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Newsletter 03/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im März haben wir für Sie wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, Studium und Hochschulen zusammen gestellt. Wir hoffen, für Sie eine interessante Auswahl getroffen zu haben.

Frohe Feiertage und viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer Studiengang Technische Betriebswirtschaft/Automobilindustrie in Esslingen

An der Hochschule Esslingen startet in der Fakultät Betriebswirtschaft am Standort Esslingen-Flandernstraße zum Wintersemester 2013/2014 der neue Studiengang "Technische Betriebswirtschaft/Automobilindustrie". Die Schwerpunkte des neuen Studienganges sind in drei Bereiche unterteilt: Wirtschaft, Automobil und Technik. Vor allem die Automobilwirtschaft sowie Mobilität und Nachhaltigkeit sind wichtige Themen des Studiums.

Im Berufsleben bilden die Absolventen die Brücke zwischen Wirtschaft und Technik. Absolventen können sich im Zentrum der Automobilregion auf eine Karriere in den unterschiedlichen Berufsfeldern wie Controlling, Einkauf, Marketing, Technischer Vertrieb oder in der Organisationsentwicklung vorbereiten.

Als zweiten Studiengang führt die Fakultät Betriebswirtschaft den erfolgreichen Studiengang "Internationale Technische Betriebswirtschaft" fort. Dort werden insbesondere betriebswirtschaftliche und fremdsprachliche Kompetenzen sowie technische Grundkenntnisse vermittelt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Weitere Informationen: www.hs-esslingen.de/de/hochschule/fakultaeten/betriebswirtschaft/studiengaenge/bachelor/technische-betriebswirtschaft-automobilindustrie-tab.html

Studieren neben dem Studium: "studierenplus" an der Hochschule Reutlingen

Im Zuge von G8 und dem Wegfall der Wehrpflicht werden die Studierenden immer jünger. Die Hochschule Reutlingen bietet deshalb zu Beginn des Sommersemesters ein neues Angebot, das die jungen Frauen und Männer in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen soll. "studierenplus" heißt das Programm, das rund 100 zusätzliche und freiwillige Kurse für die Studentinnen und Studenten in Reutlingen anbietet. Die Palette reicht dabei von Sprachkursen über Workshops zum Thema unternehmerische Verantwortung bis hin zum Improvisationstheater.

"Wir haben uns die Frage gestellt, was die Studierenden neben der fachlichen Qualifikation noch brauchen und was ihnen den Berufseinstieg erleichtert", erläutert der verantwortliche Vizepräsident für Lehre, Prof. Harald Dallmann. "Unsere neuen Studienanfänger sind jetzt oft erst 18 Jahre, manche sogar erst 17 Jahre alt", sagt er. "Gleichzeitig sind die Anforderungen im Beruf gestiegen. Kommunikation und Konfliktmanagement, Sprachkenntnisse und Teamfähigkeit werden heute immer stärker gefordert", so seine Beobachtung.

Das Programm "studierenplus" ergänzt die Inhalte der Studienfächer. Auf einer gemeinsamen und übersichtlich gestalteten Plattform bündelt es bereits vorhandene Angebote und bietet zudem neue Kurse an, die von Studierenden gewünscht wurden. Genau wie bei den regulären Lehrveranstaltungen gibt es so genannte Modulhandbücher. Die Bescheinigungen über die erfolgreiche Teilnahme können sich die Studierenden selbst ausdrucken und später ihren Bewerbungen beilegen. Alle Angebote sind für die Studierenden kostenlos.

Weitere Informationen: www.reutlingen-university.de/im-studium/studierenplus.html

Neuer Bachelor-Studiengang „Internationale Politik und Organisationen“ an der Zeppelin Universität

Die Zeppelin Universität (ZU) bietet einen neuen Bachelor-Studiengang in Politik- und Verwaltungswissenschaften mit internationalem Fokus an. Der Studiengang "Politics, Administration & International Relations (PAIR)" wurde von den Wissenschaftlern mit breiter Beteiligung von Studierenden und Alumni entwickelt. Module finden sowohl in Berlin wie auch an der ZU-Partneruniversität University of California Berkeley statt.

Im Fokus des Programms steht zum einen die vergleichende Analyse der Funktionsweise politischer Systeme in nationaler, internationaler und insbesondere europäischer Perspektive. Zum anderen beschäftigt sich das Programm mit Governance und Management nationaler und internationaler Öffentlicher Organisationen aus Perspektive der Organisationsforschung, der Zivilgesellschaftsforschung oder der reflexiven Managementlehre - unter anderem im Kontext E-Government.

Folgende vier Besonderheiten zeichnen das Bachelorprogramm in PAIR besonders aus:

  • Drei Vertiefungen im Laufe des Bachelors wählbar: "Internationale Beziehungen, Globale Politik & Organisationen", "Politisches Verhalten & Entscheidungsfindung", "Öffentliches Management, Regulierung & E-Government".
  • In jedem Semester werden Module am ZU-Hauptstadt-Campus in Berlin angeboten; damit befinden sich die Studierenden ganz nah am politischen Betrieb
  • Zehn Prozent der Studierenden eines Jahrgangs können ein Semester an der Partneruniversität in Berkeley verbringen. Allen anderen stehen 70 weitere ZU-Kooperationsunis weltweit zur Wahl.
  • Modul zu aktuellen Fragen der Politikfeld-Forschung: Zur Auswahl stehen wechselnd aktuelle Fragen beispielsweise zur Arbeitsmarkt-, Sozial- und Gesundheitspolitik oder zur Bildungs-, Energie- und Verkehrspolitik.

Für das Bachelorprogramm steht auch ein eigenes Stipendienprogramm mit zehn Engagementstipendien für politisch besonders aktive Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Für den ersten Studienstart am 6. September mit maximal 30 Studierenden werden Bewerbungen bis zum 15.07.2013 entgegengenommen.

Weitere Informationen unter: www.zu.de/pair

Rund ums Studium

Expertenkommission zur Lehrerbildung legt Empfehlungen vor

Baden-Württemberg verfügt über gute Schulen und gute Lehrer. Doch steigen die Herausforderungen für die Schulen beständig: Das Wissen in der Welt wächst sprunghaft. Die Unterschiedlichkeit unter den Schülerinnen und Schülern nimmt zu. Beispielsweise stellt sich den Schulen unter dem Stichwort Inklusion die Aufgabe, auch behinderte und lernschwächere Kinder im regulären Unterricht zu fördern.

Das Ziel guter Schulen lautet: Alle Schülerinnen und Schüler sollen ihr volles Potenzial entwickeln können. Neugier und die Lust auf Leistung sollen bei allen Kindern geweckt werden. Dies macht eine Weiterentwicklung in der Lehrerausbildung notwendig.

"Wir müssen dafür sorgen, dass die am besten Geeigneten den Beruf des Lehrers ergreifen und dass angehende Lehrer optimal auf die Herausforderungen der Schule vorbereitet werden", sagte Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Die Kompetenzen in der Lehrerbildung, die an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg vorhanden sind, sollen dafür noch besser genutzt werden.

Andreas Stoch, Minister für Kultus, Jugend und Sport, ergänzte: "Wir wollen die Ausbildung der Lehrer so weiterentwickeln, dass jedes Mädchen und jeder Junge im Unterricht optimal gefördert wird. Sie sollen so den jeweils bestmöglichen Schulabschluss erreichen können, ob Hauptschul- oder Werkrealschulabschluss, ob Realschulabschluss oder Abitur."

Beide Minister halten es für wichtig, die Lehrerausbildung flexibler zu gestalten. Weil es den Studierenden auch zu späteren Zeitpunkten des Studiums möglich sein soll, sich für oder gegen den Lehrerberuf zu entscheiden, hatten Wissenschafts- und Kultusministerium die Kommission ausdrücklich um die Prüfung einer gestuften Studienstruktur gebeten.

Was sich aus den Herausforderungen der heutigen Schulpraxis für die Bildung von Lehrern ergibt, hat eine unabhängige Expertenkommission in den letzten zwölf Monaten erarbeitet. Ihre Vorschläge wurden am 21. März in Stuttgart von der Kommissionsvorsitzenden Sybille Volkholz an die beiden Minister übergeben.

Volkholz sagte: "Der Erfolg liegt in der vertieften fachlichen Bildung der angehenden Lehrer sowie in einer besseren Vermittlung der Fachdidaktik". Erst wer ein Fach in der Tiefe durchdrungen habe, könne das notwendige Wissen an die Schüler weitergeben. Ebenso wichtig sei es, die Fachdidaktik, also die Fähigkeiten zur Vermittlung von Wissen, zu stärken.

Die Empfehlungen umfassen im Wesentlichen folgende Eckpunkte:

  • Die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf ein gestuftes Studium mit Bachelor/Master-Abschluss.
  • Ein gemeinsames Lehramt Sekundarstufe I und II - Die Lehrkräfte sollen sowohl die Lehrbefähigung für die Sekundarstufe I (Unterricht bis zur 10. Klasse) als auch für die Sekundarstufe II (ab 10. Klasse) besitzen.
  • Die Einrichtung einer hochschulübergreifenden Kooperation zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen für die Masterphase im Lehramt Sekundarstufe I und II.
  • Eine Sonderpädagogische Grundbildung in allen Lehramtsstudiengängen. Studierende sollen künftig den Schwerpunkt Sonderpädagogik im Rahmen des Studiums für das Lehramt Primarstufe, Sekundarstufe I und II und berufsbildenden Schulen wählen können.

Die Vorschläge sollen nun in der Breite diskutiert werden. Die nächsten Schritte:

Am 7. Mai 2013 werden die Empfehlungen im Rahmen einer Fachtagung diskutiert, die sich an alle an der Lehrerbildung im Land Beteiligten richtet: an Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Seminare, an Studierende, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Verbände. Dieser breite Dialog mit den Beteiligten war bereits Teil der Arbeit der Expertenkommission, die mit dem Forum Lehrerbildung am 27. Juni 2012 erfolgreich angestoßen wurde. Desweiteren sind vertiefte Gespräche mit den Verantwortlichen der Lehrerbildung vorgesehen, also vor allem mit den Hochschulen und den Seminaren. Noch vor der Sommerpause wollen Wissenschafts- und Kultusministerium ihre Eckpunkte für die Reform der Lehrerbildung in eine gemeinsame Kabinettsvorlage einbringen.

Land vergibt Stipendien für Studienaufenthalt junger Künstler in Paris

Sieben Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg erhalten vom Land ein jeweils sechsmonatiges Stipendium für einen Aufenthalt in der Pariser Cité Internationale des Arts im kommenden Jahr. Dies gab Kunststaatssekretär Jürgen Walter Anfang März in Stuttgart bekannt.

Der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einberufenen Jury von Kunstexpertinnen und Kunstexperten lagen insgesamt 72 Bewerbungen für ein Auslandsstipendium in Paris vor. Ausgewählt wurden die folgenden Künstlerinnen und Künstler: Ulrike Buck (Engstingen), Marcel Frey (Karlsruhe), Kriz Olbricht (Freiburg im Breisgau), Matthias Reinhold (Stuttgart und Warschau), Aleschija Seibt (Karlsruhe), Jens Stickel (Karlsruhe), Oana Paula Vainer (Stuttgart).

Walter: "Die Studien- und Arbeitsaufenthalte in den europäischen Kunstzentren sind wichtig für die künstlerische Fortbildung und Weiterentwicklung junger Kunstschaffender. Gleichzeitig dienen sie dem Aufbau von Netzwerken in der internationalen Kunstwelt."

Mit einem Studienaufenthalt in den Landesateliers in Paris sollen vorrangig jüngere Künstlerinnen und Künstler der Sparte Bildende Kunst, die in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind, gefördert werden. Der Umfang der Förderung umfasst neben freier Unterkunft unter anderem eine finanzielle Unterstützung von monatlich pauschal 1.500,- Euro einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten. Das Land verfügt in der Cité des Arts über vier Ateliers. Die Stipendien können zum 1. Mai oder 1. November 2014 angetreten werden.

Die Cité Internationale des Arts in Paris wurde 1965 als Stiftung gegründet und hat seither über 18.000 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geboten. Die im Stadtzentrum und im Künstlerviertel Montmartre angesiedelten Studios bieten Raum zu künstlerischer Arbeit in einem anregenden kreativen Umfeld. Ausstellungen und Konzerte sind wichtige Bestandteile des breitgefächerten Veranstaltungsangebots und bieten Gelegenheit zu Diskussion und Austausch.

Hochschulen

Fit werden fürs Studium mit dem MINT-Kolleg

Die Übergangszeit zwischen Schule und Universität lässt sich ganz gezielt nutzen: Abiturientinnen und Abiturienten, die ein MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) studieren möchten, können bereits vor ihrem Studium im Sommersemester 2013 als Gasthörer Kurse am MINT-Kolleg des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) oder an der Universität Stuttgart besuchen. Die Kurse in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie vermitteln Grundlagenwissen und bereiten so auf die Anforderungen im Studium vor. Die Anmeldung zu den Kursen ist ab sofort möglich.

Die Kurse vermitteln relevante Inhalte aus der Eingangsphase des Studiums und bereiten somit auf die Vorlesungen im Fachstudium vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können die Fächer Mathematik, Informatik, Physik und Chemie einzeln oder in Kombination belegen.

Kleine Gruppengrößen mit bis zu 30 Teilnehmern pro Kurs ermöglichen den Dozentinnen und Dozenten eine intensive Betreuung und Beratung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nicht als Studierende eingeschrieben, sondern melden sich als Gasthörer für die Kurse an.

Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg ist eine gemeinsame Einrichtung des KIT und der Universität Stuttgart. Ziel ist es, mit einem zusätzlichen Lehrangebot Studieninteressierte und Studienanfänger auf die Anforderungen eines technischen oder natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiums vorzubereiten und ihnen so den Übergang von der Schule an die Hochschule zu erleichtern.

Weitere Informationen zu den Kursen und zur Anmeldung gibt es unter http://www.mint-kolleg.de/.

Umzug des Studiengangs Sonderpädagogik an die PH Ludwigsburg

Der Ministerrat hat im März den Umzug der Sonderpädagogik von der Außenstelle Reutlingen an die PH Ludwigsburg beschlossen. Für Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist dies ein wichtiges Signal an die Studierenden: "Die räumliche Nähe wird sich nachhaltig auf die Qualität der gesamten Lehrerbildung auswirken."

Das Rektorat und der Hochschulrat der PH Ludwigsburg hatten sich bereits im Jahr 2009 für die Überführung der Fakultät für Sonderpädagogik an den Standort Ludwigsburg ausgesprochen und entsprechende Beschlüsse verabschiedet. Die Ansprüche an individuelle Förderung, Inklusion und aktive Teilhabe an der Schulentwicklung mache eine stärkere Verzahnung von Fachdidaktik mit sonderpädagogischen Inhalten erforderlich, hieß es. Um die Qualität des grundständigen Studiums für alle Lehrämter zu steigern, müssten sonderpädagogische Inhalte deshalb künftig in alle Lehramtsstudiengänge einfließen. Eine stärkere inhaltliche Verzahnung der Fakultäten an der PH Ludwigsburg setze aber vor allem räumliche Nähe voraus. Mit ausschlaggebend sei zudem die Verbesserung der Studienbedingungen.

Bisher sind die Studierenden im Lehramt Sonderpädagogik gezwungen, nach dem vierten Fachsemester von Ludwigsburg nach Reutlingen umzuziehen. Dieser Umzugszwang entfällt mit einer Zusammenführung der Fakultäten. "Dies ist ein wichtiges Signal an die Studierenden", sagt Ministerin Bauer.

Bauliche Lösungen: Platz für Studierende gewährleistet

In Abstimmung mit der PH Ludwigsburg wurde ein Zeitplan für den Umzug entwickelt. Ab dem Sommersemester 2013 bis zum Ende des Sommersemesters 2015 soll der Lehrbetrieb parallel in Reutlingen und in Ludwigsburg erfolgen.

In Ludwigsburg wird der Lehrbetrieb in der Übergangsphase zunächst in den bestehenden Flächen der PH durchgeführt. Mit diesem zeitlich begrenzten Vorhalten von parallelen Strukturen soll gewährleistet werden, dass die Studierenden nach der alten Prüfungsordnung (2003) noch in Reutlingen ihr Studium abschließen können und die Studierenden nach der neuen Prüfungsordnung (2011) während ihres Studiums nicht mehr nach Reutlingen umziehen müssen. Es wird angestrebt, den Umzug zum Wintersemester 2015/16 abzuschließen.

Eine entscheidende Rolle spielt hier der vorgesehene Wegzug des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (SSDL) vom Campus in Ludwigsburg. Er ermöglicht die Unterbringung der Fakultät für Sonderpädagogik. Die zukünftige Unterbringung des SSDL ist in landeseigenen Gebäuden in Ludwigsburg vorgesehen. Sie müssen für diesen Zweck zunächst saniert und modernisiert werden. Die vom SSDL auf dem Campus in Ludwigsburg belegten Flächen sollen möglichst zum Wintersemester 2015/2016 für eine Nachbelegung durch die Fakultät für Sonderpädagogik zur Verfügung stehen. Die PH hat zudem die Mittel aus dem eigenen Haushalt freigegeben, um einen Modulbau auf dem Campus zu erstellen, mit dem noch fehlende Büroräume gewonnen werden.

HfWU: Öffentliche Vortragsreihe zum Thema „Nachhaltigkeit und Wirtschaft“

Die öffentliche Vortragsreihe der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) steht in diesem Semester unter dem Motto "Nachhaltigkeit und Wirtschaft - wächst hier zusammen was zusammengehört oder ist dies eine ungewollte Zwangspartnerschaft?". Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Unternehmen sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, wie dies in der Praxis umgesetzt wird und wo die Grenzen in der Umsetzung liegen. Dass sich Firmen mit dieser Thematik befassen liegt nicht auf der Hand. Zwischen den Zielen der Nachhaltigkeit und dem klassischen Gewinnziel gibt es Widersprüche. Wie gehen die Unternehmen damit um? Geht es bei der Nachhaltigkeit nur um die Einhaltung von ökologischen und sozialen Gesetzen und werden darüber hinaus die Kunden durch ein "green-washing" der Produkte beruhigt? Oder handelt es sich bei der Nachhaltigkeit um einen umfassenden Ansatz, durch den die Welt für die gegenwärtige und für zukünftige Generationen lebenswerter gemacht wird? Auch auf diese Fragen gibt die dreiteilige Vortragsreihe, die im April und Mai stattfindet, Antworten.

Die HfWU-Professoren Dr. Ulrich Sailer und Dr. Frank-Andreas Schittenhelm zeigen zum Auftakt am 3. April Gründe und Beispiele auf, wie sich das Thema Nachhaltigkeit auf die Unternehmen und auch auf die Betriebswirtschaftslehre auswirkt. Aus juristischer Sicht befassen sich Prof. Dr. Katja Gabius und Prof. Dr. Peter Förschler am 17. April mit den Grundsätzen nachhaltigen Unternehmerhandelns unter dem Aspekt sozialer Verantwortung und der Befolgung rechtlicher Vorgaben in allen Bereichen des Unternehmens (Corporate Compliance). Die Beschaffung von Rohstoffen, die Produktion von Erzeugnissen und die Verteilung von Waren wirken gravierend auf die Umwelt ein. Gleichzeitig bedroht das Verkehrswachstum durch Staukosten und Mobilitätsbeschränkungen die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen. Prof. Dr. Monika Reintjes stellt vor diesem Hintergrund in ihrem abschließenden Vortrag am 15. Mai mögliche Lösungen vor.

Die Vorträge der Reihe, die die Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt der HfWU zusammen mit der Stadt Nürtingen veranstaltet, finden jeweils am HfWU-Standort in Nürtingen, Campus Innenstadt (Neckarsteige 6-10, Gebäude KII, Raum 111), um 19.30 Uhr statt. Bei einer ausreichenden Zahl von Interessenten bietet die Hochschule einen Bus-Shuttle von Geislingen nach Nürtingen an (Anmeldung bei Gisela Zimmermann unter gisela.zimmermann@hfwu.de, Stichwort: Bus-Shuttle öffentliche Reihe).

Zeppelin Universität vergibt „Anti-Streber-Stipendien“

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen schreibt für alle ihre im Herbst startenden vierjährigen Bachelor-Studiengänge erstmals Stipendien für diejenigen aus, die sonst niemals eines bekommen würden. Denn Stipendien für Hochbegabte, für junge Menschen mit herausragenden Leistungen und geradlinigem Lebenslauf gibt es hierzulande reichlich. Was aber ist mit Studien- oder Ausbildungsabbrechern, mit ehemaligen Sitzenbleibern, mit Gründungspleitiers, mit Studienbewerbern mit Legasthenie oder alleinerziehenden Eltern?

Neben vielen bestehenden Stipendien sind im neuen Stipendienprogramm der ZU Menschen angesprochen, die einfach anders sind, die Erfahrungen jenseits des Erfolgs gemacht und diese reflektiert haben. Sie sollen die Vielfalt eines Studiengangs und einer Universität fördern, die bereichernd ist für alle - Kommilitonen und Dozenten. In den ersten zehn Jahren der ZU waren es gerade solche Studierende, die beeindruckende und eigenwillige Entwicklungen zeigten.

"Zahlreiche Studien belegen: Teams mit strategischer Diversität sind selbstkritischer und selbstbewusster, wachsamer und achtsamer. So entsteht bei Lern-Teams ein akademischer Mehrwert für Lernende, Lehrende und die Universität als Ganze", erläutert Tim Göbel, im ZU-Präsidium unter anderem für die Stipendienprogramme zuständig, die Beweggründe für die Einführung der sogenannten "Diversitäts-Stipendien".

Ausgeschrieben werden die Diversitätsstipendien an der ZU für Bewerber mit folgendem Hintergrund:

| Ausbildungsabbrecher

| Bachelor-Bewerber, die 30 Jahre oder älter sind

| Nerds

| Gründungspleitiers

| Studienabbrecher

| Sitzenbleiber

| Legastheniker

| Dyskalkuliker

| Studienstarter, deren Eltern nicht studiert haben

| Bildungsaufsteiger im zweiten oder dritten Bildungsweg

| Studierende mit Zuwanderungsgeschichte

| Bachelor-Studierende mit Kind

Nächste Studienstarts der Bachelor-Studiengänge in "Politics, Administration & International Relations", Kultur- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften sowie "Soziologie, Politik und Ökonomie" an der ZU sind am 6. September 2013 und 10. Januar 2014, Bewerbungsschluss am 15. Juli 2013. Weitere Informationen zu den "Stipendien fürs Anderssein" und zur Bewerbung unter www.zu.de/diversitaet.

Kids-Bachelor am Campus Künzelsau

Auch in diesem Semester bietet der Campus Künzelsau wieder zwei Kids-Bachelor an. Die Veranstaltung führt Schülerinnen und Schüler im Alter von acht bis zwölf Jahren in die Welt der Wissenschaft ein. Mit einer Vorlesung und aktivem Tun wird Wissenswertes erklärt und praktisch erlebbar gemacht. Ob es um Elektromagnetismus, dem Thema Energie, der Welt des Theaters oder dem Wesen einer Marke geht, die Themen spiegeln die Studiengänge der Hochschule wieder.

Folgenden Termine werden im Sommersemester angeboten:

"Physik muss knallen"

26. April 2013 am Campus Künzelsau, D-Gebäude, Raum D012

09:15 Uhr - 10:15 Uhr nur für Schulkassen

11:00 Uhr - 12:00 Uhr nur für Schulklassen

14:00 Uhr - 15:00 Uhr für die Öffentlichkeit

Prof. Kurt Rauschnabel zeigt in einer aufregenden Live-Show Phänomene aus der Physik. Ob flüssige Luft, Feuertornados, Nebelringe oder ein schwebender, verrückte Koffer - hier kann man Physik hautnah erleben.

"...und er surrt!" Vom Magnet zum Elektromotor

10. Juli 2013 am Campus Künzelsau, D-Gebäude, Raum D012

08:30 Uhr - 10:30 Uhr nur für Schulklassen

10:30 Uhr - 12:30 Uhr nur für Schulklassen

Warum dreht sich ein Elektromotor? Dieser Frage geht Prof. Dr.-Ing Jürgen Ulm in seiner Vorlesung auf den Grund. Anschließend können die Kinder unter Anleitung im Labor selbst einen Elektromotor bauen.

Die Plätze sind begrenzt, deshalb bittet die Hochschule um rechtzeitige Anmeldung: Annette Radwan-Brommer: 07940 1306 -205 oder Mail: veranstaltungen-kuen@hs-heilbronn.de. Weitere Informationen unter www.hs-heilbronn.de/kids-bachelor

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Crossing Borders – 7. Auslandsinformationsmesse an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Am Donnerstag, 11. April 2013, findet von 9.30 bis 16.00 Uhr in der Hochschulaula (Geb. A, 1. OG) an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, Moltkestraße 30, 76133 Karlsruhe, unter dem Titel "Crossing Borders - work and study worldwide" die siebte Auslandsinformationsmesse für die TechnologieRegion Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Messe wird von den Career Services der Hochschule organisiert und informiert über die vielfältigen Möglichkeiten zu einem bildungsbezogenen Auslandsaufenthalt während der Schulzeit, zwischen Schulabschluss und Studium und während bzw. nach dem Studium.

Die Auslandsinformationsmesse an der Hochschule Karlsruhe möchte daher informieren, welche Möglichkeiten es zu bildungsbezogenen Auslandsaufenthalten gibt. Vorgestellt werden Studienprogramme im Ausland, Sprachaufenthalte, Work&Travel-Programme, Kurzstudienaufenthalte, Summer Schools, Jobs und Praktika, verkürzte Fachpraktika in Verbindung mit Sprachkursen, Freiwilligendienste oder auch qualifizierte Ferienarbeitsmöglichkeiten.

Mit der "Crossing Borders" bietet die Hochschule Karlsruhe allen an einem Auslandsaufenthalt Interessierten eine Informationsplattform, bei der diese sich unverbindlich von fachkundigem Personal beraten lassen können. Die Messe wird von einem Vortragsprogramm begleitet, in dem die ausstellenden Organisationen ihre Auslandsaktivitäten und Bewerbungs- bzw. Teilnahmemodalitäten vorstellen.

 

HFT Stuttgart: Schnuppervorlesung für Schülerinnen und Schüler

In der Osterwoche öffnet die Hochschule für Technik Stuttgart ihre Pforten für Studieninteressierte und bietet erstmalig ein Schnupperstudium an. Schülerinnen und Schüler können eine Woche lang an regulären Vorlesungen der Hochschule teilnehmen und sich wie ein richtiger Studierender fühlen. Insgesamt stehen 40 Schnuppervorlesungen zur Verfügung, eine Infoausstellung und Kurzpräsentationen runden das Angebot ab.

An der Hochschule für Technik Stuttgart werden in drei Fakultäten 14 Bachelor- und 13 Master- Studiengänge angeboten. Das Studienangebot reicht von der Architektur und dem Bauingenierwesen über wirtschaftsorientierte Studienfächer bis hin zu Studiengängen rund um die Informatik, Mathematik und Vermessung.

Während des Schnupperstudiums vom 2. bis 5. April 2013 erleben Schülerinnen und Schüler eine richtige, reguläre Vorlesung. Vor Ort können sich die Studieninteressierten ein konkretes Bild von den jeweiligen Inhalten der insgesamt 14 Bachelor-Studiengänge machen und sitzen direkt neben "echten" Studierenden.

Gleichzeitig können viele Fragen zu Studienschwerpunkten, Voraussetzungen, Auslandsaufenthalten, Praxisbezug und vielem mehr direkt beantwortet werden. Dazu gibt es am 3. April 2013 von 14.30 bis 17.30 Uhr geballte Kurzinformationen zu allen Bachelor-Studiengängen. Begleitend dazu präsentieren sich vom 2.bis 5.April 2013 alle Bachelor- und Master-Studiengänge der Hochschule in Form einer Ausstellung.

Da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen, müssen sich die Schülerinnen und Schüler, die an einem Schnupperstudium interessiert sind, vorab online anmelden. Eine Übersicht der insgesamt 40 Schnuppervorlesungen, weitere Informationen und das Anmeldeformular findet sich unter www.hft-stuttgart.de.

Girls' Day 2013: Aktionstag für Schülerinnen

Am 25. April findet deutschlandweit der Girls' Day 2013 statt. Der Aktionstag richtet sich an Schülerinnen aller Schularten von Klasse 5 bis zum Abitur und soll Mädchen dazu motivieren, einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen oder einen technisch-naturwissenschaftlichen Studiengang zu wählen.

Am Girls' Day bieten auch viele Hochschulen im Land spannende und verblüffende Aktionen an, um zu zeigen, dass Experimentieren, Forschen und Bauen nicht nur was für Jungs sind! Schülerinnen können sich ab Ende März zu den Aktionen anmelden. Weitere Informationen gibt es unter www.girls-day.de.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

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