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Newsletter 06/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im Juni haben wir wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen für Sie zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Hochschule Biberach bietet neuen Bachelor-Studiengang Energie-Ingenieurwesen an

Foto: Hochschule Biberach/Stefan Sättele

Die Hochschule Biberach bietet ab dem kommenden Wintersemester einen neuen Studiengang im Energie-Bereich an: Der Studiengang Energie-Ingenieurwesen wird künftig die bisherigen Studiengänge Gebäudeklimatik und Energiesysteme ersetzen. Erstmals kann man sich für das Wintersemester 2014/15 für dieses Studium bewerben; Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014.

Mit dem Studiengang sollen Fachkräfte ausgebildet werden, die in der Lage sind erneuerbare Energien weiterzuentwickeln, neue Energiequellen zu erforschen und Möglichkeiten zu finden, Energie möglichst effizient zu nutzen. Auf diesem Gebiet ist die Hochschule Biberach mit den Studiengängen Gebäudeklimatik und Energiesysteme schon seit langem erfolgreich aktiv. Diese Spezialisierungen hat die Hochschule nun in einem neuen Angebot weiterentwickelt und zusammengefasst.

"Damit haben wir die Möglichkeit, jungen Menschen eine breit angelegte Ingenieurausbildung für den Energie-Sektor zu bieten", so der verantwortliche Professor, Dr. rer. nat. Jörg Entreß. Die bisherigen Schwerpunkte - die ganzheitliche Sichtweise auf die verschiedenen Energiesysteme sowie auf behagliche und energieeffiziente Gebäude - behält die Hochschule Biberach bei und bietet den Studierenden des Energie-Ingenieurwesens die entsprechenden Vertiefungsrichtungen Energie- und Gebäudesysteme an. Neben den technischen Grundlagen sind unter anderem Energiemanagement sowie Betriebs- und Energiewirtschaft mit den rechtlichen Rahmenbedingungen zusätzliche Kompetenzen, die sich angehende Energie-Ingenieure während ihres Studiums aneignen. Einen Schwerpunkt im Studium bilden zudem reale Projekte und Aufgabenstellungen, die in kleinen Teams bearbeitet werden. Passend ist das Studienangebot für studieninteressierte junge Frauen und Männer, die sich für Technik interessieren sowie für die Themen Umwelt, Energiewende und erneuerbare Energien.

Das Studium beginnt zum Wintersemester am 6. Oktober, Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Weitere Informationen gibt es unter http://www.hochschule-biberach.de/web/energie-ingenieurwesen.

Neuer Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart

Die ganzheitliche Betrachtung der Verkehrsinfrastruktur steht im Fokus des neuen Master-Studiengangs Verkehrsinfrastrukturmanagement, der zum Wintersemester 2014/15 an der Hochschule für Technik Stuttgart startet. Interessant ist dieser Studiengang für Studieninteressierte, die bereits einen Bachelor-Abschluss in Infrastrukturmanagement oder Bauingenieur- und Verkehrswesen erfolgreich absolviert haben.

Im Rahmen des neuen Studiengangs werden in interdisziplinärer Ausrichtung die wirtschaftlichen, technischen und juristischen Komponenten von Planung, Entwurf, Betrieb und Erhaltung von Verkehrsinfrastrukturanlagen beleuchtet. Dabei werden alle Verkehrsträger sowie alle Mobilitätsformen vom Individualverkehr bis zum Öffentlichen Personennahverkehr einbezogen. Die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft bereitet die Studierenden in einem dreisemestrigen Vollzeitstudium optimal auf einen Abschluss als Master of Engineering (M.Eng.) vor.

Bewerbungen sind bis zum 15. August möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.hft-stuttgart.de/VIManagement.

Neuer Master-Studiengang „Cognitive Systems“ an der Universität Ulm

Foto: Rosa Grass

An der Universität Ulm startet zum Wintersemester 2014/15 der Masterstudiengang "Cognitive Systems". Der englischsprachige interdisziplinäre Studiengang verbindet die Informatik mit der Psychologie. Das Angebot richtet sich an Bachelor-Studenten aus diesen oder verwandten Fächern, die ihren weiteren Studienschwerpunkt auf die Entwicklung "kognitiver Systeme" legen möchten.

Das heißt nichts anderes, als die menschliche Kognition mit technischer Funktionalität in Einklang zu bringen. "Ob Mobilfunk- oder Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik oder Automatisierungstechnik: Technische Systeme durchdringen unseren Alltag immer mehr. Je komplexer die Technik wird, umso wichtiger wird es, die kognitiven Fähigkeiten des Menschen zu verstehen und nutzergerecht in technische Funktionen zu übersetzen", erklärt Professor Heiko Neumann, Leiter des Instituts für Neuroinformatik, als einer der Initiatoren dieses neuen Studienganges.

Neben der Vermittlung von solidem Fachwissen in den Grundlagenfächern zur Informatik und Psychologie, steht die Erforschung kognitiver Funktionen im Vordergrund. Was und wie nimmt der Mensch wahr? Wie funktionieren Lernen und Gedächtnis? Dabei geht es letztendlich darum, Prozesse der Handlungssteuerung und Problemlösung zu verstehen, aber auch herauszufinden, wie die Interaktion zwischen Mensch und Maschine optimiert werden kann.

Derartige kognitive Systeme bereiten auch die Grundlagen künftiger technischer Companion-Systeme: ob in lernfähigen adaptiven Systemen, bei intelligenten Spielen oder für neuartige Displaytechnologien, ob bei der Entwicklung von Robotern mit kognitiven Fähigkeiten oder der Erschaffung virtueller Umgebungen. Die Studierenden machen sich dabei nicht nur vertraut mit den theoretischen Grundkonzepten kognitiver Systeme, sondern erlernen auch die neuronalen Grundlagen solcher Systeme und die computationellen Mechanismen und technischen Grundlagen der Umsetzung. Eine solide fachliche Basis hierfür schafft das auf die individuelle Studienvoraussetzung zugeschnittene Grundlagenwissen in den Fächern Psychologie (Allgemeine Psychologie und Versuchsplanung) und Informatik (Einführung in die theoretische und praktische Informatik sowie Grundlagen interaktiver Systeme). Informationen zu Zulassung und Einschreibung finden Interessierte im Internet unter http://www.uni-ulm.de/in/cognitive-systems.html.

Neuer berufsbegleitender Studiengang "Master in Finance" an der Universität Hohenheim

Die Universität Hohenheim startet im Januar 2015 den neuen Studiengang "Hohenheim Master in Finance". Dieser dient der gezielten Weiterbildung von Fachkräften aus der Finanzwirtschaft. Studiengangsleiter sind Prof. Dr. Jörg Schiller, Lehrstuhl für Versicherungswirtschaft und Sozialsysteme, und Prof. Dr. Hans-Peter Burghof, Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Erarbeitet wurde der Master gemeinsam mit Stuttgart Financial, der Plattform für Finanzthemen in Baden-Württemberg, und dem Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft Württemberg e.V.

Der berufsbegleitende "Master in Finance" (M.Sc.) ist ein finanz- bzw. betriebswirtschaftlicher Studiengang, der aufstrebenden Young Professionals aus unterschiedlichen Bereichen der Finanzwirtschaft die Möglichkeit gezielter fachlicher Weiterbildung und Vertiefung bereits erworbener Kenntnisse bietet. Im Zentrum des Studiums stehen finanzwirtschaftliche Konzepte und Zusammenhänge sowie wichtige Finanzinstitutionen wie Banken, Bausparkassen und Versicherungen.

Die in einem ersten Studium und in der Berufspraxis erworbenen Fachkenntnisse werden im Rahmen des Studiums erweitert und vertieft. Besonderes Augenmerk liegt neben einer wissenschaftlich fundierten und finanzwirtschaftlich-orientierten Managementausbildung auf den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Finanzinstitutionen sowie deren Geschäftsmodellen. Das Studium bereitet die Teilnehmer somit auf Managementpositionen in Finanzinstitutionen vor und vermittelt neben finanzwirtschaftlichen Konzepten wichtige Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Bereichen.

Weitere Informationen zum Hohenheim Master in Finance finden Sie hier: https://financemaster.uni-hohenheim.de/

Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang "Unternehmensführung" an der HfWU

Die Weiterbildungsakademie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) startet zum Wintersemester 2014/15 mit einem neuen Studienprogramm: In drei Semestern können Berufstätige den Abschluss "Master of Science" in Unternehmensführung absolvieren.

Das Studienprogramm vermittelt den Teilnehmern alle Aspekte der Unternehmensführung, befasst sich mit den verschiedenen Führungskonzepten und macht die Studierenden mit Aspekten aus Wirtschaftspolitik und Recht vertraut. Das Angebot eignet sich für künftige Geschäftsführer, Unternehmensberater und Firmengründer. Es qualifiziert für Aufgaben im mittleren und oberen Management. Die Teilnehmer müssen einen ersten Hochschulabschluss und eine mindestens einjährige Praxiserfahrung nachweisen. Der Anmeldeschluss für das Wintersemester ist der 31. Juli. 

Am 10. Juli findet an der HfWU um 18 Uhr ein Informationsabend statt. Weitere Informationen gibt es unter E-Mail waf@hfwu.de oder Berufsbegleitende Studienprogramme mit Externenprüfung.

Neuer Master-Studiengang „Process Analysis & Technology-Management“ an der Hochschule Reutlingen

Foto: Hochschule Reutlingen/Scheuring

Die Hochschule Reutlingen bietet ab Oktober den neuen Master-Studiengang "Process Analysis & Technology -Management" an. In vier Semestern sollen Experten ausgebildet werden, die sich auf die Schwerpunkte Prozessanalytik, Prozesstechnologien oder Prozessmanagement spezialisieren können. Ab dem kommenden Wintersemester stehen an der Fakultät Angewandte Chemie 15 Studienplätze zur Verfügung.

Der neue Master-Studiengang richtet sich an Naturwissenschaftler und Ingenieure aus der Automatisierungstechnik oder Informatik sowie an Wirtschaftsingenieure mit Interesse an Prozessanalyse. Der Studiengang wird in englischer Sprache gehalten und ist eng mit nationalen und internationalen Hochschul- und Industriepartnern vernetzt. In vier Semestern erwerben die Studierenden Kompetenzen in den Bereichen Prozesstechnologien, Datenmanagement, instrumentelle Analytik und Sensorik sowie Business Management. Neu ist das "Projektorientierte Lernen (POL)" im zweiten und dritten Semester, bei dem die angehenden Prozessanalytiker interdisziplinäre Teams bilden und aktuelle Fragen aus der Industrie selbstständig bearbeiten. Dabei erhalten die Studierenden einen starken berufspraktischen Bezug und profitieren vom Know-how aus den verschiedenen Fachbereichen, zum Beispiel aus der Informatik, Chemie, Analytik, Technologie oder dem Management.

Das für die Aufgabenstellung notwendige Detailwissen kann wahlweise in Reutlingen oder an Hochschulen in ganz Europa erworben werden. Partner im Studiengang sind unter anderem die Universitäten Strathclyde (Schottland), Lissabon (Portugal), Kopenhagen (Dänemark) und Gent (Belgien). Nach vier Semestern schließt der Studiengang mit dem "Master of Science" ab. Zudem Besteht die Möglichkeit einer Promotion in Kooperation mit einer Universität.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2014. Weitere Informationen gibt es unter http://www.ac.reutlingen-university.de/MSc-Process-Analysis-Technol.441.0.html.

Neuer Studiengang Medieninformatik an der Universität Stuttgart

Um den Veränderungen in unserer Gesellschaft durch die digitalen Medien Rechnung zu tragen und die Stärke der Region Stuttgart als Standort für die Medienwirtschaft weiter auszubauen, startet die Universität Stuttgart zum Wintersemester 2014/15 den neuen Bachelor-Studiengang Medieninformatik. Der Studiengang kombiniert fundierte Kenntnisse der Informatik und der digitalen Medien und soll dazu beitragen, neue digitale Systeme menschengerecht zu gestalten.

Das Curriculum sieht zunächst eine Vertiefung der mathematischen und praktischen Grundlagen der Informatik und Medieninformatik vor. Ab dem 3. Semester liegt der Schwerpunkt auf weiteren Grundlagen- und Spezialisierungsfächern verschiedener Bereiche der Informatik und Medieninformatik. Großen Wert legt das neue Studienangebot auf die Praxisrelevanz. So wird in einem einjährigen Projekt ein komplexes interaktives digitales Mediensystem im Team von der Konzeption bis zur Entwicklung und Inbetriebnahme umgesetzt.

Nach dem Studium verfügen die Absolventinnen und Absolventen über ein vertieftes mathematisches und ingenieurwissenschaftliches Wissen sowie über ein umfassendes Verständnis der Methoden und Werkzeuge in der Medieninformatik. Damit sind sie sie befähigt, die Probleme digitaler interaktiver Systeme zu verstehen, kritisch einzuschätzen und zu lösen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli. Weitere Informationen gibt es unter http://www.informatik.uni-stuttgart.de/studieninteressierte/studiengaenge/medieninformatik.html

Neuer Promotionsstudiengang Wirtschaftswissenschaft an der Universität Hohenheim

Ab kommendem Wintersemester können ambitionierte Doktoranden der Wirtschaftswissenschaften im Rahmen eines strukturierten Promotionsstudienganges an der Universität Hohenheim insbesondere ihre Methodenkenntnisse vertiefen. Zur Wahl stehen zwei Promotionskollegs in Economics und Management/Finance. Ein dreiköpfiges Betreuungsteam steht während der gesamten Promotion beratend zur Seite.

Neben dem traditionellen Weg zum Doktorgrad macht die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät ambitionierten Doktoranden mit dem neuen Studiengang ein attraktives Alternativangebot, das sich an der Graduiertenausbildung im angelsächsischen Raum orientiert. Mit spezifischen Kursangeboten für die Doktoranden, regelmäßigen Vorträgen in Rahmen von "Brown-Bag" Seminaren und Unterstützung durch ein Betreuerteam sollen die Teilnehmer an den Promotionskollegs in die Lage versetzt werden, qualitativ hochwertige Forschungsbeiträge im Rahmen ihrer Dissertation zu verfassen.

"Bei der klassischen Promotion hat der Promovierende einen betreuenden Professor und verfasst eine Dissertation, die am Ende von einem Zweitgutachter geprüft wird. In dem neuen Promotionsstudiengang gibt es ein Betreuungsteam von drei Personen", so ein wichtiger Vorzug des neuen Promotionskollegs laut Prof. Dr. Robert Jung, Prodekan für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs und einer der Organisatoren des neuen Angebots. Zusätzlich zum Betreuer der Dissertation beurteilen von Anfang an zwei weitere Professoren die Fortschritte der Doktoranden und unterstützen sie darin, sich ein eigenständiges Forschungsprofil zu erarbeiten.

Der Promotionsstudiengang Wirtschaftswissenschaften ziele in erster Linie auf die Doktoranden, die als wissenschaftliche Mitarbeiter an den Lehrstühlen der Fakultät arbeiten und berücksichtige so die besonderen Hohenheimer Verhältnisse, so Prof. Dr. Jung weiter. In der Regelstudienzeit von 3 Jahren müssen insgesamt 5 Module belegt werden. Die Dissertation selbst muss jedoch nicht innerhalb dieser Frist verfasst werden. Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen innerhalb der einzelnen Module besteht eine große Wahlmöglichkeit. Die Veranstaltungen werden in Englisch angeboten.

Die beiden zum Start des Programms angebotenen Kollegs in Economics und in Management/Finance erlauben eine Spezialisierung der Doktoranden. Weitere Promotionskollegs, die die Vielfalt der Fachgebiete innerhalb der WiSo-Fakultät widerspiegeln, sind in der Planung.

Hochschulen

Neues Lern- und Seminarzentrum am KIT eröffnet

Foto: KIT

Offene Lernbereiche, Seminarräume und Laborpraktika unter einem Dach: Das bietet künftig das neue Lern- und Seminarzentrum auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das neuartige Gebäudekonzept ist damit auf die Anforderungen zeitgemäßen studentischen Lernens und Forschens zugeschnitten. Die feierliche Übergabe des Gebäudes fand im Juni mit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer statt.

Ein wesentliches Element des neuen Zentrums ist der offene Lernbereich über drei Stockwerke, in dem sich Studierende treffen, diskutieren und arbeiten können. "Die Studierendenschaft begrüßt die Erweiterung des Lernraums um mehr als 100 Einzel- und Gruppenlernplätze und hofft, dass diese auch in der bald beginnenden Klausurenphase uneingeschränkt zur Verfügung stehen", sagte die Zweite Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) am KIT. "Mit der Einbindung der Wünsche der Studierenden über eine Umfrage durch die Studierendenschaft hat das KIT ein positives Beispiel für Partizipation geliefert, dieser eingeschlagene Weg sollte weiter gegangen werden."

Im Erdgeschoss verfügt das von Reiner Becker Architekten aus Berlin geplante Gebäude über einen teilbaren Seminarraum mit insgesamt 58 Plätzen, einen Gremien- und Gruppenraum mit 20 Plätzen und eine Studentenlounge auf rund 200 Quadratmetern. Im ersten und zweiten Obergeschoss gibt es jeweils einen Seminarraum mit 28 Plätzen. Darüber hinaus bietet das Gebäude 94 studentische Arbeitsplätze, die alle Studierenden des KIT nutzen können. Die Seminarräume stehen für Lehrveranstaltungen aller Fakultäten offen. Dazu kommt im ersten Obergeschoss ein Biologiepraktikum und im zweiten Obergeschoss ein Chemiepraktikum, beide verfügen über jeweils 60 Plätze.

Eröffnung des Sprachen-Selbstlernzentrums und Zentrums für Informationsbildung an der PH Karlsruhe

Anfang Juni ist an der Pädagogischen Hochschule (PH) Karlsruhe ein neues Sprachen-Selbstlernzentrum und ein Zentrum für Informationsbildung (SLZ) eröffnet worden. Das SLZ unterstützt mit modernster Technik das selbstgesteuerte sowie das kollaborative Lernen und dient sowohl der Lehre als auch der Forschung im Bereich des medienbasierten Fremdsprachenerwerbs.

Das SLZ ist mit einem Masterpult und sechs flexiblen "Butterfly"-Tischen ausgestattet. Das Masterpult verfügt über einen eigenen PC, der mit einem interaktiven Whiteboard verbunden ist. Die flexiblen Tische mit je sechs Teilnehmerplätzen ermöglichen sowohl klassische Lehrformen im Plenum als auch innovative Lehrformen, die häufig Gruppenarbeiten und kooperatives Lernen vorsehen. An jedem der sechs Tische befinden sich drei Computer mit versenktem Bildschirm sowie je zwei Kopfhörer inklusive Mikrophon; damit können bis zu 36 Personen gleichzeitig aktiv und multimedial lernen. Durch die Einrichtung des SLZ leistet die PH Karlsruhe einen weiteren wichtigen Beitrag zur fremdsprachlichen Bildung und zur Medienbildung der Studierenden.

Bisher wird das SLZ insbesondere durch das Institut für Mehrsprachigkeit, die Hochschulbibliothek und das Akademische Auslandsamt für fremdsprachliche und mediendidaktische Seminare und Schulungen genutzt, es sind jedoch bereits weitere Kooperationen im Sinne einer hochschulübergreifenden Medienbildung für die Zukunft in Planung.

Sommerhochschule "informatica feminale" an der Universität Freiburg

Die Universität Freiburg bietet von Dienstag, 05.08.2014 bis Samstag, 09.08.2014, die Sommerhochschule "informatica feminale" für Frauen in der Informatik an. Das Angebot beinhaltet Kurse, Seminare und Vorträge zu Java-Programmierung, agiler Softwareentwicklung, Datenbankdesign, Informationsmodellierung und -aufbereitung sowie Kurse zu Rhetorik, Projekt- und Selbstmanagement oder wissenschaftlichem Schreiben. Am Conference Day finden Fachvorträge aus Industrie und Wissenschaft statt. Zudem ist im Veranstaltungszeitraum die Wanderausstellung "Patente Frauen - vom Tortendiagramm bis zur Schwimmweste" zu sehen.

Die Veranstaltung richtet sich an Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Informatik- und informatikverwandten Studiengänge von Universitäten und Hochschulen sowie an IT-Fachfrauen aus der Praxis. Die informatica feminale Baden-Württemberg ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und wird vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik an der Hochschule Furtwangen organisiert.

Anmeldungen sind bis zum 04.07.2014 möglich. Die Teilnahme an den Kursen kostet für Studentinnen je nach Angebot 20 oder 30 Euro, für Berufstätige 120 oder 180 Euro. Die Lehrangebote finden auf Deutsch statt. Weitere Informationen, das Kursangebot und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: http://www.informatica-feminale-bw.de/

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Tag der Wissenschaft an der Universität Stuttgart am 12. Juli

Foto: Universität Stuttgart

Eintauchen in die Welt der Wissenschaft, sich begeistern lassen, staunen und selber zum Forscher werden: So lautet die Devise beim Tag der Wissenschaft der Universität Stuttgart am 12. Juli 2014. Rund 140 Institute, wissenschaftliche Einrichtungen und Gäste bieten von 13 bis 19 Uhr auf dem Uni-Campus in Stuttgart-Vaihingen ein spannendes Programm für Groß und Klein.

Den Besuchern öffnen sich unter anderem virtuelle Welten auf einer Powerwall, im Raumfahrtzentrum Baden-Württemberg kann man zum Sojus-Piloten werden und in der Biologie sein Gedächtnis testen. Von ihrer "zauberhaften" Seite zeigt sich die Physik, während die Chemie zum Entdecker-Parcours einlädt. Zu entdecken gibt es zudem Roboter, die das Fußballfieber gepackt hat, Werkstoffe von morgen, elektrische Fortbewegungsmittel vom Auto bis hin zum Segelflugzeug, Bauwerke nach dem Vorbild der Natur und vieles mehr.

Ob Natur-, Technik- oder Ingenieurwissenschaften, Sozial- oder Geisteswissenschaften -  Studieninteressierte erhalten Beratung zu allen an der Universität Stuttgart angebotenen Studiengängen. Zudem gibt es ein spannendes Bühnenprogramm mit dem Physiker Dr. Wolf Wölfel sowie den Allmand Chaoten. Stände verschiedener Vereine und des Studentenwerks laden zu Essen und Getränken aus aller Welt. Die Programmhefte können unter www.uni-stuttgart.de/tag bestellt werden.

Studieninfoabend an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen

Am Mittwoch, 9. Juli, veranstaltet die Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen einen Infoabend für Eltern und Schüler/innen. Dabei stellt sich die Hochschule den Besuchern vor. Außerdem erfahren Interessierte alles Wichtige über die Zulassungsbedingungen sowie den Verlauf des praxisintegrierenden Studiums. Darüber hinaus werden die verschiedenen Studienangebote in den Fakultäten Wirtschaft und Sozialwesen erläutert.

Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Studiengebäude C, Friedrich-Ebert-Straße 30, in Schwenningen statt. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Studienberatern und Professoren.

Science Camps am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Foto: Lydia Albrecht, KIT

Themen aus der Energieforschung ergründen, eigene Ideen einbringen und mit Wissenschaftlern ins Gespräch kommen: Die Science Camps "Energie" und "Geothermie" am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bieten Schülerinnen und Schülern von 14 bis 16 Jahren unter dem Titel "Gierig nach Wissen?" spannende Einblicke in die aktuelle Forschung. Daneben gibt es reichlich Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und einfach Spaß zu haben.

Beim Science Camp "Energie" vom 3. bis 8. August erfahren die Jugendlichen, an welchen Verfahren Forscher arbeiten, um Energie bereitzustellen, zu speichern, zu verteilen und zu nutzen. Für ihre Projekte stehen ihnen Funktionsmodelle und Experimentierkästen zur Verfügung; überdies öffnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT ihre Labore. Auf dem Programm stehen auch Exkursionen, beispielsweise ins Europabad Karlsruhe. Anmeldeschluss ist der 7. Juli.

Mit Experimenten erforschen die Jugendlichen beim Science Camp "Geothermie" vom 26. bis 31. Oktober die Geheimnisse der Erdwärme. Die Ergebnisse ihrer Arbeit dokumentieren sie als E-Book - dafür bekommt jede Themengruppe einen Tablet-PC zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer Einblick in ein aktuelles Forschungsprojekt und können bei einer Exkursion zu einem Geothermiekraftwerk in der Region live erleben, wie mit Erdwärme Strom erzeugt wird. Anmeldeschluss ist der 23. September.

Die Kosten für Eintritte, Übernachtung und Verpflegung betragen 100 Euro.Anmeldungen sind möglich unter http://www.fsz.kit.edu/angebote-fuer-schueler.php

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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