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Newsletter 04/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

wir haben für Sie Meldungen des Monats April aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen  zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neues Studienangebot ab Wintersemester: Crossmedia-Redaktion

Im Oktober 2012 startet an der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) ein neuer Bachelor-Studiengang: Crossmedia-Redaktion. Im Mittelpunkt steht ein journalistisches Grundstudium, ergänzt um Web-, Crossmedia- und Technik-Kompetenz. Zehn Studienplätze pro Semester werden angeboten.

Die künftigen Crossmedia-Redakteure lernen Nachrichten schreiben, recherchieren und verschiedene Darstellungsformen zu nutzen.

Das Gerüst dafür bildet unter anderem der Umgang mit Content-Management-Systemen und mobilen Medien. Web-Design, Social Media-Tools oder digitale Geschäftsmodelle ergänzen den Lehrplan, der auf Journalismus, Public Relations, Medienrecht und Medienforschung fußt.

Im Grundstudium wird Grundlagenwissen vermittelt und in Produktionen wie Hörfunk-Beiträgen, Videos, Webcast oder TV-Beiträgen umgesetzt. All dies geschieht in der Lehrredaktion, in der auch Wissen aus den wichtigsten Basisressorts- sowie redaktionelle Führungs- und Managementkompetenzen vermittelt werden. Im praktischen Studiensemester, das etwa in der Onlineredaktion einer Regionalzeitung verbracht wird, wird das Know-how vertieft. Nach sieben Semestern folgt die Bachelor-Thesis. Dann kann der Einstieg in den Beruf folgen, als Redakteur in Medien von Verlagen, Online-Diensten, TV- oder Radio-Sendern, in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen oder in PR-Agenturen.

Bewerbungsschluss für den Studiengang Crossmedia-Redaktion ist der 15. Juli 2012. Bewerber mit Abitur oder Fachhochschul-Reife werden über Numerus clausus und persönlich ausgewählt und sollten ein sechswöchiges Vorpraktikum absolviert haben.

Weitere Informationen abrufbar unter www.hdm-stuttgart.de/cr.

Duale Hochschule Baden-Württemberg startet vier neue landesweite Masterstudiengänge im Bereich Technik

Mit vier neuen Masterstudiengängen baut die DHBW ihre Weiterbildungsangebote für Ingenieure und Informatiker aus: Die berufsbegleitenden Masterstudiengänge „Automotive Systems Engineering – Green Technology“, „Informatik“, „Maschinenbau“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ werden gemeinsam von sieben DHBW Standorten angeboten und richten sich an junge Fach- und Führungskräfte, die bereits erste Berufserfahrung gesammelt haben. Bewerbungen sind ab sofort möglich, Interessenten müssen neben einem ersten Studienabschluss mindestens ein Jahr Berufserfahrung in qualifizierter Position vorweisen. Weitere Informationen unter www.dhbw.de/master-technik.

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel sehen die Partnerbetriebe der DHBW insbesondere im technischen Bereich einen akuten Bedarf an Weiterqualifizierungsmöglichkeiten für ihre Spitzenkräfte: „Die hohe Dynamik der technischen Arbeitswelt stellt an junge Fach- und Führungskräfte immer höhere Anforderungen. Hier sind vor allem anwendungsorientiertes Spezialwissen und Know-how in der Unternehmenspraxis gefragt“, erklärt Prof. Dr. Joachim Frech, Studiengangleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Stuttgart und Koordinator der technischen Masterangebote an der DHBW. Die berufsbegleitenden Masterangebote der Dualen Hochschule seien eine interessante Option für die Partnerunternehmen.

Die kostenpflichtigen Masterstudienangebote an der Dualen Hochschule sind auch für die Studierenden eine lohnende Investition in die Zukunft: Im Vergleich zu einem Vollzeit-Masterstudium (mit Verdienstausfall) können sie ihre Arbeitsverhältnisse beibehalten und dadurch finanziell unabhängig bleiben. Die Studiengebühren liegen je nach Studiengang zwischen 14.000 und 21.000 Euro.

Die vier neuen Technik-Master wurden in enger Kooperation mit den Partnerunternehmen der Dualen Hochschule entwickelt und sind maßgeschneidert für den Bedarf der jeweiligen Branche:

  • Automotive Systems Engineering – Green Technology (M.Eng.): Klimawandel und Energiewende stellen auch die Automobilindustrie vor große Herausforderungen. Die Studieninhalte zielen auf die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten. Der Fokus liegt auf der Reduzierung der Schadstoffemission und des Energieverbrauchs. Im Blickpunkt steht die Elektromobilität mit ihren neuen Konzepten für elektrische Antriebe und Energiespeicher sowie Lösungsansätzen für ein intelligentes Energiemanagement. Weitere Informationen unter www.dhbw.de/master-automotive.
  • Informatik (M.Sc.): Drei Profile stehen im Masterstudiengang Informatik zur Auswahl. Das IT-gestützte Managen von Wissen und Informationen steht im Fokus des Profils „Knowledge & Information Management“. Im Profil „IT Services” untersuchen Studierende u.a., wie sich durch innovative IT-Architekturen und IT-Infrastruktur-Prozesse Kosten in Unternehmen reduzieren lassen. Im Profil „Computing & Communications“ steht die weltweite Vernetzung und die damit verbundene Nachfrage nach Experten zur Verwaltung und Programmierung von Computernetzen im Mittelpunkt. Weitere Informationen unter www.dhbw.de/master-informatik.
  • Maschinenbau (M.Eng.): Die Unternehmen benötigen hochqualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure, die Produkte bis zur Marktreife konzipieren und entwickeln sowie eine wettbewerbsfähige Produktion organisieren können. Die Qualifizierung dieser Experten steht im Fokus des Masterstudiengangs Maschinenbau. Mögliche Schwerpunkte: „Allgemeiner Maschinenbau“, „Produktionstechnik und Produktionsmanagement“ sowie „Konstruktion und Entwicklung“. Weitere Informationen unter www.dhbw.de/master-maschinenbau.
  • Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.) Der Fokus liegt auf der ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildung von Akademikern mit praktischem Hintergrund und mindestens einjähriger Berufserfahrung. Die flexible Modulstruktur erlaubt die Profile Allgemeines Wirtschaftsingenieurwesen, Einkaufs- und Vertriebsmanagement, Produkt- und Innovationsmanagement, Produktion und Logistik, Bau- und Energiemanagement. Informationen unter www.dhbw.de/master-wiw.

Rund ums Studium

Deutliche Steigerung bei Studierenden in MINT-Fächern - Frauenanteil steigt

„Die Studierenden haben das Potenzial für die eigene Karriere erkannt, das in den MINT-Studiengängen unserer Hochschulen steckt“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) in Baden-Württemberg.

Angesichts der positiven Entwicklung der Studierendenzahlen in den MINT-Studiengängen (Mathematik - Informatik -Naturwissenschaft - Technik) unterstrich sie in Stuttgart auf einer Pressekonferenz mit dem statistischen Landesamt: „Wir brauchen noch mehr Frauen und mehr Studierende mit Migrationshintergrund in diesen Bereichen.“ Der Bedarf an hochqualifizierten MINT-Fachkräften sei gerade im Südwesten besonders groß.

Der Anteil an MINT-Beschäftigten ist mit 448.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen (11,2 Prozent der Beschäftigten) im MINT-Bereich im Südwesten bundesweit am höchsten, gefolgt von Hamburg (10,7) und Hessen (10,2). Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Absolventen.

Diesem Bedarf kommen die neuen Studierendenzahlen sehr entgegen: 127.361 Studierende in MINT-Fächern kann Baden-Württemberg aktuell vermelden, 28,3 Prozent davon sind Studentinnen.  Die Studienanfängerzahlen im MINT-Bereich legten dabei um 22 Prozent im Vergleich zum vorherigen Studienjahr zu, die Gesamtzahl der Studierenden lediglich um 16 Prozent*.

„Die MINT-Studiengänge sind im Gegensatz zu früher nun sehr gut ausgelastet“,  sagt Bauer.

Das MWK trage mittels mehrerer Bausteine zu der Verstetigung starker Absolventenzahlen bei. Im Rahmen des Hochschulpakts 2012 wurden 22.000 neue Studienplätze geschaffen. Rund 42 Prozent hiervon sind Studienplätze im MINT-Bereich.

Um zusätzliche Potenziale für MINT-Fächer zu heben

  • finanziert das MWK Beratungsstellen für Frauenkarrieren in naturwissenschaftlich-technischen Berufen.
  • werden Schüler mit Migrationshintergrund von Studienbotschaftern des MWK darin motiviert, ihre Zukunftsperspektive um die Option eines Studiums zu erweitern.
  • verstärkt das MWK die Bemühungen, Studienabbrecherquoten zu senken. Dies geschieht etwa durch „Studienmodelle individueller Geschwindigkeit“ und „Willkommen in der Wissenschaft“. Diese Programme sind notwendige Antworten auf die zunehmende Heterogenität in der Gesellschaft.

„Wir müssen permanent Antworten darauf finden, wie wir noch mehr junge Menschen für ein Hochschulstudium begeistern können“, sagte Bauer. Bildung sei die einzige Ressource, die das Land besitze: „Jeder potenziell schlaue Kopf, den wir verlieren, wird uns am Ende bitter fehlen.“

Weil die Studienfachwahl in den MINT-Fächern stark geschlechtsspezifisch geprägt ist, gebe es gerade hier noch ungenutzte Möglichkeiten.

Frauen interessieren sich eher für MINT-Fächer, wenn sie anwendungsbezogen ausgerichtet sind, interdisziplinäre und internationale Aspekte beinhalten oder Bezug zu gesellschaftlichen Themen herstellen, etwa der Energiewende.

Aus diesem Grund hält Bauer es für wichtig, zu prüfen, inwieweit der Anwendungsbezug im Studium stärker akzentuiert werden kann. Dass etwaige strukturelle Maßnahmen hierbei aber unter keinen Umständen zu Lasten der Qualität in der Lehre gehen dürfen, verstehe sich von selbst, stellte die Minsiterin klar: „Schminkkurse werden wir nicht einführen.“

Berufsbild Ingenieur: Physikerin

Am Mittwoch, dem 8. Mai, wird die Vorlesungsreihe „Berufsbild Ingenieur/in – Ringvorlesung Praxisberichte“ fortgesetzt, die vom MINT-Kolleg Baden-Württemberg in Kooperation mit der Gemeinsamen Kommission Maschinenbau (GKM) der Universität Stuttgart ins Leben gerufen wurde. Dann wird Dr. Ute Twisselmann von der IBM Inhouse Consulting ihren Arbeitsbereich als Physikerin vorstellen und damit Studierenden und Studieninteressierten einen Einblick aus der Praxis eines MINT-Berufs geben. Die Vorlesungsreihe möchte authentische Berichte aus dem Berufsalltag unterschiedlicher ingenieurwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Bereiche aufzeigen und so Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung geben.

Unter folgender Webseite können alle Termine der Ringvorlesung eingesehen werden: www.mint-kolleg.de/stuttgart/angebote/ringvorlesung/index.html


Zeit: 8. Mai 2012,15.45 Uhr
Ort: Campus Stuttgart-Vaihingen, Universitätsstr. 38, Hörsaal 38.04

Essaywettbewerb für Studierende in Baden-Württemberg

Die Baden-Württemberg Stiftung schreibt im Rahmen ihres „Zukunftssicherungsprogramms für Fachhochschulen und Berufsakademien“ einen Essaywettbewerb unter Studierenden aller Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg aus. Die drei besten Einsendungen werden mit einem Preisgeld von 800, 600 und 500 Euro prämiert. Das beste Essay wird in der Publikation „Gleichartig – aber anderswertig? Zur künftigen Rolle der (Fach-)Hochschulen im deutschen Hochschulsystem“ (Arbeitstitel) veröffentlicht.

Der Beitrag zur Publikation darf bis zu 10.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) enthalten und kann in Form eines Essays, einer pointierten Stellungnahme, einer konkreten Utopie oder eines energischen Einspruchs geschrieben werden!

Folgende Fragestellungen könnten den Ausgangspunkt der Abhandlung darstellen:

Warum haben Sie sich für diesen Hochschultyp entschieden? Wird Ihr Studienfach möglicherweise nur an Fachhochschulen / HAWs angeboten? Schätzen Sie die im Vergleich zu den Universitäten besseren Betreuungsverhältnisse von Lehrenden und Studierenden oder bevorzugen Sie die praxisorientiertere Ausbildung? Erfüllt Ihr Studium die Erwartungen, die Sie beim Studienstart an eine Fachhochschule hatten? Glauben Sie, dass eine Unterscheidung zwischen Universitäten und Fachhochschulen noch eine Zukunft hat? Worin sehen Sie das besondere Profil und den Auftrag der Fachhochschulen / HAWs, ihr Alleinstellungsmerkmal?
Die Ausschreibungsunterlagen zum Download sowie weitere Informationen sind abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/aktuelles_termine/ausschreibungen/.

Verfasste Studierendenschaft: Landesregierung beschließt Gesetzentwurf

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat den Entwurf eines Gesetzes zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft und zur Stärkung der akademischen Weiterbildung beschlossen. Er wird nun in den Landtag eingebracht. „Die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft ist ein Musterbeispiel für partizipative Gesetzgebung und dafür, wie der Dialog mit den Beteiligten zu besseren Gesetzen führt“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Baden-Württemberg sei bislang neben Bayern das einzige Bundesland gewesen, das keine Verfasste Studierendenschaft hat. „Die Studierendenvertreter haben nun ein politisches Mandat, um wirksam für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange aller Studierenden eintreten zu können“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

Die Verfasste Studierendenschaft wird als rechtsfähige Gliedkörperschaft der Hochschule ohne Ausstiegsrecht der Studierenden ausgestaltet sein. Die Mitglieder der Verfassten Studierendenschaft werden die Möglichkeit zur Stellungnahme bei Fragen haben, die sich mit der Aufgabenstellung der Hochschule und deren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung befassen sowie mit der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Folgenabschätzung für die Gesellschaft und Natur beschäftigen. „Die Studierenden erhalten damit wieder eine organisierte Stimme an den Hochschulen. Wir schaffen die gesetzliche Grundlage dafür, dass sich eine demokratisch gewählte Vertretung wirkungsvoll für die Belange der Studierenden einsetzen kann“, so Ministerin Bauer.

Die Verfasste Studierendenschaft unterliegt der Rechtsaufsicht der Hochschule. Sie kann im Rahmen ihrer Satzungsautonomie Satzungen erlassen, über die Höhe der Beiträge bestimmen und einen Haushaltsplan aufstellen. Unter Beachtung demokratischer Grundsätze wird die Verfasste Studierendenschaft über die innere Organisation, insbesondere über die Organe und Zuständigkeiten selbständig entscheiden und sich damit den Gegebenheiten an der jeweiligen Hochschule anpassen können.

Das Besondere am Gesetzentwurf: Er wurde von der Landesregierung in einem intensiven Dialog mit Studierenden und Hochschulen erarbeitet. Um deren Vorstellungen und Bedürfnisse im Gesetzgebungsprozess berücksichtigen zu können, waren die möglichen Rahmenbedingungen einer Verfassten Studierendenschaft bereits vor dem förmlichen Gesetzgebungsverfahren in drei Workshops im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst diskutiert worden.

Zusätzlich wurde auf der Webseite www.wir-wollen-deinen-kopf.de vom 24. Januar 2012 bis 3. März 2012 die erste Online-Beteiligung zu einem Gesetzgebungsverfahren der Landesregierung durchgeführt. Die Plattform lud alle Interessierten ein, sich eine Meinung über studentische Mitbestimmung zu bilden, sich in verschiedenen Foren einzumischen und den Gesetzentwurf des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu kommentieren. In den rund fünf Wochen, in denen die Foren der Beteiligungsplattform geöffnet waren, konnten über 48.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet werden. Insgesamt wurden dort 508 Beiträge verfasst.

„Aus den Gesprächen und der Internetdiskussion sind zahlreiche Anregungen hervorgegangen, die sich nun im Gesetzentwurf wiederfinden“, sagte Wissenschaftsministerin Bauer. „So wurden etwa auf Wunsch vieler Studierender die Fristen für die Einrichtung der Verfassten Studierendenschaft an den Hochschulen verlängert, weil die Studierenden glaubhaft schildern konnten, wie viel Zeit sie für strukturelle Prozesse bei der Einführung benötigen. Zudem wurden viele Satzungsfragen überarbeitet. Die neuen Formen der Beteiligung haben die ebenfalls wertvollen Anregungen, die im förmlichen Anhörungsverfahren an uns herangetragen wurden und die zu Änderungen am Anhörungsentwurf geführt haben, sinnvoll ergänzt.“

„Mit der Umsetzung des Gesetzes zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft wird ein wichtiges Vorhaben aus dem grün-roten Koalitionsvertrag vom April 2011 umgesetzt“, unterstrich Ministerpräsident Kretschmann.

Hochschulen

Mentoring zur Verbesserung des Studienerfolgs

Mit Beginn des Sommersemesters 2012 startet an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ein Mentoring-Programm, das die Begleitung von Lehramtsstudierenden in Studienphasen mit besonderen Anforderungen zum Ziel hat. Beispielsweise sind der Übergang von der Schule zur Hochschule und die Examensvorbereitung sehr herausfordernd. Die rund 125 Studienanfängerinnen und -anfänger treffen sich in der Einführungswoche und während des Semesters an 10 Terminen mit ihren Mentoren - speziell geschulten Studierenden aus höheren Semestern, die ihre PH-Erfahrung in die Gruppen mit einbringen. In den Mentoring-Gruppen können die Studienanfängerinnen und -anfänger einerseits erste Kontakte aufbauen und wichtige Informationen über das Studium und die Hochschule von ihren Mentorinnen und Mentoren erhalten. Andererseits ist die Vermittlung von Kompetenzen zum Selbstmanagement und zur Teamarbeit ein zentrales Ziel des Mentorenprogramms. Zeitplanung, Lernstrategien, das Festlegen persönlicher Ziele und die eigenverantwortliche Organisation von Lerngruppen sind wichtige Aspekte des Mentoring-Programms. Bei der Vorbereitung auf die Klausurwoche am Semesterende oder beim Verfassen von Hausarbeiten können die Studierenden ihre Selbstmangementkompetenzen dann einsetzen. Außerdem soll eine Reflexion der Berufswahlentscheidung angebahnt werden.

Weitere Elemente des Studienmodells sind:

  • das Staufer Startsemester mit der Gestaltung der Einführungswoche, Vorkursen zur Vorbereitung auf die Studienfächer und Kompetenzworkshops zur Vermittlung von Querschnittskompetenzen,
  • das Staufer Profil der Lehrerbildung, das es den Studierenden ermöglichen soll zusätzliche berufsrelevante Kompetenzen zu erwerben und sich dadurch zu profilieren, sowie
  • das Staufer Programm zur selbstregulierten Kompetenzentwicklung, das den Aufbau einer kommentierten Mediensammlung und die Beratung durch Tutorinnen und Tutoren beim wissenschaftlichen Arbeiten, bei der Unterrichtsplanung oder beim Einsatz von Medien umfasst und selbstverantwortetes Arbeiten initiieren soll.

Akkreditierungsverfahren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart abgeschlossen

Die Akkreditierungskommission von evalag hat in ihrer letzten Sitzung über die Akkreditierung der Studiengänge Musik der Staatlichen Hochschulen für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart entschieden.

Dabei wurden sämtliche eingereichten Studiengänge (die Studiengänge Bachelor Musik und Bachelor Kirchenmusik B sowie 24 Master-Studiengänge) mit geringfügigen Auflagen und Empfehlungen akkreditiert. Dabei wurde insbesondere für den Bereich der Alten Musik eine nachhaltige Stärkung des Lehrangebotes empfohlen.

Die Stuttgarter Hochschule ist somit eine der ersten Musikhochschulen in Deutschland, die im Musikbereich vollumfänglich akkreditiert sind.

Zusätzliche Mittel für die Duale Hochschule Baden-Württemberg

Ein Rekordzuwachs von mehr als 30 Prozent bei den Studienanfängern sorgte zum Start des Wintersemester 2011/12 für eine weitere Verschärfung der bereits stark angespannten Raum- und Personalsituation an den Standorten der Dualen Hochschule. Nach intensiven Bemühungen kann das Wissenschaftsministerium nun Lösungswege für alle kurzfristigen Fragen aufzeigen, die sich mit Blick auf die Ressourcen der DHBW herauskristallisiert hatten. Dies teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Ende April in Stuttgart mit.

Die Sofortmaßnahmen zielen auf drei Aspekte.

Entfristung von Infrastrukturpersonal der DHBW: So wird es möglich sein, derzeit befristet Beschäftigte im Bereich des Infrastrukturpersonals, das angesichts ständig steigender Studierendenzahlen im Zuge des Aufbauprogramms „Hochschule 2012“ eingestellt wurde, zu entfristen.

Langfristige Mietverhältnisse: Weiterhin werden nunmehr bei von der DHBW angemieteten oder anzumietenden Räumlichkeiten Befristungen bis zu zehn Jahren Mietvertragslaufzeit ermöglicht, um die an verschiedenen DHBW-Standorten sich aktuell stellenden Fragen der Unterbringung zu lösen, so die Ministerin.

Zusätzliche Ausbaukapazität im Studienjahr 2012/13: Der Erfolg des Dualen Studiums und die generell steigenden Studierendenzahlen hätten für die DHBW schon im Wintersemester 2011/12 überproportional einen Zuwachs an Studienanfängern von mehr als 30 Prozent mit sich gebracht, so Ministerin Bauer. Dieser Trend werde sich fortsetzen, gerade auch angesichts des doppelten Abiturjahrgangs, der dieses Jahr an die Hochschulen strebe. Vor diesem Hintergrund stelle das Land zudem auch die Finanzierung der von der DHBW beantragten zusätzlich 1.410 Studienanfängerplätzen zum Studienjahr 2012/13 im Rahmen des Ausbauprogramms „Hochschule 2012“ sicher. Mehr als die Hälfte dieser neuen Studienplätze sind im technischen Bereich angesiedelt, da bei den Partnerunternehmen der DHBW aktuell insbesondere hochqualifizierte Ingenieure und Informatiker gefragt sind.

 

Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg gestalten Videoclips für neues „die ärzte“ Album

Großer Erfolg beim Konzeptwettbewerb für das neue „die ärzte“ Album an der Filmakademie Baden-Württemberg: Die Ideen von Absolventen und Diplomanden der Ludwigsburger Filmhochschule wurden vom „die ärzte“ Management und den Bandmitgliedern so begeistert aufgenommen, dass statt - wie geplant - eines Clips pro Song auf dem neuen Album „auch“ gleich zwei  Videos gedreht werden konnten. Und zwar in Form eines animierten und eines Performance-Clips.

In enger Zusammenarbeit mit Pony Productions Television & Film GmbH und FilmMeisterei Film- und Fernsehproduktion hat die Filmakademie Baden-Württemberg dieses besondere Projekt umgesetzt. Beteiligt waren insbesondere die Filmakademie-Absolventen Tine Kluth, Thomas Bausenwein und die Motion-Design-Diplomandinnen Anja Hartmann und Natalie Heinlein.

Die auf dem Album enthaltene musikalische und thematische Vielfalt wird von den Filmakademie-Alumni auf witzig-ironische Art und Weise in Szene gesetzt und setzen damit den charakteristischen, unangepassten „die ärzte“-Stil im Bild fort.

Weitere Informationen unter:
 
http://www.bademeister.com

http://www.filmakademie.de

http://www.filmmeisterei.de

http://www.ponyproductions.de

Vereinsgründung Hochschulföderation SüdWest – Kräfte bündeln, Profil stärken

Die Hochschulföderation SüdWest (HfSW) vernetzt die baden-württembergischen Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Ravensburg-Weingarten. Die Mitgliedshochschulen bündeln ihre Kräfte, um insbesondere die angewandte Lehre und Forschung weiter zu entwickeln. Am 18. April 2012 erhält die Hochschulföderation SüdWest mit der Vereinsgründung einen institutionellen Rahmen.

In zielgerichteten Kooperationsprojekten möchten die Mitgliedshochschulen Synergien ausschöpfen und gemeinsame Lösungen schaffen. Die Föderation geht Aufgaben an, welche die Möglichkeiten und Potenziale einer einzelnen Hochschule übersteigen würden oder gemeinsam besser gelöst werden können. Nicht zuletzt helfen dabei die beachtliche Größe und das Gewicht der HfSW, die mehr als 25.000 Studierende und rund 850 Professuren repräsentiert. Dabei ist neben der systematischen Zusammenarbeit der föderative Charakter des Verbunds eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HfSW. So bewahren die autonomen Mitgliedshochschulen ihre regionale Verankerung, das eigenständige Profil und die Gestaltungsautonomie.

Durch die größer werdende Aufgabenfülle, den doppelten Abiturjahrgang 2012 und den demografischen Wandel sehen sich Hochschulen mit steigenden Anforderungen und immer komplexeren Aufgaben konfrontiert. Der wachsende regionale und internationale Wettbewerb geht einher mit limitierten finanziellen und personellen Ressourcen. Dies erfordert neue Formen der Zusammenarbeit. „Wir sehen in der Föderation einen Beitrag zur Weiterentwicklung der leistungsstarken baden-württembergischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften“, so Professor Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim.

Themenschwerpunkte der Hochschulföderation SüdWest sind unter anderem die Bereiche Forschung und Lehre, Internationalisierung, Qualität und Weiterbildung.

von links: Rektor Prof. Dr. Spägele (Hochschule Ravensburg-Weingarten), Rektor Prof. Dr. Schwarz (Hochschule Esslingen), Nadja Haase (Hochschulföderation SüdWest), Rektor Prof. Dr. Leonhard (Hochschule Mannheim), Rektor Prof. Dr. Schneider (Hochschule Aalen), Rektor Prof. Dr. Jürgen Schröder (Hochschule Heilbronn)

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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