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Newsletter 07/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

der Newsletter 06/13 musste leider - aufgrund technischer Server-Probleme mit unserem Hosting-Anbieter - entfallen. Wir bitten Sie hierfür vielmals um Entschuldigung.

Nun erhalten Sie wieder - wie gewohnt - die Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen. Wir hoffen, eine interessante Auswahl für Sie getroffen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Kombination von Ingenieurstudium und Pilotenlizenz an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Ausbildung am Flugsimulator einer Boeing 777 bei der Verkehrsflugschule Aero-Beta in Stuttgart; Foto: Aero-Beta

Ab dem Wintersemester 2013/14 können an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft Studierende der Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Mechatronik im Hauptstudium erstmals die Vertiefungsrichtung "Aeronautical Engineering" wählen."Deutschland ist das verkehrsreichste Land in der Europäischen Union und einer der wichtigsten Luftverkehrsstandorte weltweit. Um diese Mobilität zu ermöglichen, werden von der Luft- und Raumfahrtindustrie sehr gut ausgebildete Ingenieure gesucht - und diese fachspezifischen Kenntnisse werden in dem Studienschwerpunkt 'Aeronautical Engineering' vermittelt," so Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, Professor an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik der Hochschule Karlsruhe und Initiator des Studienschwerpunkts.

Die Bachelorstudiengänge Maschinenbau und Mechatronik sind durch ihre Kombination aus Grundlagenforschung und Entwicklung von Produktionsverfahren typisch technische Fachdisziplinen. Über den neuen Studienschwerpunkt "Aeronautical Engineering" werden den Studierenden zudem spezifische Kenntnisse aus der Luft- und Raumfahrttechnik vermittelt.

Die ersten drei Semester widmen sich den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Ab dem vierten Semester stehen dann fachspezifische Vorlesungen wie etwa Avionik, Flugzeugentwurfslehre, Signalverarbeitung und Flugkonstruktion auf dem Stundenplan. Zudem können die Studierenden wahlweise verschiedene Themen vertiefen wie beispielsweise Flugmedizin, Meterologie, Luftrecht oder Flugversuchstechniken. Die Absolventinnen und Absolventen des neuen Schwerpunkts erhalten so eine umfassende Hochschulausbildung für ihre späteren Tätigkeiten in der Luft- und Raumfahrtbranche.

In einem weiteren Semester kann zusätzlich zum akademischen Grad "Bachelor of Engineering (B.Eng.)" die Lizenz für Verkehrspiloten (Airline Transport Pilot Licence, kurz ATPL) erworben werden. Der Aufbau des Studiums inklusive Pilotenlizenz erfolgt analog zu allen anderen Bachelorstudiengängen, nur anstelle des praktischen Studiensemesters wird die Pilotenlizenz erworben. Hierfür werden zwei Semester an der Verkehrsfliegerschule Aero-Beta GmbH & Co. KG oder bei der Heli Transair absolviert.

Die Aero-Beta GmbH & Co. KG ist seit über 40 Jahren am Flughafen Stuttgart zugleich Flugschule und Luftfahrtunternehmen. Ein Team von erfahrenen Fluglehrern, teilweise selbst Kapitäne und Co-Piloten in verschiedenen Luftfahrtunternehmen, begleitet und unterstützt die Studierenden in ihrer Pilotenausbildung. Heli Transair ist eine der größten Flugschulen Deutschlands. Im individuellen Unterricht von erfahrenen Fluglehrern werden modernste Lehrmethoden wie Training am Flugsimulator und Videoanalyse eingesetzt.

Nach dieser Praxisphase und dem erfolgreichen Erwerb der Pilotenlizenz wird das Studium schleßlich mit der Bachelor-Thesis an der Hochschule abgeschlossen. Die Regelstudienzeit mit Erwerb der Pilotenlizenz beträgt acht Semester. Zusätzliche Kosten für die Pilotenlizenz können entstehen.

Weitere Informationen: www.hs-karlsruhe.de

Rund ums Studium

Reform der Lehrerbildung

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, Doro Moritz, haben in einem ausführlichen Gespräch weithin Übereinstimmungen zur Notwendigkeit und zu den Inhalten der geplanten Reform der Lehrerbildung festgestellt.

Ministerin Bauer: „Ich bin mit Doro Moritz einig, dass der Qualitätsgedanke bei der Fortentwicklung der Lehrerbildung absolut im Vordergrund stehen muss. Die Expertenkommission Lehrerbildung hat Vorschläge erarbeitet, wie wir diese Qualität steigern können. An diesem Kerngedanken sollten wir uns in der Diskussion im politischen Raum orientieren und zügig entscheiden“.

„Politische Taktik darf nicht über die Kernelemente der Konzeption zur Reform der Lehrerbildung siegen. Sachfremde Erwägungen gibt es in der Diskussion derzeit genug. Dies darf aber keineswegs die geplante Qualitätssteigerung der Lehrerbildung zunichtemachen“, ergänzte die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz.

Ministerin Bauer begrüßte die Bereitschaft zu einer zügigen Umsetzung der Reform seitens der GEW. Dies sei vor allem auch deshalb wichtig, um die im Rahmen der geplanten „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ durch den Bund bereit gestellten Mittel von bundesweit insgesamt 500 Mio. Euro über 10 Jahre sinnvoll und gezielt in die Umsetzung der Reform der Lehrerbildung im Land investieren zu können.

Universitäten und Pädagogische Hochschulen könnten gemeinsam in strukturierten, institutionalisierten hochschulübergreifenden Kooperationen einen Kristallisationspunkt und ein entscheidendes qualitatives Element der Reform schaffen, in dem zukünftig in der Masterphase die fachdidaktische und pädagogische Expertise der Pädagogischen Hochschulen mit den fachwissenschaftlichen Stärken der Universitäten verknüpft werden kann. Durch diese Kooperation der Hochschularten würden sowohl Qualitätsverbesserungen als auch neue Synergien erzielt. Letztlich könne das Zusammenbinden der jeweiligen Expertise in der Masterphase langfristig auch auf die Bachelor-Ausbildung ausstrahlen. Bauer und Moritz: „Wir müssen in der Lehrerbildung neue Wege gehen und innovative Strukturen schaffen“.

Zudem stellten Bauer und Moritz übereinstimmend fest, dass die sonderpädagogischen Kompetenzen der künftigen Lehrkräfte gestärkt werden sollen. Die Qualität und Eigenständigkeit der sonderpädagogischen Ausbildung solle erhalten bleiben, gleichzeitig sollten in allen Schularten sonderpädagogische Grundmodule verankert werden.

Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Musikhochschulen

Zentrales Ziel ist, die exzellente Qualität der baden-württembergischen Musikhochschulen auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung zu sichern und auszubauen. Die Vorschläge sehen dabei keine Standortschließungen vor. Zugleich kann ein nachhaltiger Konsolidierungseffekt für den Landeshaushalt erzielt werden.

Ministerin Bauer: „Unsere Musikhochschulen haben international einen exzellenten Ruf. Grundgedanke jeder Weiterentwicklung muss der Erhalt und die Verbesserung ihrer herausragenden Qualität sein.“ Strukturreformen dürften nicht ausschließlich anhand von Kostengesichtspunkten entschieden werden: „Der Rasenmäher löst keine Probleme. Es geht stattdessen um eine Weiterentwicklung der Musikhochschullandschaft im Ganzen, bei der auch ein Beitrag zur Konsolidierung entsteht.“

Zugleich sei aber die Feststellung des Rechnungshofes ernst zu nehmen, dass derzeit über den Bedarf hinaus ausgebildet werde. Es sei deshalb geboten, die Zahl der Studienplätze zu reduzieren.

Vorschläge Im Dialog entwickelt

Dem Konzept ging ein intensiver Diskurs voraus. Seit Februar 2013 stand das Ministerium mit den fünf Musikhochschulen Freiburg, Mannheim, Karlsruhe, Trossingen und Stuttgart im Dialog über die strukturelle Weiterentwicklung. Auch externe Experten wurden eingebunden. Dabei wichen die Meinungen zum Teil stark von den Bewertungen des Rechnungshofs ab.

„Die vom Rechnungshof vorgeschlagenen flächendeckenden Einsparungen an allen Standorten hat uns nicht überzeugt“ erläutert Professor Hartmut Höll, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Musikhochschulen. „Dies würde zu einer nachhaltigen Schädigung der Musikhochschullandschaft Baden-Württembergs insgesamt führen.“

Die Musikhochschulen im Land seien im Bundesvergleich klein, gibt zudem Staatssekretär Jürgen Walter zu bedenken. Stuttgart, die größte Musikhochschule, liege deutschlandweit an 12ter, Trossingen gar an 21ster Stelle. „Bereits jetzt sind mehrere Standorte an einer kritischen Mindestgröße angekommen, die keine weitere pauschale Reduktion mehr zulässt.“ Baden-Württemberg unterhält deutschlandweit die meisten staatlichen Musikhochschulen (5 von 24).

Die Struktur: Profilbildung und Vernetzung

Die Eckpunkte des Ministeriums sehen den Erhalt aller fünf Standorte vor. Dabei wird eine starke Profilbildung vorgeschlagen. 500 Studienplätze werden abgebaut. Nicht betroffen vom Abbau ist die Schulmusik:

  • Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart werden als „Voll“-Musikhochschulen in bisherigem Umfang erhalten.
  • Mannheim konzentriert sich auf Jazz, Popmusik und Tanz. Die Popakademie wird in die Musikhochschule Mannheim integriert und erhält Hochschulstatus
  • Trossingen konzentriert sich auf Alte Musik und Elementare Musikpädagogik
  • Die Ausbildungskapazitäten für Jazz und Pop im Hauptfach werden landesweit in Mannheim gebündelt, die Ausbildung für Elementare Musikpädagogik und Alte Musik in Trossingen
  • Die Standorte Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart vereinbaren miteinander weitere Profilbildungen (erste Vorschläge liegen bereits vor; in Karlsruhe z.B. der Verzicht auf Orgel)
  • Die Räumlichkeiten und die Verwaltungskapazität der MHS Trossingen werden für eine landesweite Musikhochschulakademie zur Verfügung gestellt, die - während der vorlesungsfreien Zeit - Kurse zur intensiven Förderung junger Künstler und Ensembles sowie Meisterkurse miteinander verbindet. Während des Semesters hält sie für die Studierenden aus Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart das Angebot in den Ergänzungsinstrumenten, vor allem der Alten Musik, bereit. Sie dient ganzjährig als Proben- und Exkursionsort für Ensembles, Vorklassen und Klausurwochen. 
  • Das Konzept sieht die Erhöhung der Stundensätze für Lehrbeauftragte vor„Dieses Modell ermöglicht einen Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 4 Millionen Euro“, erklärt Ministerin Bauer. Die Einsparungen seien stufenweise zu erwarten, da es sich um einen strukturellen Konsolidierungsbeitrag handelt.

 

Die Vorschläge des Rechnungshofs bezüglich Gebühren für weiterbildende und berufsbegleitende Studiengänge, das Zweitstudium sowie für Nicht-EU-Ausländer werden geprüft.

Mannheim: Chance für ein bundesweit einmaliges Konzept

Mit der Gründung einer Musikhochschulakademie, die ein breit gefächertes Angebot für die Studierenden aller Musikhochschulen des Landes, sowohl während des Semesters als auch während der vorlesungsfreien Zeit bereit halten soll, könnten bestimmte Studieninhalte künftig blockweise sehr viel effektiver angeboten werden. Gleichzeitig würde das kulturelle Leben in der Region um Trossingen ganzjährig um hochkarätige Konzerte und Aufführungen bereichert.

„Mit der Schaffung eines Schwerpunkts im Bereich Elementare Musikpädagogik unternehmen wir einen weiteren Schritt zur Stärkung der kulturellen Bildung“, sagt Jürgen Walter.

Die Vorschläge zu einer Hochschule mit dem Schwerpunkt Jazz , Pop und Tanz böten Mannheim die Chance zu einer bundesweit einmaligen Profilbildung.

EnterTechnik - Das technische Jahr für junge Frauen

Zwölf Monate eintauchen in Technik und dabei verschiedene Unternehmen kennenlernen! Das Projekt EnterTechnik bietet jungen Frauen nach dem Abitur/ der Hochschulreife durch bezahlte Praktika die Möglichkeit, in die Vielfalt technischer Berufe hinein zu schnuppern. Das Angebot ist in Berlin, gilt aber für junge Frauen aus der ganzen Bundesrepublik. Start ist der 1. September 2013. Bewerben können sich junge Frauen im Internet unter www.entertechnik.de.

EnterTechnik wird von LIFE e.V. durchgeführt. Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative "Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft". Dieses Programm wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entwickelt. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Hochschulen

Studiengang Physician Assistant der DHBW Karlsruhe Weiterbildungsverordnung in Kraft getreten

Studierende Physician Assistants in der Praxisphase, Foto: BG Unfallklinik Ludwigshafen/Geir Dillan

Nach einem umfangreichen Anhörungsverfahren ist die Weiterbildungsverordnung für den "Physician Assistant / Arztassistent" nach Veröffentlichung im Gesetzblatt für Baden-Württemberg  in Kraft getreten.

Der erfolgreiche Abschluss berechtigt, neben dem akademischen Grad (Bachelor of Science) die Weiterbildungsbezeichnung "staatlich anerkannte Arztassistentin (Physician Assistant)" oder "staatlich anerkannter Arztassistent (Physician Assistant)" zu führen.

Die ersten Absolventen werden nach drei Jahren Studium im Herbst dieses Jahres in den neuen Berufsabschnitt entlassen. Sie sind dann zur Übernahme ärztlicher Tätigkeiten im Rahmen der Delegation durch einen Facharzt befähigt. Erstmals sind diese Tätigkeiten somit explizit in einer Weiterbildungsverordnung geregelt.

„Die Hochschule stellt im Einvernehmen mit dem Wissenschaftsministerium und dem Sozialministerium die Durchführung einer externen, unabhängigen wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der Ausbildung sicher, wobei neben dem Studium auch die unmittelbar anschließende berufliche Tätigkeit einbezogen werden soll.“, so der Leiter des Studiengangs Prof. Dr. med. Marcus Hoffmann.

Kon'Start - Studienvorbereitung an der Universität Konstanz

Das Studienvorbereitungsprogramm Kon'Start der Universität Konstanz unterstützt Studienanfänger/innen, die in Konstanz bereits einen Studienplatz angenommen haben. Bevor der reguläre Studienalltag beginnt, können Einblicke in die deutsche Wissenschaftskultur genommen, Sprachkenntnisse ausgebaut und an Kompetenzen, die im Studiumnotwendig sind, gearbeitet werden. Daneben bietet die Hochschule ein Rahmenprogramm, wie z.B. Unterstützung bei Formalitäten für internationale Studierende, Einführung in das Rechenzentrum, Einführung in die Bibliothek sowie Exkursionen.  

Das Vorbereitungsprogramm findet zwischen dem 1. und 11. Oktober 2013 statt.

Die Anmeldung ist seit Mitte Juli bis 1. September 2013 freigeschaltet. Die Kurse werden, bei einem Unkostenbetrag von 50 Euro, in deutscher sowie englischer Sprache angeboten.

Ausführliche Informationen sind im Internet abrufbar unter http://ersti.uni-konstanz.de/kon-start/.

DHBW wird Mitglied in der Deutsch-Französischen Hochschule

Mit ihrer Aufnahme in die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) nun stimmberechtigtes Mitglied in einem Verbund von über 150 Hochschulen aus Deutschland und Frankreich. Vor der Aufnahme als Mitgliedshochschule stand eine intensive Evaluierung der deutsch-französischen Studienprogramme der DHBW durch die DFH, die vor Kurzem erfolgreich abgeschlossen und positiv bewertet wurde.

In Frankreich kooperiert die Duale Hochschule Baden-Württemberg aktuell mit über 20 Hochschulen; weltweit arbeiten die acht Standorte der DHBW mit über 200 Hochschulen zusammen. Am Standort Lörrach bietet die DHBW beispielsweise zwei deutsch-französische Bachelorstudiengänge an, die sogar "trinational" ausgerichtet sind. Die dualen Studiengänge Mechatronik und International Business Management werden gemeinsam mit der französischen Université de Haute Alsace (Mulhouse/Colmar) und der Fachhochschule Nordwestschweiz/Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik durchgeführt. Hier studieren aktuell rund 350 Studierende aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich gemeinsam im Wechsel an den Partnerhochschulen. Auch Dozenten nehmen am Austausch teil und lehren in den drei Ländern. Die Absolventen erhalten die Abschlüsse aller drei Hochschulen und sind damit für den internationalen Arbeitsmarkt gerüstet.

Die Deutsch-Französische Hochschule ist ein Verbund von Mitgliedshochschulen aus Deutschland und Frankreich. Die DFH mit Verwaltungssitz in Saarbrücken kooperiert mit ihren deutschen und französischen Partnerhochschulen in den Bereichen Hochschulbildung und Forschung. Rund 4.800 Studierende studieren in 145 integrierten deutsch-französischen Studiengängen, die zu einem Doppelabschluss führen.

10 Jahre Schüler-Ingenieur-Akademie an der Hochschule Karlsruhe

Schüler-Workshop an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik; Foto: Karola Bernert

Anfang Juli haben 17 Schülerinnen und Schüler des Humboldt- und des St. Dominikus-Gymnasiums in Karlsruhe das SIA-Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) Karlsruhe erhalten. Damit konnte die SIA ihren zehnten Jahrgang verabschieden.

Im September 2003 wurde die erste Schüler-Ingenieur-Akademie Karlsruhe als Kooperationsprojekt zwischen dem Verband Südwestmetall, dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V., der Hochschule Karlsruhe, den beiden Karlsruher Gymnasien Humboldt und St. Dominikus sowie den Unternehmen Siemens Karlsruhe und SEW Eurodrive aus Bruchsal gegründet. In den darauffolgenden zehn Jahren haben knapp 200 Schülerinnen und Schüler die Akademie erfolgreich absolviert.

Ziel der SIA ist es, naturwissenschaftlich interessierte und talentierte Schüler der Kursstufe 1 zu fördern und sie mit den Inhalten von Ingenieurberufen vertraut zu machen. Der Lehrplan der SIA Karlsruhe I ist in Module aus den Bereichen Technik und Naturwissenschaft sowie Schlüsselqualifikationen unterteilt.

Landesweit durchlaufen derzeit rund 650 Schüler die knapp 50 SIAs. Seit dem Jahr 2000 haben etwa 4500 Schüler die Akademie erfolgreich absolviert. Informationen zu den SIAs in Baden-Württemberg sind unter http://www.sia-bw.de/abrufbar.

KIT: Kinder-Uni 2013

Vom 2. bis 22. August können Kinder von acht bis zwölf Jahren bei insgesamt neun Vorlesungen, einer Auftaktmesse und einer Diplomfeier im Audimax am KIT-Campus Süd Wissenschaft und Technik zum Anfassen erleben. Tickets für Vorlesungen und Diplomfeier sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Bei den Vorlesungen erleben die Kinder anschauliche Vorträge, Filme und Live-Experimente - und können den KIT-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern neugierige Fragen stellen. Erwachsene können die Übertragungen im Elternhörsaal oder im Foyer des Audimax verfolgen. Jede Vorlesung dauert 45 Minuten. Am 6. und 13. August gibt es jeweils zwei Vorlesungen hintereinander mit einer halbstündigen Pause dazwischen.

Das "Forschen mit der Spielekonsole - die versteckten Möglichkeiten von Wii, Xbox und Co" ist Thema der ersten Vorlesung am 2. August. Dabei steigen beispielsweise durch einfache Gesten Fluggeräte in die Lüfte, oder unsichtbare Objekte werden sichtbar. Am 6. August begeben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise unter dem Titel "Mein Haus lebt - Energieströme in Gebäuden". Warum der Spruch "Sport ist Mord" ganz sicher nicht zutrifft, erfahren sie bei der Vorlesung "Wir erklären Sport!", ebenfalls am 6. August. Eine Reise durch den menschlichen Körper steht am 8. August auf dem Programm: "Wie kommt die Luft in meinen Bauch und wieder raus?"

Bei der Vorlesung "Unsichtbares Licht" am 13. August ist detektivisches Gespür gefragt, denn es gilt, den verschiedenen Lichtarten auf die Spur zu kommen. Ebenfalls am 13. August geht es um die Frage "Wie funktionieren Brücken?", um Brückentypen und Brückenkonstruktionen. Am 15. August erleben Kinder bei der Vorlesung "Sandkastenspiele in groß", wie manche Ingenieure mit Bau- und Landmaschinen arbeiten. Welche Rolle das Licht für das Wachstum von Pflanzen spielt, ist am 20. August unter dem Titel "Wie Pflanzen sehen und gesehen werden" zu erfahren. Am 22. August geht es dann um "Stadt und Verkehr - gestern, heute und morgen"; dabei bewegen sich die Kinder durch die spannende Geschichte der Mobilität.

Wer wird fleißigster Kinder-Uni-Studi? Nach jeder Vorlesung erhalten die teilnehmenden Kinder einen Stempel in ihren Studierendenausweis. Stempel und Ausweis gibt es an allen Vorlesungstagen im Foyer des Audimax. Unter allen Kindern, die sechs und mehr Stempel gesammelt haben, werden bei der Diplomfeier die fleißigsten Studierenden ausgelost.

Auftaktmesse

Einen Überblick über das Vorlesungsprogramm bietet die Auftaktmesse zur KIT-Kinder-Uni 2013 am 2. August von 9 bis 13 Uhr im Foyer des Audimax. Dabei gibt es viel Spannendes zu sehen, zu hören und auszuprobieren. Nach einer feierlichen Begrüßung eröffnet der KIT-Vizepräsident für Lehre und akademische Angelegenheiten, Professor Alexander Wanner, die KIT-Kinder-Uni offiziell. Anschließend halten Dr. Volker Koch und Angelika Lückert die erste Vorlesung.

Diplomfeier

Studierende der KIT-Kinder-Uni können auch einen Abschluss erlangen - das Kinder-Uni-Diplom. Bei der Diplomfeier am 22. August von 11.15 bis 12.30 Uhr im Audimax bekommen alle anwesenden Teilnehmer feierlich eine Urkunde verliehen. Außerdem gestalten die Kinder ihren eigenen Doktorhut. Ein Überraschungsgast sorgt für Spaß und Unterhaltung. Die fleißigsten Kinder-Uni-Studis (Besuch von mindestens sechs Vorlesungen) haben überdies die Chance, bei einer abschließenden Verlosung einen schönen Preis zu gewinnen.

Kartenverkauf

Eintrittskarten für die Vorlesungen und die Diplomfeier gibt es ab sofort zum Preis von 1 Euro im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) in Karlsruhe, Ettlingen, Bruchsal, Bretten, Hardt, Pforzheim, Baden-Baden, Rastatt und Achern/Bühl sowie in folgenden Buchhandlungen in Karlsruhe und Durlach: Buchhandlung am Kronenplatz, Stephanus Buchhandlung, Buchhandlung Der Rabe und Buchhandlung Mächtlinger. Außerdem sind Eintrittskarten jeweils vor der Vorlesung an der Tageskasse im Foyer des Audimax erhältlich.

Weitere Infos und ausführliches Programm unter www.kinder-uni.kit.edu

Neues Vorlesungsprogramm für Gasthörer und Seniorenstudierende

Die Universität Mannheim hat ihr neues Vorlesungsprogramm für Gasthörer und Seniorenstudierende für das Herbstsemester veröffentlicht. Auch in diesem Semester wird ein vielfältiges Programm mit rund 250 Lehrveranstaltungen aus allen Fachbereichen der Universität angeboten. Ob klassische Philosophie oder Sozialpsychologie, Geschichte der Hochkulturen, Shakespeares Dramen, Althebräisch oder Bildbetrachtungen in der Kunsthalle - das Angebot des Seniorenstudiums reicht von Vorlesungen über Seminare bis hin zu Exkursionen. Vorlesungsbeginn ist am 2. September, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Das Programmheft ist erhältlich bei der Buchhandlung Bender in Mannheim in O 4, 2 und im Büro für das Gasthörer- und Seniorenstudium in L 1,1, Raum 159. Weitere Informationen unter www.uni-mannheim.de/senioren

Kontakt: Doris Lechner, Gasthörer- und Seniorenstudium, Universität Mannheim, L 1, 1 (Raum 159), 68131 Mannheim, Tel.: 0621 / 181 - 1166, E-Mail: senioren@uni-mannheim.de

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Gruppenmentoring: "Campus-Einblicke"

Mitte September 2013 startet das Gruppenmentoring „Campus-Einblicke“ im Rahmen des BMBF Projektes „Technik braucht Vielfalt“.  Das Programm endet Mitte Januar 2014.

Das Gruppenmentoring „Campus-Einblicke“ ermöglicht Schülerinnen der Oberstufe sowie Abiturientinnen einen hautnahen Einblick in das Studium an der Universität Stuttgart oder an der HS Esslingen speziell für den Bereich der MINT-Fächer.  Mentorinnen betreuen 2-3 Schülerinnen über vier Monate und zeigen ihren persönlichen Campus, stellen ihr Studienfach vor, zeigen Beratungsmöglichkeiten rund um das Thema Studienwahl auf, besuchen mit den Schülerinnen Vorlesungen und stehen auch sonst für alle Fragen rund ums Studium zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.technik-braucht-vielfalt.de (Rubrik: Aktuelles).

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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