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Newsletter 01/2014

Herzlich Willkommen beim Newsletter der Studieninformation Baden-Württemberg

Liebe Leserinnen und Leser,

zunächst möchten wir Ihnen noch ein gutes neues Jahr wünschen. Wir hoffen, Sie hatten einen guten Start in 2014. Wir haben für Sie Meldungen des Monats Januar aus den Bereichen Studieninformation, neue Studienangebote, Studium und Hochschulen  zusammen gestellt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr Studieninfo-Team!

Neue Studienangebote

Erster integrierter deutsch-chinesischer Doppelstudiengang in International Management

Die ESB Business School an der Hochschule Reutlingen und die University of International Business & Economics (UIBE) in Peking haben ein Vertragsabkommen für 20 Studienplätze im Doppel-Bachelorprogramm in Internationaler BWL geschlossen. Ab dem Wintersemester 2014/15 wird es in diesem deutsch-chinesischen Studiengang je 10 Studienplätze in Peking und in Deutschland geben. In Reutlingen werden die Vorlesungen auf Deutsch und in Peking auf Chinesisch durchgeführt. Kenntnisse der jeweiligen Fremdsprache sind vor Beginn des Studiums jedoch nicht zwingend erforderlich.

Professor Dr. Tobias Schütz, Leiter des neuen deutsch-chinesischen Studiengangs, ist zuversichtlich: "Natürlich wäre es ideal, die Fremdsprache in ihren Grundzügen zu beherrschen. Doch haben wir ein spezielles dreistufiges Modell entwickelt, so dass die Sprachbarriere keine sein wird."

Konkret bedeutet das, dass die Studienanfänger im jeweiligen Heimatland starten und dort täglich zwei Jahre lang Sprachunterricht in der Fremdsprache haben und auch interkulturelle Vorlesungen und Seminare besuchen, um ein gewisses Grundniveau zu erreichen. Danach geht es an die Partneruniversität. Für die deutschen Studierenden heißt das: Sollte das chinesische Sprachniveau schon ausreichend sein, kann das Studium direkt an der UIBE fortgesetzt werden. Ansonsten wird ein Zwischenjahr in Peking stattfinden, in dem ausschließlich Kultur und Sprache intensiv gelehrt und gelernt werden, bevor es an die UIBE geht. Daher sind vor dem Studium erlernte Grundlagen der chinesischen Sprache von Vorteil, aber nicht dringend erforderlich.

Am Ende des Studiums werden folgende internationale Abschlüsse vergeben: ein Bachelor of Science in International Management (ESB Business School) sowie ein Bachelor in Management (UIBE). Bewerbungen für den Studiengang sind bis zum 1. Juni 2014 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der ESB Business School.

Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang Personalentwicklung am KIT

Foto: Wilhelm Mierendeorf

Ab dem kommenden Sommersemester bietet das International Department des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen mit dem Institut für Berufspädagogik und der Leadership-Kulturstiftung Landau einen neuen Masterstudiengang im Bereich Personalentwicklung - Berufs- und Betriebspädagogik an. Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang bereitet Personalentwickler, Personalberater und Personalmanager auf die Übernahme von Führungsaufgaben im Betrieb vor.

Der neue Studiengang fördert und erweitert Kompetenzen, die im Hinblick auf modernes Personalmanagement elementar sind. So werden unter anderem Zielstellungen der Personalentwicklung vermittelt, auch die Personalentwicklungsplanung und Durchführung betrieblicher Aus- und Weiterbildung sind wichtige Studieninhalte.

Das fünfsemestrige Master-Studium wird berufsbegleitend in Blockseminaren angeboten. Auf diese Weise können Lehrinhalte sofort in den betrieblichen Alltag integriert werden. Die Absolventen erhalten einen Master of Arts in Personalentwicklung - Berufs- und Betriebspädagogik des KIT.

Alle Informationen zum Studiengang sind im Internet unter www.personalentwicklung-master.de zu finden.

Berufsbegleitendes Masterstudium Sozialwirtschaft künftig auch in Stuttgart-Vaihingen

Die Hochschule Esslingen bietet in Kooperation mit der Paritätischen Akademie Süd und der Paritätischen Akademie Berlin das berufsbegleitende Masterstudium Sozialwirtschaft ab April 2014 auch in Stuttgart-Vaihingen an. Das akkreditierte Studienprogramm startet im April zum vierten Mal, jedoch erstmals in den neuen Räumen des Paritätischen Mehrgenerationenzentrums in Stuttgart-Vaihingen. Bewerbungsschluss für das fünfsemestrige Studium ist der 31. März 2014.

Im Dezember 2013 hat die Dekanin der Hochschule Esslingen, Prof. Dr. Astrid Elsbernd, die Absolventinnen und Absolventen des ersten Durchgangs mit der Übergabe der Masterurkunden feierlich verabschiedet. Sie sind zwischen 26 und 55 Jahre alt, kommen aus fünf verschiedenen Bundesländern und arbeiten in unterschiedlichen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens.

Das Weiterbildungsangebot bietet eine optimale Struktur für berufstätige Studierende - unter anderem wegen der individuellen und aufmerksamen Begleitung. Das Studium richtet sich an Personen, die über einen Hochschulabschluss und mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen und sich für Leitungs- und Führungsaufgaben bei frei-gemeinnützigen, privat-gewerblichen oder öffentlichen Sozialunternehmen interessieren oder diese bereits ausüben. Zudem ermöglicht der erfolgreiche Abschluss den laufbahnrechtlichen Zugang zum höheren Dienst und zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion).

Weitere Informationen sind auf der Website der Hochschule Esslingen zu finden.

Neuer gemeinsamer Master-Studiengang Intra- und Entrepreneurship in Stuttgart

Foto: Klaus Mellenthin

Die Universität Stuttgart und die Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) entwickeln aktuell auf dem Campus Vaihingen eine nachhaltige Struktur der Weiterbildung, die Aktivitäten und Expertisen beider Hochschulen in den Bereichen Konzeption, Vermarktung und Management von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten zusammenführt. Im Zentrum dieser Kooperation steht die Weiterbildungsakademie. Mit der Einrichtung des gemeinsamen Master-Studiengangs "Intra- und Entrepreneurship" wird die Arbeit praktisch umgesetzt. Das geplante Aufbaustudium soll ab 2015 Berufstätige und Absolventen fachlich fundiert zur Gründung des eigenen Unternehmens oder zur Unternehmensübernahme befähigen.

Ansprechpartner für das neue Angebot sind Dr. Hartmut Rösch (Gründerzentrum der HdM, Tel. 0711/8923 2118, roesch@hdm-stuttgart.de) und Dr. Ulrich Eggert (Master:Online Akademie, Tel. 0711/685 68330, eggert@master-online.info).

Rund ums Studium

Land will Studierenden der Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Promotion erleichtern

Foto: Wilhelm Mierendorf

Gemeinsam mit den Rektoren der Universitäten im Land hat das baden-württembergische Wissenschaftsministerium Maßnahmen entwickelt, die die hohe Qualität von Promotionen absichern sollen. So wird im neuen Landeshochschulgesetz geregelt, dass zwischen Doktoranden und ihren Betreuern Promotionsvereinbarungen abgeschlossen werden, in denen individuelle Verabredungen über das Promotionsprojekt und dessen Betreuung festgelegt werden. Hervorragende Studierende finden sich jedoch nicht nur an den Universitäten und den anderen promotionsberechtigten Hochschulen, sondern auch an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWen). Für diese Studierenden soll künftig der Zugang zur Promotion erleichtert werden.

Dazu sollen die Kooperationen zwischen Universitäten und HAWen gestärkt werden. So erhalten HAW-Professoren in gemeinsamen Promotionskollegs künftig die gleichen Rechte wie ihre Kollegen von den Universitäten. Auch wird künftig ermöglicht, dass HAW-Professoren von universitären Fakultäten als kooptiertes Mitglied aufgenommen werden und so das Promotionsrecht erhalten. Zusätzlich wird mit einer Experimentierklausel ein weiterer Weg eröffnet: Sie schafft die Möglichkeit, dass in Zukunft besonders ausgewiesene Professorinnen und Professoren von Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Rahmen eines Hochschulverbunds das Promotionsrecht erhalten. Diese Verleihung muss an Qualitätskriterien gebunden und wird zeitlich befristet und auf bestimmte Themen eingegrenzt sein. Dafür müssen mit den Hochschulen Modelle und Kriterien erst noch entwickelt werden.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betont: "Die besondere Stärke Baden-Württembergs ist unsere differenzierte Hochschullandschaft und die Vielfalt an Hochschularten mit ihren spezifischen Profilen." Eine wichtige Rolle spielten die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem Schwerpunkt auf Lehre und Anwendungsbezug. "Die Differenz zu den Universitäten, die durch ihr allgemeines Promotionsrecht für die Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses zuständig sind, soll nicht eingeebnet werden", so Bauer.

Die Neuregelungen zur Promotion sind Teil des Entwurfs für ein neues Landeshochschulgesetz. Ziel des Gesetzes ist, die Verantwortlichkeiten der Hochschulgremien und die Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken. Es gewährt Freiräume und stellt Transparenz, Chancengleichheit und die Beteiligung der Hochschulmitglieder sicher. Das Gesetz geht im Februar ins parlamentarische Verfahren. Das neue Landeshochschulgesetz soll im zweiten Quartal 2014 in Kraft treten.

Hochschulen

Symposium zur Zukunft der Musikhochschulen

Foto: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Das Dialogverfahren zur Weiterentwicklung der baden-württembergischen Musikhochschullandschaft geht in die nächste Etappe. Am 15. Februar 2014 findet an der Universität Mannheim das erste von insgesamt fünf Symposien statt. Thema: "Das Musikstudium im Kontext der beruflichen Perspektiven". Ziel des Dialogverfahrens ist es, eine zukunftsorientierte Struktur für eine exzellente Ausbildung in den künstlerischen wie pädagogischen Studiengängen zu schaffen.

Die "Zukunftskonferenz Musikhochschulen" setzt sich aus verschiedenen Symposien an den jeweiligen Standorten zusammen. Folgende Fachthemen wurden vom Wissenschaftsministerium gemeinsam mit den Rektorinnen und Rektoren der Musikhochschulen identifiziert: Berufliche Perspektiven und Berufsfähigkeit, Kulturelle Bildung, Schulmusik, Jazz, Pop und Weltmusik, Qualität/Vollangebot sowie die Vermittlung und Bewahrung der klassischen Musiktradition.

Beim ersten Symposium am 15. Februar in Mannheim zum Thema "Musikstudium im Kontext der beruflichen Perspektiven" geht es um die Herausforderungen des Arbeitsmarkts, der derzeit einem starken Wandel unterworfen ist: Wie gut gelingt es angehenden Musikerinnen und Musikern, sich nach dem Studium erfolgreich in den Arbeitsmarkt Musik zu integrieren? Wie sehen die Anforderungen und Erwartungen aus, die die musikalische Praxis an die Absolventinnen und Absolventen der Musikhochschulen stellt? Welche Fertigkeiten und Befähigungen sollten bereits während des Studiums vermittelt werden, um die Chancen auf eine erfüllende berufliche Tätigkeit zu verbessern?

Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, wird mit einer Grundsatzrede einleiten. Hauptreferent ist Dr. Heiner Gembris, Professor für Musikpädagogik und Leiter des Instituts für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) an der Universität Paderborn. Sein Vortrag trägt den Titel "Berufsaussichten und Anforderungen an die Ausbildung". Im Anschluss wird die Diskussion in drei Fachforen fortgesetzt.

Auf den Podien mitdiskutieren werden Absolventen und Studierende sowie Lehrende der fünf baden-württembergischen Musikhochschulen. Die inhaltliche Konzeption der Veranstaltung wurde in enger Abstimmung zwischen Ministerium und den Rektorinnen und Rektoren vorgenommen. Das zweite Symposium mit dem Thema "Kulturelle Bildung" wird am 2. April 2014 in Trossingen stattfinden.

Neues Vorlesungsprogramm für Gasthörer und Seniorenstudierende der Uni Mannheim

Das Vorlesungsprogramm der Universität Mannheim für Gasthörer und Seniorenstudierende für das Frühjahrssemester ist da. Auch in diesem Semester wird wieder ein vielfältiges Programm mit rund 250 Lehrveranstaltungen aus allen Fachbereichen der Universität angeboten. Ob Entwicklungspsychologie, Politische Kommunikation oder Napoleonische Geschichte, Deutsche Lyrik oder Bioethik - das Angebot des Seniorenstudiums reicht von Vorlesungen über Seminare bis hin zu Exkursionen.

Das Sonderprojekt "Alter lernt und forscht" des Gasthörer- und Seniorenstudiums wird in diesem Jahr als generationenübergreifendes Zeitzeugenprojekt "Zeitgeschichte als erlebte Geschichte" durchgeführt. Interessierte Seniorenstudierende sind eingeladen, sich als Zeitzeugen zu historischen Ereignissen oder Phänomenen, die sie selbst bewusst wahrgenommen haben, zur Verfügung zu stellen.

Vorlesungsbeginn ist am 10. Februar 2014, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Das Programmheft ist erhältlich bei der Buchhandlung Bender in Mannheim in O 4, 2 und im Büro für das Gasthörer- und Seniorenstudium in L 1,1, Raum 159.

Weitere Informationen unter www.uni-mannheim.de/senioren.

Studieninformation an (Hoch-)Schulen

Bildungsmesse HORIZON am 1. und 2. Februar in Stuttgart

Foto: SCOPE Messestrategie GmbH

Was genau sich hinter den vielversprechenden Bezeichnungen unterschiedlicher Studiengänge verbirgt, welche Voraussetzungen die Bewerber mitbringen müssen und welche Berufschancen sich daraus ergeben, können die Besucher der Bildungsmesse HORIZON Stuttgart am 1. und 2. Februar 2014 erfahren. Erstmals findet die Messe in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Mercedesstraße 69, statt. Geöffnet ist sie an beiden Veranstaltungstagen von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Neben 40 Hochschulen aus Baden-Württemberg werden weitere 100 Hochschulen, Unternehmen sowie Vermittlungs- und Beratungsinstitutionen aus ganz Deutschland und dem Ausland vor Ort sein. Die Bildungsmesse wendet sich explizit an Oberstufenschüler, Abiturienten und Studienanfänger, um sie bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen verschiedene Bildungsmöglichkeiten vorzustellen. Im Rahmenprogramm finden über 80 Vorträge, Talkrunden und Workshops zu den Themen Studium und Ausbildung, Studienfinanzierung, Freiwilligendienste, Auslandsaufenthalte und vielem mehr statt.

Weitere Informationen gibt es unter http://horizon-messe.de.

Infotag für Studieninteressierte an der Zeppelin Universität

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen veranstaltet am Freitag, 31. Januar, einen kombinierten Infotag für Studieninteressierte und informiert dabei über Bachelor- und Masterstudiengänge. Studierende und Vertreter der Studienberatung stellen am Vormittag die Universität und die Studiengänge in Wirtschaftswissenschaften, Kultur- und Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaften, Verwaltung und Internationale Beziehungen sowie Soziologie, Politik und Ökonomie und den neuen Master in General Management vor. Am Nachmittag besuchen die Teilnehmer den "Research Day" der ZU. Wissenschaftler und Studierende diskutieren dort ihre aktuellen Forschungsprojekte. Studieninteressierte können so die Professoren kennen lernen und sich mit deren Forschungsthemen vertraut machen. Die Universität informiert darüber hinaus über die umfangreichen Studienfinanzierungs- und Stipendienprogramme.

Anmeldungen werden entgegengenommen unter www.zu.de/unilive.

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

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