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Newsletter 07/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im Juli haben wir für Sie wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Masterstudiengang "Big Data und Business Analytics" an der Hochschule Aalen

Foto: Wilhelm Mierendorf

Die Hochschule Aalen hat die Lehrpläne des Bachelorstudienganges Wirtschaftsinformatik aktualisiert und den neuen Masterstudiengang "Big Data und Business Analytics" konzipiert. Neu aufgenommene Themen sind zum Beispiel Cloud Computing, mobile Anwendungen, eCommerce oder Nutzung von Social Media.

Im neuen Master "Big Data und Business Analytics" werden "Data Scientists" ausgebildet, die herausragend qualifiziert sind und mit neuen Analyseinstrumentarien Daten nutzbar machen. Auch gibt es künftig einen berufsbegleitenden Master in der Wirtschaftsinformatik.

Informationen zu den jeweiligen Studiengängen und zur Anmeldung sind hier zu finden: Wirtschaftsinformatik Bachelor http://www.htw-aalen.de/studium/win/, Wirtschaftsinformatik Master http://www.htw-aalen.de/studium/wic/ und Wirtschaftsinformatik Master berufsbegleitend http://www.htw-aalen.de/studium/wib/.

Liberal Arts and Sciences an zwei Universitäten

Zwei Colleges, zwei Länder, zwei Abschlüsse: Zum Wintersemester 2014/15 richten das University College Freiburg (UCF) der Albert-Ludwigs-Universität und das University College Maastricht (UCM) der Universität Maastricht/Niederlande ein Doppelabschlussprogramm im Bachelorstudiengang Liberal Arts and Sciences (LAS) ein. Es ist das erste Programm der Universität Freiburg, das der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) im Rahmen der Ausschreibung "Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss" fördert.

Ziel ist ein Studierendenaustausch in beide Richtungen: Jedes College stellt in dem Programm jährlich bis zu fünf Plätze bereit. Interessierte können sich im dritten LAS-Semester bewerben, herausragende Studienleistungen werden vorausgesetzt. Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen jeweils das fünfte und sechste Semester an der Partneruniversität. Die Freiburger Studierenden erhalten ein Vollstipendium des DAAD in Höhe von 785 Euro monatlich. Zusätzlich stellt der DAAD Mittel für Kurzzeitgastdozenturen von Maastrichter Dozierenden am UCF zur Verfügung.

Der LAS-Studiengang ist an beiden Colleges englischsprachig. In Freiburg durchlaufen die Studierenden ein wissenschafts- und erkenntnistheoretisches Kernprogramm und entscheiden sich nach dem ersten Jahr für einen Major - Kultur und Geschichte, Lebenswissenschaften, Geo- und Umweltwissenschaften oder Governance. In Maastricht bietet der Studiengang noch mehr Wahlmöglichkeiten, die Studierenden erhalten nur wenige Vorgaben für ihr Curriculum. Beide LAS-Studiengänge setzen auf einen fachübergreifenden, forschungsorientierten und problembasierten Lehransatz: Die Studierenden erarbeiten ihr Wissen weitgehend selbst und ziehen Erkenntnisse und Methoden aus unterschiedlichen Disziplinen heran, um Antworten auf komplexe Fragen zu finden.

Zum Wintersemester 2014/15 startet am UCF der dritte LAS-Jahrgang. Weitere Informationen zum LAS-Studiengang: www.ucf.uni-freiburg.de/las

Neuer Masterstudiengang Leichtbau an der Hochschule Aalen

Leichtbau bedeutet nicht nur den Einsatz von Werkstoffen mit einer geringeren Dichte, sondern ist ein komplett neues Engineering. Der neue Studiengang Leichtbau an der Hochschule Aalen, der zum Wintersemester 2014/15 startet, befasst sich mit Fragen der Materialeffizienz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bei der Entwicklung moderner Produkte. Hierfür benötigen Ingenieure Kenntnisse über Methoden, Werkstoffe und Fertigungsverfahren für die Herstellung von Leichtbaustrukturen. Diese Ingenieurskompetenzen vermittelt der neue Masterstudiengang.

Leichtbau ist eine Entwicklungsstrategie, bei der vorgegebene Anforderungen bestmöglich erfüllt und Massen minimal gehalten werden. Deshalb befasst sich der Studiengang mit der gesamten Produktentwicklung von Design und Topologieoptimierung, Werkstoffauswahl bis hin zur simulativen Bauteilerprobung. Weitere Informationen finden Sie unter www.htw-aalen.de/studium/LBM.

Rund ums Studium

Universität Freiburg: In den Ferien das überfachliche Profil schärfen

Foto: Martin Stollberg

Das Zentrum für Schlüsselqualifikationen (ZfS) der Universität Freiburg bietet in der vorlesungsfreien Zeit mehr als 60 Veranstaltungen für Studierende an. Die Angebote zu Berufsfeldorientierten Kompetenzen (BOK) in den Bereichen Management, Kommunikation, Elektronische Datenverarbeitung (EDV) und Medien richten sich vor allem an Bachelorstudierende. Im Modul Personale Kompetenz (MPK) befassen sichvorrangig Lehramtsstudierende mit Fragen, die für ihren späteren Beruf wichtig sind. Die Restplatzvergabe, bei der auch Studierende anderer Studiengänge Veranstaltungen belegen können, startet am 29. Juli 2014. Die Online-Belegung für BOK- und MPK-Veranstaltungen in der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2014/15 ist vom 29. September 2014 an möglich.

Im Rahmen der Veranstaltungen steht eine große Bandbreite an Themen zur Auswahl: Studierende können sich beispielsweise Kenntnisse im Projektmanagement oder in der Betriebswirtschaftslehre aneignen, sich mit ethischen Fragen beschäftigen oder das Berufsfeld der internationalen Zusammenarbeit kennenlernen. In Kommunikationsveranstaltungen verfeinern sie ihre Moderations-, Präsentations- und Verhandlungstechniken oder ihre schriftliche Ausdrucksfähigkeit. Der Medienbereich eröffnet Einblicke in Arbeitsfelder wie Journalismus, Lektorat oder Pressearbeit. In EDV-Veranstaltungen lernen die Studierenden, gängige Programme besser anzuwenden oder grafische Projekte umzusetzen. Angehende Lehrerinnen und Lehrer können im MPK beispielsweise an Stimme und Zeitmanagement arbeiten oder ihre Lehrerpersönlichkeit entdecken.

Weitere Informationen und Download der Programmhefte unter: http://www.zfs.uni-freiburg.de.

Wissenschaftsministerium fördert Ausbau fremdsprachiger Lehrangebote an den Hochschulen mit einer Million Euro

Das Wissenschaftsministerium fördert mit rund einer Million Euro Anschubfinanzierung den Ausbau der fremdsprachigen - insbesondere englischsprachigen - Lehrangebote an allen Hochschularten in Baden-Württemberg. Gestärkt werden sollen insbesondere auch fremdsprachige E-Learning-Angebote, so zum Beispiel ‚Massive Open Online Courses‘ - MOOC.

„Baden-Württemberg gehört zu den quantitativen Vorreitern bei fremdsprachigen Studienangeboten in Deutschland. In Zeiten des Ausbaus der Studienplatzkapazitäten investieren wir aber auch in die Qualität und fördern die Voraussetzungen für eine hochwertige fremdsprachige Hochschullehre“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Lehrangebote in englischer Sprache seien eine wesentliche Voraussetzung für den Austausch und die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern und damit für eine verstärkte Internationalisierung der Hochschulen.

In Baden-Württemberg werden derzeit zehn rein englischsprachige Bachelor-Programme, 109 rein englischsprachige Master-Programme und insgesamt etwa 300 kombinierte deutsch-/englischsprachige Studiengänge (Bachelor und Master) angeboten. Bei den Fächergruppen liegen die Rechts-/Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an erster und die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge an zweiter Stelle.

Ministerin Bauer bezeichnete es als erfreulich, dass sich alle Hochschularten auf die Ausschreibung des Programms beworben hätten und überdies Projektvorschläge eingereicht wurden, die stark im aktuellen Landesinteresse liegen und/oder den europäischen Leitthemen entsprechen. Es handelt sich dabei um Projekte zu Themen wie „Green Infrastructure“, Nachhaltige Entwicklung, Erneuerbare Energien etc.

Hochschulen

1,7 Milliarden Euro mehr für die Hochschulen in Baden-Württemberg

Ministerin Bauer, Minister Schmid, Ministerialdirektoren Dr. Schwanitz und Schumacher mit Hochschulrektoren und -kanzlern, Foto: MWK/Jan Potente

„Baden-Württemberg ist das erste Land, das bei der Grundfinanzierung der Hochschulen die Empfehlung des Wissenschaftsrates umsetzt“, sagte Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Mittwoch, 23. Juli, bei einer Pressekonferenz in Stuttgart. Die Grundfinanzierung der Hochschulen wird im neuen Hochschulfinanzierungsvertrag Baden-Württemberg 2015 - 2020 künftig um drei Prozent jährlich angehoben. Der neue Name: „Perspektive 2020“.

„Mit dieser Hochschulfinanzierung geht Baden-Württemberg bundesweit voran. Wir hoffen, dass es viele Nachahmer in anderen Ländern geben wird“, sagte Bauer. Am Ende der sechsjährigen Laufzeit des neuen Hochschulfinanzierungsvertrags im Jahr 2020 werde die Grundfinanzierung der Hochschulen von heute 2,47 Milliarden Euro auf über drei Milliarden Euro pro Jahr angestiegen sein.

„Wir versetzen die Hochschulen in die Lage, ihre nationalen Spitzenpositionen verteidigen zu können und im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben“, sagte Minister Nils Schmid. „Um auch dem Sanierungsbedarf zu begegnen, werden wir in einem Bausonderprogramm 100 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung stellen“.

 

Die Eckpunkte der neuen Hochschulfinanzierung im Überblick:

 ·       Anhebung der Grundfinanzierung um 3 Prozent pro Jahr entsprechend den Empfehlungen des Wissenschaftsrates. Das bedeutet rund 2,2 Mrd. Euro zusätzlich über die Laufzeit des Vertrags. Die alten Solidarpakte hingegen hatten die Grundfinanzierung zunächst abgesenkt und dann gedeckelt.

 ·       Zusätzliche Mittel für den Hochschulbau in Höhe von 100 Mio. Euro pro Jahr (= 600 Mio. Euro bis 2020). Dies ist ein neues Qualitätselement. Die alten Solidarpakte kannten keine Vereinbarungen zu Sanierungs- und Bauvorhaben an den Hochschulen und Universitätskliniken. 

 ·       Bis 2020 wird Baden-Württemberg knapp 1,1 Mrd. Euro (entspricht der Hälfte der Grundfinanzierungserhöhung) zuzüglich 600 Mio. Euro (zusätzliche Baumittel), in Summe also rund 1,7 Mrd. Euro neue Mittel für die Finanzierung der Hochschulen aufwenden.

 ·       Die andere Hälfte des Grundmittelaufwuchses (ebenfalls 1,1 Mrd. Euro) werden durch die Veredelung von Programm- in Grundmittel erreicht. Das heißt, Programmfinanzierungen des Landes werden verstetigt und schrittweise in die Grundfinanzierung überführt. Dies erhöht die Flexibilität und stärkt die Planungssicherheit bei der Schaffung und Entfristung von Stellen. Damit wird ein zentraler Fehler des alten Solidarpakts korrigiert.

 ·       Die Qualitätssicherungsmittel in Höhe von 150 Mio. Euro sind ebenfalls Teil dieser Veredelung. Hierbei verbleiben aber 20 Mio. Euro, über die die Studierenden fortan in einem gesetzten Rahmen eigenständig entscheiden können, wie sie zur Verbesserung der Lehre verwendet werden.

 ·       Energiekosten der Universitäten werden eigens berücksichtigt. Die entgangenen Steigerungsraten der letzten 18 Jahre werden teilweise ausgeglichen. Hierfür stehen 54 Mio. Euro dynamisch wachsend zur Verfügung.

 ·       Sonderbedarfe der Hochschulmedizin werden ebenfalls anerkannt. Hierfür stehen Mittel in Höhe von 20 Mio. Euro zur Verfügung.

 

BAföG-Mittel fließen zu 100 Prozent (brutto) in Schule und Hochschule

Bauer: „Bis 2020 fließen knapp 1,7 Mrd. Euro zusätzliche Mittel in unsere Hochschulen. Damit stärkt Baden-Württemberg die Hochschulautonomie und sichert die strategische Handlungsfähigkeit der Hochschulen. Das ist ein starkes Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort.“

Schmid: „Daran sieht man: Wir schaffen Vorfahrt für Bildung. Wir stellen zusätzliche Landesmittel für die Grundfinanzierung bereit, richten ein Bausonderprogramm ein und investieren die freiwerdenden BAföG-Mittel zu 100 Prozent in Bildung -  60 Millionen davon in die Hochschulen“.

Die alten von den Vorgängerregierungen verhandelten Solidarpakte haben den Hochschulen viel Solidarität zugunsten des Landes abverlangt. Jetzt eröffnet das Land den Hochschulen durch verbesserte Rahmenbedingungen Perspektiven für die Zukunft. Deshalb wird die Nachfolgeregelung nicht mehr den Namen Solidarpakt tragen, sondern „Perspektive 2020“. 

Mit der Konsentierung der Eckpunkte ist plangemäß die Halbzeit der Gespräche erreicht. In den nächsten Wochen und Monaten geht es nun um die Verteilung der Mittel auf die jeweiligen Hochschularten und Hochschulen sowie um die Präzisierung der Gegenleistungen der Hochschulen im Bereich Qualitätssicherung. Ziel ist es, den neuen Hochschulfinanzierungsvertrag bis Ende Herbst zu unterzeichnen.

Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) erhält zentrale Mastereinrichtung

Dr. Erhard Klotz (Geschäftsführung der Dieter Schwarz Stiftung), Ministerin Theresia Bauer, Prof. Reinhold Geilsdörfer nach der Vertragsunterzeichnung, Foto: DHBW

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) bietet künftig in einem neuen Center for Advanced Studies (CAS) weiterführende Masterstudiengänge an. Hierzu wurde zwischen dem Land, der DHBW und der Dieter Schwarz Stiftung eine entsprechende Fördervereinbarung getroffen.

"Hier am Standort entstehen ausgezeichnete Voraussetzungen für eine bedarfs- und nachfrageorientierte Weiterentwicklung der Bildungseinrichtungen im Raum Heilbronn." Dies erklärte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bei der Unterzeichnung weiterer Förderverträge zwischen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), dem Land und der Dieter Schwarz Stiftung am Freitag, 4. Juli, in Heilbronn. Der Bildungscampus sei ein Glücksfall für das Land, für die Hochschulen und für die Stadt. Ohne die großzügige Unterstützung der Stiftung wäre diese Entwicklung nicht möglich.

"Die hervorragende Entwicklung des DHBW-Campus Heilbronn seit seiner Gründung 2009 ermöglicht einen bedarfsgerechten Ausbau des Standorts", sagte der Präsident der DHBW, Prof. Reinhold Geilsdörfer. Bereits im November 2013 hatte die Landesregierung beschlossen, den Campus Heilbronn, bislang Außenstelle der DHBW Mosbach, zu verselbstständigen. Zum 1. Juli 2014 wurde daraufhin in Heilbronn die neunte Studienakademie der DHBW errichtet. "Es ist wichtig, dass alle Beteiligten nach der schwierigen Diskussion um die Verselbstständigung des Campus Heilbronn den Blick wieder nach vorn richten und unter dem Dach der DHBW zusammenarbeiten", betonte die Ministerin. Geilsdörfer bekräftigte erneut, dass es keine überschneidenden Studienangebote an den beiden Studienakademien Mosbach und Heilbronn geben werde.

Die Gründung der zentralen Mastereinrichtung DHBW-Center for Advanced Studies (CAS) in Heilbronn nannte Bauer einen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der DHBW. So könne der großen Nachfrage nach Masterstudienplätzen Rechnung getragen werden. Für die DHBW sei dies ein wichtiger Schritt, um sich weiterhin erfolgreich im überregionalen Wettbewerb zu behaupten. Mit ihrer bewährten Struktur bringe sie beste Voraussetzungen für die Entwicklung berufsintegrierender Masterstudiengänge mit. Angeboten werden ausschließlich Weiterbildungsmaster. Hierfür hätten sich das Land Baden-Württemberg und die DHBW bewusst entschieden, da dies hervorragend mit der Konzeption der DHBW vereinbar sei. "Von der neuen Mastereinrichtung werden alle DHBW-Standorte des Landes profitieren", ist Bauer überzeugt.

Stuttgarter Hochschule der Medien baut fremdsprachige Lehrangebote aus

Neue Angebote in zwei Studiengängen der Hochschule der Medien (HdM) sollen Studierende künftig auf den weltweiten Austausch vorbereiten: Im Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien geht eine Online-Lehrplattform an den Start, im Studiengang Werbung und Marktkommunikation werden zusätzliche englischsprachige Kurse aufgebaut.

In der "BI-Academy" soll eine "Business-Intelligence-Lehrplattform" ausgebaut und ihr Betrieb stabilisiert werden. So können die Stuttgarter Wirtschaftsinformatik-Studierenden etwa Fallstudien mit Studierenden an Hochschulen im Ausland teilen und die Kurse anderer Partnerhochschulen besuchen. Umgekehrt könnten sich Studierende der Partner optimal auf ein Semester an der HdM vorbereiten.

Im Studiengang Werbung und Marktkommunikation soll ein englischsprachiges E-Learning-Angebot für die Lehrveranstaltung "Planning" aufgebaut und umgesetzt werden. Darin werden Schlüsselkompetenzen der strategischen Werbe- und Kommunikationsplanung vermittelt, die für deutsche und ausländische Studierende gleichermaßen relevant sind. In Form von "Small Private Online Courses" (SPOCS), einer besonderen Form von "Massive Open Online Courses" (MOOCS), werden den Teilnehmern der Vorlesung fremdsprachige Lehrinhalte als zusätzliches didaktisches Konzept angeboten. Zielgruppen sind auch hier deutschsprachige Studierende, die es in andere Länder zieht.

Die SPOCs werden an die deutschsprachige Präsenzveranstaltung gekoppelt. Begleitende Materialien in englischer Sprache werden in den Vorlesungsablauf integriert. Die Prüfungsleistung kann später sowohl in englischer als auch deutscher Sprache erfolgen. Ab dem Sommersemester 2015 sollen die SPOCs zur Verfügung stehen.

„Hohenheimer Lernorte“ als bestes elektronisches Lehrprojekt ausgezeichnet

Foto: Martin Stollberg

Die mobile App "Hohenheimer Lernorte" der Universität Hohenheim ist beim 13. eGovernment Wettbewerb als bestes Projekt in der Kategorie "eEducation-Projekt" ausgezeichnet worden. Das teilte die Universität Anfang Juli mit. 70 Projekte hatten sich für den Wettbewerb in allen Kategorien angemeldet, 15 alleine in der Kategorie "eEducation".

Mit den "Hohenheimer Lernorten" können digitale Informationen mit echten Orten verknüpft werden. Studierende nutzen ihr Smartphone, um Hinweise, Informationen oder auch Aufgaben zu finden. Lehrende hinterlegen das Material - oder rufen die Studierenden auf, selbst Orte zu finden und digital zu markieren. So können die Studierenden dort lernen, wo Wissen relevant ist: auf dem Campus, in der Stadt oder sogar im Schwarzwald.

Der eGovernment-Wettbewerb ist eine Plattform zur Auszeichnung innovativer E-Government-Projekte im Bereich IT aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die in diesem Rahmen prämierten Lösungen tragen zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung bei. Mit den beiden neuen Kategorien eHealth und eEducation widmet sich der Wettbewerb zusätzlich der Lösung gesamtgesellschaftlicher Herausforderungen.

„Forschungszentrum Politische Kommunikation“ an der Zeppelin Universität Friedrichshafen eröffnet

Eröffnung des Forschungszentrums mit Leiter Markus Rhomberg (M.), ZU-Präsident Stephan A. Jansen (l.) und IHK-Präsident Peter Kulitz (r.). Foto: ZU

An der Zeppelin Universität (ZU) Friedrichshafen ist das neue "Forschungszentrum Politische Kommunikation" am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) eröffnet worden. Das Forschungszentrum unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Markus Rhomberg ist eine interdisziplinäre Plattform für die Analyse politischer Kommunikationsprozesse, für Impulse in Lehre und Weiterbildung sowie für wissenschaftliche Dienstleistungen.

Die neue Einrichtung an der ZU wird sich der unabhängigen und praxisnahen Forschung widmen. Die Mitglieder des Zentrums bearbeiten dabei Themen wie interne Kommunikations- und Willensbildungsprozesse von Organisationen und Interessensverbänden. Darüber hinaus befassen sie sich mit Strategien und Instrumenten sowie mit öffentlichen und nichtöffentlichen Formen politischer Kommunikation. Verbunden wird dies in der Lehre mit dem Aufbau von Kompetenzen für die nächste Unternehmergeneration. Gemeinsam mit Experten werden Studierende, die nächste Unternehmergeneration und Familienunternehmer zu kompetentem Handeln in politischen Kommunikationsprozessen angeleitet. Das Forschungszentrum versteht sich dabei als wissenschaftliche und unabhängige Ergänzung zu den vorhandenen Akteuren, Verbänden und Interessensgemeinschaften.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Hochschule Heilbronn stellt Studiengänge am Campus Künzelsau vor

Elektrotechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen? Antriebssysteme und Mechatronik oder Energiemanagement? Oder doch lieber Energieökologie? Wer sich für einen dieser Studiengänge interessiert, sollte sich den 29. Juli dick im Kalender anstreichen. Am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn findet von 14 bis 17 Uhr der "Bewerbertag" statt. Dabei stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät für Technik und Wirtschaft die Hochschule und das Studienangebot in Künzelsau vor. Angekündigt sind unter anderem Präsentationen zu den Studieninhalten. Auch der Austausch mit Professorinnen und Professoren sowie Studierenden ist möglich. Weitere Informationen: www.hs-heilbronn.de/bewerbertag-kuen.

Universität Stuttgart bündelt Beratungsangebote für Studierende

Auf Studierende können im Laufe eines Hochschulstudiums studien- und universitätsbedingte, aber auch persönliche Herausforderungen zukommen, bei denen Rat und Unterstützung helfen können. Orientierungsangebote zum richtigen Zeitpunkt und zum richtigen Thema helfen in solchen Situationen, den Ausbildungsweg weiter erfolgreich zu gestalten.

Die Universität Stuttgart hat daher mit dem Projekt "Netzwerk Beratung" ihre Beratungs- und Informationsstellen enger zusammengeführt, um durch Synergieeffekte die Beratungsarbeit noch effizienter auszurichten. Einen umfassenden Überblick über die vielfältige Beratungslandschaft der Universität gibt nunmehr auch die neue Broschüre "Besser mit Beratung", die alle Studierenden einlädt, sich frühzeitig und ohne großen Aufwand mit dem Beratungsnetzwerk der Universität in Verbindung zu bringen.

Die Broschüre steht unter http://www.uni-stuttgart.de/studieren/beratung/zsb/download/index.html zum Download bereit.

Vereinbarkeit von Studium und Familie – das Tübinger Familienbüro für Studierende

Seit rund einem Jahr gibt es das Familienbüro der Universität Tübingen, das Beratung und Hilfestellung für eine bessere Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Beruf mit Familienaufgaben anbietet. Derzeit befindet sich die Homepage des Familienbüros im Aufbau. Dort werden Informationen und gesetzliche Bestimmungen rund um das Thema Vereinbarkeit gesammelt und eingestellt.

Im Themenbereich "Studieren mit Kind in Tübingen" sind beispielsweise Regelungen zu Mutterschutz und Elternzeit erläutert und das damit verbundenen Recht auf Beurlaubung vom Studium - bei zeitgleicher Möglichkeit Seminare und Vorlesungen zu besuchen und gegebenenfalls sogar Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Das Thema "Finanzierung des Studiums", das vor allem studierende Eltern vor große Herausforderungen stellt, gibt zum Beispiel Auskunft über Mutterschaftsgeld, Elterngeld, BAföG, Kinderzuschlag, Wohngeld, Stiftungen und vieles mehr. Im Bereich "Familienleben auf dem Campus" sind Themen wie "kinderfreundliche Mensa", "Still- und Wickel- und Rückzugsräume auf dem Campus" und "familiengerechtes Wohnen" aufgearbeitet. Die Möglichkeit sich mit anderen Eltern zu vernetzen, bietet das "studentische Elternforum".

In der Rubrik "Kinderbetreuungsangebote" findet sich eine Übersicht über universitäre Belegplätze in städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen, sowie Informationen über Regelbetreuungsangebote der Stadt, des Studentenwerks und der freien Träger. Eine Sammlung von "Ferienbetreuungsangeboten" für Kinder ergänzt das Angebot mit weiterführenden Links.

Das Thema "Pflege von Angehörigen" ist auf der Internetseite ebenfalls aufbereitet. Neben Grundinformationen und dem gesetzlichen Rahmen zum Thema Pflege, werden hier Links zu Beratungsstellen und Hilfsangebote eingestellt.

Das Familienbüro koordiniert außerdem das Zertifikat "audit familiengerechte hochschule", das der Universität Tübingen im Frühjahr dieses Jahres übergeben wurde. Mit diesem Zertifikat verpflichtet sich die Universität innerhalb von drei Jahren, Rahmenbedingungen für familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen zu optimieren. Entsprechende Maßnahmen dazu wurden bereits erarbeitet. Ziel ist es, eine familienfreundliche Hochschulkultur zu verankern.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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