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Newsletter 07/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen der vergangenen vier Wochen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen  zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Master-Studiengang Embedded Systems Engineering startet im Wintersemester

Zum Wintersemester 2012/13 startet an der Technischen Fakultät der Universität Freiburg der Master-Studiengang ESE. Die Abkürzung steht für Embedded Systems Engineering, also Entwicklung von eingebetteten Systemen: „Computer, die man nicht sieht“, ohne die aber zum Beispiel Airbags, ABS-Systeme, MP3-Player oder Smartphones nicht funktionieren würden. 

Eingebettete Systeme zählen zu den Schlüsseltechnologien. Schon heute kommen Menschen in Europa im Durchschnitt täglich mit etwa 60 bis 100 dieser Systeme in Berührung. Typische Anwendungen gibt es zum Beispiel in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrt, Telekommunikation, Medizintechnik, Medien- und Unterhaltungstechnik oder bei der Steuerung und Regelung von Produktionsprozessen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in Freiburg unter anderem an einer intelligenten, mit Drucksensoren ausgerüsteten Zahnspange, einer automatischen Notbremse für Autos oder einer Sturzüberwachung für allein lebende Seniorinnen und Senioren.

Der zweisprachige Studiengang (Deutsch/Englisch) richtet sich an die ersten Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs ESE, der zum Wintersemester 2009/10 an der Technischen Fakultät eingerichtet wurde, und an Absolventen der Informatik, Mikrosystemtechnik, Ingenieurstechnik oder verwandter Fächer. Die Berufsaussichten gelten als hervorragend: Industrieverbände wie Bitkom, der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) erwarten auf dem Feld der eingebetteten Systeme über Jahre hinweg hohes Wachstum. Gerade für Unternehmen aus der Automobilindustrie, Produktionstechnik und dem Maschinenbau, die in Baden-Württemberg traditionell wichtige Branchen sind, sowie aus den Lebenswissenschaften, die im Dreiländereck im Südwesten besonders stark sind, bestehe ein großer Bedarf an Absolventen.


www.ese.uni-freiburg.de

Studiengang zur Ausbildung für Andullationstherapeuten gestartet

Andullation ist ein biophysikalisches Therapieverfahren, bei dem die Therapeuten mithilfe von Elektrostimulation oder Ultraschall die körpereigenen Mechanismen zur Selbstheilung anregen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist nun der erste Studiengang zum Andullationstherapeuten gestartet: Das Kontaktstudium entwickelte das KIT-Sportinstitut unter Leitung von Professor Klaus Bös gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Andullationstherapie e.V. (DGA). Das Angebot richtet sich an alle Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung im Bereich Gesundheit. Es vermittelt den Teilnehmern das Grundlagenwissen zum Therapieverfahren sowie anwendungsbezogenes Fachwissen. Nach erfolgreichem Abschluss sind die ausgebildeten Andullationstherapeuten qualifiziert, den Therapieprozess verantwortlich zu führen. Dazu gehört die diagnostisch-fachlich begründete Herleitung des Verfahrens der Andullationstherapie, die Therapieplanung und die Verlaufskontrolle. Das erste Modul des Studiengangs ist bereits gestartet – Interessierte können sich dennoch weiterhin für den Studiengang anmelden.

Weitere Informationen zum Studiengang.

 

Elektrotechnik mit Schwerpunkt Bahnkommunikationssysteme startet an der DHBW Ravensburg

An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg startet zum kommenden Wintersemester am Technikcampus Friedrichshafen die neue Studienrichtung „Bahnkommunikationssysteme“ auf Grundlage der „Elektrotechnik".  Zunächst steht die Vermittlung von Basiswissen der Elektrotechnik in Informatik-, Mathematik- und Physikvorlesungen im Mittelpunkt des Studienangebots. Im Anschluss spezialisieren sich die Studierenden auf elektrotechnische Probleme bei Bahnunternehmen, z.B.: Wie kann das Mobilfunksystem in Eisenbahnen optimiert werden? Wie können Mitarbeiter von Bahnunternehmen untereinander und mit Kunden kommunizieren? Auch Video- und Audioanlagen in Zügen oder an Bahnsteigen werden Themen dieser Studienrichtung sein. Die Absolventen schließen mit dem „Bachelor of Engineering“ ab.

Weitere Informationen sind online abrufbar unter www.dhbw-ravensburg.de/de/fakultaet-studiengang.

Neuer Masterstudiengang Interdisziplinäre Anthropologie in Freiburg

Ab dem Wintersemester 2012/13 bietet die Albert-Ludwigs-Universität den neuen Masterstudiengang Interdisziplinäre Anthropologie an. Anthropologie ist die Wissenschaft von den menschlichen Lebensformen in ihrer biologischen und kulturellen Vielfalt im historischen Wandel. Sie fragt nach den biologischen und kognitiven Dimensionen des Menschen und seiner Evolution ebenso wie nach sozialen Praktiken und Institutionen sowie nach den sich wandelnden Menschen- und Weltbildern.

Der Studiengang ist auf vier Semester angelegt. Er zeichnet sich durch die Verbindung unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven und seine Forschungsorientierung aus. Beteiligt sind die Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Philosophie, Biologische Anthropologie und Kognitionswissenschaften. Die Studierenden können Fragen nach den menschlichen Lebensformen im fächerübergreifenden Dialog stellen und bearbeiten. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in unterschiedliche Gebiete anthropologischer Forschung und vertiefen ihr Wissen in einem selbst gewählten Schwerpunkt. Außerdem lernen sie, die Theorien, Methoden und Forschungsfelder unterschiedlicher anthropologischer Wissenschaftstraditionen zu verstehen, eigenständig zu beurteilen und Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Für das Wintersemester 2012/13 können sich Interessierte bis zum 15. September bewerben.

Weitere Informationen abrufbar unter http://www.master-anthropologie.uni-freiburg.de/.

Hochschule Biberach: Duales Studienmodell Gebäudeklimatik/ Stuckateurhandwerk

Die Hochschule Biberach baut das Angebot an dualen Studienmodellen aus: Nach dem Start von verzahnten Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Holzbau/ Projektmanagement sowie Bauingenieurwesen startet nun das duale Studienmodell Gebäudeklimatik in Kooperation mit dem Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg. Hochschulleitung und Fachverband unterzeichneten jetzt den entsprechenden Kooperationsvertrag.

Bewerbungen für diese Verbindung von Ausbildung und Beruf sind ab sofort möglich; innerhalb von fünf Jahren werden Berufsausbildung, Meisterbrief und Hochschulabschluss (Bachelor of Engineering) absolviert.

Von einer „passgenauen Verbindung“ spricht der Hauptgeschäftsführer des Stuckateurverbandes, Wolfram Kümmel. Im Studiengang Gebäudeklimatik der Hochschule Biberach habe der Verband für die notwendige Qualifikation des Handwerks einen „idealen Partner“ gefunden.

Weitere Informationen:
www.hochschule-biberach.de

Anmeldung & Studienberatung
Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade
www.stuck-komzet.de

Rund ums Studium

Neue Allzeit-Höchstwerte für den baden-württembergischen Orientierungstest (OT)

Der landesweite Orientierungstest (OT) www.was-studiere-ich.de ist der im Internet am häufigsten absolvierte Orientierungstest bundesweit und im Land das am meisten genutzte Online-Instrument.

Seit nun einem Jahr müssen Studienbewerber/-innen in Baden-Württemberg bei Ihrer Hochschulbewerbung den Nachweis eines Studienorientierungsverfahrens erbringen. Mit dem baden-württembergischen Orientierungstest www.was-studiere-ich.de nutzen mittlerweile eine Mehrzahl der Bewerber/-innen das Testverfahren, um so eine Rückmeldung zu ihren Interessen und Fähigkeiten zu erhalten, daraus eine fundierte Studienentscheidung zu entwickeln und gleichzeitig  die im Land obligatorische Studienorientierung zu absolvieren.

Seit dem Online-Start des „Selbsttests zur Studienorientierung“ im Juni 2010 haben schon rund 1.65 Mio. Studieninteressenten den baden-württembergischen OT absolviert. Allein in 2012 wurde der Test bis zum Bewerbungsschluss am 15. Juli über eine halbe Millionen Mal (552.388) absolviert.

In der „heißen Phase“ der Studienbewerbung bis zum 15. Juli waren es täglich bis über 11.000 junge Leute, die den Fragenkatalog zu den Studieninteressen unter www.was-studiere-ich.de online beantworteten. Die Spitzenwerte der täglichen Nutzerzahlen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr in dieser Phase um täglich 2.000 Zugriffe.

Der landesweite Orientierungstest wird online angeboten und besteht aus einem kompakten Interessen- und einem dreiteiligen Fähigkeitstest. Er soll Studieninteressierten in Baden-Württemberg, aber auch darüber hinaus, Orientierungshilfe bei der Berufs- und Studienwahl bieten.

Seit der Bewerbungsphase zum Wintersemester 2011/2012 müssen für alle grundständigen Studiengänge an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogischen Hochschulen die angehenden Studierenden ein Orientierungsverfahren absolvieren. Das Sich-Auseinandersetzen mit den eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten soll die Grundlage für die „richtige“ Studienwahl und ein erfolgreiches Studium legen und auch das Risiko eines Studienabbruchs vermindern. Über die Art des Orientierungsverfahrens entscheiden die Hochschulen eigenständig; die meisten von ihnen setzen den allgemeinen fächerübergreifenden Orientierungstest (OT) www.was-studiere-ich.de ein.

Der Selbst-Test ist für die Hochschulen des Landes Baden-Württemberg vom Projektteam Dr. Benedikt Hell (Universität Konstanz) unter wissenschaftlicher Beratung von Prof. Dr. Heinz Schuler (Universität Hohenheim) und Prof. Dr. Heinz Schüpbach (Direktor der Hochschule für angewandte Psychologie, Schweiz) erstellt worden.

Die Entwicklung des Tests wurde durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Weitere Informationen unter www.studieninfo-bw.de. Hier stehen auch die Flyer „Durchblick ins Studium“ und „Gut überlegt ins Lehramtsstudium“ als PDF-Datei zur Verfügung.

Karriereportal Financial Career Baden-Württemberg gestartet

Das neue Karriereportal „Financial Career Baden-Württemberg“ richtet sich an Schüler, Hochschulabsolventen sowie Berufseinsteiger und bildet den Auftakt einer großen Bildungsoffensive von Stuttgart Financial. Das Portal bietet einen Überblick zur Bildungslandschaft sowie den vielfältigen Karrieremöglichkeiten für den finanzwirtschaftlichen Bereich in Baden-Württemberg. „Financial Career Baden-Württemberg“ bündelt Informationen zu den relevanten Hochschulen und Studiengängen und bietet Tipps rund um den Studien- und Berufsstart.

Im Herbst 2012 wird die Webseite um ein Jobportal mit umfassenden Unternehmensprofilen und aktuellen Praktikums-, Trainee- und Berufseinsteigerstellen erweitert. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, ein persönliches Bewerberprofil anzulegen und mit Unternehmen in Kontakt zu treten.

Neben dem Karriereportal bietet die Bildungsoffensive eine Reihe von Veranstaltungen, wie beispielsweise Recruitingevents und Kamingespräche  für Schüler, Studenten und Berufseinsteiger.

Zur Förderung von Stuttgart als Standort von Finanzdienstleistungen hatte die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. im Jahr 2007 eine Zentralstelle zur Bündelung finanzplatzrelevanter Interessen in der Region unter der Marke „Stuttgart Financial“ ins Leben gerufen. Mitbegründer sind das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und die Stiftung Kreditwirtschaft der Universität Hohenheim.

Ansprechpartnerin für Schüler, Studenten und Arbeitnehmer sowie Unternehmen ist Frau Catrin Berndt, berndt@stuttgart-financial.de. Das Karriereportal ist online abrufbar unter www.financial-career-bw.de.

Baden-Württembergs Hochschulen sind fit für die Elektromobilität

„Baden-Württembergs Hochschulen sind fit für die Elektromobilität. Bundesweit finden hier Studieninteressierte das größte Angebot zum Thema Nachhaltige Mobilität“, fasst Wissenschaftsministerin Theresia Bauer eines der zentralen Ergebnisse einer deutschlandweiten Analyse zur akademischen Qualifizierung im Bereich der Nachhaltigen Mobilität zusammen. Auftraggeber war die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW.

Das baden-württembergische Angebot zeichne sich insbesondere dadurch aus, dass nicht nur technische Aspekte in den Bildungsangeboten verankert sind, sondern dass auch die Systemkompetenz in vielen Studiengängen einen Schwerpunkt bildet. Gerade die Transformation hin zur Elektromobilität biete die Chance, den Innovationsbegriff weiter zu fassen, bekräftigte Bauer auf einer Pressekonferenz im Zentrum für Virtuelles Engineering des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). In ihrer Funktion als Aufsichtsratsvorsitzende der e-mobil BW unterstrich sie: „So wie wir technische Innovationen benötigen, brauchen wir auch neue Antworten darauf, welche Verkehrskonzepte gesellschaftliche Akzeptanz finden können.“

Das System Elektromobilität ist komplex. Für nachhaltige Mobilitätslösungen sei es unerlässlich, sich neben technischen auch mit sozialwissenschaftlichen Fragen zu beschäftigen, bestätigte auch e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen. „Nachhaltige Mobilität ist ein Vorhaben, das verschiedene Fachthemen berührt, hier ist demnach Interdisziplinarität gefragt“, ergänzt Prof. Dr. Wilhelm Bauer, stellvertretender IAO-Institutsleiter, der die Studie mit seinem Team erstellt hat.

Generell verfüge Deutschland über ein hochgradig differenziertes Qualifizierungsangebot für Nachhaltige Mobilität, das allerdings große regionale Unterschiede aufweise. Neben BW an der Spitze können auch NRW und Bayern mit einem dichten Angebot punkten. Die räumliche Nähe zur Automobilindustrie spiele eine begünstigende Rolle. „Die Studie belegt, dass sich die Vielfalt der baden-württembergischen Hochschullandschaft als großer Wettbewerbsvorteil erweist, da die Bildungslandschaft sowohl viele Universitätsabsolventen als auch praxisorientiertere Abgänger anderer Hochschulformen hervorbringt“, stellt Bauer fest.

Die umfassende Studie der akademischen Bildungsangebote im Bereich der Nachhaltigen Mobilität, bei der bundesweit mehr als 600 Studiengänge verglichen wurden und Unternehmen direkt befragt wurden, ermöglicht eine differenzierte Analyse. Mit der Studie wolle Baden-Württemberg auch seinen Beitrag zur Arbeit der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ leisten, um nachhaltige Wissenschaftspolitik und Innovationen in Deutschland voranzubringen.

Die Studie habe gezeigt, dass trotz des generell ausreichenden Bildungsangebotes das Engagement in einigen Schlüsselbereichen noch verstärkt werden müsse, so Bauer weiter. Dazu zählen die Batteriespeicherung, Energiesysteme, Gesamtfahrzeugkonzepte/-integration sowie Lademanagement und Brennstoffzellentechnologie. Hier machen die Unternehmen einen steigenden Personalbedarf aus. „Hier sollte das Angebot gezielt weiterentwickelt werden“, bekräftigt Loogen. Vor allem bei den Weiterbildungsangeboten an Hochschulen – nach dem Erststudium – sieht die Studie weiteres Ausbau-Potenzial.

Emmy-Nominierung für visuelle Effekte aus Baden-Württemberg

Als „Bestätigung für den Ausbildungs- und Filmstandort Baden-Württemberg“ hat Jürgen Walter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Nominierung der Folge „Valar Morghulis" der HBO-Serie „Game of Thrones“ im Bereich „Outstanding Visual Effects” für den Emmy bezeichnet. Bei der Produktion haben Mitarbeiter des Postproduktionsunternehmens Pixomondo mit einem Hauptsitz in Stuttgart die Realisierung verschiedener visueller Effekte verantwortet.

„Bereits die Nominierung für den wichtigsten Fernsehpreis der USA ist ein großer Erfolg, zu dem ich herzlich gratuliere“, so Walter. Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der diesjährigen Oscar-Verleihung sei die aktuelle Nominierung ein Ansporn zur weiteren Profilschärfung des baden-württembergischen Filmstandorts, insbesondere im Animationsbereich.

Zu dessen Neustrukturierung habe die Landesregierung die Initiative „Animation Media Cluster Region Stuttgart“ eingerichtet. Das Cluster ist auf den Bereich VFX/Animation in der Region Stuttgart/ Ludwigsburg ausgerichtet und besteht aus derzeit 14 VFX-Dienstleistern und Animationsstudios, darunter das Unternehmen Pixomondo.

Die „Primetime Emmy Awards“ sind der bedeutendste Fernsehpreis der USA, sie werden am 23. September in Los Angeles zum 64. Mal vergeben. Die Auszeichnung wird jährlich für die abgelaufene Fernsehsaison vergeben. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.emmys.com/shows/game-thrones.

Hochschulen

Universitätsbibliothek Freiburg unterstützt freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen

Jährlich steigenden Lizenzgebühren für wissenschaftliche Fachzeitschriften stehen stagnierende oder gar schrumpfende Literaturetats der Bibliotheken gegenüber. Dies hat zur Folge, dass Bibliotheken immer weniger Fachzeitschriften abonnieren können und kaum noch Geld für Bücher übrig bleibt. Daher unterstützt die Universitätsbibliothek Freiburg (UB) seit Jahren die internationale Open-Access-Bewegung, die sich den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet zum Ziel gesetzt hat.

2011 konnte die UB Freiburg als eine von nur zwölf Bibliotheken beziehungsweise Universitäten in Deutschland erstmals mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Open-Access-Publikationsfonds auflegen, für den sie 2012 erfolgreich eine Weiterfinanzierung eingeworben hat.

Ergänzend dazu betreibt die UB seit 1999 den Publikationsserver „FreiDok“ Er steht allen Universitätsangehörigen zur Verfügung, um wissenschaftliche Beiträge frei verfügbar für alle Interessierten zu veröffentlichen.

Die Universität Freiburg sieht in Open-Access-Publikationsmodellen eine zukunftsweisende Möglichkeit, allen Menschen weltweit einen freien und gleichberechtigten Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlichen Arbeitens zu ermöglichen und gleichzeitig für die optimale Verbreitung dieser Ergebnisse zu sorgen. Das wichtigste Argument dafür ist, dass Grundlagenforschung in der Regel aus Steuermitteln finanziert wird und die Forschungsergebnisse der Allgemeinheit frei zugänglich sein sollten. Open Access bedeutet zwar nicht, dass alles kostenlos ist. Jedoch soll die Verlagerung der Kosten von Leserinnen und Lesern zu Autorinnen und Autoren oder deren Institution dazu führen, dass es nicht von der finanziellen Situation der Leser abhängt, welche Informationen zur Verfügung stehen. Die UB Freiburg bietet für alle Fragen rund um das Thema Open Access eine umfassende Beratung und Unterstützung an.

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.freidok.uni-freiburg.de.

DAAD fördert internationalen Master-Studiengang

Gut 95.000 Euro stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) für die Hochschule Ulm bereit, um die Erprobungsphase des internationalen Master-Studiengangs Systems Engineering and Management zwei Jahre lang zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Partner aus Terre Haute (Indiana) erfolgt zunächst für den Schwerpunkt Elektrotechnik. In der Erprobungsphase werden von beiden Seiten jeweils maximal fünf Studierende zugelassen. Der erste Jahrgang ist bereits zum Sommersemester 2012 in Ulm gestartet. Im Wintersemester werden die Studierenden ihr Studium in den USA fortsetzen. Die DAAD-Mittel sind im wesentlichen bestimmt für Stipendien, mit denen die deutschen Studierenden ihre Unterhaltskosten in den USA finanzieren, für die Bereitstellung von Lehrmitteln, für Intensiv-Sprachkurse, um die Deutsch-Kenntnisse der US-Studierenden zu verbessern, und für die Bewerbung des Studiengangs.

Systems Engineering ist eine Ingenieursdisziplin, die sich mit der Realisierung komplexer technischer Systeme wie mobile Kommunikationssysteme oder Steuerungssysteme in Anlagen und Fahrzeugen auseinandersetzt. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes, der zum Teil auf mathematischen und Simulations-Modellen beruht, werden entsprechend der Kundenanforderung frühzeitig der Entwicklungsprozess, das Konstruktionsverfahren und die Erzeugung des Endproduktes in allen Einzelheiten definiert. Das Berufsfeld des Systemingenieurs wird von internationalen Aktivitäten geprägt, weshalb neben dem fachlichen Können internationale und interkulturelle Kompetenzen erforderlich sind. Der gemeinsame Studien- und Prüfungsplan ist bereits entwickelt und enthält demzufolge die hierfür notwendigen Komponenten wie Kurse in der jeweiligen Fremdsprache und im Hinblick auf die Geschichte der beiden Partnerländer. Der Unterricht erfolgt für alle in Englisch.

Hochschule Aalen: internationales Förder- und Stipendienprogramm

Der Studiengang Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen unter der Studiengangsleitung von Prof. Dr. Ralf-Christian Härting hat vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) die Zusage für ein internationales Förder- und Stipendienprogramm erhalten.

Ab dem Wintersemester 2012/2013 können insgesamt drei Studierende für ein Jahr im Ausland studieren, um dadurch eine besondere interdisziplinäre und/oder berufsvorbereitende Qualifikation zu erwerben. Für das Stipendienprogramm wurden  insgesamt drei Universitäten weltweit gewonnen.

So haben die geförderten Studierenden die Möglichkeit, an der University of Abertay Dundee (UK), der Central University of Technology Bloemfontein (Südafrika) sowie der University of Maine (USA) ihre Kenntnisse in branchenspezifischen sowie fachspezifischen betriebswirtschaftlichen Bereichen zu vertiefen. Die geförderten Studierenden erhalten über das Programm eine monatliche Stipendienrate, auch die Reisekosten werden übernommen. Des Weiteren sind durch das Programm die in den einzelnen Ländern anfallenden Studiengebühren gedeckt.

Internationalisierung: Jeder zehnte Wirtschaftswissenschaftler soll Doppel-Master im Ausland machen

Aktuell bieten die Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim internationale Doppelabschlüsse mit vier europäischen Partner-Hochschulen. Das Interesse der Studierenden nimmt spürbar zu. Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften will das Angebot in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Bis zu zehn Prozent ihrer Master-Studierenden sollen künftig einen Doppelabschluss machen können. Auch das Austauschprogramm ERASMUS wurde um 40 zusätzliche Plätze erweitert.

2008 trat die Fakultät dem Hermes-Netzwerk europäischer Hochschulen bei. Seitdem wurden mehrere Doppel-Master-Programme auf den Weg gebracht und die Zahl der Studienplätze mit der Option auf einen Doppelabschluss stetig ausgebaut.

„30 Plätze sind das Ziel. Dann hätten ca. zehn Prozent unserer Master-Studierenden die Möglichkeit, ihren Abschluss im Ausland zu machen“, sagt Prof. Dr. Dirk Hachmeister, Dekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Zwölf Master-Studierende des Jahrgangs 2011/12 konnten für ein Doppel-Master-Programm nominiert werden. Es sieht vor, dass die Studierenden die zweite Hälfte ihres Studiums an einer der Partner-Universitäten im europäischen Ausland absolvieren und dort im Sommer 2013 auch ihren Abschluss machen.

Für alle Studierenden der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gibt es ferner die Möglichkeit, sich um einen Studienplatz im Rahmen des ERASMUS-Programms zu bewerben. „Im laufenden Studienjahr 2012/13 gibt es 110 Plätze an knapp 40 europäischen Partnerhochschulen.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Berufsbegleitend studieren: Nur noch wenige freie Studienplätze

Für das Wintersemester (ab Oktober 2012) gibt es nur noch wenige freie Studienplätze in den berufsbegleitenden Präsenzstudiengängen Maschinenbau und Mechatronik. Am 2. August um 17:30 Uhr findet an der Hochschule Aalen noch eine weitere Informationsveranstaltung zu den berufsbegleitenden Bachelor Studiengängen Maschinenbau und Mechatronik bei der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen (WBA) statt. Interessenten können sich bei der Informationsveranstaltung über die Studieninhalte und die besondere Struktur des Studiums informieren. Weitere Informationen gibt es unter www.wba-aalen.de.

 

Start der zehnten KIT-Kinder-Uni am 3. August

Kleine Wissenschaftler ganz groß: die KIT-Kinder-Uni bietet den jungen Studierenden spannende und lehrreiche Einblicke in die Forschung. (Foto: KIT)

Im August startet die zehnte KIT-Kinder-Uni des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Reihe für junge Forscherinnen und Forscher von acht bis zwölf Jahren läuft vom 3. bis 24. August 2012. Insgesamt neun Vorlesungen und fünfzehn Workshops stehen auf dem Programm. Eintrittskarten für die Vorlesungen gibt es im Vorverkauf.

Immer dienstags und donnerstags gibt es anschauliche Vorträge: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT gehen mit den Kindern auf Entdeckungsreise. In Vorlesungen mit Experimenten, Filmen und vielem mehr bieten sie Naturwissenschaft und Technik zum Anfassen.

Am 3. August findet eine Auftaktvorlesung zum besonderen Stoff Wasser mit zahlreichen Experimenten statt und bei den beiden Vorlesungen am 7. August geht es um Bewegung und Geheimschriften. Am 9. August dreht sich alles um die Frage, wie man Brücken baut und warum sie kaputt gehen. Am 14. August erfahren die Kinder, wie das Herz funktioniert und was Bäume mit ihrer Körpersprache ausdrücken. Am 16. August sehen dieStudierenden dem Wettermann auf die Finger und am 21. August wird erklärt, warum wir unseren Eltern ähnlich sehen. Nach der letzten Vorlesung am 23. August, in der die Kinder lernen, warum manche Stoffe mal fest und mal flüssig sind, verabschiedet sich dieKIT-Kinder-Uni mit einer Diplomfeier mit Doktorhüten, Urkunden und einer spannenden Show mit den „Schrägen Professoren“. Am 3. August findet eine Auftaktmesse statt, bei der man einen ersten Überblick über die Programminhalte bekommt. DieWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren die verschiedenen Workshops. Professor Ulrich Schindewolf hält eine Vorlesung über den besonderen Stoff Wasser. Bei der Auftaktmesse können auch die Eintrittskarten für die Workshops abgeholt werden.

Tickets für die Vorlesungen und die Diplomfeier gibt es für einen Euro in den Geschäftsstellen der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) in Karlsruhe und Umgebung und in den Thalia-Buchhandlungen in der Kaiserstraße und im Ettlinger-Tor-Center. Für die Workshops sind Anmeldungen über ein Online-Formular unter www.pkm.kit.edu/kinderuni erforderlich und die Abholung der Eintrittskarte bei der Auftaktmesse am 3. August.

Weitere Informationen sowie das vollständige Programm der KIT-Kinder-Uni finden Sie unter www.pkm.kit.edu/kinderuni im Internet.

Freie Plätze im explorhino-Camp für Mädchen

Für Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren gibt es dieses Jahr wieder ein Feriencamp an der Hochschule Aalen. Es findet in der letzten Ferienwoche vom 3. bis 7. September statt. Auf dem Programm stehen Einblicke in die Welt der Hochschule. Die Jugendlichen werden mit der Bildhauerin Kathrin Beck in der Gießerei  Kunstwerke aus Aluminium gießen. Sie verbringen einen Tag im Chemie-Labor und lernen in der Informatik mit Lego-Roberta programmieren. In der Mechatronik dürfen sie einen Lötkolben ihr liebstes Werkzeug nennen. Für den Abschluss drehen sie Filmaufnahmen im Medienzentrum.

Weil alle Teilnehmerinnen in der Jugendherberge übernachten und dort auch voll verpflegt werden bleibt viel Zeit für Spiele, Lachen und schöne Sachen wie „Blitzeis“ machen.

Das Camp wird von zwei jungen Frauen mit viel Jugendgruppen-Erfahrung geleitet.

Weitere Informationen über etwaige freie Plätze und auch zu allen anderen Ferienaktionen von explorhino an der Hochschule Aalen finden Interessierte unter www.explorhino.de oder über Telefon 07361/576 2348.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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