Der Newsletter wird nicht richtig angezeigt? Hier geht's zur Onlineversion!Logo Studieninfo-BW

Newsletter 02/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser, 

wir haben für Sie Meldungen des Monats Februar aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Zeppelin Universität startet berufsbegleitenden Master „Intersektorale Führung & Governance“

Foto: Wilhelm Mierendorf

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen bietet ab Herbst 2014 den universitären Master "Intersektorale Führung & Governance" an. Der berufsbegleitende Master-Studiengang vermittelt intersektoral-fundierte Führungskompetenzen in einem interdisziplinären Curriculum und reagiert mit diesem Angebot auf die veränderten Anforderungen für eine Entscheider-Ausbildung in allen Sektoren - ob Markt, Staat oder Zivilgesellschaft. Die ZU will mit dem neuen Master einen Beitrag zur Qualifizierung und Reflexion für nachhaltige, mehrheitsfähige und profitable Lösungen für diese wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Transformationsaufgaben leisten.

Ideengeber und Präsident der ZU, Prof. Dr. Stephan A. Jansen, zur Motivation des Programms: "Große gesellschaftliche Herausforderungen stemmt weder der Markt noch der Staat oder die Zivilgesellschaft allein. Für die ZU als eine Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik, die sich der Interdisziplinarität für Soziale Innovation verpflichtet hat, ist ein solches Master-Programm mit seiner Netzwerk-Wirkung ein Ausdruck dieser Anforderung. In Dutzenden von Gesprächen mit Unternehmern, DAX-Vorständen, Ministerialbeamten, NGO-Verantwortlichen und Stiftungen haben wir den großen Bedarf für eine intersektorale Ausbildung sowie für eine sektorübergreifende Austauschplattform wahrgenommen."

Das interdisziplinäre Studium startet erstmals im September 2014 und erstreckt sich über 21 Monate. Das Programm umfasst insgesamt zwölf Präsenzwochen in Berlin, Frankfurt/Main, Friedrichshafen und Brüssel. Die Kosten betragen 7490 Euro pro Semester. Das Programm schließt mit dem staatlich anerkannten und akkreditierten Abschluss "Master in Intersektoraler Führung & Governance" ab. Die Möglichkeit zur anschließenden Promotion ist gegeben. Die BMW Stiftung und andere stellen Stipendien zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.zu.de/intersek.

Neuer gemeinsamer Studiengang der Hochschule Reutlingen und der University Malaysia Pahang

Die Hochschule Reutlingen baut ihre Internationalisierungsstrategie weiter aus und knüpft neue Kontakte in Südostasien. Wichtigster Erfolg dabei: Ab dem Herbst 2014 bringen die Hochschule Reutlingen und die University Malaysia Pahang (UMP) einen gemeinsamen Studiengang für Wirtschaftsingenieure an den Start.

Voraussichtlich 20 Studierende der Hochschule Reutlingen sowie 15 Studierende aus Malaysia bilden ab dem kommenden Wintersemester den ersten Jahrgang in dem achtsemestrigen Studiengang "International Operations and Logistics Management". Mit dem zwischen den Reutlinger Fakultäten ESB Business School und Technik sowie der Partnerhochschule UMP vereinbarten Doppelabschluss haben die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sowohl einen deutschen als auch einen malaysischen Bachelor-Abschluss zu erwerben.

In den ersten vier Semestern studieren die Deutschen und Malaysier jeweils an ihren Heimatuniversitäten. Zudem lernen die malaysischen Studierenden intensiv Deutsch. Danach gehen die Studierenden aus Reutlingen für weitere vier Semester an die UMP, parallel dazu wird für die Malaysier der Hohbuch-Campus das zweite Zuhause.

Bis Juli 2018 wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Weitere Informationen gibt es beim StudienServiceCenter der Hochschule Reutlingen, Tel. 07121/271-1060, E-Mail: info.studium(at)reutlingen-university.de.

Rund ums Studium

Ministerrat bringt Novelle des Landeshochschulgesetzes in den Landtag ein

Grafik: MWK

Der Ministerrat hat im Februar den Entwurf für ein neues Landeshochschulgesetz und seine Einbringung in den Landtag beschlossen. Einen Schwerpunkt legt das neue Landeshochschulgesetz auf Verbesserungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Folgende Änderungen sind vorgesehen:

- Die Karrierewege zur Professur werden attraktiver. Die Juniorprofessur wird weiterentwickelt; Nachwuchswissenschaftler, die sich bewähren, erhalten eine klare Perspektive auf eine Dauerstelle an ihrer Hochschule (Tenure Track).

- Die hohe Qualität von Promotionen im Land wird gesichert. Das Wissenschaftsministerium hat dazu gemeinsam mit den Rektoren der Universitäten ein Maßnahmenbündel entwickelt. So werden künftig verpflichtend individuelle Promotionsvereinbarungen über das Promotionsprojekt und seine Betreuung festgelegt. Ombudspersonen als Ansprechpartner für Doktorandinnen und Doktoranden werden eingeführt. Durch neue Konvente erhalten Doktorandinnen und Doktoranden eine Stimme an der Hochschule.

- Um hervorragenden Absolventen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWen) den Zugang zur Promotion zu erleichtern, werden die Kooperationen zwischen Universitäten und HAWen gestärkt. Zusätzlich eröffnet eine Experimentierklausel künftig die Möglichkeit, dass Zusammenschlüsse von HAWen zeitlich und thematisch begrenzt das Promotionsrecht erhalten können.

- Die Leitungsstrukturen der Hochschulen werden weiterentwickelt. Die Verantwortlichkeiten von Rektorat, Hochschulrat und Senat werden gestärkt und klar abgegrenzt. Senat und Hochschulrat wählen die Rektoren künftig in gemeinsamer Sitzung, der Senat als Organ der akademischen Selbstbestimmung erhält neue Rechte. Der Hochschulrat trägt Verantwortung für die strategische Entwicklung der Hochschulen und bildet eine Brücke in die Gesellschaft.

- Die Möglichkeit, künftig fakultätsübergreifende Zentren für Forschung und Lehre einzurichten, stärkt die Zusammenarbeit. So entsteht eine zeitgemäße Organisationsform für Einrichtungen wie Graduate Schools oder Exzellenzcluster, die fakultätsübergreifend in Forschung und Lehre tätig sind.

- Die Zusammenarbeit von Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird erleichtert. Sie können sich künftig zu rechtsfähigen Verbänden zusammenschließen, beispielsweise um gemeinsame Rechenzentren zu betreiben.

- Das Gesetz entwickelt das Profil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die Duale Hochschule Baden-Württemberg weiter.

- Der Wegfall von Zwischenprüfungen und verbindlichen Orientierungsprüfungen reduziert Prüfungsaufwand und Prüfungsdruck. So können Studiengänge in der vorgesehenen Zeit absolviert werden. Zudem wird der Zugang zur Hochschule erleichtert. Mit dem "weiterbildenden Bachelor" wird ein spezielles berufsbegleitendes Studium für Berufstätige ermöglicht.

- Die Chancengleichheit von Frauen und Männern wird gestärkt. Gleichstellungsbeauftragte erhalten ein Stimmrecht in Berufungskommissionen.

- Das Gesetz stellt mehr Transparenz her. Der Senat erhält Auskunftsrechte darüber, was mit welchen Mitteln Dritter an den Hochschulen geforscht wird. Die Interessen der Drittmittelgeber und Forscher werden gewahrt.

- Das Gesetz stärkt Open Access, also den Gedanken, dass die Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung möglichst frei zugänglich sein sollten. Hochschulen sollen ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen, ihr Recht auf nicht kommerzielle Zweitveröffentlichung nach Ablauf einer Jahresfrist wahrnehmen zu können.

- An zahlreichen Stellen sichert das Gesetz die Autonomie der Hochschulen und stellt gleichzeitig notwendige Transparenz sicher.

"Mit diesem Gesetzentwurf setzen wir im engen Dialog mit allen Beteiligten eine zentrale Ankündigung des Koalitionsvertrages um", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. "Wir geben den Hochschulen passgenaue Rahmenbedingungen, wir stärken ihre Freiheit und Eigenverantwortung. Unsere Hochschulen erhalten damit das Rüstzeug, um sich im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe auch künftig erfolgreich behaupten zu können."

Das neue Landeshochschulgesetz steht im Zentrum des Dritten Hochschulrechtsänderungsgesetz, das nun in den Landtag eingebracht wird und im zweiten Quartal 2014 in Kraft treten soll.

Hochschulen

Neue studienvorbereitende Kurse am MINT-Kolleg

Foto: MINT-Kolleg

Im April beginnen am MINT-Kolleg Baden-Württemberg an der Universität Stuttgart und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) neue Kurse für Studieninteressierte der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Bereits vor dem Studium können Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier ein Semester lang, ohne an der Universität eingeschrieben zu sein, Kurse in Mathematik, Informatik, Physik, Chemie und Thermodynamik belegen.

In diesen studienvorbereitenden Kursen lernen sie die universitäre Arbeitsweise kennen. In kleinen Gruppen wird das Grundlagenwissen aufgefrischt und vertieft, angepasst an die Anforderungen des späteren Fachstudiums. Obendrein können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon Uniluft schnuppern und erste Kontakte zu den zukünftigen Kommilitonen knüpfen. Zum Semesterbeginn im Oktober starten die Teilnehmer dann optimal vorbereitet in ihr MINT-Studium.

Ideal ist dieses Angebot vor allem für junge Leute, die zwischen Abitur und Studium zunächst ein freiwilliges soziales Jahr, einen längeren Auslandaufenthalt oder eine Ausbildung absolviert haben. Auch für Abiturienten, die ihren Schwerpunkt beispielsweise auf Sprachen gelegt haben und nun ein ingenieurwissenschaftliches Studium beginnen wollen, ist das Angebot zu empfehlen. Hilfreich für Studierende aus dem Ausland sind die neuen Kurse, in denen die deutschen mathematischen und naturwissenschaftlichen Fachausdrücke vermittelt werden.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung zum MINT-Kolleg in Stuttgart oder in Karlsruhe gibt es online unter www.mint-kolleg.de

Neue berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge der Universität Stuttgart

Foto: Shooresh Fezoni

Die Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Stuttgart bietet 2014 die vier berufsbegleitenden Weiterbildungslehrgänge Mediation, Coaching, Live-Online-Trainer/-in und Blended-Online-Designer/-in an. Damit reagiert die Uni Stuttgart nicht nur auf die zunehmende gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Weiterbildung, sondern auch auf die Forderungen der Europäischen Union an die Universitäten, sich im Zuge des lebenslangen Lernens neuen Zielgruppen zu öffnen.

Interessant sind die Weiterbildungslehrgänge vor allem für Personen, die beratend oder lehrend tätig sind oder ihr Tätigkeitsfeld ausweiten möchten. Für die Teilnahme an den Lehrgängen ist in der Regel kein Hochschulabschluss erforderlich.

Weitere Informationen gibt es bei Markus Lion, Telefon: 0711 - 685 82040 bzw. -82041, E-Mail: wissenschaftliche.weiterbildung(at)zlw.uni-stuttgart.de.

Masterstudent der Hochschule Karlsruhe gewinnt bundesweiten Informatikwettbewerb

Michael Roth (Mitte) ist Gewinner des MINT-Award Informatik; Foto: Melanie Dreßl

Michael Roth ist Absolvent des Masterstudiengangs Informatik der Hochschule Karlsruhe und konnte mit seiner Abschlussarbeit den MINT-Award Informatik 2013 gewinnen. Der mit 2 000 Euro dotierte Preis wurde am 5. Februar 2014 auf der Fachkonferenz OOP 2014 in München übergeben, die seit mehr als 20 Jahren eine der bekanntesten und größten Software-Konferenzen weltweit ist. Nach der Preisverleihung hatte Michael Roth dort die Möglichkeit, seine Master-Thesis einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

Michael Roth hatte zunächst den Bachelorstudiengang Informatik an der Hochschule Karlsruhe absolviert, an den er das Masterstudium direkt anschloss. Während seines Studiums legte er die Schwerpunkte bereits auf Usablility, also die Anwendertauglichkeit, und auf mobile Anwendungen. Aus dieser Kombination ging auch die nun prämierte Abschlussarbeit hervor, die sich mit der Entwicklung einer Applikation zur Abbildung interner Geschäftsprozesse auf mobile Systeme beschäftigt und dabei das so genannte User-Centered Design im Entwicklungsprozess anwendet. Den Anwendern wird es damit möglich, völlig ortsunabhängig Geschäftsprozesse auf ihren Mobilgeräten abzuarbeiten und dabei auf die hierfür notwendigen Informationen zurückgreifen zu können.

Der MINT-Award Informatik ist Teil der auch von der Bundesregierung unterstützten Initiative "MINT Zukunft schaffen", die zum Ziel hat, die Qualifikationen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) in Deutschland zu stärken, Studierende und Abiturienten für MINT zu begeistern und Fachkräftelücken zu schließen. Der in diesem Jahr ausgelobte MINT-Award Informatik stand 2013 unter dem Motto "Enterprise Mobility - Smart Home, Smart Car, Smart Business". Neben Michael Roth wurden auf den Plätzen zwei und drei Absolventen der Hochschule Mannheim und der RWTH Aachen ausgezeichnet.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Studieninformationstag an der DHBW Karlsruhe

Foto: DHBW Karlsruhe

Am Samstag, 22. März 2014, lädt die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe zu ihrem traditionellen Tag der offenen Tür ein. Von 9.30 bis 14.00 Uhr wird ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten. Die Duale Hochschule Karlsruhe und über 70 Partnerunternehmen stellen gemeinsam das duale Hochschulstudium vor. Professoren, Unternehmensvertreter und Studierende geben Auskunft zu Ablauf, Bewerbungsverfahren und Zukunftsperspektiven des dualen Studiums.

Außerdem gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm, technische Versuche, Labor- und Modellfabrikführungen. Zusätzlich bieten die Studiengänge Informationsveranstaltungen an. Als besonderen Service organisiert die DHBW Karlsruhe eine Stellenbörse, bei der sich die Schüler über freie Studienplätze bei den ausstellenden Unternehmen erkundigen können. Ein weiterer Programmpunkt: Mitarbeiter des Forschungsprojektes OPTES (Optimierung der Selbststudiumsphase) bieten den Mathematik-Test "Prüfe dein Können in Mathe und gewinne einen DHBW-USB-Stick" an. Außerdem berichten Absolventen der Dualen Hochschule über ihre ganz persönlichen Erfahrungen in Studium und Beruf.

Der Tag der offenen Tür der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe findet am Samstag, 22. März, von 9.30 bis 14 Uhr in der Erzbergerstr. 121, Straßenbahn 3, Haltestelle: Duale Hochschule, statt. Weitere Informationen unter: www.dhbw-karlsruhe.de.

Infoabend für Schüler und Eltern an der Hochschule der Medien

Um Schüler und auch deren Eltern über Studienmöglichkeiten und -voraussetzungen zu informieren, bietet die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) am 10. April einen Infoabend an. Dabei erfahren die Gäste alles Wichtige über das Hochschulsystem, über Studienangebote und -abschlüsse und können Fragen rund um Bewerbung und Berufsaussichten stellen. Im Anschluss besteht Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Hochschule zu besichtigen.

Beginn des Infoabends ist um 18 Uhr in Raum 056 der Hochschule der Medien, Nobelstraße 10. Anmelden können sich Interessierte online unter www.hdm-stuttgart.de/infoabend. Dort ist auch das vollständige Programm zu finden.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

Newsletter abbestellen
Logo MWK