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Newsletter 02/2013

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

auch im Februar haben wir für Sie wieder Meldungen aus den Bereichen Studieninformation, Studium und Hochschulen zusammen gestellt. Wir hoffen, für Sie eine interessante Auswahl getroffen zu haben.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Neuer berufsbegleitender Masterstudiengang in Ulm: Sensorsystemtechnik

Zum Wintersemester 2013/2014 wird an der Universität Ulm der Studiengang "Sensorsystemtechnik" neu als berufsbegleitender Masterstudiengang eingerichtet. Das Studium ist weitgehend als betreutes Fernstudium mit relativ wenigen Präsenzphasen organisiert. Voraussetzungen für eine Einschreibung sind ein Hochschulabschluss sowie eine mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit.

Einzelne Module des Studiengangs können bereits vor dem offiziellen Start des Studiengangs im kommenden Sommersemester belegt werden. Diese werden bei erfolgreichem Abschluss nach der Einschreibung auf das Studium angerechnet. Im kommenden Sommersemester finden folgende Module statt:

• Systemtechnik

• Systemtheorie und Regelungstechnik

• Halbleitersensoren

Jedes Modul schließt mit einem Zertifikat ab, für das Leistungspunkte vergeben werden. Für den Erwerb des Masterabschlusses sind insgesamt 90 Leistungspunkte erforderlich, 30 davon durch die Masterarbeit, die übrigen aus den Modulangeboten.

Neben Sensorsystemtechnik ist ein weiterer berufsbegleitender Masterstudiengang zum Thema"Innovations- und Wissenschaftsmanagement" geplant. Auch hier können bereits im kommenden Sommersemester Module besucht werden:

• Methode der Geschäftsmodell-Innovation

• Design Thinking

Nähere Informationen zu den Modulen und zum Zentrum für berufsbegleitende universitäre Weiterbildung der Universität Ulm finden Sie unter www.uni-ulm.de/saps oder direkt bei der Geschäftsstelle des Zentrums.

Berufsbegleitend Maschinenbau studieren

Die Akademie für Technik Ulm, die Hochschule Ulm und die IHK Ulm bündeln seit gut einem Jahr ihre jeweiligen Weiterbildungsangebote für Fach- und Führungskräfte. Neu im Programm ist ein vierjähriger, berufsbegleitender Bachelor-Studiengang Maschinenbau mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng). Das ab Herbst 2013 beginnende neue Studienformat ist speziell auf die Bedürfnisse von Berufstätigen abgestimmt. So werden beruflich bereits erworbene Kenntnisse und Kompetenzen berücksichtigt, die Vorlesungen finden als Blockveranstaltung an Abenden und Samstagen statt. Die Schulferien sind vorlesungsfrei.

Das fachlich breit angelegte Maschinenbaustudium ermöglicht den Absolventen in unterschiedlichen Branchen und Industrien wie Werkzeugmaschinenbau, Sondermaschinenbau, Automobilindustrie, Robotik und Automatisierungstechnik, Apparatebau, Gerätetechnik, Baumaschinen, Energietechnik, Umwelttechnik oder Luft- und Raumfahrt tätig zu werden. Durch die zusätzlich vermittelten Schlüsselqualifikationen aus Organisation und Management wachsen die Absolventen schon während des Studiums in die Übernahme von Führungsverantwortung in Projekten und Abteilungen hinein.

Da sich dieses Studium insbesondere an beruflich Qualifizierte wie Meister, Techniker und Fachwirte richtet, bietet die IHK Ulm ab dem Frühjahr einen darauf abgestimmten Vorbereitungskurs in Mathematik an, der das theoretische Handwerkszeug auffrischt und somit den erfolgreichen Einstieg erleichtert.

Persönlich kann man sich an einem Info-Abend am 07.03.2013 um 18:00 Uhr an der Hochschule Ulm, Campus Prittwitzstraße 10, informieren, telefonisch über die Technische Akademie Ulm unter 0731 / 50 28 168 oder im Internet unter www.tech-ulm.de.

Internationaler Doppelschluss Maschinenbau an der Hochschule Esslingen

Die Fakultät Maschinenbau der Hochschule Esslingen bietet seit dem Wintersemester 2012/2013 ihren Studierenden einen internationalen Bachelor-Studiengang mit einem Doppelabschluss an. Damit bekommen die Studierenden künftig für zwei Semester an der Partnerhochschule ein ausländisches Doppeldiplom. Die Partnerhochschule JAMK University of Applied Sciences liegt in der zentralfinnischen Stadt Jyväskylä und ist bereits seit vielen Jahren ein bewährter Kooperationspartner der Hochschule Esslingen.

Mit dem Doppelabschluss sollen die Bewerbungen der Absolventen attraktiver für international agierende Firmen werden. "Bisher war ein Auslandsaufenthalt weniger strukturiert. Dies wollen wir nun ändern. Das bedeutet, für volle Studienleistung bekommen die Studierenden auch die volle Anerkennung", sagt Walter Czarnetzki, Dekan und Professor für Maschinenbau an der Hochschule Esslingen.

Um einen Platz für die begehrten Auslandssemester an der JAMK University of Applied Sciences zu bekommen, müssen die Bewerber bereits eine bestimmte Anzahl an Credits erreicht haben. Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) hatte die Anfangsphase zur formalen Organisation des Doppelabschlusses mit 10 000 Euro gefördert. Der Partnervertrag mit der JAMK wurde dann im September 2012 unterschrieben. Derzeit sind fünf Studierende aus Esslingen in Jyväskylä. Die Hochschule will nun prüfen, ob Doppelabschlüsse auch mit anderen ausländischen Partnerinstitutionen möglich sind. Erste Gespräche dazu gibt es laut Walter Czarnetzki bereits. Ebenso wollen andere Fakultäten dem Beispiel folgen.

Neues berufsbegleitendes Masterstudium „Elektromobilität“

Die staatlichen Hochschulen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) bieten ab Herbst 2013 ein gemeinsames, berufsbegleitendes Masterstudium "Elektromobilität" mit dem Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) an. Der viersemestrige Masterstudiengang bietet eine umfassende Weiterqualifizierung für Ingenieure und Ingenieurinnen, die sich zukünftigen Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung in der Automobilindustrie und damit einem zentralen Zukunftsthema stellen wollen.

Das Studienkonzept umfasst weit mehr als die Entwicklung ökologisch nachhaltiger Fahrzeuge mit Elektromotoren. Die Studierenden lernen neue Werkstoffe einzusetzen, den Antriebsstrang zu optimieren oder etwa die Effizienz der Leistungselektronik zu erhöhen. Neue Systemansätze für ein umweltschonenderes Verkehrswesen beinhalten auch Lehrveranstaltungen auf den Gebieten der Ladeinfrastruktur, dem Verkehrsmanagement und dem Nutzerverhalten.

Das Masterstudium ist ein klassisches Präsenzstudium mit hoher Lehr- und Lernqualität durch den persönlichen Austausch des Lehrenden und der Studierenden. Die Vorlesungen finden am Freitagnachmittag und Samstag an zentraler Stelle statt - spezielle Laborveranstaltungen auch in den einzelnen Hochschulen vor Ort. Der modulare Studienaufbau mit direkt anschließenden Prüfungen garantiert dabei die Studierbarkeit neben der beruflichen Tätigkeit.

In der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) vernetzen sich die baden-württembergischen Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim, Ravensburg-Weingarten und die Hochschule der Medien Stuttgart. Das gemeinsame Masterstudium bündelt dabei die Expertise und Kompetenzen aller Hochschulen im Bereich der Elektromobilität.

Interessenten finden weitere Informationen unter www.hfsw.de und können das Studienkonzept darüber hinaus in regelmäßigen Infoveranstaltungen kennenlernen. Prof. Dr. Özhan Koca, der Studiendekan, informiert gemeinsam mit dem Studiengangmanagement erstmals am 27.03.2013, ab 17 Uhr an der Hochschule der Medien in Stuttgart ausführlich über den Studiengang.

Fächerübergreifende Lehrmodule an der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) trägt verstärkt zu einer nachhaltigen Entwicklung von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft bei. Dazu bietet "die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit" (KSN) künftig mehrere fächerübergreifende Lehrmodule an: ein Begleitstudium, einen Masterstudiengang, ein Graduiertenmodul sowie den Baustein "Lokal Bildung", der Nachhaltigkeit in die Öffentlichkeit trägt.

Die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit ist institutionell am KIT-Schwerpunkt Mensch und Technik angesiedelt. In den Lehrmodulen der KSN geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um Handeln und Wandlungsprozesse: Das studienbegleitende "Zertifikatsstudium Nachhaltigkeit und Transformation" steht allen Studierenden des KIT offen. Zudem ist daran gedacht, am House of Competence (HoC) ein "KIT-Intro" zu etablieren, eine Einführungsphase in das Studium, welche die Entwicklung fächerübergreifender Kompetenzen im Hinblick auf das Nachhaltigkeitsthema anstoßen soll. Der "Master of Sustainability" bildet berufsbegleitend hochqualifizierte Akteure für nachhaltiges Handeln fort. Dazu kommen das Lehrmodul "Sustainable Background" für die bestehenden Graduiertenprogramme am KIT sowie der Baustein "Lokal Bildung", welcher der Öffentlichkeit in Stadt und Region Karlsruhe gewidmet ist. An dem Masterstudiengang ist auch die Hector School of Engineering and Management des KIT beteiligt. Die KSN kooperiert mit Wirtschaftsunternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen.

Für die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit erhält das KIT in den Jahren 2013 bis 2015 rund 400 000 Euro aus dem Förderprogramm "Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg. Mit dem Programm unterstützt das MWK Hochschulen im Land dabei, in Forschung und Lehre neue Impulse für Nachhaltigkeit zu setzen.

Rund ums Studium

Theresia Bauer ist Wissenschaftsministerin des Jahres

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ist die Wissenschaftsministerin des Jahres 2013. Sie belegt im Ranking des Deutschen Hochschulverbands (DHV) den ersten Platz. Dies wurde in einer Online-Umfrage unter den 27.500 Mitgliedern des Verbands ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs konnten die DHV-Mitglieder die Kompetenzen und Fähigkeiten der Landeswissenschaftsminister und der Bundesministerin für Bildung und Forschung umfassend beurteilen. Bauer verwies die Siegerin der Jahre 2011 und 2012, die Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft in Sachsen-Anhalt, Birgitta Wolff, und die Vorjahreszweite Johanna Wanka aus Niedersachsen, die inzwischen zur Bundesministerin für Bildung und Forschung berufen worden ist, auf die Plätze zwei und drei.

"Die Auszeichnung freut mich deshalb besonders, weil sie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst kommt", sagte Bauer in Stuttgart. Gleichzeitig werde durch die Bewertungen der Teilnehmer deutlich, dass das Wissenschaftssystem vor großen Herausforderungen stehe und die Erwartungen an die Politik sehr hoch seien.

Der Handlungsdruck sei gerade an den Hochschulen besonders groß: "Bund und Länder müssen deshalb verstärkt die gemeinsame Verantwortung wahrnehmen und den Finanzierungsstau auflösen", so Bauer. Sie verstehe die Auszeichnung als Auftrag, sich für eine gemeinsame Lösung von Bund und Ländern einzusetzen.

Da sich die für eine Grundgesetzänderung notwendige Zweidrittelmehrheit derzeit nicht abzeichne, müssten nun in einer Politik der kleinen Schritte alle Möglichkeiten geprüft werden, wie auch unterhalb der Ebene der Verfassungsänderung mehr Mittel für Forschung, Lehre und Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden können. "Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die sofort umsetzbar sind und die den Hochschulen und auch den Schulen unmittelbar zu Gute kommen", sagte Bauer.

Als Beispiele nannte die Ministerin die Fortsetzung des Hochschulpakts, die Erhöhung der Programmpauschalen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sowie eine vollständige Übernahme der BAföG-Finanzierung seitens des Bundes. All dies seien Möglichkeiten, die Länder zu entlasten. Im Falle der vollständigen BAföG-Finanzierung über den Bundesetat könnten frei werdende Mittel direkt in die Grundfinanzierung der Hochschulen fließen.

Im Schulbereich seien die Inklusion, die Schulsozialarbeit und der Ausbau von Ganztagesschulen bereits heute große Themenfelder, in denen der Bund über die rechtliche Handhabe verfüge, sich finanziell einzubringen.

Die Preisverleihung zur "Wissenschaftsministerin des Jahres 2013" wird auf einer Gala am 18. März in Leipzig stattfinden.

MINT-Kolleg Baden-Württemberg bietet Kurse für Gasthörer an

Wer ein Studium im MINT-Bereich, wie Mathematik, Informatik, Natur- oder Ingenieurwissenschaften plant, der kann sich am MINT-Kolleg Baden-Württemberg an der Universität Stuttgart darauf vorbereiten. Das Kolleg bietet Kurse in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik und Chemie an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen nicht an der Universität eingeschrieben sein, sondern können sich als Gasthörer anmelden.

Das MINT-Gasthörerstudium findet im Sommersemester vom 15. April bis zum 20. Juli statt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

In den Vorlesungen und Tutorien wird der Schulstoff aus universitärer Sicht aufgefrischt, ergänzt und an Aufgaben trainiert, so können Wissenslücken geschlossen werden. Darüber hinaus vermitteln die Dozentinnen und Dozenten relevante Inhalte aus der Studienanfangsphase. Das Lernen findet in kleinen Gruppen statt, mit intensiv betreuten Übungen. Die vier Fächer können einzeln oder kombiniert belegt werden.

Neben den fachlichen Inhalten lernen die Teilnehmer schon vor dem Studienbeginn die Universität kennen und können sich daher später ab dem ersten Tag auf ihr Fach konzentrieren. Durch die vielfältigen Beratungsangebote des MINT-Kollegs und der Zentralen Studienberatung erhalten sie zudem Unterstützung bei der Studienwahl.

Das MINT-Gasthörerstudium ist insbesondere ideal für alle, die nach dem Abitur an einem Freiwilligendienst teilgenommen haben, im Ausland waren oder bei denen aus anderen Gründen das Abitur schon länger zurück liegt. Auch für Schulabsolventen, die in der Oberstufe beispielsweise Physik abgewählt haben oder sich in Mathematik oder einem der anderen Fächer nicht sicher fühlen, sind die studienvorbereitenden Kurse gut geeignet.

Die Gasthörergebühren betragen 150 Euro pro Semester (ermäßigt 40 Euro).

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.mint-kolleg.de/stuttgart

Ansprechpartnerin:

Birgit Vennemann, MINT-Kolleg Universität Stuttgart, Tel. 0711/685-84309, E-Mail: birgit.vennemann(at)mint-kolleg.de

Hochschulen

Lernraum Theaterfoyer: TheaBib&Bar startet in Karlsruhe

Sie ist ein ungewöhnlicher Ort für Studierende zum Lernen, Arbeiten und kreativen Denken: die TheaBib&Bar, für die sich das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die KIT-Hochschulgruppe Enactus gemeinsam engagieren. Der neue Lernraum im Foyer des Badischen Staatstheaters ist künftig wochentags von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet. Neben WLAN und Kaffeebar finden Studierende dort auch Lernberater sowie einen Arbeitsmittel-Service.

"Wissenschaft und Kunst leben von der Kreativität. Das Projekt TheaBib&Bar eröffnet hierfür Raum und bringt die beiden Bereiche in einen Dialog. Ich freue mich über diesen innovativen und kreativen Ansatz zum Wohl der Studierenden, der Theatermacher und der gesamten Karlsruher Bevölkerung", sagte die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer bei der Eröffnung.

Die Studierendeninitiative Enactus und das House of Competence (HoC) des KIT haben das Pilotprojekt sechs Monate lang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatstheaters Karlsruhe konzipiert. Der Lernraum im Theaterfoyer wird zunächst 150 Arbeitsplätze bieten. "Lernorte, die sich an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren, sind wichtiger Bestandteil des studentischen Arbeitens am KIT - vom Lernumfeld hängt zum Teil auch der Lernerfolg ab", so KIT-Präsident Professor Eberhard Umbach. "Die Studien des House of Competence am KIT bestätigen das, ihre Ergebnisse fließen wiederum in das Erschließen und Gestalten neuer Lernorte ein: In deses Konzept fügt sich die TheaBib&Bar sehr gut ein."

Preisgekrönter Businessplan von Stuttgarter Studierenden

"Need 2 Read" heißt die Geschäftsidee, für die Dimitri Petrik, Tobias Herter und Ionko Lazarov, drei Studierende des Master-Studiengangs technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre der Universität Stuttgart, jüngst bei einem Businessplan-Wettbewerb den ersten Platz gewonnen haben. Ihre Idee: Eine App für eine mobile elektronische Bibliothek mit integriertem Abo-Modell. Den potentiellen Kunden soll damit ein neues, einzigartiges Leseerlebnis geboten werden.

Die drei Studierenden erhalten als Preis für ihren überzeugenden Businessplan ein professionelles Gründungs-Coaching von der Technologie Transfer Initiative (TTI) der Uni Stuttgart. Der Wettbewerb fand im Rahmen des Seminars "Gründungsmanagement in der IT-Branche" statt, das der Stuttgarter Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik II gemeinsam mit der TTI im vergangenen Wintersemester anbot.

Stuttgarter Preisträger beim Mendelssohn Bartholdy Hoschulwettbewerb 2013

Beim diesjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb haben sich auch junge Nachwuchsmusiker aus Baden-Württemberg durchgesetzt. Die Jury vergab drei erste, fünf zweite und drei dritte Preise sowie weitere Sonderpreise. Davon gehen allein vier Preise nach Baden-Württemberg: Den ersten Preis Schlagzeug gewann Se-Mi Hwang von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart (Klasse Prof. Marta Klimasara), der zweite Preis Violoncello ging an Jonas Palm, der ebenfalls die Stuttgarter Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst besucht (Klasse Prof. Conradin Brotbek). Zwei dritte Preise in den gleichen Instrumentalfächern erhielten die Karlsruhe Studierenden Leonhard Disselhorst (Violoncello) und Shinichi Minami (Schlagzeug).

Die Summe der Haupt- und Sonderpreise, die in diesem Jahr vergeben wurden, beträgt 51.000 Euro. Neben den Geldpreisen sind für die Preisträger umfangreiche Fördermaßnahmen in Form von CD-Produktionen, Anschlusskonzerten und Kompositionsaufträgen vorgesehen.

Der traditionsreiche Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb, der von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen ausgelobt wird, steht seit 2013 unter der Schirmherrschaft des weltbekannten Dirigenten Kurt Masur. Er wurde vom 16. bis zum 20. Januar 2013 in den Konzertsälen der Universität der Künste Berlin durchgeführt. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr mit einem neuen Konzept und erstmals unter der künstlerischen Leitung von Dr. Dieter Rexroth statt. Er wird in drei jährlich wechselnden Instrumentalfächern sowie dem Fach Komposition ausgetragen.

Universität Mannheim baut Kooperation mit Asien aus

Bei einem Besuch an der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST), einer der führenden Universitäten im asiatischen Raum, unterzeichnete Prof. Dr. Ernst-Ludwig von Thadden, Rektor der Universität Mannheim, am 1. Februar ein Abkommen zur Förderung des Studentenaustausches und der Entwicklung einer Partnerschaft.

"Die Universität Mannheim und die HKUST passen hervorragend zusammen. Beide sind in ihren Ländern führend in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und zeichnen sich durch eine dynamische Entwicklung und ein internationales Profil aus", sagt Professor von Thadden. Eine weitere Gemeinsamkeit liege in der Doktorandenausbildung: Ebenso wie mit der Graduiertenschule GESS an der Universität Mannheim gebe es auch an der HKUST eine exzellente Doktorandenausbildung nach internationalem Standard. Die Graduate School of Economic and Social Sciences (GESS) bietet eine strukturierte Doktorandenausbildung in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und wird in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.

Die Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) führt die Bestenliste der asiatischen Universitäten an. Sie wurde 1991 gegründet und gehört bereits heute zur Spitze. Im Times Higher Education World University Ranking 2012 belegt sie Platz 65 und unterhält Kooperationen mit weltweit führenden Universitäten. Die Unterrichtssprache ist ausschließlich Englisch, rund ein Viertel der 12.000 Studierenden stammt aus dem Ausland.

Internationaler Austausch in Forschung und Lehre wird an der Universität Mannheim groß geschrieben. Die Universität Mannheim pflegt fakultätsübergreifend rund 550 Austauschprogramme und Kooperationen mit knapp 400 Partneruniversitäten weltweit. Ostasien als eine der wichtigsten Wachstumsregionen der Welt ist hierbei eine Region, auf die die Universität besonderes Augenmerk richtet.

Mit Bildungsexport „Made in Germany“ nachhaltig gegen Ingenieurmangel

Anlässlich der Präsidiumssitzung von TU9, der Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland, haben sich im Februar an der Universität Stuttgart die Präsidenten und Rektoren mit dem Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Dr.-Ing. Willi Fuchs, über Projekte zum Bildungsexport "Made in Germany" im Bereich Nachhaltigkeit ausgetauscht. Mit diesem Vorhaben soll ein wichtiger Beitrag geleistet werden, Schwellen- und Entwicklungsländern zu helfen und zugleich dem bundesweiten Ingenieurmangel entgegenzuwirken sowie den deutschen Arbeitsmarkt weiter zu internationalisieren. Zudem erörterten die Verantwortlichen Chancen und Herausforderungen der weiter steigenden Studierendenzahlen vor dem Hintergrund der doppelten Abiturjahrgänge und der Aussetzung der Wehrpflicht. TU9 unterstrich in diesem Zusammenhang erneut die Forderung nach einer Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes noch in dieser Legislaturperiode, damit Bund und Länder künftig gemeinsam Forschung und Lehre an Hochschulen fördern können.

"Die Universität Stuttgart gilt seit vielen Jahren als eine international renommierte Ingenieurschmiede", so der Rektor der Universität Stuttgart, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel. "In dieser Verantwortung werden wir gemeinsam mit den in der TU9 zusammengeschlossenen Universitäten und dem VDI unseren Beitrag dazu leisten, auch auf internationaler Ebene die Ingenieurwissenschaften in Forschung und Lehre zu stärken."

Dr.-Ing. Willi Fuchs, Direktor und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VDI, erklärte: "Ich freue mich sehr über die gute Zusammenarbeit zwischen dem VDI und der TU9. Beispielhaft möchte ich hier die Kooperation bei der UNESCO Engineering Initiative erwähnen, mit der wir gemeinsam eine stärkere Ausrichtung der Ingenieurausbildung am Leitbild der Nachhaltigkeit erreichen wollen. Auch bei der engineerING card, dem Berufsausweis für Ingenieurinnen und Ingenieure, ziehen wir an einem Strang, damit die deutsche Ingenieurausbildung weiter internationalisiert und die Mobilität unserer Fachkräfte gestärkt wird."

TU9 ist die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland. Dazu zählen die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die TU Darmstadt, die TU Dresden, die Leibniz Universität Hannover, das Karlsruher Institut für Technologie, die TU München und die Universität Stuttgart.

An den TU9-Universitäten sind über 240.000 Studierende immatrikuliert, das sind rund 10 Prozent aller deutschen Studierenden. In Deutschland stammen rund 50 Prozent der Universitäts-Absolventen in den Ingenieurwissenschaften von den TU9-Universitäten, rund 57 Prozent der Promotionen in den Ingenieurwissenschaften werden an den TU9-Universitäten durchgeführt.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Infoabend für Eltern und Lehrer an der Hochschule der Medien

Viele junge Menschen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen und sich beruflich orientieren wollen, haben die Qual der Wahl. Soll ich studieren? Wie funktioniert das? Und was ist das richtige Fach für mich? Damit Eltern ihre Kinder in dieser Phase unterstützen und begleiten können, bietet die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart erstmals einen Infoabend für Eltern und Lehrer an.

Dabei erfahren die Teilnehmer beispielsweise, was "Bachelor" und "Master" bedeutet oder welche Inhalte hinter den Studiengängen der HdM stecken. Außerdem gibt es Informationen rund um die Themen Zulassung und Bewerbung, Praxisbezug und Ausstattung. Auf die Hochschulformen, die Studienabschlüsse, die Studienfinanzierung oder spätere Berufsaussichten wird ebenfalls eingegangen. Nach der Informationsveranstaltung besteht die Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Hochschule zu besichtigen.

Der Informationsabend findet am Mittwoch, 20. März 2013 um 18 Uhr, Raum 304 in der Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart, statt. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.hdm-stuttgart.de/elternabend möglich.

Informationsabend zur Studien- und Hochschulwahl in Karlsruhe

Ob Elektrotechnik, Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen: Studieninteressierte müssen sich in Karlsruhe nicht nur für ein Fach, sondern auch für eine Hochschulart entscheiden. Über ihre Studienangebote informieren das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft (HsKA) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe bei einer gemeinsamen Veranstaltung. Sie findet am Montag, 4. März 2013, um 18 Uhr auf dem KIT-Campus Süd statt (Gaede-Hörsaal, Engesserstr. 7, Geb. 30.22).

Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sind ebenfalls eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen: www.kit.edu/studieren/8965.php

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

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