst Du?" geht nun auf Tour durch Studentenwerke in ganz Deutschland. Die Gäste der Preisverleihung wählen vier Plakate zum Druck aus; sie können in Kürze beim Deutschen Studentenwerk in Berlin bestellt werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.studentenwerke.de.

Neue App soll Karlsruher Studierende im Lernalltag unterstützen

Freie Lernräume mit passender Infrastruktur wie Internet und Drucker - auf weitläufigen Universitätsgeländen ist die Suche danach oft zeitaufwendig. Eine Smartphone-App soll Studierenden helfen, freie Arbeitsplätze zu finden und spontan Lerngruppen zu bilden. An der Entwicklung des "KIT-Campus-Guides" arbeiten Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Fraunhofer Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB).

Über die für 2015 geplante App könnten sich Studierende Routen auf dem Campus dynamisch anzeigen lassen, freie Lernräume reservieren und Kommilitonen dorthin einladen. Die Anwendung greift dazu auf Informationen aus dem Gebäudemanagement oder dem Studierendenportal zu und koordiniert diese mit Sensordaten und GPS-Signalen. Die Nutzer sollen damit sowohl untereinander als auch mit ihrer Umgebung vernetzt sein.

"Wenn wir das 'Internet der Menschen' auf diese Weise um ein 'Internet der Dinge' erweitern, entstehen ganz neue Möglichkeiten. Eine große Herausforderung sind aber die Sicherheitsanforderungen zum Schutz der Privatheit", sagt Sebastian Abeck, Professor am Institut für Telematik des KIT. Seine Forschungsgruppe untersucht web-basierte, service-orientierte Softwaresysteme und entwickelt Lösungen zum Identitäts- und Zugriffsmanagement.

Weitere Informationen zu der neuen App gibt es unter www.youtube.com/watch?v=M6oHYujen_w&feature=player_embedded

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Informationsveranstaltung zur „Schüler-Universität Ulm“

Foto: Wilhelm Mierendorf

Am Montag, 7. Oktober, können sich Oberstufenschüler, Eltern und Lehrer ab 17 Uhr an der Universität Ulm (N 25 - Hörsaal 8) über die "Schüler-Universität" informieren. Die Schüler-Universität richtet sich an begabte und besonders motivierte Oberstufenschüler/innen an Gymnasien. Die teilnehmenden Schüler/innen besuchen ausgewählte Lehrveranstaltungen und legen dort die zugehörigen Studien- und Prüfungsleistungen ab, die im späteren Studium angerechnet werden können. Voraussetzungen sind gute Leistungen sowie die Zustimmung von Schulleitung und Eltern.

"Die Schüler können nicht nur Uni-Luft schnuppern, wie bei den 'Schnuppervorlesungen', sondern bereits wie richtige Studentinnen und Studenten an regulären Veranstaltungen mit Leistungsnachweis teilnehmen", erklärt Professor Werner Smolny vom Institut für Wirtschaftspolitik. Sie erhalten einen Studentenausweis und können alle Einrichtungen der Universität wie Bibliothek und Rechnerpool mitbenutzen.

Ins Leben gerufen wurde die Schüler-Universität in Ulm von der Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften. Seit dem Wintersemester 2004/2005 wird sie in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gymnasien durchgeführt. Weit über 250 Schüler haben mittlerweile erfolgreich teilgenommen. Inzwischen gibt es Angebote aus fast allen Fachbereichen der Uni. Weitere Informationen finden Interessierte im Netz unter: www.uni-ulm.de/einrichtungen/schueler-universitaet-ulm.html. Campusplan und Hörsaalfinder gibt es unter www.uni-ulm.de unten links auf der Seite.

Probestudientag für Schülerinnen am Standort Göppingen der Hochschule Esslingen

Unter dem Motto "Technik braucht Vielfalt" findet am Standort Göppingen der Hochschule Esslingen am Montag, 28. Oktober, von 9.30 bis 15 Uhr ein Probestudientag speziell für Schülerinnen der 10. bis 13. Klasse und Abiturientinnen statt. Dabei bekommen die Mädchen nicht nur viele Informationen zu den Studiengängen Mechatronik und Wirtschaftsingenieurswesen, sondern haben auch die Möglichkeit eine Probevorlesung zu besuchen. Außerdem wird ein Workshop aus dem Bereich der Mechatronik und ein Mittagessen in der Mensa angeboten. Unterstützt und angeleitet werden die Schülerinnen von Dipl.-Ing. (FH) Anja Eble, Prof. Dr. Helmut von Eiff und Studentinnen und Studenten des Studiengangs Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Esslingen.

An dem Probestudientag können maximal 20 Schülerinnen teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 7.10.2013 bei Evelyn Westphal, E-Mail: westphal@femtec.org; Tel: 030/31427349, möglich. Das Anmeldeformular steht unter www.technik-braucht-vielfalt.de (unter Downloads) zur Verfügung.

Workshop für Jugendliche an der Kunstakademie Stuttgart

Foto: Wilhelm Mierendorf

Vom 28. bis 30. Oktober 2013 veranstaltet die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart erstmalig den Workshop "Testgelände Kunst" für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren. Drei Tage lang öffnet der Fachbereich der Bildenden Kunst seine Türen und bietet Studieninteressierten die Chance, die Atmosphäre an der Stuttgarter Akademie zu erleben und das Lehrangebot genauer kennenzulernen. Veranstaltungsort ist die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Am Weißenhof 1, 70191 Stuttgart.

Der kostenlose Workshop ermöglicht Einblicke in die verschiedenen Fachklassen und Projekte. Die Jugendlichen stehen in direktem Kontakt mit den Studierenden, Professorinnen und Professoren und können bei der Teilnahme an Klassenbesprechungen mehr von der künstlerischen Arbeit an der Akademie erfahren. In den Werkstätten der Akademie wird die Gelegenheit geboten, mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall, Keramik und Glas zu arbeiten oder verschiedene Drucktechniken zu erkunden. Eine Einführung in die Kunsttheorie und der Besuch der Bibliothek stehen ebenso auf dem Programm wie die Weitergabe von Informationen zum Studium der Bildenden Kunst und des Künstlerischen Lehramts, zu den Bewerbungsmodalitäten, Zulassungsvoraussetzungen und zum Mappenbewerbungsverfahren.

Der Workshop richtet sich an studieninteressierte Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren. Diese können sich für den Workshop bewerben, indem sie Bildmaterial (5-10 Zeichnungen, Malerei, Skulptur, Fotografie etc.) sowie ein kurzes Motivationsschreiben ausschließlich per E-Mail an testgelaende@abk-stuttgart.de schicken. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Anfallende Kosten für die Anfahrt und Übernachtung müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst getragen werden. Eine Übernachtung in der Stuttgarter Jugendherberge ist möglich, ebenso die kostenlose Übernachtung bei Studierenden der Akademie. Weitere Informationen und Details und der Download des Anmeldeformulars unter www.abk-stuttgart.de.

Schnuppervorlesungen für Oberstufenschüler/innen an der Uni Ulm

Die Universität Ulm bietet in den Herbstferien vom 28. bis zum 31. Oktober wieder Schnuppervorlesungen für Oberstufenschüler an. Auf dem Programm stehen über 70 Veranstaltungen, zumeist Einführungsvorlesungen zu den unterschiedlichen Studienfächern. "Damit das Studium kein Sprung ins kalte Wasser wird, bieten wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich schon vor Studienbeginn mit dem Studienalltag auseinander zu setzen. Die Schüler erleben, wie sich Studieren anfühlt. Und auch wenn sie nicht alles verstehen, bekommen sie doch eine konkrete Vorstellung davon, was in den unterschiedlichen Studienfächern so auf sie zukommt", sagt Christiane Westhauser, Leiterin der Zentralen Studienberatung an der Universität Ulm.

Zudem gibt es für die Oberstufenschüler die Möglichkeit, mit Studierenden zu reden oder in den anschließenden Gruppenberatungsgesprächen mit den Studienfachberatern Fragen zum Studium zu besprechen. Der Besuch der Schnuppervorlesungen ist unverbindlich und kostenlos. Für die Teilnahme ist jedoch eine Voranmeldung notwendig. Anmeldeschluss ist der 25. Oktober.

Das Online-Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.uni-ulm.de/studium/storage-studium/studieninteressierte/schnuppervorlesungen.html

Kinderuni am Campus Göppingen der Hochschule Esslingen

Kinderuni in Göppingen; Foto: Constantin Fetzer, Öffentlichkeitsarbeit Göppingen

Ende September hat die Göppinger Kinderuni wieder begonnen. Für die nächsten Termine können sich Schülerinnen und Schüler zwischen 8 und 12 Jahren online unter www.kinderuni-goeppingen.de anmelden oder sich am iPunkt im Göppinger Rathaus einschreiben und anmelden.

Alle Vorlesungen der Kinderuni finden Mittwochnachmittags um 16 Uhr an der Hochschule in Göppingen statt und dauern in der Regel eine Stunde. So wie jene am 9. Oktober, wenn Christa Schimpf fragt "Wie kann man ohne Augen sehen?". Sie berichtet lebendig von Louis Braille (1809-1852), der bei einem Unfall im Alter von vier Jahren sein Sehvermögen verlor. Als späterer Blindenlehrer wird ihm die Entwicklung der Blindenschrift zugeschrieben.

Am 6. November stellt sich Professor Martin Neuburger von der Hochschule Esslingen der Frage: "Wie können Autos ohne Benzin fahren?". Der Experte im Bereich der erneuerbaren Energien und Antriebskonzepte zeigt am Beispiel eines Elektroautos auf, wie die Mobilität der Zukunft aussehen kann.

Am 8. Januar fragt Professor Manfred Plank von der Hochschule in Göppingen "Wie bringt man Flüssigkeiten in Form?". Dabei werden mit vielen praktischen Beispielen Gusstechniken dargestellt und Versuche gemacht.

Die Abschlussvorlesung am 12. Februar hält Professor Michael Bolus von der Universität Tübingen, der sich mit der Frage beschäftigt: "Warum hat der Mensch Musik und Kunst erfunden?". Denn ganz in unserer Nähe, auf der Schwäbischen Alb, haben Archäologen der Universität Tübingen in drei Höhlen die ersten bisher bekannten Musikinstrumente gefunden. Das Alter der Fundstücke wird auf 40.000 Jahre geschätzt. Damals haben sich Menschen also offenbar bereits mit Musik und Kunst beschäftigt.

Die Kinderuni ist eine gemeinsame Vorlesungsreihe an der Hochschule Esslingen am Standort Göppingen und der Stadt Göppingen mit Unterstützung der Kreissparkasse Göppingen. Die "Studiengebühren" pro Vorlesung betragen zwei Euro.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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