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Newsletter 03/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

der neue Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg geht in die zweite Runde. Wir haben für Sie Meldungen des Monats März aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen  zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen und ein frohes Osterfest wünscht Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Maschinenbau: Master ab Oktober an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Ab Oktober startet der Master Maschinenbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Wie der Bachelor-Studiengang an der DHBW ist auch der Master dual geprägt, d.h. berufsbegleitendes Studium bei starker Praxisorientierung. Die Unternehmen profitieren von den im Betrieb angesiedelten Projekt- und Masterarbeiten und betreiben mit dem Master gezielte Personalentwicklung. Die Studenten arbeiten weiter im Betrieb, ihr Studium konzentriert sich auf wochenweise angebotene Module.

Zugangsvoraussetzung  für den Master ist ein Bachelor- oder Diplom-Abschluss in Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbaren Studiengängen mit 210 ECTS-Punkten (Anpassungsmodule bei Bedarf). Zudem müssen die Teilnehmer über eine mindestens einjährige Berufserfahrung verfügen. Weitere Informationen sind online unter www.dhbw.de zu finden.

Hochschule Heilbronn: Neuer Studiengang Management und Personalwesen startet zum Wintersemester

An der Hochschule Heilbronn,Campus Schwäbisch Hall, startet der neue Studiengang „Management und Personalwesen“ zum Wintersemester 2012/13. Er kombiniert eine klassische betriebswirtschaftliche Kernausbildung mit dem Erwerb spezifischer und relevanter Kenntnisse des Personalwesens - im Schnittfeld von Mensch und Unternehmen. Dabei sollen kulturelle und internationale Themenfelder miteinbezogen werden.

Die Dauer des neuen Bachelor-Studiengangs beträgt sieben Semester und
endet mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“, Bewerbungsschluss ist der
15. Juli 2012. „Absolventen werden in der Lage sein, alle relevanten Prozesse
des Personalwesens von der Personalplanung über die Rekrutierung bis hin
zu Personalentwicklung - um nur einige Beispiele zu nennen - zu
managen, komplexe Human Resources-Probleme zu analysieren und
zu lösen sowie adäquate Personalstrategien erfolgreich zu gestalten.
Damit eröffnen sich ihnen berufliche Positionen im Personalwesen von
Unternehmen aller Branchen und Größen“ so Projektleiter Prof. Dr. Heiko Hansjosten vom Campus Schwäbisch Hall.
Neben den wirtschaftlichen Aspekten erfolge auch der Erwerb von
Schlüsselqualifikationen wie Wirtschaftsenglisch und interkulturelle
Kompetenzen. „Es besteht zudem die Möglichkeit, ein Hochschulsemester im Ausland an einer unserer Partnerhochschulen zu verbringen oder ein Praxissemester zu absolvieren“, so der Projektleiter weiter. „Der Praxisbezug wird durch qualifizierte Lehrbeauftragte aus Unternehmen - beispielsweise durch Gastvorträge - ergänzt; regionale und überregionale Einblicke in führende Unternehmen runden das neue Studienangebot zusätzlich ab.“

Neues Research-Masterprogramm erfolgreich gestartet: "Advanced Materials and Manufacturing"

An der Hochschule Aalen gibt es ein neues, in Deutschland einzigartiges Masterprogramm. Der Research Master „Advanced Materials and Manufacturing“ hat einen ausgeprägten Schwerpunkt in der angewandten Forschung und startete an der Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik.

Während des dreisemestrigen Forschungsmasters bearbeiten die Studentinnen und Studenten, zusammen mit ihren betreuenden Professoren und deren Forschungsteams innovative Projekte rund um das Thema „Werkstoff- und Fertigungstechnik“. Die studentischen Arbeiten sind dabei häufig in Verbundforschungsprojekte mit Industrieunternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen integriert. Neben der Projektarbeit in den modern ausgestatteten Hochschullaboren gehören ausgewählte Lehrveranstaltungen zum Curriculum.
Das Masterprogramm spricht insbesondere Bachelorabsolventen mit ingenieurtechnischem-naturwissenschaftlichem Hintergrund an, die Freude an der angewandten Forschung haben und Neugierde am wissenschaftlichen Arbeiten mitbringen. Durch den ausgeprägten Schwerpunkt in der angewandten Forschung bietet der Abschluss „Master of Science“ eine ideale Basis für die Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben in der industriellen Forschung und Entwicklung oder für eine anschließende Promotion. Das Masterprogramm wird im Winter- und Sommersemester angeboten.
Weitere Infos abrufbar unter: www.hochschule-aalen.de/studium/amm/

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Girls‘ Day an baden-württembergischen Hochschulen

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die baden-württembergischen Hochschulen mit vielen Angeboten und Workshops am bundesweiten „Girls’ Day“, der am 26. April 2012 stattfindet und sich an Schülerinnen unterschiedlicher Altersklassen richtet. So bietet beispielsweise die Universität Stuttgart an insgesamt 39 Instituten an diesem Tag mehrere Workshops für Schülerinnen der Unter- oder Mittelstufe an: Neben der Möglichkeit, eine Uni von innen zu erleben, ergeben sich für die Schülerinnen spannende Einblicke in die Arbeit von Natur- oder Ingenieurwissenschaftlerinnen sowie die Chance, dabei selbst praktisch zu arbeiten. An der Hochschule Esslingen erhalten die Teilnehmerinnen im Alter von 13 und 14 Jahren einen Einblick in den Alltag der Studierenden und die Arbeit angehender Ingenieure. Einen ganzen Tag lang sind die Schülerinnen in Kleingruppen in den Laboren der Hochschule unterwegs und dürfen dabei nicht nur beobachten und zuschauen, sondern natürlich auch selbst Hand anlegen. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim können Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren unter dem Motto: „Macht MI(N)T“ interessante Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz MINT) erhalten.

Weitere Informationen zu den Girls‘ Day-Programmen dieser und anderer Hochschulen in Baden-Württemberg sind auf deren Websites zu finden. Näheres zum Girls‘ Day erfahren Sie im Internet unter www.girls-day.de.


Online-Studienvorbereitung des Fernstudienzentrums am KIT

Studieninteressierte, die wissen möchten, welche Vor- oder Grundkenntnisse sie für ihr Wunsch-Studium benötigen, können sich ab sofort zu den Online-Studienvorbereitungskursen des Fernstudienzentrums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) anmelden. Die Kurse richten sich an Studieninteressierte, die noch nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind und Abiturwissen auffrischen oder Wissenslücken schließen möchten. Die nächsten Kurse – darunter das neue Angebot „Energie“ – beginnen im Mai.

In der Regel finden die Kurse als Online-Seminare über eine Internetplattform statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bequem von ihrem eigenen Schreibtisch aus den Inhalten der Fach- und Kompetenzkurse widmen und ihre Lernphasen selbst steuern. Gleichzeitig werden sie individuell wissenschaftlich betreut und angeleitet.

Die Online-Seminare ermöglichen allen Studieninteressierten bundesweit eine gezielte Vorbereitung unabhängig von Ort und Zeit und sind an berufliche und private Verpflichtungen der Teilnehmer anpassbar. Damit sind diese Kurse unter anderem für Personen geeignet, die sich in einer Übergangs- oder Wartephase wie Berufsausbildung, Freiwilligendienst oder Ähnlichem befinden.

Die regulären Gebühren betragen je nach Kurs 150 bzw. 200 Euro. Eine Anmeldung zu den Kursen ist jederzeit über die Homepage des FSZ unter http://www.fsz.kit.edu/Studienvorbereitung.php möglich.

 

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

Rund ums Studium

Förderprogramm für früheren Bezug zu Forschung und Beruf ausgeschrieben

Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) will den zunehmend jüngeren Studierenden den Zugang zur Wissenschaft erleichtern. Das MWK hat deshalb ein Förderprogramm ausgeschrieben, mit dem Studierenden ein früher Bezug zu Forschung, Beruf und zu Mitstudierenden aufgezeigt werden soll. Für das neue Programm „Willkommen in der Wissenschaft“ stehen über eine Laufzeit von drei Jahren insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die Ausschreibung richtet sich an alle staatlichen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg. Antragsfrist ist der 1. Juni 2012. Über die Anträge soll eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eingesetzte Kommission mit externen Gutachtern entscheiden.

„Die Motivation für ein Studium ist die wesentliche Voraussetzung für den Erfolg und die Vermeidung eines Studienabbruchs“, so Bauer. „Mit der Ausschreibung wollen wir Konzepte der Hochschule fördern, die dem forschenden sowie dem projekt- und teamorientierten Lernen ein größeres Gewicht geben und damit für die Studierenden bereits in der Studieneingangsphase Bezüge zu Forschung und Beruf erkennen lassen.“

Die staatlichen Hochschulen sollen im Rahmen bestehender Studiengänge Konzepte entwickeln, die bei den Studierenden das Interesse und die Freude an wissenschaftlichem Arbeiten wecken und die Einbindung in ein entsprechendes soziales Umfeld fördern. Die Ausschreibung „Willkommen in der Wissenschaft“ sei ein wichtiger Baustein zur Optimierung des Bologna-Prozesses an den Hochschulen, so Ministerin Bauer. „Wir wollen, dass sich mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden. Angesichts einer zunehmend heterogen zusammengesetzten und jüngeren Studierendenschaft brauchen wir neue Angebote. Ich setze darauf, dass die Hochschulen sich mit innovativen Ideen und Vorschlägen an der Ausschreibung beteiligen.“

Die Ausschreibung ist im Internet zu finden unter:

http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle_ausschreibungen/

Crossing Borders - 6. Auslandsinformationsmesse an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Am 19. April findet von 9.30 bis 16.00 Uhr an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft die sechste Auslandsinformationsmesse für die TechnologieRegion Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Messe mit 28 namhaften Ausstellern wird von den Career Services organisiert und informiert über die vielfältigen Möglichkeiten zu einem bildungsbezogenen Auslandsaufenthalt während der Schulzeit, zwischen Schulabschluss und Studium und während des Studiums. Sie richtet sich aber auch an andere an einem bildungsbezogenen Auslandsaufenthalt Interessierte und ist die einzige derartige Spezialmesse in der Region.

Die Globalisierung der Wirtschaft und die Internationalisierung des Bildungssystems machen es für junge Menschen zunehmend notwendig, ihren Erfahrungshorizont zu erweitern: Auslandserfahrung, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz gewinnen für ihre späteren Berufsaussichten immer mehr an Bedeutung. Die Auslandsinformationsmesse an der Hochschule Karlsruhe möchte daher darüber informieren, welche Möglichkeiten neben Studiensemestern im Ausland auch durch Sprachkurse, Work&Travel-Programme, Kurzstudienaufenthalte, Summer Schools, Jobs und Praktika, verkürzte Fachpraktika in Verbindung mit Sprachkursen oder auch qualifizierte Ferienarbeit bestehen.

Mit der „Crossing Borders“ bietet die Hochschule Karlsruhe allen an einem Auslandsaufenthalt Interessierten eine Informationsplattform, bei der diese sich unverbindlich von fachkundigem Personal beraten lassen können. Die Messe wird von einem Vortragsprogramm begleitet, in dem die ausstellenden Organisationen ihre Auslandsaktivitäten und Bewerbungs- bzw.

Teilnahmemodalitäten vorstellen.

Weitere Informationen zur Messe und das Vortragsprogramm können über die Homepage der Hochschule Karlsruhe unter www.hs-karlsruhe.de abgerufen werden.

Ministerium vergibt Stipendien für Studienaufenthalt an der Cité Internationale des Arts in Paris für das Jahr 2013

Acht Künstlerinnen und Künstler aus Baden-Württemberg erhalten vom Land ein jeweils sechsmonatiges Stipendium für einen Aufenthalt an der Pariser Cité Internationale des Arts im kommenden Jahr. Dies gab Kunststaatssekretär Jürgen Walter Anfang  März in Stuttgart bekannt. Der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einberufenen Jury von Kunstexpertinnen und Kunstexperten lagen insgesamt 58 Bewerbungen für ein Auslandsstipendium in Paris vor. Ausgewählt wurden Kunstschaffende aus Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe.

Das Land verfügt an der Cité des Arts über vier Ateliers. Mit einem Studienaufenthalt in den Landesateliers in Paris sollen vorrangig jüngere Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Architektur und Musik, die in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind, unterstützt werden. Die Förderung umfasst neben freier Unterkunft unter anderem ein Barstipendium von monatlich 1.500 Euro einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten. Die Stipendien können zum 1. Mai oder 1. November 2013 angetreten werden.

Die Cité Internationale des Arts in Paris wurde 1965 als Stiftung gegründet und hat seither über 18.000 Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geboten. Ausstellungen und Konzerte sind wichtige Bestandteile des breitgefächerten Veranstaltungsangebots und bieten Gelegenheit zu Diskussion und Austausch. 

Badische Landesbibliothek eröffnet neues Lernzentrum „Wissenstor“

Am 19. März hat Jürgen Walter, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das neue Lernzentrum „Wissenstor“ in der Badischen Landesbibliothek eröffnet. Dabei erklärte Walter: „Der kompetente Umgang mit digitalen Informationen und modernen Medien spielt in unserer Kommunikations- und Wissensgesellschaft eine entscheidende Rolle.“ Mit dem Wissenstor, so der Staatssekretär weiter, stärke die Badische Landesbibliothek ihr Profil als Medien- und Informationszentrum und sei damit eine wichtige Anlaufstelle für alle Fragen rund um die digitale Wissenswelt. Die Badische Landesbibliothek schaffe mit dem Wissenstor einen „Lernort und Treffpunkt für Schüler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.“

Mit einem modular aufgebauten Schulungsprogramm und Informationsangebot könnten sich die Nutzerinnen und Nutzer die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens aneignen. Lernprozesse würden so persönlich unterstützt. „Nur wer Informationen richtig recherchieren, auswählen, bewerten und verarbeiten kann“, so Walter, „ist in der Lage, den Herausforderungen der durch das Internet und die digitalen Angebote geprägten Wissensgesellschaft erfolgreich zu begegnen.“ Mit ihrem lernorientierten Profil wirke die Badische Landesbibliothek als Mittelpunkt des „Netzwerkes Informations- und Medienkompetenz“ im Raum Karlsruhe. Diesem gehören außerdem die KIT-Bibliothek, die Stadtbibliothek sowie die Bibliotheken der Staatlichen Hochschule für Gestaltung und des ZKM an.

Die Badische Landesbibliothek ist eine Regionalbibliothek und wissenschaftliche Universalbibliothek mit den Schwerpunkten Geistes- und Sozialwissenschaften. Mit einem Bestand von 2,5 Millionen Medieneinheiten unterstützt sie die örtlichen Hochschulen bei der Literaturversorgung für die geisteswissenschaftlichen Fächer. Mit dem Wissenstor hat die Bibliothek in elf Räumen insgesamt 93 modern ausgestattete Arbeitsplätze für die Einzel- und Gruppenarbeit geschaffen. Hinzu kommt eine Lounge zur Entspannung und Kommunikation sowie ein Eltern-Kind-Raum.

Weitere Informationen sind online unter www.blb-karlsruhe.de zu finden.

Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien, der Universität Mannheim und der Universität Stuttgart gewinnen studentischen Businessplan-Wettbewerb

Studentische Teams der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM), der Universität Mannheim und der Universität Stuttgart sind Sieger des diesjährigen landesweiten studentischen Businessplan-Wettbewerbs NewBizCup2.0. Florian Kraus von der Universität Stuttgart erhielt den ersten Preis in der Kategorie „Startup“ für ein tragbares Anzeige- und Spielsystem für den Schulunterricht. Es handelt sich dabei um eine tragbare Box, welche die Schüler in besonderer Weise in das Sammeln von Spielinformationen mit einbeziehen soll und beispielsweise Spielpunkte zählt. Die Box besitzt eine Anzeige an ihrer Vorderseite und an der Oberseite große pilzförmige Taster, die von den Schülern sogar im Vorbeirennen betätigt werden können. Der Stuttgarter Luft- und Raumfahrttechnikstudent ist davon überzeugt, dass sich durch das Zusammenspiel aus Funktion, Design und der Konstruktionsweise völlig neue Anwendungsbereiche erschließen. Darüber hinaus kann mittels der BuZzerBox ein Countdown aktiviert und die Zeit gestoppt werden. Auch eine Quizfunktion und die Wiedergabe von Musik wurden integriert.

In der Kategorie „Master“ hat das Team „Park8“ der Universität Mannheim den ersten Preis gewonnen. Die Studierenden haben eine „mobile application“ App entwickelt, die in Echtzeit Parkplätze vermittelt. Die App „Park8“ verbindet Autofahrer, die die Information über freie Parkplätze teilen wollen.

In der Kategorie „Bachelor“ siegte das Team „target:ink“ von der HdM Stuttgart. Ihre Geschäftsidee ist eine Full-Service-Dienstleistung entlang der Wertschöpfungskette der Medienproduktion. Diese beinhaltet neben dem individualisierten Druck mit einer minimalen Auflage von einer Einheit insbesondere die Akquise, Adaption sowie datenbankgestützte, zielorientierte Distribution (targeting) von Anzeigen als Outsourcing-Partner für kooperierende Verlage.

Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid, Christian Brand, Vorsitzender des Vorstandes der L-Bank, und der Mittelstandsbeauftragte der Landesregierung, Peter Hofelich, haben die Preise in den Kategorien „Bachelor“, „Master“ und „Startup“ im März im Stuttgarter Haus der Wirtschaft überreicht. Der Wettbewerb, der vom Wirtschaftsministerium mit rund 82.200 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird, wird von der Existenzgründung der Hochschule Reutlingen im Auftrag des Wirtschaftsministeriums veranstaltet und von der L-Bank unterstützt. Rund 1000 Studierende haben teilgenommen.

Die detaillierte Platzierung der Teams:

 

Kategorie Startup:

1. BuZzerBox (Uni Stuttgart)

2. EneryPlace (HS Esslingen)

3. SolarWindGermany (HS Reutlingen); EnergyPlace (HS Esslingen)

4. Meine Jugendreise (HdM Stuttgart); Knusperbar (HS Albstadt-Sigmaringen)

 

Kategorie Master:

1. Park8 (Uni Mannheim)

2. Global Flow GmbH (HS Reutlingen)

3. Kochhelden (HS Reutlingen)

4. Schlemmermatz (HS Reutlingen)

 

Kategorie Bachelor:

1. Target:ink (HdM Stuttgart)

2. PokkezStore (VWA Stuttgart)

3. Eventomat GmbH (HfWU Nürtingen)

4. BonAp GmbH (HS Heilbronn); Dr. Kiwi (HS Konstanz); KelGo (VWA Stuttgart); Schwaben-Power (HS Esslingen)

 

Weitere Informationen stehen im Internet unter www.newbizcup.de zur Verfügung.

Hochschulen

Hochschule startet Cross-Mentoringprogramm für Studentinnen und Promovendinnen

Mit „WoMent@HHN“ startet die Hochschule Heilbronn ein neues Karriereförderprogramm, das sich an Studentinnen und Promovendinnen aller Fachrichtungen richtet. Das so genannte Cross- Mentoringprogramm führt erfahrene Personen aus der Wirtschaft (Mentor/Mentorin) mit jungen Frauen, die vor dem ersten Karrieresprung stehen (Mentees), in Zweierteams zusammen. Diese Tandems treffen sich regelmäßig über die Zeitspanne von einem Jahr. So können die Mentees von der Erfahrung ihrer Mentoren/Mentorinnen profitieren, Kontakte in die Wirtschaft und Wissenschaft knüpfen und erhalten Einblicke in den Berufsalltag. „Die Unternehmen der Region haben bereits großes Interesse signalisiert“, erklärt Prof. Dr. Nicola Marsden, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Heilbronn. „Sie versprechen sich den direkten Kontakt zu hervorragendem Nachwuchs“, so Marsden weiter. Flankiert wird der persönliche Austausch durch Workshops, Trainingsmaßnahmen und Vernetzungstreffen für Mentees sowie begleitende Trainingsmodule für die Mentorinnen und Mentoren. Die neu geschaffene Koordinierungsstelle WoMent@HHN organisiert und begleitet sowohl die Tandems als auch das komplette Mentoringprogramm. Insgesamt drei Mentoring-Jahrgänge sind geplant.

Bisher absolvieren in Baden-Württemberg zwar knapp 48% Frauen einHochschulstudium, jedoch fanden sich im Jahr 2007 nach Angaben desStatistischen Landesamtes Baden-Württemberg nur 22% in Führungspositionen wieder. Hier will WoMent@HHN frühzeitig ansetzen. Ziel des Programms ist, die an der Hochschule hervorragend ausgebildeten Frauen in führenden Positionen der Wirtschaft wiederzufinden.

Klaus Tschira Stiftung gründet Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation am KIT

Bürgerdialoge, Science-Blogs, Kinder-Unis und vieles mehr: Viele Wissenschaftler suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Doch die engagierten Forscher sind diesbezüglich in der Regel Autodidakten. Studierende und Nachwuchswissenschaftler finden bislang kaum Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich der Wissenschaftskommunikation. In der universitären Ausbildung sind Unterrichtseinheiten Mangelware, in denen neben dem eigentlichen Fach auch Kommunikationskompetenz vermittelt wird.

Deshalb gründet die Klaus Tschira Stiftung nun das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Das Institut soll im Oktober 2012 den Lehrbetrieb aufnehmen. Die Förderung durch die Stiftung umfasst bis zu zehn Millionen Euro und ist für fünf Jahre vorgesehen.

Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation soll Wissenschaftler und Studierende in zielgruppenorientierter Wissenschaftskommunikation aus- und weiterbilden. Dabei konzentriert sich das NaWik zunächst auf die Gruppe der Doktoranden und Master-Studierenden. Das Institut wird entsprechende Module entwickeln, erproben und in den Lehrbetrieb ausgewählter Studiengänge integrieren. Diese Angebote sollen für alle deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitute einsetzbar sein und bundesweit angeboten werden.

Weitere Informationen stehen online unter www.klaus-tschira-stiftung.de zur Verfügung.

 

„POLE POSITION!“ – Universität startet Programm für mehr Frauen in Führungspositionen

Um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, hat die Universität Mannheim ein Förderprogramm für den weiblichen Nachwuchs initiiert. Mit dem Mentoring-Programm „POLE POSITION! – Woman jump into leadership“ sollen Studentinnen und Doktorandinnen aller Fachrichtungen auf ihrem Weg in berufliche Führungspositionen unterstützt werden. Durch ein Auswahlverfahren werden Bewerberinnen mit weiblichen Führungskräften hochkarätiger Unternehmen der Region zusammengebracht. Zudem werden den Teilnehmerinnen im Rahmen des Programms Qualifikationen und Kompetenzen vermittelt, welche den künftigen Führungskräften in ihren späteren Tätigkeitsfeldern von Nutzen sind. Für das Programm sucht die Universität noch interessierte Frauen aus der Wirtschaft. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2012. Das Programm startet im September.

Anlass für die Einführung des Programms ist die noch immer sehr geringe Zahl weiblicher Führungskräfte: Nur 22 Prozent der Führungspositionen in Baden-Württemberg sind mit Frauen besetzt, wie die aktuellen Kennzahlen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg belegen. Im Vergleich dazu liegt der Anteil von Absolventinnen an der Universität Mannheim bei 52 Prozent und der Anteil von Frauen mit Promotion bei 39 Prozent. Obwohl mittlerweile viele hochqualifizierte Frauen die Universität verlassen und Frauen in den Führungsetagen nachweislich exzellente Arbeit leisten, existiert nach wie vor ein deutliches geschlechterspezifisches Ungleichgewicht innerhalb der Führungsebenen. Viel weibliches Potential geht den Unternehmen dadurch verloren.

Dem daraus entstehenden Handlungsbedarf trägt die Stabsstelle „Gleichstellung und soziale Vielfalt“ der Universität Mannheim mit dem neuen Programm Rechnung. In  regelmäßigen Treffen zwischen den ausgewählten Studentinnen, den sogenannten Mentees, und den Mentorinnen werden Karriereperspektiven und Fallstricke im persönlichen Dialog ausgelotet. Das Höherqualifizierungsangebot beinhaltet zudem individuelle Coachings,  zwei themenspezifische Vorträge sowie vier Trainingseinheiten, darunter Projektmanagement und ein Bewerbungstraining. Ebenso bietet das Mentoringprogramm die Möglichkeit sich mit Führungskräften sowie potentiellen zukünftigen Führungskräften zu vernetzen.

Das Projekt soll nicht zuletzt Mentees bzw. den künftigen Führungskräften dabei helfen sich mit Führungseigenschaften auseinanderzusetzen und diese sukzessive zu erwerben. Mit Hilfe ihrer Mentorin erhalten Mentees zudem die Chance wertvolle soziale Kontakte zu knüpfen. Diese sollen den späteren Berufseinstieg erleichtern. Darüber hinaus erhalten die Frauen Einblicke, wie eine gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf realisiert werden kann.

Das Auswahlkomitee des Mentoring-Programms berücksichtigt Bewerberinnen aller Fachrichtungen mit hervorragenden Leistungen und hoher Motivation. Die Menteebewerberinnen haben im Zuge der Anmeldung die Möglichkeit anzugeben, welche berufliche Laufbahn sie anstreben und welcher Typ Mentorin sie am besten unterstützen könnte. Die Studentinnen werden dann mit korrespondierenden weiblichen Führungskräften eines Wirtschaftsunternehmens gematcht. Teilnehmen werden sowohl bereits bestehende Kooperationspartner der Universität als auch neue Partnerorganisationen der Region. Durch das Anwerben der Mentorinnen sollen die Wirtschaftsunternehmen zugleich auf das Potenzial der Nachwuchstalente aufmerksam gemacht werden.

Interessierte Frauen in der Wirtschaft können sich bis 31.03.2012 bewerben. Das Mentoring-Programm startet am 28.09.2012 mit einer Auftaktveranstaltung.

Informationen online abrufbar unter http://www.uni-mannheim.de/1/presse_uni_medien/pressemitteilungen/2012/maerz/pole_position_universitaet_startet_programm_fuer_mehr_frauen_in_fuehrungspositionen/index.html

 

 

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