Der Newsletter wird nicht richtig angezeigt? Hier geht's zur Onlineversion!Logo Studieninfo-BW

Newsletter 02/2012

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

der Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg hat seit dieser Ausgabe ein neues Gewand. Inhaltlich erfahren Sie weiterhin Aktuelles & Neuigkeiten aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen in Baden-Württemberg.

Viel Spaß beim Lesen!

Neue Studienangebote

DHBW Mosbach und German Graduate School of Management and Law starten berufsbegleitendes Masterprogramm

Zum Wintersemester 2012/13 startet die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach in Kooperation mit der German Graduate School of Management and Law (GGS) ihr erstes berufsintegrierendes und berufsbegleitendes Masterprogramm.  Das neue Studienangebot „Master in Business Management – Marketing“ soll Nachwuchskräfte für anspruchsvolle Marketing- und Managementfunktionen qualifizieren.

Der viersemestrige Masterstudiengang ist am dualen Studienkonzept der DHBW orientiert und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Masterangeboten findet das Studium berufsintegriert und berufsbegleitend statt und setzt eine mindestens einjährige Berufserfahrung voraus. Die Studierenden bleiben während des Masterstudiums finanziell unabhängig, können karriererelevante Kompetenzen weiterentwickeln und ihre akademische Laufbahn fortsetzen. „Die Unternehmen, in welchen die Studierenden beschäftigt sind, können damit ihre Spitzenkräfte gezielt und bedarfsorientiert weiterqualifizieren, ohne auf die Leistung ihrer Mitarbeiter während des Studiums verzichten zu müssen“, so Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach.

Das Masterprogramm ist kostenpflichtig, über Stipendienprogramme können die Studierenden jedoch bis zu zwei Drittel der Programmkosten erstattet bekommen. Möglich macht dies die Dieter Schwarz Stiftung, die besonders gute Bachelorabsolventinnen und -absolventen finanziell unterstützt. Weitere Informationen zum Masterprogramm gibt es im Internet unter www.dhbw-mosbach.de.

Hochschule Aalen: Berufsbegleitendes Studium Maschinenbau Master startet im Oktober

Nachdem sich die berufsbegleitenden Bachelor Studiengänge Maschinenbau, Mechatronik und Betriebswirtschaftslehre der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen etabliert haben, startet ab Oktober das erste Master Studienangebot in Maschinenbau mit Schwerpunkt Simulation und Validierung.

Der Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Schneider, sagte bei der Vorstellung des Studienkonzeptes „Ingenieure mit fundiertem Wissen in der Simulation und Validierung sind ein echter Zugewinn für die Unternehmen in der Region. Diese Vertiefung ist auch interessant für einen Ingenieur, der schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringt.“

Wie alle Studiengänge an der Hochschule Aalen ist auch das berufsbegleitende Studium ein klassisches Präsenzstudium, d.h. die Berufstätigen kommen Freitagnachmittag und Samstag an die Hochschule, um Vorlesungen zu hören und Projekte in den Laboren umzusetzen. Das Masterstudium ist für alle interessant, die ihre Kenntnisse im Bereich moderne Simulationsmethoden vertiefen wollen.
Das aufbauende Studienangebot ist speziell konzipiert für Diplom-Ingenieure und Ingenieurinnen oder Bachelorabsolventen, die sich fachlich und wissenschaftlich weiterqualifizieren wollen. Zulassungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes technisches Studium (Uni, FH oder Duale Hochschule), wie z.B. in Maschinenbau o.ä., sowie eine schriftliche Darstellung der Studienmotivation.

Das Masterstudium dauert 4 Semester und kann erstmals im Oktober 2012 begonnen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2012.

Die erste Informationsveranstaltung für Interessierte findet statt am: 21. März 2012.

Hochschule Heilbronn: Neues berufsbegleitendes Weiterbildungsangebot „Nachhaltigkeitsmanagement“

Ab Sommersemester 2012 bietet das Heilbronner Institut für Lebenslanges Lernen (HILL) mit dem Hochschulzertifikat „Nachhaltigkeitsmanagement“ ein neues 9-monatiges berufsbegleitendes Studienprogramm an. Es wendet sich an Personen, die ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit ausbauen möchten. „Angesichts der sich verschärfenden Gesetzeslage im Bereich Nachhaltigkeit innerhalb der EU sowie drastischer ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Veränderungen kommen auch mittelständische Unternehmen nicht mehr umhin, eigene Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit aufzubauen“, so Prof. Dr. Kathrin Köster, Prorektorin für Forschung und Weiterbildung an der Hochschule Heilbronn.

Das Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeitsmanagement beginnt Mitte April 2012. Anmeldeschluss für das Sommersemester 2012 ist der 1. April 2012. Zur Zulassung ist kein akademischer Abschluss notwendig. Die Studieninhalte sind in fünf Module (3,5 Tage/Modul und 2 x 2 TageProjektpräsentation) über zwei Semester eingeteilt. Nach Abschlusserhalten Studierende ein Hochschulzertifikat der Hochschule Heilbronn. Die Kosten für das Zertifikatsprogramm Nachhaltigkeitsmanagement betragen für zwei Semester 7.500 Euro zzgl. Semesterbeitrag und Prüfungsgebühren. Durch die geblocktem Präsenzzeiten (Mittwoch bis Samstagabend) ist der Studiengang überregional studierbar. Weitere Informationen unter Telefon 07131-504 6708 oder online unter www.hsheilbronn.de/hill

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Orientierungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler an der Hochschule Karlsruhe

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe (DHBW KA) informieren über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der drei Hochschulen und stellen die unterschiedlichen Arten des Studierens an einer Universität, an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule) und an einer Dualen Hochschule (ehemals Berufsakademie) vor.  

Schülerinnen und Schüler, Studieninteressierte, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet am Montag, 26. März 2012, 18.00 Uhr, an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Moltkestraße 30, Karlsruhe, Gebäude A in der Aula statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Weitere Informationen online unter: www.hs-karlsruhe.de/WelcheHochschule

Tag der offenen Tür der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe

Schülerinnen und Schüler, die sich über das Studium an der Dualen Hochschule informieren möchten, können sich bei einem Tag der offenen Tür an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe einen Einblick verschaffen. Am 10. März von 9 bis 14 Uhr präsentieren sich dort mehr als 75 namhafte Unternehmen, die gemeinsam mit der DHBW Karlsruhe Studierende ausbilden. Außerdem geben Professoren, Unternehmensvertreter und Studierende Auskunft zu Ablauf, Bewerbungsverfahren und Zukunftsperspektiven des dualen Studiums. Der Tag der offenen Tür ist damit eine ideale Plattform für individuelle Beratungs- und Informationsgespräche. Darüber hinaus wird am 10. März ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten: Vorträge, technische Versuche, Labor- und Modellfabrikführungen, ein Wetterballonstart, Feuerlöschübungen und vieles mehr bieten die Möglichkeit auszutesten, ob man für ein duales Studium geeignet ist.

Der Tag der offenen Tür findet an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe, Erzbergerstr. 121, in Karlsruhe statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.dhbw-karlsruhe.de

Lange Nacht der Mathematik an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft lädt Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 10 sowie Mathematik-Interessierte für Freitag, 27. April 2012 zur „7. Langen Nacht der Mathematik“ ein. Dabei erwartet die Besucher von 15 Uhr bis Mitternacht ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, mathematischen "Spielereien" und unterhaltsamen Präsentationen.

Im ersten Vortragsblock ab 15 Uhr stehen die aus der Biologie bekannten Protagonisten „Flora und Fauna” im Mittelpunkt. Das bekannte Motto „Dem Ingeniör ist nix zu schwör ...” führt durch den zweiten Programmteil ab 17.30 Uhr. Gegen Abend folgen ab 20 Uhr zunächst die „Klassiker der Mathematik”. Anschließend gehen die Besucher ab 22.30 Uhr der Frage nach „Lug und Trug” auf den Grund, wobei die Gäste entscheiden dürfen, ob es sich „nur” um Zahlen oder um objektive Wirklichkeiten handelt.

Die „7. Lange Nacht der Mathematik“ an der Hochschule Karlsruhe findet im Gebäude A, Moltkestr. 30, 76133 Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei. Das ausführliche Programm kann über die Homepage der Hochschule unter www.hs-karlsruhe.de/LaNaMa abgerufen werden.

Rund ums Studium

Stärkung der studentischen Mitbestimmung: Gesetz zur Einführung der Verfassten Studierendenschaft zur Anhörung freigegeben

Der Ministerrat des Landes hat Anfang Februar einen Gesetzentwurf zur Einführung der Verfassten Studierendenschaft an den baden-württembergischen Hochschulen zur Anhörung freigegeben. Der Entwurf wurde zeitgleich auf der Internetplattform www.wir-wollen-deinen-kopf.de zur Kommentierung und Diskussion eingestellt.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Mit dem Gesetz wollen wir die studentische Mitbestimmung an den Hochschulen im Land stärken, denn die Studierenden sollen mitreden können, wenn es um ihre Belange geht. Erstmals findet dabei parallel zur Anhörung der Hochschulen und Verbände eine Online-Debatte über den Gesetzentwurf statt. Hiervon erwarten wir uns wichtige Anregungen für die Ausgestaltung des Gesetzes und hoffen, möglichst viele Stimmen und Meinungen einzufangen.“ Das Interesse an der seit 24. Januar freigeschalteten Internetplattform sei mit bislang rund 24.000 Besuchern sehr groß. Die Beiträge spiegelten eine große Meinungsvielfalt wider.  

Der Gesetzentwurf, so Bauer, sehe die Wiedereinführung der 1977 in Baden-Württemberg abgeschafften Verfassten Studierendenschaft als rechtsfähige Gliedkörperschaft der Hochschule mit Satzungshoheit und Finanzautonomie vor. „Die Studierenden können mit einem politischen Mandat ausgestattet zu den Aufgaben der Hochschule in der Gesellschaft und den Folgen wissenschaftlichen Erkenntnisse Stellung beziehen“, sagte die Ministerin. „Unser Ziel ist es, für die Studentinnen und Studenten eine verlässliche Grundlage zu schaffen, ihre Belange durch gewählte Vertreterinnen und Vertreter in der Hochschule zur Sprache zu bringen.“

Weitere wichtige Punkte seien die Mitgliedschaft aller immatrikulierten Studierenden mit aktivem und passivem Wahlrecht sowie die Erhebung angemessener Beiträge durch die Studierendenschaft zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Dabei sind soziale Belange zu berücksichtigen.

Der Gesetzentwurf gebe kein bestimmtes Organisationsmodell vor. Bauer: „Über die Organisationsstruktur wollen wir keine festen Vorgaben machen. Diesen Fragen sollen die Studierenden an den Hochschulen vor Ort selbst entscheiden. Die Verfasste Studierendenschaft legt die Organe und Zuständigkeiten selbst durch Satzung fest. Sie untersteht der Rechtsaufsicht des Vorstands der Hochschule.“

Nach der Auswertung der Anhörungsergebnisse und der Anregungen der Internetplattform wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll im Sommer 2012 in Kraft treten. Mit der Umsetzung soll zum Wintersemester 2012/13 an den Hochschulen begonnen werden.

Weitere Informationen online: www.mwk.baden-wuerttemberg.de und www.wir-wollen-deinen-kopf.de.

Lebenslanges Lernen: Gesetz zur Stärkung der akademischen Weiterbildung zur Anhörung freigegeben

Der Ministerrat hat Anfang Februar einen Gesetzentwurf zur Stärkung der akademischen Weiterbildung an den Hochschulen in Baden-Württemberg zur Anhörung freigegeben. Wissenschaftsministerin Bauer erklärte: „Wir wollen offene und durchlässige Hochschulen. Die Hochschulen sollen deshalb künftig mehr Studierende mit Berufserfahrung oder beruflichen Abschlüssen aufnehmen. Wir wollen, dass das Angebot an flexiblen, vor allem an berufsbegleitenden Studienangeboten vergrößert wird, um auch das Studium neben dem Beruf oder familiären Verpflichtungen zu erleichtern“. Mit dem Gesetzentwurf werde ein Anliegen des Koalitionsvertrags der Regierungspartner zeitnah umgesetzt, so die Ministerin.

Der Gesetzentwurf sieht hierfür unter anderem die Erleichterung des Übergangs vom Beruf zur Hochschule vor. Den Hochschulen steht künftig bei der Anrechnung von außerhalb des Hochschulsystems erworbenen Qualifikationen kein Ermessen mehr zu, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen für die Anrechnung erfüllt sind. Damit werden beruflich erworbene Kenntnisse akademisch stärker gewürdigt.

Kern der Reform ist, die bisherigen Kontaktstudien zu Modulstudien weiterzuentwickeln: Für die Kontaktstudien können zukünftig Leistungspunkte vergeben werden, die auf ein späteres Hochschulstudium anrechenbar sind.  Damit werden niedrigschwellige akademische Angebote aufgewertet. Die Hochschulen könnten zukünftig selbst entscheiden, ob sie sich für die Weiterbildung an einem Unternehmen beteiligen oder diese Zukunftsaufgabe in eigener Verantwortung durchführen.

Auch für Hochschullehrer soll es zukünftig attraktiver sein, sich in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu engagieren. Der Gesetzentwurf sieht daher vor, dass die Hochschulen die Möglichkeit erhalten, die Vergütungen für Lehrtätigkeiten im Weiterbildungssegment selbst im Rahmen der vorhandenen Mittel festzusetzen. Gleiches gilt für die Vergütung von Lehrbeauftragten. Damit erhalten die Hochschulen mehr Autonomie. Bisher regelt eine Verwaltungsvorschrift der Landesregierung diese Vergütungsfragen.

Ministerin Bauer: „Der rasche Wandel unserer Gesellschaft und der Arbeitswelt macht Weiterbildung und lebensbegleitendes Lernen zu unverzichtbaren Säulen der heutigen Wissensgesellschaft. Es geht darum, den Menschen im Lebensverlauf auch tatsächlich lebenslanges Lernen zu ermöglichen und damit auch den Fachkräftebedarf für unsere Wirtschaft zu sichern. Der Gesetzentwurf ist hierfür eine gute Grundlage.“

Nach der Auswertung der Anhörungsergebnisse wird der Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht. Das Gesetz soll im Sommer 2012 in Kraft treten.

Begleitendes Hochschulnetzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung" soll insbesondere in der Lehrerausbildung verankert werden

Die Amtschefin des Kultusministeriums, Ministerialdirektorin Dr. Margret Ruep, und die Amtschefin des Wissenschaftsministeriums, Ministerialdirektorin Dr. Simone  Schwanitz, haben in Stuttgart den Startschuss für die neue Bildungsinitiative "Lernen über den Tag hinaus - Bildung für eine zukunftsfähige Welt" zur nachhaltigen Entwicklung gegeben. "Das Thema Nachhaltigkeit soll die grundlegende Leitidee der Bildungspläne werden. Wir wollen es deshalb, auch mit Hilfe der neuen Initiative, fest im baden-württembergischen Bildungssystem verankern", sagte Dr. Ruep. Gleichzeitig wurde ein neues Hochschulnetzwerk "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) vorgestellt. "Mit dem Hochschulnetzwerk zur BNE soll das Themenfeld verstärkt im Hochschulbereich, insbesondere in der Lehrerausbildung, verankert und hochschulübergreifend vernetzt werden", sagte Dr. Schwanitz.

Die Bildungsinitiative vermittle den jungen Menschen, wie sie nachhaltiges Verhalten lernen könnten. "Bildung für nachhaltige Entwicklung ist kein neues Unterrichtsfach. Wir verstehen dieses globale Thema als Querschnittsaufgabe in Bildungsprozessen, die nicht nur die Schule, sondern alle Bereiche des Bildungssystems gleichermaßen betreffen", betonte Dr. Ruep. Schülerinnen und Schüler würden hier nicht nur passiv eine Rolle spielen, als Hörer oder Betrachter, sondern sie könnten sich aktiv und eigenverantwortlich an der Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt beteiligen. Der Landesschülerbeirat konzipiere bereits Workshops zum Thema für seine Mitglieder.

Das Hochschulnetzwerk soll angehenden Lehrkräften unter anderem zur Vorbereitung der Unterrichtsinhalte und zur fachlichen Begleitung dienen. "Wir rufen Vertreterinnen und Vertreter aller Hochschulen zur Mitarbeit in diesem Netzwerk auf, um so einen Beitrag zur Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen zu leisten", betonte Dr. Schwanitz. Die konstituierende Sitzung des Netz-werkes fand im Anschluss an die Auftaktveranstaltung im Kultusministerium statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter der Bezeichnung "BNE-Kompass-BW" (www.bne-kompass.de/start) eine Datenbank mit außerschulischen BNE-Bildungsangeboten online gestellt. Mit diesem Angebot soll die notwendige Kooperation von Schulen mit außerschulischen Akteuren gezielt gefördert werden. In der Internetdatenbank wird auf Medien, E-Learning-Angebote, Lernorte sowie auf Referentinnen und Referenten hingewiesen

Neben der Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Hochschulbereich wird in den kommenden Monaten eine BNE-Konzeptgruppe Qualifizierungsmodule und eine Konzeption zur Qualifizierung von BNE-Multiplikatoren entwickeln, die landesweit eingesetzt werden sollen. In den Modulen werden u.a. die folgenden Themen aufgegriffen: Globale Herausforderungen, Nachhaltige Entwicklung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Kompetenzorientierung, Nachhaltige Entwicklung und Institution Schule, Umgang mit Komplexität, Aufgabe der Fächer und Fächerverbund sowie Kooperationsmöglichkeiten.

Hochschulen

MINT-Kolleg an der Uni Stuttgart

Für Abiturientinnen und Abiturienten, die sich nach dem Schulabschluss fragen, ob ihr Wissen in Mathe, Physik, Chemie oder Informatik für ihr Wunschstudium ausreichend ist, oder für jene, die eine Auffrischung in diesen Fächern benötigen, gibt es Unterstützung durch das MINT-Kolleg an der Universität Stuttgart.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Das MINT-Kolleg an der Uni Stuttgart soll zwischen Abitur und Studium die fachlichen Grundlagen in diesen Fächern zu vermitteln. Noch vor dem Studienstart lassen sich Wissenslücken auf diese Weise schließen. Die angehenden Studierenden können zudem Uni-Atmosphäre schnuppern und bekommen einen Einblick in die Lehr- und Arbeitsanforderungen dieser Fächer.

Für das Sommersemester des MINT-Kollegs, das am 16. April startet, kann man sich jetzt anmelden. Die Teilnehmer/-innen werden als Gasthörer an der Uni Stuttgart eingeschrieben. Der Präsenzunterricht findet in Stuttgart in der Azenbergstraße 12 statt, der Lehrumfang beträgt in der Mathematik, in Physik, Chemie und Informatik zwischen vier und sechs Stunden pro Woche.

Eine Anmeldung zum MINT-Kolleg ist im Internet unter www.mint-kolleg.de/stuttgart/ möglich. Für weitere Informationen steht Dr. Raphael Krug, Koordinator des MINT-Kollegs Baden-Württemberg, Universität Stuttgart, unter Tel. 0711/685-84216, E-mail: stuttgart@mint-kolleg.de zur Verfügung.

Hochschulföderation SüdWest – Hochschulen bündeln Kräfte

Die Hochschulföderation verbindet die baden-württembergischen Hochschulen Aalen, Esslingen, Heilbronn, Mannheim und Ravensburg-Weingarten. Am 13. Februar 2012 vereinbarten die Rektoren der Mitgliedshochschulen, im Rahmen der Hochschulföderation SüdWest (HfSW) zu kooperieren. Gemeinsam möchten die Hochschulen die Stärken der Föderation nutzen und insbesondere die angewandte Lehre und Forschung weiterentwickeln. In themenbezogenen Kooperationsprojekten sollen Synergien ausgeschöpft sowie gemeinsame Lösungen geschaffen werden.

Der große Erfolg der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) führt zu neuen Herausforderungen. Die steigende Aufgabenfülle, der doppelte Abiturjahrgang 2012 und der demografische Wandel haben zudem zur Folge, dass viele Projekte parallel in Angriff genommen werden müssen. „Mit der Föderation möchten die Mitgliedshochschulen ihre Kräfte bündeln und Mehrwert durch zielgerichtete Kooperationen schaffen“, so Professor Dieter Leonhard, Rektor der Hochschule Mannheim. Zudem möchte die HfSW das Profil der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zwischen den Universitäten und der Dualen Hochschule stärken. Nicht zuletzt hilft dabei die beachtliche Größe der Hochschulföderation SüdWest, die mehr als 25.000 Studierende und rund 850 Professuren repräsentiert.

Neben der systematischen Zusammenarbeit ist der föderative Charakter des Verbunds eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HfSW. So ist ein zentrales Anliegen der HfSW, dass die Mitgliedshochschulen ihre spezifischen Stärken, ihre regionale Verankerung sowie das eigenständige Profil bewahren und ausbauen.

Potenzial zur Zusammenarbeit sieht die Hochschulföderation SüdWest insbesondere in den Bereichen Qualitätsmanagement, Systemakkreditierung, Forschung, Internationalisierung sowie im Innovationsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). „Der Best Practice-Transfer ist bereits in vollem Gange“, versichert Professor Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen.

Einen formalen Rahmen erhält die Hochschulföderation SüdWest im Frühjahr 2012 durch die Gründung eines Vereins. Zur effizienten Koordination der Mitgliedshochschulen im Verbund der HfSW wurde an der Hochschule Esslingen eine Geschäftsstelle eingerichtet

Zweiter Aufruf zum ESF- Programm COMENT- Coaching-, Mentoring- und Trainingsprogramme für mehr Frauen in Führungspositionen

Um die Karrierechancen von Frauen in Wirtschaft und Wissenschaft zu verbessern, hat das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren erneut in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Antragstellung im Rahmen des Programms „COMENT - Coach-ing-, Mentoring- und Trainingsprogramme für mehr Frauen in Führungspositionen“ aufgerufen.

Mit diesem vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Programm sollen Projekte an Hochschulen unterstützt werden, deren Hauptbestandteil Kooperationen mit Mentorinnen und Mentoren aus der Wirtschaft, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und Universitätsklinika sind. Ergänzt werden kann dieses sogenannte Cross-Mentoring durch andere Maßnahmen, die längerfristig dazu beitragen, den Frauenanteil in Führungspositionen in der Wissenschaft und Wirtschaft zu erhöhen. Dazu gehören Coachingprogramme, die Studentinnen, Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in karriererelevanten Fragen unterstützen, oder auch Trainingsprogramme, welche Managementkompetenzen vermitteln, die für Führungspositionen unverzichtbar sind.

Der Frauenanteil bei den Hochschulabsolventen in Baden-Württemberg liegt momentan bei etwa 48 Prozent. Davon bleibt der Wissenschaft nur ein kleiner Teil erhalten; bis zur Professur sinkt der Anteil von Frauen auf 16 Prozent. Kaum höher ist der Anteil von Frauen auf Führungspositionen in der Wirtschaft, der im Jahre 2009 bei 22 Prozent lag.

Anträge können noch bis 15. März 2012 bei der Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank eingereicht werden. Der Förderzeitraum liegt zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2014. Antragsberechtigt sind die staatlichen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und die Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg.

Die Auswahl der eingereichten Projektanträge erfolgt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren auf Grundlage eines Vorschlags des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Antragsvordruck und detaillierte Informationen:

Online: www.esf-bw.de (Projektantrag ELAN oder Download-Center Förderbereich Arbeit und Soziales, zentrale Förderung).

Hugo Cabret erhält Oscar für Film-Effekte aus Baden-Württemberg

Als „Bestätigung des Erfolgskurses des Filmstandorts Baden-Württemberg“ haben die Ministerin im Staatsministerium Silke Krebs und Kunststaatssekretär Jürgen Walter die Oscar-Auszeichnung des Films „Hugo Cabret“ in der Kategorie „Visual Effects“ bezeichnet. Bei der Verleihung der 84. Academy Awards® in Los Angeles Ende Februar durch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat das Postproduktionsunternehmen Pixomondo mit einem Hauptsitz in Stuttgart einen Oscar in der Kategorie „Visual Effects“ erhalten.

Für das Abenteuer-Drama „Hugo“ von Martin Scorsese wurden wesentliche Teile der Visual Effects (VFX) von Pixomondo erstellt - unter anderem am Standort Stuttgart. „Die Auszeichnung unterstreicht ein weiteres Mal das herausragende kreative Umfeld im Land. Der Visual Effects-Bereich hat ein großes Potenzial, nicht nur in künstlerischer, sondern auch in ökonomischer Hinsicht. Wir wollen das Engagement im Filmbereich noch weiter steigern, gerade auch um den Animationsstandort Stuttgart zu stärken“, sagten Ministerin Krebs und Staatssekretär Walter. Dies sei eine gemeinsame Aufgabe von Stadt, Land und Region. An dem Erfolg von Pixomondo seien auch Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg und der Hochschule der Medien Stuttgart beteiligt. Als besondere Würdigung ihrer Leistungen plant die Landesregierung, diese zeitnah zu einem Empfang zu laden.

Der Staatssekretär unterstrich die Bedeutung der Initiative „Animation Media Cluster Region Stuttgart“, die von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg mit finanzieller Beteiligung des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ eingerichtet worden sei, um dem starken Potenzial der regionalen Firmen im Bereich VFX/Animation gerecht zu werden. Ministerin Krebs ergänzte: „Das Cluster ist auf VFX/Animation in der Region Stuttgart/Ludwigsburg ausgerichtet und besteht aus derzeit 14 VFX-Dienstleistern und Animationsstudios. Einer der wichtigsten Partner ist das jetzt ausgezeichnete Unternehmen Pixomondo.“ 

Newsletter abbestellen
Logo MWK