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Newsletter 09/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen des Monats September aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen  zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Studienschwerpunkt „Nachhaltige Betriebswirtschaftslehre“ an der HfWU Nürtingen-Geislingen

Mit dem neuen Studienschwerpunkt „Nachhaltige Betriebswirtschaftslehre“, der zum Wintersemester 2012/13 startet, will die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen einen Beitrag leisten, die BWL, Unternehmen und die Gesellschaft weiterzuentwickeln. Dazu richtet die Hochschule 35 zusätzliche Studienplätze ein. Ethos, Moral und Ethik stehen dabei in der Einführungsveranstaltung ganz vorne im Lehrplan.

„Es geht aber nicht um ein paar zusätzliche Ethikkurse, um sich das Mäntelchen der Nachhaltigkeit umzuhängen“, so Studiendekan Professor Dr. Ulrich Sailer. Vielmehr werden all die harten betriebswirtschaftlichen Fächer in den Zusammenhang des nachhaltigen Wirtschaftens gestellt. So befassen sich die Studierenden in der Logistik zum Beispiel mit der begrenzten Verkehrsinfrastruktur oder Schadstoffemissionen. Auch innovative Technologien stehen auf dem Lehrplan bis hin zu alternativen Antrieben und Kraftstoffen.

Damit sollen die „neuen BWL-er“ jedoch nicht nur zu Spezialisten in Sachen Nachhaltigkeit ausgebildet werden. Nach wie vor qualifizieren sie sich auch als Personal-, Produkt-, oder Projektmanager oder als Controller, Logistiker und Marketingexperten. Jedoch, und das ist der Anspruch, mit einem höheren Grad an Verantwortung für ihr wirtschaftliches Tun.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 07022/929-219, E-Mail bw@spam.hfwu.de oder http://www.bw.hfwu.de/ . Die Bewerbungsfristen sind für das Wintersemester der 15. Juli und für das Sommersemester der 15. Januar.

Rund ums Studium

Publikation „Studieren in Baden-Württemberg 2012/13“ neu erschienen

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat gemeinsam mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die aktuelle Ausgabe der Broschüre „Studieren in Baden-Württemberg“ veröffentlicht. Die kostenlose Publikation enthält sämtliche Studienangebote der Landeshochschulen für das Studienjahr 2012/13 und liefert Schülerinnen und Schülern der Oberstufe alle Informationen rund um das Studium. So werden nicht nur die verschiedenen Hochschularten oder das System der gestuften Bachelor- und Masterabschlüsse erläutert. „Studieren in Baden-Württemberg“ behandelt auch detailliert Themen wie Studienbewerbung, Hochschulzulassung, Auslandsaufenthalt, Wohnen oder Studienfinanzierung.

„Die Broschüre soll die angehenden Studierenden frühzeitig und umfassend über ihre Studienmöglichkeiten informieren, damit sie für sich die jeweils richtige Studienfachentscheidung treffen und ihr Studium besser planen können“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Eine weitere wichtige Voraussetzung für den späteren Studienerfolg sei es, die eigenen Fähigkeiten und Neigungen richtig einzuschätzen. Auch hierzu biete ‚Studieren in Baden-Württemberg‘ eine gute Hilfe. Die Leiterin der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Eva Strobel, betonte: „Es ist ganz wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler frühzeitig informieren, sich über ihre Talente klar werden und die Anforderungen und Inhalte eines Studiums kennen. Dabei hilft ihnen die Broschüre maßgeblich.“

„Studieren in Baden-Württemberg“ ist ein wesentlicher Teil der Informations-Kampagne „Gscheit studiert“, mit der das Wissenschaftsministerium die Studienorientierung und -vorbereitung der künftigen Studierenden unterstützt. Ergänzt wird die Broschüre vom Internetportal http://www.studieninfo-bw.de/, das neben aktuellen Informationen zu allen Fragen des Studierens eine detaillierte Datenbank sämtlicher Studienangebote im Land bietet. Außerdem finden sich auf der Internetseite etwa auch Informationen über den landesweiten Orientierungstest, der unter http://www.was-studiere-ich.de/ absolviert werden kann. 

Die in einer Auflage von 200.000 Exemplaren aufgelegte Publikation wird in erster Linie an die Schüler der gymnasialen Oberstufe in Baden-Württemberg verteilt. Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten einen ergänzenden Leitfaden, um die Publikation im Unterricht einführen zu können. Darüber hinaus wird „Studieren in Baden-Württemberg“ von den „Studienbotschaftern“ des Landes bei ihren Schulveranstaltungen präsentiert und von Studien- und Berufsberatern bei Beratungsgesprächen eingesetzt.

Vor wenigen Tagen wurde die Broschüre bereits auf der Bildungsmesse „Visionen 2012“ in Sigmaringen verteilt. Der großflächige Versand der kostenlosen Publikation an baden-württembergische Schulen ist im Gange. Damit erreicht der neue Studienführer die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig zur Vorbereitung auf den landesweiten Studieninformationstag 2012, der größten Studieninformationsveranstaltung im Land. Dieser findet am 21. November an den baden-württembergischen Hochschulen statt.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Semester-Auftakt: „Das Hochplateau ist erreicht"

Foto: Joachim Roettgers

In diesem Jahr wird sich die Studienplatznachfrage an den Hochschulen in Baden-Württemberg nochmals steigern. Eine Blitzumfrage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) an den Hochschulen zeigt, dass trotz einer Abschwächung des Anstiegs erneut alle Prognosen übertroffen werden könnten. Ohne Berücksichtigung der zentral vergebenen Studiengänge der Stiftung für Hochschulzulassung (ehem. ZVS) stiegen die Bewerberzahlen um insgesamt 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den höchsten Zuwachs vermelden die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) mit 18 Prozent, gefolgt von den Universitäten mit 4 Prozent. An den Pädagogischen Hochschulen gab es dagegen einen Rückgang um 4 Prozent. Nachrückverfahren, nicht zulassungsbeschränkte Studienplätze und die Duale Hochschule BW sind bei dieser Umfrage noch nicht erfasst. Abschließende Ergebnisse Ergebnisse liefert im Dezember der so genannte Schnelltest.

Das MWK geht aufgrund der bislang vorliegenden Daten für das Wintersemester 12/13 nochmals von einem leichten Anstieg der Studienanfängerzahlen von 4 bis 8 Prozent aus. So würde bei einem Anstieg von 4 Prozent die Zahl der Studienanfänger über die Marke von 80.000 steigen. Sie überträfe damit erneut jede Prognose. Die Gesamtzahl nähert sich somit der Zahl von 350.000 Studierenden im Land.

„Wir kommen nun wie erwartet auf dem Hochplateau an, von dem wir immer gesprochen haben. Und dieses hohe Niveau wird lange anhalten“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 27. September. „Das Entscheidende für heute ist: Der doppelte Jahrgang bekommt eine faire Zugangschance.“ Dies habe die Landesregierung durch ein enormes Engagement sichergestellt: Jetzt zeige sich, dass die Schaffung von 22.500 zusätzlichen Studienanfängerplätzen durch das Ausbauprogramm „Hochschule 2012“ mehr als gerechtfertigt gewesen sei, so die Ministerin.

Um den Studierenden den Start an den Hochschulen zu erleichtern und das Risiko eines Studienabbruchs zu senken, hat das Stuttgarter Wissenschaftsministerium drei Programme mit einem Fördervolumen von insgesamt 16 Mio. Euro aufgelegt:

  • „Studienmodelle mit individueller Geschwindigkeit“ gehen auf die zunehmende Heterogenität der Studierenden an den Hochschulen ein und ermöglichen flexiblere Studienverläufe in individuellen Geschwindigkeiten. (Fördersumme fünf Mio. Euro)

  • „Willkommen in der Wissenschaft!“ ist in der Studieneingangsphase ein wichtiger Beitrag zur Senkung der Abbrecherquote und zur Steigerung des persönlichen Studienerfolgs. Die Hochschulen erhalten dabei Mittel, um innovative Angebote für die Studierenden bereitzustellen, die helfen sollen, sie über die Möglichkeiten und beruflichen Perspektiven ihres Fachs aufzuklären. (Fördervolumen sechs Mio. Euro)

  • „Zentren für Beratung“ - dieses Programm steht für den Ausbau und die Professionalisierung der Studienberatung an 21 Hochschulen des Landes. Die Mittel werden im Rahmen des Innovations- und Qualitätsfonds bereitgestellt. (Fördersumme fünf Mio. Euro)

Ebenso wie die gestiegene Nachfrage nach Bachelorstudiengängen haben auch die Bewerbungen in den Masterstudiengängen an den Universitäten stark zugenommen, da die ersten großen Jahrgänge das Bachelorstudium erfolgreich an den Universitäten abschließen konnten. „Der Bedarf steigt, deshalb werden wir das Masteraufbauprogramm jetzt angehen“, sagt Theresia Bauer. Der Gesamtumfang wird rund 6.000 zusätzliche Masterstudienplätze betragen.

Auch beim Bau von Studentenwohnheim spitze

Baden-Württemberg treibt im Bundesvergleich den Wohnheimausbau mit Abstand am aktivsten voran. Mit rund 3.500 im Bau befindlichen oder geplanten Plätzen stellt das Land nahezu ein Drittel der gesamten Ausbaukapazitäten in Deutschland. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Erfolgreiches Studieren benötigt gute Studienbedingungen. Wir nehmen daher auch den Ausbau der sozialen Infrastruktur sehr ernst.“ Die Landesregierung hat die Investitionsmittel für die Studentenwerke im Haushalt 2012 um 50 Prozent auf 14,1 Mio. Euro erhöht.

Im Zeitraum von 2012 bis 2017 stehen Mittel in Höhe von insgesamt rd. 182 Mio. Euro für Neubauten, Erweiterungen und Anmietungen an den Hochschulen zur Verfügung. Hieraus seien insgesamt 34 Mio. Euro für die Schaffung von Seminar- und Praktikumsräumen sowie studentischen Arbeitsplätzen an den Universitäten vorgesehen, insgesamt 76 Mio. Euro für Umbauten, Neubauten und Anmietungen bei den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und ab 2013 jährlich 10 Mio. Euro für Anmietungen durch die Duale Hochschule. „Wir tun alles, um die Studierenden im Jahr des doppelten Abiturjahrgangs gut unterzubringen“, sagte Ministerin Bauer.

Hochschulen

DHBW-Projekt soll Motivation für MINT-Studiengänge fördern

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) geht mit dem Projekt MINT-MOTION neue Wege, um Studierende in der Studieneingangsphase zu unterstützen und die Motivation an und in MINT-Studiengängen nachhaltig zu steigern. Das Projekt gliedert sich in zwei Teilprojekte: die MINT-Akademie und EduMotion.

„In der Studieneingangsphase ist es wichtig die fachlichen Grundlagen für MINT-Studiengänge zu schaffen, vor allem durch die Vermittlung von Kenntnissen in Mathematik und Physik“, betont der Leiter der MINT-Akademie Prof. Dr. Andreas Mahr, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Heidenheim. „Im Vertiefungsstudium muss man den Studierenden aufzeigen, wie die Studienfächer zusammenhängen und wie theoretisches Wissen in der Praxis Verwendung findet“, ergänzt der Verantwortliche für das Lehrkonzept von EduMotion Prof. Dr.-Ing. Harald Mandel, Prodekan der Fakultät Technik an der DHBW Stuttgart.

Die DHBW MINT-Akademie vermittelt Grundlagenwissen in den elementaren MINT-Fächern. Sie bietet einerseits ein Brückenstudium für Schülerinnen und Schüler, um diesen den Studieneinstieg zu erleichtern. Bei geeignetem Lernfortschritt ist sogar die Teilnahme an Einführungsvorlesungen des ersten Semesters möglich. Andererseits bietet die MINT-Akademie Vertiefungskurse und Tutorien für Studierende der ersten beiden Semester an. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen steht bei der DHBW MINT-Akademie vor allem der realistische Anwendungsbezug im Fokus, um die Verbindung von Theorie und Praxis erfahrbar zu machen.

Bei EduMotion sollen die Studierenden im Studium an modernste Forschungs- und Entwicklungsmethoden herangeführt werden. Ziel ist der Aufbau und Betrieb eines interdisziplinären Experimentalfahrzeugs, das umweltschonend fahren und alltagstauglich sein soll. Kontakte zu Fach- und Forschungsabteilungen Dualer Partner sollen das forschende, projektorientierte Lernen unterstützen. EduMotion verzahnt aktuelle Lehrinhalte (Education) und emotionalisiert (Emotion) diese durch die erfahrbare Aufbereitung komplexer Studieninhalte.

Die DHBW konnte mit ihrem Projekt MINT-MOTION bei der Ausschreibung „Willkommen in der Wissenschaft“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg überzeugen. Drei Jahre wird das Projekt nun mit einem Gesamtbetrag von 300.000 Euro gefördert.

Zusätzliche Profilbildung im Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe durch Zertifikatsstudiengänge

Der Beruf der Lehrerin oder des Lehrers ist anspruchsvoll und vielseitig. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit sind eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung in den zu unterrichtenden Fächern sowie hohe personale und soziale Kompetenzen. Die derzeitige Schulentwicklung mit dem Trend zu längerem gemeinsamen Lernen und damit heterogeneren Lerngruppen sowie zu Ganztagsbildung erfordert in den Schulen zunehmend die Zusammenarbeit von Lehrkräften, die sich in bestimmten Themenbereichen vertieft qualifiziert haben. Denn nicht jede Lehrperson kann alleine alle erforderlichen Kompetenzen in der vollen Breite abdecken.

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe bietet daher ab dem Wintersemester 2012/13 ihren Lehramtsstudierenden eine erweiterte Palette an Zertifikatsstudiengängen an, mit denen die Studierenden die Möglichkeit haben, sich zusätzlich zu profilieren. So können Schwerpunkte in den Bereichen Ganztagschule, Mediendidaktik, Lehr- und Lernmethodik, Berufsorientierung, Forschungsmethodik (u.a. Evaluationskompetenz für Schulen) sowie ab dem nächsten Jahr auch in der Gesundheitsförderung gesetzt werden. Diese Schwerpunkte können die späteren Lehrkräfte als spezielle Kompetenz in ihre Schulteams einbringen.

Ein wichtiges Element der meisten Zertifikatsstudiengänge ist ein integriertes Praktikum. Dieses wird für das Zertifikat Berufsorientierung beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer Karlsruhe angeboten. Alle Zertifikate haben einen Umfang von 15 ECTS-Punkten.

„Neue Wege in der Lehrerbildung – Chancen institutioneller Vernetzung“

Die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern beinhaltet traditionell unterschiedliche Phasen: eine erste Phase durchläuft die zukünftige Lehrkraft an der Universität oder Hochschule, die zweite meistens am Studienseminar, die dritte ist die Berufseingangsphase, die vierte Phase absolviert der Lehrer oder die Lehrerin im Sinne des lebenslangen Lernens.

Die engere Verzahnung dieser verschiedenen Phasen der Lehrerbildung stellt eine strukturelle und inhaltliche Herausforderung für alle an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen dar. Im Kongress „Neue Wege in der Lehrerbildung – Chancen institutioneller Vernetzung“ am 26. und 27. Oktober 2012 in Stuttgart will das vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderte Projekt „Das Stuttgarter Modell –Phasendurchlässige Module“ Politik, Wissenschaft und Beteiligte des Bildungssystems miteinander ins Gespräch bringen. Der Kongress findet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart statt.

Eine Podiumsdiskussion am 26. Oktober 2012 soll den ersten Schwerpunkt bilden. Ministerin Gabriele Warminski-Leitheußer vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, Prof. Dr. Jürgen Oelkers von der Universität Zürich und Prof. Dr. Wolfgang Schöberle vom Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Stuttgart werden als Diskutanten im Rahmen der Podiumsdiskussion erwartet. Außerdem werden die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderten Modellprojekte des Programms „Von der Hochschule in den Klassenraum“ vorgestellt.

Prof. Dr. Jürgen Oelkers wird am 27. Oktober 2012 über das Thema „Neue Wege in der Lehrerbildung. Erfahrungen mit Strukturwandel“ sprechen. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Lehrerbildung diskutiert und mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und dem interessierten Publikum erörtert.

Beim Projektsekretariat (Bettina.Roeser@mh-stuttgart.de) können sich Interessierte für den Kongress anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen und das Kongressprogramm finden Sie unter www.lehrer-bilden.schulmusiker.info. Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos. 

Erfolgreicher Studieneinstieg durch das MINT-Kolleg in Stuttgart und Karlsruhe

Quelle: Universität Stuttgart

Wie die Universität Stuttgart berichtet, hat das MINT-Kolleg das erste Studienjahr erfolgreich abgeschlossen. Seit seinem Start haben viele Studierende und Gasthörer Vorkurse und studienbegleitende bzw. vorbereitende Kurse in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie besucht. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen laut Hochschulinformationen, dass das MINT-Kolleg sie bei ihrem Studieneinstieg unterstützt hat. Zum kommenden Wintersemester sind weitere Angebote geplant. Bundesweit zählt das MINT-Kolleg Baden-Württemberg zu den ersten und größten Anbietern propädeutischer Kurse in diesen Fächern. „Es wurde gegründet, um die hohen Abbruchquoten in den MINT-Fächern zu senken. Wir wollen unseren Studierenden einen erfolgreichen Studieneinstieg ermöglichen!“ erklärt Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel. „Darüber hinaus möchten wir mehr Interessierte, insbesondere auch junge Frauen und ausländische Studierende, für ein MINT-Fachstudium gewinnen.“

Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Stuttgart und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit einem umfangreichen Kursangebot an beiden Standorten. Die Leiterin Dr. Claudia Goll berichtet, dass im ersten Jahr rund 2.700 Teilnehmer eines der Angebote des MINT-Kollegs in Stuttgart oder Karlsruhe wahrgenommen hätten.

Dabei gibt es viele verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Die vierwöchigen Vorkurse vor dem Studienbeginn dienen der Auffrischung der Schulkenntnisse in Mathematik, Informatik, Physik und Chemie. Sehr viel umfangreicher ist das Wissen, das in den studienbegleitenden, zweisemestrigen Kursen vermittelt wird. Sehr gut angenommen wird auch das einsemestrige Angebot im Sommersemester für Gasthörer. Hier erwerben die Kollegiaten schon vor dem Studienstart in komprimierter Form Grundlagen der jeweiligen Fächer. Zudem gibt es Online-Module mit umfassenden Lernprogrammen und Musterlösungen, die die Studierenden gut in ihren Studienalltag einbauen können.

Bei den Vorkursen haben sich in diesem Jahr allein in Stuttgart über 3.200 Teilnehmer angemeldet. Rund 1.800 davon sind Anmeldungen im Fach Mathematik, für das die Universität schon seit vielen Jahren Vorkurse anbietet. In diesem Jahr laufen sie erstmals unter dem Dach des MINT-Kollegs.

Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg wird mit 7,6 Millionen Euro im Rahmen des Projekts „Qualitätspakt Lehre“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert, daneben erhält es Gelder vom Land Baden-Württemberg innerhalb des Programms „Studienmodelle individueller Geschwindigkeiten“.

Universität Freiburg: Erste Ergebnisse des Dialogorientierten Serviceverfahrens

Foto: Shooresh Fezoni

Plätze für zulassungsbeschränkte Studiengänge effizienter zuteilen und gleichzeitig vermeiden, dass begehrte Studienplätze unbesetzt bleiben: Mit diesen Zielen hat die Stiftung für Hochschulzulassung zum Wintersemester 2012/13 das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) im Pilotbetrieb für Ein-Fach-Studiengänge gestartet. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg beteiligt sich am Pilotbetrieb mit dem Studiengang Bachelor of Science Psychologie.

Das DoSV ist in eine Bewerbungs- und eine Entscheidungsphase sowie zwei Koordinierungsphasen unterteilt. Studieninteressierte registrieren sich zunächst auf dem DoSV-Serviceportal http://www.hochschulstart.de/ und können sich anschließend bis zum Ende der Bewerbungsfrist über ein Online-Formular bei der Universität Freiburg bewerben. Dort eingehende Anträge werden automatisiert an das DoSV-Serviceportal übermittelt – genau wie Anträge, die bei anderen teilnehmenden Hochschulen eingegangen sind. In der ersten Koordinierungsphase prüfen die Hochschulen die Bewerbungen, erstellen nach den Kriterien der Auswahlsatzungen die Ranglisten für die jeweiligen Studiengänge und laden diese Ranglisten auf das DoSV-Serviceportal hoch. Entsprechend der Anzahl zu vergebender Studienplätze an der jeweiligen Hochschule werden dort automatisch nach Ranglistenplätzen Zulassungsangebote unterbreitet.

Während der darauf folgenden Entscheidungsphase können Bewerber, die mehrere Angebote bekommen haben, ihre Prioritäten festlegen und ihr Lieblingsangebot auswählen. „Wenn sie sich für eines entschieden haben, werden die Plätze, die für sie an anderen Hochschulen reserviert waren, umgehend freigegeben. Weitere Bewerber, die zunächst leer ausgegangen sind, rücken automatisch nach“, erklärt Dr. Thomas Mann, Leiter der Abteilung Campus-Management des Rechenzentrums. In der zweiten Koordinierungsphase bleibt dem Bewerber nur das Zulassungsangebot erhalten, dem er die höchste Priorität zugewiesen hat. Dadurch soll die Zuteilung der Studienplätze weiter optimiert werden.

Die technische Umsetzung war für die Universität Freiburg eine doppelte Premiere, da das neue Campus-Management-System HISinOne erstmalig bei einem Bewerbungsverfahren für einen Bachelor-Studiengang mit hohen Bewerberzahlen eingesetzt wurde. 100 Studienplätze werden für Psychologie vergeben, knapp 4.000 Bewerbungen gingen online ein. Insgesamt verlief der Pilotbetrieb bisher erfolgreich, allerdings haben sich noch kleine Ungereimtheiten im Ablauf offenbart, zum Beispiel beim Datenaustausch zwischen den beteiligten Portalen, also HISinOne lokal in Freiburg und DoSV zentral. „Diese Schwierigkeiten konnten zwar fallweise behoben werden, sollten jedoch eigentlich gar nicht erst entstehen“, berichtet Thomas Mann. Auch sei die Komplexität bei Studiengängen mit mehreren Fächern, zum Beispiel einem Bachelor of Arts mit Haupt- und Nebenfach, deutlich höher: „Mehrere Tests und Simulationen haben gezeigt, dass die Konzepte dafür nochmal genau geprüft und angepasst werden müssen.“

Mannheimer Studierenden-Team zu Gast bei Hillary Clinton

Die Studierendenorganisation SIFE Mannheim (Students in Free Enterprises) ist beim Wettbewerb „SIFE World Cup 2012“ in Washington D.C. angetreten. Als Sieger des diesjährigen Landeswettbewerbs hat sich das Team der Universität Mannheim dafür qualifiziert, SIFE Deutschland beim internationalen Wettbewerb der Organisation zu vertreten. Veranstaltet wurde der diesjährige World Cup, der vom 30. September bis 2. Oktober stattfand, vom U.S.Department of State und der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton.

SIFE Mannheim ist seit 2009 beim SIFE Landeswettbewerb erfolgreich und durfte bereits zwei Mal für Deutschland zum World Cup reisen. 172 SIFE Mitglieder führen aktuell zwölf verschiedene Projekte durch, mit dem Ziel, zur positiven Entwicklung der Metropolregion Rhein-Neckar beizutragen. Ein Projekt der Initiative ist RegioVelo, ein Fahrradlieferservice für frisches Obst und Gemüse aus der Region. Neben dem umweltfreundlichen Aspekt schafft das Projekt auch berufliche Perspektiven, indem Arbeitssuchende bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Weitere Projekte von SIFE Mannheim beschäftigen sich unter anderem mit dem Fachkräftemangel im Pflegesektor und der beruflichen Eingliederung sowie der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.

Die 1975 in den USA gegründete Non-Profit Organisation SIFE ist weltweit in 39 Ländern aktiv. Dabei engagieren sich rund 57.000 Studierende und 400 Unternehmen für das gemeinsame Ziel, mit Businessmethoden die Welt positiv zu verändern. SIFE gibt es in Deutschland seit 2003; die Organisation ist mittlerweile an 43 Hochschulen vertreten.

Gründerbüro der Uni Freiburg bietet Praxiswissen zum Thema Selbständigkeit und Firmengründung

Wer sich mit einer eigenen Firma selbstständig machen will, steht vor einer ganzen Reihe offener Fragen: Wie kann ich mein Produkt beziehungsweise meine Dienstleistung am besten vermarkten? Wer sind meine Kundinnen und Kunden? Welche rechtlichen Punkte muss ich beachten? Und welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?

Diese und andere gründungsrelevante Fragen werden von September 2012 bis Juli 2013 in den monatlich stattfindenden dreistündigen Seminaren des Gründerkollegs „Entrepreneurship-Kompetenzen“ im Mittelpunkt stehen, das vom Gründerbüro der Universität Freiburg in Kooperation mit seinen Netzwerkpartnerinnen und -partnern des Gründerverbunds Campus Technologies Oberrhein (CTO) veranstaltet wird. Die Seminarreihe begann nun Mitte September mit einer Einführung in das Thema „Businessplan“. Außerdem werden unternehmensrelevante Themen wie zum Beispiel Marketing, Vertrieb, Finanzierungsplanung und Schutzrechte behandelt. Die Teilnehmenden können ihre Geschäftsidee verfeinern, ihr Netzwerk am Standort Freiburg ausbauen und profitieren vom Know-how der Referentinnen und Referenten. Ziel der Reihe ist es, unternehmerisches Denken und betriebswirtschaftliches Wissen praxisorientiert weiterzugeben und Möglichkeiten der Selbständigkeit als alternative Berufsoption aufzuzeigen und zu unterstützen.

Die Kosten für Studierende und Doktoranden betragen 20 Euro, für alle anderen Teilnehmer 30 Euro. Anmeldungen sind unter cto@zft.uni-freiburg.de oder per Fax an 0761-203 5012 möglich. Weitere Informationen und das Programm sind abrufbar unter: www.cto.uni-freiburg.de.

Eröffnung „Campus Heilbronn - Am Europaplatz“

Nach rund einem Jahr Bauzeit hat die Stadtsiedlung Heilbronn GmbH das zweite Gebäude am „Campus Heilbronn - Am Europaplatz“ der Hochschule Heilbronn fertig gestellt. Auf rund 3.200 Quadratmetern Fläche - verteilt auf sechs Etagen - sind zwei Hörsäle, zehn Seminar- und vier Gruppenräume sowie 21 Büros für Lehrende und die Studierendenverwaltung entstanden.

Gemeinsam mit den im September 2011 bezogenen Räumlichkeiten im benachbarten, ehemaligen Gebäude der Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG) werden ab Oktober 2012 auf insgesamt 4.500 Quadratmetern etwa 1.000 Studierende und damit die gesamte Fakultät für Wirtschaft 2 in der Heilbronner Innenstadt ihre wissenschaftliche Heimat haben. Bereits am 1. Oktober wird der Studienbetrieb aufgenommen, am 4. Oktober findet nach einem Umzug durch Heilbronn die offizielle Einweihung statt und am 6. Oktober lädt die Hochschule zum Tag der offenen Tür auf den neuen Campus.

Baustart für Helmholtz-Institut Ulm

Foto: Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Die Energiewende braucht leistungsfähige Batterien. An der Entwicklung der Grundlagen für hocheffiziente mobile und stationäre Stromspeicher der Zukunft arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU) mit Hochdruck. Raum für die Forschung an diesem gesellschaftlich hochbedeutsamen Thema schafft nun ein neues Gebäude in der Science City Ulm.

Der Bau, gemeinsam errichtet vom Land Baden-Württemberg und der Universität Ulm, wird zwölf Millionen Euro kosten und auf drei Stockwerken eine Fläche von 2400 Quadratmetern bieten. Bis Ende 2013 soll das Gebäude bezugsfertig sein. Ende September feierte das zuständige Amt Ulm für Vermögen und Bau Baden-Württemberg mit den HIU-Partnern und Vertretern aus Politik den Spatenstich. Das neue Gebäude wird Büros und Forschungsräume für 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten, darunter auch einen schwingungsgedämpften Keller für die sensiblen Messgeräte.

Hochschule für Musik Karlsruhe eröffnet CampusOne

Donnerstag, der 04. Oktober 2012, ist ein freudiger Tag für die Hochschule für Musik Karlsruhe. An diesem Tag wird nicht nur im Velte-Saal, Schloss Gottesaue, das neue Wintersemester durch Rektor Prof. Hartmut Höll eröffnet. Sondern an diesem Tag werden auch der Institutsflügel des Multimediakomplexes sowie das neue Unterrichtsgebäude feierlich bezogen.

Im Institutsflügel werden künftig das hochschuleigene LernRadio, Musikinformatik und Computerstudio arbeiten, Hochschulbereiche, die neben der exzellenten Ausbildung im instrumentalen und vokalen Bereich das Profil der Hochschule bestimmen. Das neue Unterrichtsgebäude bietet rund 60 Räume und ersetzt die früheren drei Standorte im Stadtgebiet (Jahn- und Karlstraße). Benannt wird es nach der hoch verdienstvollen, früheren Rektorin: Fany-Solter-Haus.

Hochschule für Technik Stuttgart mit neuem Standort

Mit über 7200 eingegangen Bewerbungen für einen Studienplatz zum Wintersemester wurde an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) ein neuer Rekord aufgestellt. Fast 800 Studentinnen und Studenten werden an der Hochschule in diesem Semester mit ihrem Bachelor- oder Master-Studium starten, damit sind so gut wie alle Studiengänge komplett belegt.

Doch neue Studiengänge, zusätzliche Studienanfängerplätze und mehr Studierende erfordern auch weitere Räumlichkeiten. Hierfür kann die HFT Stuttgart nun an der Lautenschlagerstrasse im Kupferbau langfristig einen zusätzlichen Standort zur Verfügung zu stellen. Damit kann dem seit langem bestehenden Raumdefizit zumindest etwas entgegen gewirkt werden. "Ohne diese Anmietung wären unsere momentan 3500 Studierenden nicht mehr unterzubringen gewesen“, erklärt Rektor Prof. Rainer Franke.

Im Kupferbau, oberhalb der Passage zur Friedrichstrasse, stehen in der Lautenschlagerstr. 20 ab dem Wintersemester 2012/13 zusätzlich 1700 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Fußläufig nur fünf Minuten entfernt vom Campus der HFT Stuttgart am Stadtgarten ist die Anbindung zu den Hauptgebäuden optimal. Die Räumlichkeiten – komplett umgebaut und neu renoviert – werden hauptsächlich von den Studiengängen Betriebswirtschaft, General Management und Wirtschaftspsychologie genutzt.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

„Karriere bekommt ein Gesicht“: Studieninformationsprojekt der Hochschule Aalen und der Agentur für Arbeit

Wer studieren will, hat oft noch keine genaue Vorstellung vom späteren Berufsleben. Was kann aus mir werden? Welche Berufe bringen welche Anforderungen mit sich? Diese Fragen wollen die Hochschule Aalen und die Agentur für Arbeit mit dem Projekt „Karriere bekommt ein Gesicht“ beantworten.

Dabei haben Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus Ostwürttemberg regelmäßig die Chance gemeinsam mit Vertretern der Hochschule und der Arbeitsagentur Absolventen der Hochschule in ihren Unternehmen zu besuchen und sich live ein Bild von den jeweiligen Berufen zu machen.

Die erste Station im Wintersemester 2012/2013 ist die SHW Werkzeugmaschinen GmbH in Wasseralfingen. Am Mittwoch, 10. Oktober, zeigen Absolventinnen und Absolventen von 14 bis 17 Uhr ihren Werdegang und schildern ihre aktuellen Aufgaben im Unternehmen. Dieses Mal werden die Berufsfelder in den verschiedenen Zweigen des Maschinenbaus und der Internationale Technische Vertrieb vorgestellt. Die Hochschule Aalen informiert mit Professoren und Mitarbeitern über die entsprechenden Wege dorthin, sprich: die passenden Studienangebote. Den aktuellen Arbeitsmarkt und Karrierechancen zeigt die Agentur für Arbeit auf.

Es sind noch Plätze für den Besuch bei der SHW Werkzeugmaschinen GmbH frei. Wer mit dabei sein will, kann sich unter der Telefonnummer 07361/575-170 beim Berufsinformationszentrum (BIZ) anmelden.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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