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Newsletter 05/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem Mai-Newsletter haben wir für Sie wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, Studium und Hochschulen zusammen gestellt. Wir hoffen, für Sie eine interessante Auswahl getroffen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Lehr- und Forschungsverbund: Wirtschaftsinformatik-Master in Böblingen

Die Hochschule Reutlingen wird im Oktober 2013 eine neue Außenstelle in Böblingen eröffnen: Pünktlich zum Wintersemester 2013/2014 startet das Herman Hollerith Zentrum für Services Computing in Böblingen. Dabei handelt es sich um einen neuen Lehr- und Forschungsverbund, in dem sich die Hochschule Reutlingen, die Hochschule Esslingen und die Universität Stuttgart zusammen geschlossen haben. Zudem sind der Landkreis und die Stadt Böblingen als Hauptsponsoren im Boot. Jetzt hat auch das Land offiziell grünes Licht gegeben, sodass dem Start nichts mehr im Wege steht.

Ansiedeln wird sich das neue Zentrum in den Räumen der Akademie für Datenverarbeitung in Böblingen: Ab Oktober werden in den gut ausgestatteten Seminarräumen Studierende der Hochschule Reutlingen erwartet. Sie lernen in einem Masterstudiengang "Services Computing", wie Geschäftsprozesse durch IT automatisiert und die zugrunde liegenden komplexen Softwaresysteme aufgebaut und beherrscht werden können. Das Herman Hollerith Zentrum deckt so einen Fachbereich der Wirtschaftsinformatik ab, in dem gerade die Unternehmen aus der Region Böblingen und dem Großraum Stuttgart händeringend gut ausgebildete Nachwuchskräfte suchen. Bereits jetzt gibt es rund zehn Unternehmen, die Interesse angemeldet haben, Absolventen zu übernehmen oder Mitarbeiter berufsbegleitend studieren zu lassen.

Finanziert wird das Herman Hollerith Zentrum durch die Unterstützung des Landkreises und der Stadt Böblingen. Zehn Jahre lang steuern der Landkreis 230.000 Euro und die Stadt Böblingen 170.000 Euro jährlich bei. Der Landkreis stellt zusätzlich die Räumlichkeiten zur Verfügung. "Für uns ist das ein riesiger Erfolg und ein großer Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Hochschule", freut sich der Reutlinger Hochschulpräsident Professor Dr. Hendrik Brumme. "Zu Beginn wird es 25 Studienanfängerplätze pro Semester geben", erläutert er. "Es ist geplant, die Kapazitäten bald zu verdoppeln. Wir werden außerdem beim Land die Förderung durch das Programm 'Master 2016' beantragen." Perspektivisch möchte die Hochschule Reutlingen zusammen mit der Universität Stuttgart auch eine Promotion an dem Zentrum anbieten.

Rund ums Studium

Landesregierung fördert berufsbegleitendes Studium mit 10 Millionen Euro

Der demographische Wandel und der zunehmende Fachkräftemangel stellen unsere Wissensgesellschaft vor große Herausforderungen. Lebenslanges Lernen und wissenschaftliche Weiterbildung werden deshalb immer wichtiger. Um beispielhafte Modellprojekte der Hochschulen zu unterstützen, stellt das Land 10 Millionen Euro in Form einer Anschubfinanzierung bereit.

"Lebenslanges Lernen und wissenschaftliche Weiterbildung gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es ist wichtig, dass die Hochschulen im Land ihr Angebot an berufsbegleitenden Masterstudiengängen stärker ausbauen", so Ministerin Theresia Bauer am 7. Mai in Stuttgart. Die Ausschreibung solle einen finanziellen Anreiz zur Einrichtung innovativer und strukturell nachhaltiger Initiativen schaffen. Dies sei ein weiterer Baustein in der Weiterbildungsstrategie des Landes, nachdem die wissenschaftliche Weiterbildung bereits als Kernaufgabe der Hochschulen festgelegt und in Form von Modul-/Kontaktstudien gesetzlich verankert worden sei.

Das Förderangebot richtet sich an die Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die Duale Hochschule im Land. Gesucht werden Initiativen, die nachhaltige und möglichst zentrale Strukturen zur Entwicklung insbesondere berufsbegleitender Masterstudiengänge und hochschulinterner Modul-/Kontaktstudien aufbauen. Besondere Berücksichtigung sollen dabei die methodisch-didaktische Ausrichtung auf die Lernerfordernisse Berufserfahrener, neue Studienformate und professionelle Betreuungsstrukturen für die Studierenden finden.

"Mit der Ausschreibung streben wir die Konzeption von Modellinitiativen an, weshalb maximal zehn Initiativen - gerne Verbundanträge mehrerer Hochschulen, auch hochschulartenübergreifend - mit jeweils bis zu 1 Million Euro unterstützt werden sollen", so Bauer.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der ersten Ausbaustufe des Ausbauprogramms "Master 2016". Das Land investiert über eine Laufzeit von fünf Jahren jährlich 2 Millionen Euro und damit insgesamt 10 Millionen Euro. Die Hochschulen sollen am Ende der Anschubfinanzierung in der Lage sein, Strukturen und Weiterbildungsangebote mittels Gebühren in eigener Verantwortung selbst zu finanzieren.

Die Anträge können bis zum 20. September 2013 beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gestellt werden. Über die Förderung entscheidet ein unabhängiges Gutachtergremium, dem Vertreter aus Hochschulen und Wirtschaft angehören. Als Förderbeginn wird der 1. Januar 2014 angestrebt.

Weitere Informationen: www.mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle-ausschreibungen

Karlsruher Kooperationsmodell der Lehrerbildung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Pädagogische Hochschule Karlsruhe arbeiten an einem kooperativen Modell der Lehrerinnen- und Lehrerbildung für die Sekundarstufe I und II. Es soll zusätzlich zur bisherigen gymnasialen Ausbildung aufgebaut werden.

Die Gespräche zu dem Kooperationsmodell zwischen KIT und PH begannen bereits Anfang des Jahres 2012. Das Karlsruher Kooperationsmodell geht davon aus, dass die Umstellung der Lehrerbildung auf Bachelor- und Masterstudiengänge polyvalente Studienangebote ermöglicht, die zu bestimmten Zeitpunkten einen Wechsel zwischen Qualifizierungswegen für den Lehrerberuf, für andere Bildungsbereiche sowie fachspezifischen Qualifizierungswegen erlauben. Dadurch entstehen vielfältigere Laufbahnmöglichkeiten im Bildungsbereich.

Für die Lehrerbildung fordert das Modell verschiedene Studienwege mit unterschiedlich verteilten Schwerpunkten auf Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Bildungswissenschaft und Schulpraxis, um spezifische Kompetenzprofile von Lehrerinnen und Lehrern zu entwickeln und damit den Bedürfnissen der künftigen Gemeinschaftsschulen ebenso gerecht zu werden wie denen der weiterhin bestehenden Gymnasien. Dieses Modell unterstützt darüber hinaus die Entwicklung von multiprofessionellen Teams an Schulen.

In Übereinstimmung mit den Empfehlungen der Expertenkommission soll der Zugang zum Lehrerberuf nach dem Karlsruher Kooperationsmodell über zwei verschiedene Bachelorstudiengänge möglich sein: einen von der PH angebotenen Bildungswissenschaftlichen Bachelor und einen vom KIT angebotenen Fachwissenschaftlichen Bachelor. Der Masterstudiengang für die Primarstufe wird an der PH absolviert. Anders als von der Expertenkommission vorgeschlagen, soll es im Masterstudium für die Sekundarstufe verschiedene Profile geben - stärker fachdidaktisch und bildungswissenschaftlich ausgerichtet für Gemeinschaftsschulen sowie Werkreal-, Real- und Hauptschulen und stärker fachwissenschaftlich ausgerichtet für G8-Gymnasien. Weiter ist u.a. ein Profil für bilingualen/ multilingualen Unterricht als Fortführung des Europalehramts geplant.

Die beiden beteiligten Hochschulen verstehen ihr Kooperationsmodell als Denkanstoß in der laufenden Debatte zur Zukunft der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung in Baden-Württemberg. Das Modell, so die Verantwortlichen, ließe sich an der PH und am KIT hervorragend umsetzen. Die Einbindung weiterer Hochschulen in der Region sei denkbar und wünschenswert.

Hochschulen

Hochschulen für angewandte Wissenschaften erhalten 9 Mio. Euro für akademischen Mittelbau und bessere Geräteausstattung

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg stärkt mit 9 Millionen Euro die Forschung an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Das Geld fließt in zwei neue Programme, um den akademischen Mittelbau zu stärken und eine bessere Geräteausstattung zu ermöglichen.

"Baden-Württemberg ist führend in Forschung und Innovation. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften tragen mit ihren engen Kontakten zu kleineren und mittleren Unternehmen und insbesondere auch im ländlichen Raum entscheidend dazu bei. Um führend zu bleiben, müssen wir kontinuierlich in eine zeitgemäße Infrastruktur investieren", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am Donnerstag, 30. Mai 2013.

Durch Anwendungsnähe und Praxisbezug trügen die Hochschulen für angewandte Wissenschaften substantiell dazu bei, die Forschung auf gesellschaftlich relevanten Feldern wie Energie, Mobilität, Umwelt oder Gesundheit voranzubringen. "Das wollen wir forcieren", so Ministerin Bauer.

Mit dem Mittelbau-Programm würden die Hochschulen für angewandte Wissenschaften unterstützt, hochqualifiziertes, bisher durch Drittmittel gefördertes Forschungspersonal an den Hochschulen zu halten und deren Profilbildung zu verbessern. Hierfür stehen für drei Jahre Fördermittel im Umfang von jährlich 2 Millionen Euro (insgesamt 6 Millionen Euro) zur Verfügung, die für Forschungsmitarbeiter eingesetzt werden können.

Das Infrastrukturprogramm soll Forschungsaktivitäten unterstützen, neue Forschungsthematiken und strukturbildende Forschungsschwerpunkte erschließen helfen und damit auch den Technologie- und Wissenstransfer voranbringen. Insgesamt stehen hierfür Mittel im Umfang von rund 3 Millionen Euro für zwei Ausschreibungsrunden in 2013 und 2014 zur Verfügung, die jeweils Zuwendungen im Einzelfall zwischen 10.000 und 100.000 Euro erlauben. Das Land wolle mit dem Programm den Nachteil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgleichen, dass die von ihnen benötigten Geräte auf dem Weg der überregionalen Forschungsförderung oft nicht förderfähig seien, so Ministerin Bauer.

Nähere Informationen zu den Ausschreibungen:

http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle-ausschreibungen/

http://www.koord.hs-mannheim.de/haw-programme.html

Hochschule Biberach, Fakultät Biotechnologie: Persönliche Gespräche erhöhen Chance auf einen Studienplatz

Wer sich bereits im Juni um einen Studienplatz der Biotechnologie an der Hochschule Biberach bewirbt und an einem freiwilligen Aufnahmeverfahren teilnimmt, erhöht seine Chancen für einen Studienplatz in den Bachelor-Studiengängen Pharmazeutische Biotechnologie oder Industrielle Biotechnologie. Dieses neue Verfahren hat die Fakultät Biotechnologie jetzt eingeführt. Bei dem Aufnahmeverfahren handelt es sich um ein dem eigentlichen Bewerbungsverfahren vorgelagertes persönliches Gespräch, bei dem die Motivation des Bewerbers geklärt werden soll. Bewerbungen hierfür sind ab sofort online möglich.

Wer diese Chance nutzen möchte, muss sich für das kommende Wintersemester bereits bis spätestens 25. Juni online bewerben; Abschlusszeugnisse müssen hierfür nicht vorgelegt werden und können nachgereicht werden. Die Gespräche finden am 21. und 27. Juni statt. Damit ist es der Hochschule möglich, allen Bewerbern bereits wenige Tage nach dem offiziellen Bewerbungsschluss am 15. Juli mitzuteilen, ob sie einen Studienplatz erhalten.

"Durch ein gutes Gespräch kann man den Notenschnitt seines Abschlusszeugnisses verbessern", erläutert Prof. Dr. Jürgen Hannemann von der Hochschule Biberach. Verschlechtern könne sich der Bewerber durch das Gespräch nicht, betont der Dekan. Gleichzeitig haben die Teilnehmer im Rahmen des Verfahrens noch einmal die Möglichkeit, in das Studium der Biotechnologie hineinzuschnuppern. Die Gespräche werden begleitet von Führungen durch die Lehr- und Forschungslabore der Fakultät Biotechnologie. Insbesondere das neu erstellte Gebäude des Studienganges Industrielle Biotechnologie wird dann erstmals zu besichtigen sein; es wird am 7. Juni eingeweiht.

Weitere Informationen gibt es telefonisch bei der Fakultät Biotechnologie der Hochschule Biberach unter 07351 582-451 oder auf der Internetseite der HBC: www.hochschule-biberach.de/web/pharmazeutische-biotechnologie/auswahlverfahren bzw. www.hochschule-biberach.de/web/industrielle-biotechnologie/auswahlverfahren

Duale Hochschule Baden-Württemberg: Landesregierung erhöht Mittel zur Absicherung von Studienkapazitäten

Die Landesregierung stellt mit der landesweiten Verstetigung bisher nur temporär vorgehaltener, zusätzlicher Studienplätze die Weichen für den nachhaltigen Ausbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Dies teilten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 14. Mai 2013 in Stuttgart mit. Ministerpräsident Kretschmann: "Die DHBW ist uns wichtig, sie leistet einen großen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs unserer Unternehmen und sozialen Dienstleister. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Nachfrage nach Studienplätzen der DHBW seitens der Wirtschaft forcieren wir die Verstetigung weiterer Kapazitäten."

Bei anhaltend hohen Studienanfängerzahlen hat die DHBW in den letzten Jahren einen überproportional hohen Zulauf verzeichnet. Theresia Bauer: "Die DHBW ist ein Erfolgsmodell. Sie ist wichtig für unser Land und sie genießt hohe Anerkennung bei Unternehmen, Kommunen, karitativen Einrichtungen und den Studierenden." Auch überregional gebe es einen sukzessiven Anstieg der Nachfrage nach dualen Studiengängen.

Ausbau des DHBW-Campus Heilbronn
Ein herausragendes Beispiel der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei der DHBW-Campus Heilbronn. Der Ministerrat hatte beschlossen, die DHBW Mosbach am Campus Heilbronn mit Hilfe der Dieter Schwarz Stiftung um weitere 180 Studienanfängerplätze auf 450 Studienanfängerplätze auszubauen. Die Dieter Schwarz Stiftung wird sich an dem Ausbau vor Ort mit weiteren rund 20 Millionen Euro bis zum Jahr 2025 beteiligen. Die Komplementärfinanzierung des Landes erfolgt für die Laufzeit des Programms "Hochschule 2012" aus diesem Programm.

"Das Engagement der Schwarz-Stiftung ist ein starkes Signal der Wirtschaft, dass sie den Erfolg des Dualen Studiums anerkennt", sagte Wissenschaftsministerin Bauer. Mit der Entscheidung für den Ausbau des Campus Heilbronn werde die Landesregierung der großen Nachfrage gerecht. Dies werde zudem mit einer Profilschärfung der drei Standorte der DHBW Mosbach in Bad Mergentheim, Heilbronn und Mosbach verbunden, erklärte die Ministerin.

Der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Dr. Erhard Klotz, erklärte: "Besonders das duale Studienmodell wird von der Wirtschaft der Region und vom Stifter sehr geschätzt. Die Stiftung engagiert sich deshalb auch weiterhin beim Ausbau der DHBW."

Erhöhung der Grundfinanzierung der DHBW
Zur Verstetigung ihrer Studienkapazitäten erhält die DHBW rund 10 Millionen Euro im laufenden Jahr sowie rund 11 Millionen Euro im kommenden Jahr zusätzlich. Die Mittel für den laufenden Studienbetrieb der DHBW erhöhen sich damit von bisher 129 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro im Jahr 2013 und 140 Millionen Euro im Jahr 2014.

Mit Hilfe dieser Mittel sei es möglich, im Jahr 2013 77 Anfängerkurse (2.310 Studienanfängerplätze) und im Jahr 2014 87 Anfängerkurse (2.610 Studienanfängerplätze) für die Standorte der DHBW finanziell abzusichern. Damit könnten ab 2014 an allen DHBW-Standorten 68 Prozent der gegenwärtigen Studienkapazitäten in die Grundfinanzierung (Grundlastniveau) überführt werden. "Dies ist ein weiterer Baustein für eine nachhaltige Finanzierung der Dualen Hochschule", so Ministerpräsident Kretschmann.

E-Technik im Team: praxisnaher Einstieg ins Studium

Praxisnähe von Anfang an: An der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (ETIT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erarbeiten bereits Studieneinsteiger in einem neuen, vierteiligen Workshop Aufgaben in kleinen Gruppen. Betreut werden sie in Tutorien und über die E-Learning-Plattform des KIT. Im laufenden Semester stehen die beiden Module "Sensorik & Auswerteelektronik" sowie "Digitale Signalverarbeitung & Programmierung" auf dem Programm.

"Der Workshop verzahnt die Grundlagenfächer mit praktischer Projektarbeit und trainiert zugleich die Arbeit im Team", erklärt der Studiendekan im Fakultätsvorstand und Prüfer des Workshops, Professor Thomas Zwick, Leiter des Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektronik (IHE). "Unser Ziel ist, Studierenden den Einstieg in die Elektrotechnik zu vereinfachen und von vornherein den Bezug zur Praxis herzustellen." Der Workshop richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und Mechatronik im ersten und zweiten Semester. Damit ist erstmals ein Teamprojekt in dieser frühen Studienphase vorgesehen. Start war im Wintersemester 2012/2013 mit den Modulen "Messwerterfassung & Regenerative Energieerzeugung" sowie "Analoge Filter & Schaltungsanalyse". Im Sommersemester arbeiten die Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure nun in den Modulen "Sensorik & Auswerteelektronik" sowie "Digitale Signalverarbeitung & Programmierung". Insgesamt sind neun wissenschaftliche Mitarbeiter und zwölf wissenschaftliche Hilfskräfte aus sieben Instituten der Fakultät ETIT an dem Projekt beteiligt.

In jedem Semester laufen zwei der vier Kurse. Die Studierenden bearbeiten die Kursaufgaben in Dreier- oder Vierergruppen sowie zu Hause. Dabei stehen ihnen eigens angefertigte Mikrocontroller-Boards zur Verfügung, die zum Erzeugen und Aufzeichnen von Signalen eingesetzt werden. Die Studierenden werden von speziell geschulten wissenschaftlichen Hilfskräften sowohl in Tutorien als auch über die E-Learning-Plattform ILIAS des KIT betreut. Über ein Wiki - ein offenes Software-System zum gemeinsamen Erstellen von Webseiten - sowie in Foren können sie zusammenarbeiten und sich untereinander austauschen.

Der Workshop macht die Studierenden mit den grundlegenden praktischen Werkzeugen der Elektrotechnik vertraut. Dazu gehören der Umgang mit Signalen, die Datenerfassung und -auswertung, einfache Elektronik oder auch die grundlegenden Kenntnisse über die hardwarenahe Programmierung mit einem Mikrocontroller. Jeder Kurs endet mit der Abgabe einer Dokumentation der erarbeiteten Lösungen. Nach erfolgreichem Abschluss aller vier Module ist der Workshop bestanden.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Tag der Technik 2013 an der Hochschule Aalen

Am Dienstag, 11. Juni, findet der Tag der Technik 2013 an der Hochschule Aalen statt. Auch in diesem Jahr ist die Veranstaltung eine Kooperation der Hochschule Aalen (explorhino) und des Verbands Südwestmetall (BBQ). Rund 450 Schüler haben sich im Voraus aus der gesamten Region Ostwürttemberg für den Informationstag an der Hochschule angemeldet.

Der Tag der Technik an der Hochschule Aalen soll bei der Entscheidung für ein späteres Berufsziel helfen. Professoren und Mitarbeiter der Hochschule sowie Unternehmensvertreter zeigen an Informationsständen, welche Möglichkeiten es gibt. Die Schüler haben die Chance erste Kontakte zu knüpfen und sich über Ausbildung und Studium zu informieren. In den verschiedenen Laboren der Hochschule können die Schüler außerdem selbst testen, für welche Themengebiete sie sich begeistern.

Der Tag der Technik findet am Dienstag, 11. Juni 2013 von 8.45 Uhr bis 14.15 Uhr an der Hochschule Aalen statt. Die Schulen wurden vorab direkt eingeladen. Eine Anmeldung erfolgt über die Schulen. Weitere Informationen unter: http://www.explorhino.de/erlebnistage.php

Unikennenlerntag an der Uni Stuttgart

Am Samstag, 22. Juni 2013, organisiert die Universität Stuttgart zum zweiten Mal einen Uni-Kennenlerntag für Mädchen der Klassen 11-13 bzw. der Kursstufe 1/2. Dieser findet am uniweiten "Tag der Wissenschaft" statt. Das Programm bietet Tipps zur Studienorientierung, Infos zum MINT-Kolleg Baden-Württemberg sowie Erfahrungsberichte von MINT-Studentinnen mit einer gemeinsamen Campus-Tour.

Im Rahmen des "Tags der Wissenschaft" der Uni Stuttgart bietet sich zudem die Gelegenheit, konkrete Informationen zu MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu erhalten. Studierende und Wissenschaftler/innen stehen für die Fragen der Studieninteressierten zur Verfügung. Weitere Informationen können unter www.technik-braucht-vielfalt.de abgerufen werden.

Infoveranstaltung zu den berufsbegleitenden Studiengängen der Graduate School Ostwürttemberg

Den Arbeitgeber beibehalten und dennoch ein Masterstudium aufnehmen? An der Graduate School Ostwürttemberg (GSO) ist beides möglich. Seit 2010 gibt es die Kooperation zwischen der Hochschule Aalen und der DHBW Heidenheim.

Im Mittelpunkt des MBA-Studiums in General Management steht nicht die Führungsqualifikation, sondern die Ausbildung der Führungspersönlichkeit des Führungskräftenachwuchses. Das Studium bereitet damit gezielt auf die Übernahme von Führungsaufgaben vor. Ein Master-Studium in Wirtschaftsingenieurwesen startet zum ersten Mal in diesem Herbst.

Informationen zu den beiden berufsbegleitenden Master-Studiengängen der Graduate School Ostwürttemberg sind unter http://www.gsocampus.de zu finden. Eine Informationsveranstaltung findet am 4. Juni 2013 an der Hochschule Aalen, Campus Burren, im Gebäude 2 um 18:00 Uhr statt. Studieninteressierte für den MBA finden sich in Raum G2 1.01 ein, Studieninteressierte für den Master in Wirtschaftsingenieurwesen treffen sich in Raum G2 0.28. Für Fragen rund um das Thema berufsbegleitendes Studieren an der GSO und den Inhalten des jeweiligen Masterstudienganges stehen die Studiendekane bereit.

Explore Science 2013 - Workshop-Anmeldung und Rätsel der Woche jetzt online

Vom 26.-30. Juni finden im Luisenpark Mannheim zum achten Mal die naturwissenschaftlichen Erlebnistage der Klaus Tschira Stiftung, Explore Science, statt. Schulklassen können sich bis zum 16. Juni für einen von drei Workshops anmelden. Diese werden von Wissenschaftlern des Technoseum Mannheim und der Geowissenschaftlichen Sammlung der Universität Bremen geleitet. Gemeinsam werden sich Schüler und Referenten mit Wetterdaten auseinandersetzen, mit Ammoniten die Spuren der Evolution untersuchen oder selbst Fossilien nachbilden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung unter auf www.explore-science.info.

Grundschüler können sich am Rätsel der Woche versuchen. An drei Montagen - dem 03. Juni, 10. Juni und dem 17. Juni - werden neue Rätsel unter www.explore-science.info/wettbewerbe/raetsel_der_woche.php online gestellt. Die Lösungen und die Gewinner der Vorwoche werden jeweils am darauffolgenden Montag bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am Samstag, 29. Juni, um 12 Uhr während Explore Science im Luisenpark Mannheim statt.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

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