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Neue Studienangebote

Hochschule Ulm: Master-Programm um Logistik erweitert

Die Hochschule Ulm hat ihr Master-Programm „Systems Engineering und

Management (SY)“ um den Schwerpunkt Logistik erweitert. Die ersten Studierenden werden zum Sommersemester 2012 zugelassen. Interessenten können sich ab sofort bewerben. Bewerbungsschluss ist jeweils der 1. Januar beziehungsweise der 1. Juli eines jeden Jahres.

 

Der neue Master-Studiengang mit Schwerpunkt Logistik eignet sich für Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Bachelor-Studiengänge. Er zielt auf eine Fach- und Führungskarriere in den Bereichen der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik. Das modular aufgebaute, dreisemestrige Vollzeit-Studium befasst sich mit Zukunftsfeldern wie Digitale Fabrik, Logistikplanung und Energieeffizienz ebenso wie mit Managementfächern wie beispielsweise strategische Unternehmenssteuerung, Lean Process Management und Kontraktlogistik. Durch die Wahl von zusätzlichen Alternativmodulen kann das persönliche Kompetenzprofil geschärft werden. Inklusive der Master-Arbeit werden 90 ECTS-Punkte erreicht. Forschungsschwerpunkte wie intelligente Bündelung von Transportströmen, strategische Netzwerkplanung und Supply Chain Simulation sowie die engen Kontakte zur einschlägigen Industrie sorgen trotz des

wissenschaftlichen Anspruchs dieses Studiums für einen hohen Praxisbezug.

 

Termine für Informationsgespräche können unter graduate-school( at )hsulm.de bzw. telefonisch unter 0731 / 50 28 144 vereinbart werden. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.hs-ulm.de/Studium.

 

 

 

Rund ums Studium

Gesetz zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren verabschiedet

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 21. Dezember den Gesetzentwurf der Landesregierung zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren verabschiedet. Bislang müssen die Studierenden für grundständige Studiengänge und konsekutive Masterstudiengänge – das sind weiterführende Studiengänge, die inhaltlich und zeitlich auf einem Bachelor-Studiengang aufbauen – pro Semester 500 Euro bezahlen. Diese Gebühren werden nun ab dem Sommersemester 2012 nicht mehr erhoben.

 

Künftig zahlt das Land den Hochschulen auf Basis der bisherigen Einnahmen eine jährliche Kompensation, die der Entwicklung der Studierendenzahlen angepasst wird. Wissenschaftsministerin Bauer: „Dies ist angesichts steigender Studierendenzahlen ein starkes Signal an Hochschulen und Studierende. Ein erleichterter Hochschulzugang und gute Studienbedingungen sind gleichermaßen wichtig.“

 

Die Hochschulen müssen diese Qualitätssicherungsmittel zweckgebunden für Studium und Lehre verwenden, zum Beispiel für zusätzliches Lehrpersonal, für besseren Service in Bibliotheken oder für die Anschaffung von Lernmaterial. Alle Maßnahmen, die aus diesen Mitteln finanziert werden, sind kapazitätsneutral. Das bedeutet, die Qualitätssicherungsmittel führen nicht zu einer höheren Anzahl von Studierenden, sondern zu einer höheren Qualität in Studium und Lehre. Über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel wird im Einvernehmen mit den Studierenden entschieden.

 

 

Bedauern über Verschiebung des Dialogorientierten Serviceverfahrens zur Studienplatzvergabe

„Es ist ärgerlich und bedauerlich, dass sich die flächendeckende Einführung des neuen Serviceverfahrens zur Studienplatzvergabe weiter verzögert. Wissenschaftsministerium und Hochschulen sind sich einig, dass die Vorteile dieses Verfahrens möglichst bald in ganz Baden-Württemberg genutzt werden müssen – vor allem der bundesweite Abgleich von Mehrfachbewerbungen.“ Dies sagten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und die Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenzen der Universitäten, Prof. Dr. Horst Hippler, der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Achim Bubenzer und der Pädagogischen Hochschulen, Prof. Dr. Martin Fix zu einer im Dezember veröffentlichten Entscheidung der Stiftung Hochschulstart. Demnach soll das dialogorientierte Serviceverfahren zum kommenden Wintersemester an einigen Pilothochschulen, aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz kommen.

 

„Eine Verschiebung des flächendeckenden Einsatzes – Pilotstudiengänge ausgenommen – ist dennoch konsequent. Wir können es nicht vertreten, flächendeckend ein noch nicht ausgereiftes System zu verwenden, zumal wir in Baden-Württemberg zum Wintersemester 2012/13 den doppelten Abiturjahrgang erwarten. Wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass die Studienplatzvergabe im Südwesten auch im kommenden Wintersemester gut funktionieren wird“, sagten Bauer, Hippler, Bubenzer und Fix. Das Verfahren zum laufenden Wintersemester 2011/12 habe gezeigt, dass die Hochschulen in Baden-Württemberg eine reibungslose Studienplatzvergabe auch bei deutlich gestiegenen Bewerbungs- und Zulassungszahlen garantieren könnten.

 

Wissenschaftsministerin Bauer betonte, sie erwarte nun, dass es den Projektverantwortlichen gelinge, einen Start des neuen Systems zum nächstmöglichen Zeitpunkt sicherzustellen. Die Ministerin lobte die Universitäten Freiburg und Mannheim sowie das Hochschulservicezentrum Reutlingen für ihr hohes Engagement und ihre konstruktive Beteiligung an den Testläufen, in denen sich letztlich leider keine vollständige Funktionsfähigkeit des Systems gezeigt hätte.

 

Ein flächendeckender Einsatz des dialogorientierten Serviceverfahrens, wie er für 2012/13 geplant war, ist derzeit aufgrund von Funktionsproblemen der neuen Software und deren technischer Anbindung an die vielfältigen Softwaresysteme der Hochschulen  noch nicht möglich. Ein Hauptvorteil des neuen Verfahrens ist, dass es einen bundesweiten Datenabgleich zur Bewältigung von Mehrfachbewerbern ermöglicht, und damit die Studienplatzvergabe in zulassungsbeschränkten Studiengängen erleichtern und beschleunigen soll. Weitere Informationen online:  http://www.hochschulstart.de

 

Wissenschaftsministerin Bauer zeichnet die besten Hochschul-Lehrenden mit dem Landeslehrpreis aus

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat Anfang Dezember in Stuttgart die diesjährigen Landeslehrpreise für Baden-Württemberg verliehen. Ausgezeichnet wurden Dr. Janina Kirsch von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Dr. Gabriele Czerny und Dr. Thomas Bickelhaupt von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Professorin Dr. Petra Grimm  von der Hochschule der Medien Stuttgart, Professor Manfred Schreier von der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, Professor Martin Haas von der DHBW Karlsruhe und Professor Dr.-Ing. Klaus Dieter Rupp von der DHBW Heidenheim. Der Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement ging an Tobias Hauff  von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 

 

„Die heutigen Preisträgerinnen und Preisträger sind beispielgebend für die hohe Qualität der Lehre an den Hochschulen im Land. Gute Lehre ist auf der Höhe des wissenschaftlichen und künstlerischen Fachdiskurses, versteht es, die Studierenden zu motivieren und angemessen auf die Praxis vorzubereiten. Denn: Gute Lehre prägt junge Menschen auf Dauer und hat damit eine nachhaltige Wirkung. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern und danke Ihnen für ihr Engagement“, so Wissenschaftsministerin Bauer im Vorfeld der Preisverleihung, die im Neuen Schloss in Stuttgart stattfand. Gute Lehre trage dazu bei, so Bauer weiter, kritisches Nachdenken als lebenslange Aufgabe und Herausforderung zu begreifen, das Ringen um bestmögliche Lösungen systematisch zu erlernen und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedenzugeben. ‚Kritische Geister‘ im besten Sinne seien das Potenzial, auf das die heutige Gesellschaft nicht verzichten könne.

 

Die Preisträger des Landeslehrpreises erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 Euro. Der Landeslehrpreis im Bereich Universitäten ging an Dr. Janina Kirsch (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) für ihr Konzept „Das menschliche Gehirn – ein Mal- und Bastelkurs“. Im Bereich Pädagogische Hochschulen wurden Dr. Gabriele Czerny und Dr. Thomas Bickelhaupt (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) für die Einrichtung des „Bild- und Theaterzentrums“ geehrt. Im Bereich Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurde Professorin Dr. Petra Grimm (Hochschule der Medien Stuttgart) für den „Medienethik-Award (META)“ ausgezeichnet.  Der Preis für Kunst- und Musikhochschulen ging an Professor Manfred Schreier (Staatliche Hochschule für Musik Trossingen) für sein „Trossinger Modell“ der Chorarbeit. Im Bereich der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wurden Professor Martin Haas (DHBW Karlsruhe) und Professor Dr.-Ing. Klaus Dieter Rupp (DHBW Heidenheim) für ihr Projekt „Marktorientierte Produktentwicklung“ ausgezeichnet. Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis für studentisches Engagement erhielt Tobias Hauff (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) für das Projekt „Lichtnetz“.

 

Den Landeslehrpreis vergibt das Wissenschaftsministerium bereits seit den 1990er-Jahren. Mehr als 400 Lehrende sind bisher damit ausgezeichnet worden. Seit 2009 erhalten die besten Lehrenden aller Hochschularten jeweils 50.000 Euro Preisgeld, das zweckgebunden der Lehre zugutekommt. Der Sonderpreis, mit dem das Wissenschaftsministerium seit 2009 herausragendes studentisches Engagement auszeichnet, ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist für studentische Zwecke zu verwenden.

 

Über die Vergabe der Preise entscheiden stets mehrere hochschulspezifisch zusammengesetzte Jurys, an denen neben Fachleuten aus Baden-Württemberg auch Experten anderer Bundesländer und Studierende beteiligt sind. Weitere Informationen zum Landeslehrpreis finden Sie unter www.landeslehrpreis.de

 

 

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Generalkonsul M. Türker Arı informieren Jugendliche über Studienmöglichkeiten

„Wir wollen, dass sich alle Talente in diesem Land entfalten können. Dazu ist es notwendig, die Hochschulen weiter zu öffnen und Wege zum Studium aufzuzeigen – vor allem für diejenigen, die bisher noch nicht zu einem Studium gefunden haben, obwohl sie das Potential dazu mitbringen.“ Dies sagten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und der türkische Generalkonsul in Stuttgart, M. Türker Arı, Ende Dezember in Esslingen. Dort eröffneten Bauer und Arı eine Studieninformationsveranstaltung für türkische und türkischstämmige Jugendliche und ihre Eltern.

                                                                                                      

Ministerin Bauer: „Wir wollen einen Anstoß geben, sich möglichst früh über die eigenen Talente klar zu werden und sich über das Bildungssystem, die Studienmöglichkeiten und die Wege zum Studium zu informieren. Und wir wollen dazu ermuntern, sich für ein Hochschulstudium zu qualifizieren und die Chancen zu ergreifen, die sich daraus ergeben.“ Das Land gehe mit der Abschaffung der Studiengebühren und mit dem Ausbau der Hochschulen im Programm ‚Hochschule 2012‘ wichtige Schritte, um die Hochschulen für mehr junge Menschen zu öffnen.

 

M. Türker Arı: „Bildung ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und beruflichem Erfolg. Wir wünschen uns, dass alle Jugendlichen diese Chance ergreifen und als gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger zum Wohle aller aktiv an der Gestaltung der Zukunft teilhaben.“

 

Die Ministerin und der Generalkonsul sprachen mit den Schülerinnen und Schülern des Berufsschulzentrums Esslingen, der Realschule Oberesslingen und der Realschule am Schillerpark sowie deren Eltern über Fragen der Bildung und des Studiums. Zwei Studienbotschafter – vom Wissenschaftsministerium für die Studieninformation und               -orientierung  geschulte Studierende – schilderten ihren Bildungsweg ins Studium und berichteten von ihren Erfahrungen an der Hochschule. An der Veranstaltung beteiligten sich außerdem Lehrerinnen und Lehrer des türkisch-muttersprachlichen Unterrichts.

 

Die Ministerin und der Generalkonsul präsentierten Flyer, die in türkischer und in deutscher Sprache Wege zu Informationen über Bildungs- und Studiermöglichkeiten in Baden-Württemberg aufzeigen. Die Flyer können in deutscher oder türkischer Sprache unter folgenden Links herunter geladen werden: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/pdf/studium/Deutsch_Druck_01.pdf sowie http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/pdf/studium/Tuerkisch_Druck_01.pdf.

 

Weitere Informationen online: www.studieninfo-bw.de; www.talent-aktiv-bw.de

 

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Ergebnisse des Bildungsfinanzberichts

Als „Bestätigung und Ansporn zugleich“ bezeichnete Wissenschaftsministerin Theresia Bauer die Ergebnisse des Anfang Dezember vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten „Bildungsfinanzberichts 2011“. „Baden-Württemberg schneidet im Hochschulbereich insgesamt sehr gut ab, für Selbstzufriedenheit gibt es aber keinen Grund“, sagte die Ministerin in Stuttgart.

 

 Zwar seien die  Hochschulausgaben im Land zwischen dem Jahr 2007 und dem Jahr 2008 um 217 Millionen auf 2,33 Milliarden Euro gestiegen, was einer Steigerungsrate von 10,3 Prozent entspreche und erheblich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von lediglich 4,8 Prozent liege, so Bauer. Im langfristigen bundesweiten Vergleich liege Baden-Württemberg aber unter dem Bundesdurchschnitt: Zwischen 1995 und 2008 habe Baden-Württemberg um 21,3 Prozent zugelegt, bei einem Bundesdurchschnitt von 24,7 Prozent. Bundesweit nur auf Platz sechs liege das Land bei den laufenden Ausgaben je Studierenden.

 

 „Wir werden auch in den kommenden Jahren kräftig in die Hochschulbildung investieren müssen, zumal wir einer wachsenden Zahl von jungen Studierenden gute Studienbedingungen bieten wollen“, so das Fazit der Ministerin.

 

Der Bildungsfinanzbericht wird jährlich vom Statistischen Bundesamt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz erstellt. Im Fokus des Berichts stehen die öffentlichen Bildungsausgaben, die in der Entwicklung für Deutschland insgesamt als auch in der Untergliederung nach einzelnen Bildungsbereichen und Bundesländern dargestellt werden. Der Bildungsfinanzbericht 2011 enthält Ist-Zahlen aus dem Jahr 2008 und vorläufige Zahlen für die Jahre 2009-2011 (Ist bzw. Soll). Weitere Informationen im Internet: www.destatis.de

 

 

 

„Qualitätspakt Lehre“: Südwesten ist Spitzenreiter mit 29 von bundesweit 186 erfolgreichen Hochschulen

„Die Hochschulen in Baden-Württemberg sind Garanten guter Lehre sowie wissenschaftlich fundierter und exzellenter Ausbildung.“ Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Mitte Dezember in Stuttgart anlässlich der Vorstellung der bundesweiten Ergebnisse zum „Qualitätspakt Lehre“. Die Ergebnisse der zweiten Bewilligungsrunde wurden kurz zuvor von der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin mitgeteilt.

 

Baden-Württemberg sei das erfolgreichste Bundesland in diesem Bund-Länder-Programm, hieß es. In der zweiten Ausschreibungsrunde des Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre waren 14 Hochschulen aus Baden-Württemberg erfolgreich, zusammen genommen mit der ersten Ausschreibungsrunde waren es 29 Hochschulen aus dem Südwesten. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Alle Hochschularten aus dem Land sind zum Zuge gekommen. Dies zeigt, dass gute Lehre im Südwesten auf einer besonders breiten Basis steht.“

 

In der zweiten Ausschreibungsrunde waren acht Universitäten, vier Fachhochschulen und zwei Musikhochschulen erfolgreich. Im einzelnen:

 

·        Hochschule Biberach

·        Pädagogische Hochschule Freiburg

·        Pädagogische Hochschule Heidelberg

·        Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

·        Universität Konstanz

·        Universität Mannheim

·        Hochschule Pforzheim

·        Duale Hochschule Baden-Württemberg

·        Hochschule der Medien Stuttgart

·        Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

·        mit einem Verbundantrag: Eberhard Karls Universität Tübingen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

·        mit einem weiteren Verbundantrag: Hochschule für Musik Freiburg, zusammen mit Hochschule für Musik Detmold, Hochschule für Künste Bremen, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/Main, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Hochschule für Musik und Tanz Köln, Musikhochschule Lübeck, Hochschule für Musik Saar, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Hochschule für Musik Würzburg

·        ebenfalls mit einem Verbundantrag: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, ILIAS open source e-Learning e.V. (Köln)

 

Weitere Informationen online:

http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2011-24.pdf

Hochschulen

Die Duale Hochschule ist die erste systemakkreditierte Hochschule in Baden-Württemberg

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist seit einem im Dezember veröffentlichten Beschluss der Ständigen Akkreditierungskommission (SAK) der ZEvA (Zentrale Evaluations- und Akkreditierungskommission Hannover) systemakkreditiert. Damit ist die DHBW die erste Hochschule in Baden-Württemberg, für die die Systemakkreditierung ausgesprochen wurde. Dies verdeutlicht ihre Spitzenposition und das außergewöhnlich hohe Qualitätsniveau. Die Duale Hochschule übernimmt damit nicht nur für Baden-Württemberg, sondern auch bundesweit eine Vorreiterrolle; sie ist die dritte Hochschule mit Systemakkreditierung in Deutschland.

 

Eine Systemakkreditierung ist in Deutschland erst seit relativ kurzer Zeit möglich. Dabei wird das Qualitätsmanagementsystem einer Hochschule von externer Stelle überprüft, so dass danach eine Akkreditierung einzelner Studiengänge nicht mehr notwendig ist. Die DHBW hat den Nachweis erbracht, dass ihr hochschulinternes Qualitätsmanagementsystem verlässlich funktioniert. „Diese Leistung ist das Ergebnis konsequenter Qualitätsarbeit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der gesamten Hochschule in den letzten Jahren. Die Systemakkreditierung eröffnet der DHBW ganz neue Spielräume, um die Studienangebote flexibel und mit hoher Qualität für Studierende weiterzuentwickeln“, erklärte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.

 

Das umfangreiche Akkreditierungsverfahren sieht einerseits eine Prüfung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems vor, andererseits auch eine Überprüfung einzelner bestehender Studienangebote und Detailanalysen vor Ort. Da die DHBW aufgrund ihrer Struktur und Größe eine besondere Komplexität aufweist, hatte sich die Hochschule bewusst zu einer weiter gefassten Stichprobe bereit erklärt. In allen Bereichen wurden die hohen Qualitätsstandards der DHBW bestätigt.

 

Professor Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Vizepräsident der DHBW und im Vorstand der Hochschule verantwortlich für die Bereiche Qualität und Lehre, sieht die Systemakkreditierung als Chance, die Autonomie der Hochschule zu vergrößern und die neu gewonnene Verantwortung zu nutzen, um ihr Profil weiter zu schärfen und ihre Studierenden sowie ihre dualen Partner mit einer hervorragenden Studienqualität zufrieden zu stellen. 

 

 

„Professor des Jahres 2011“: Prof. Dr. Bärbel G. Renner von der DHBW Stuttgart Bereits zum sechsten Mal hat das Absolventenmagazin „Unicum Beruf“ zusammen mit einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hochschullehrer gesucht, die sich besonders für das berufliche Weiterkommen ihrer Studierenden einsetzen. Der erste Platz im Bereich Wirtschaftswissenschaften ging in diesem Jahr nach Baden-Württemberg. Im November wurde Frau Prof. Dr. Bärbel G. Renner ausgezeichnet, die an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart lehrt.

 

Studierende, Absolvent/-innen, Kolleg/-innen und Wirtschaftsvertreter/-innen hatten im Vorfeld bundesweit rund 450 Professoren nominiert, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für ihre Studierenden einsetzen. Anschließend ermittelte eine hochkarätig besetzte Jury um den ehemaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Klaus Landfried, vier Preisträger und zeichnete sie nun als „Professoren des Jahres 2011“ aus. Der Fokus lag auf „Wegbereitern für Karrieren“ und damit auf Professor/-innen, die ihre Studierenden optimal auf den Berufseinstieg vorbereiten und deren Lehre sich durch eine besondere Praxisnähe auszeichnet.

 

„Zu einer guten Hochschul-Ausbildung gehört vor allem, die eigene Urteilskraft zu stärken und die Bereitschaft, Entscheidungen persönlich zu verantworten. Professorinnen und Professoren, die forschendes Lernen in der Konfrontation mit realen Aufgaben der Praxis organisieren, gebührt daher besondere Anerkennung“, erklärte Professor Landfried.

 

Prof. Dr. Bärbel G. Renner erhielt den ersten Platz im Bereich Wirtschaftswissenschaften für ihre praxisnahe Lehre, in der sie – beispielsweise im Rahmen von Marketing-Projektseminaren – konkrete Fragestellungen von Wirtschaftsunternehmen und Stiftungen aufgreift. Bereits im vergangenen Jahr hatte sie beim bundesweiten Wettbewerb um den Titel des „Professors des Jahres“ den zweiten Platz belegt.

 

„Es ist mir wichtig, dass die Studentinnen und Studenten ihre fachwissenschaftlichen Kenntnisse auf die Praxis anzuwenden verstehen und in spezifischen Lehrveranstaltungen auch die im beruflichen Alltag erforderliche Handlungs- und Sozialkompetenz erwerben“, erklärte Renner. „Gerade an der Dualen Hochschule mit ihrem praxisintegrierenden Studienkonzept legen wir besonderen Wert auf einen ständigen Theorie-Praxis-Transfer.“

 

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gratulierte der Preisträgerin: „Das ist eine tolle Auszeichnung für Frau Professor Dr. Bärbel Renner und eine Bestätigung ihres großen Engagements für die Studierenden. Besonders bemerkenswert ist, dass sich Bärbel Renner neben ihrer Tätigkeit als Hochschullehrerin auch im Vorstand der Dualen Hochschule engagiert, dem sie seit Gründung der Hochschule angehört. Die Auszeichnung macht zugleich einmal mehr sichtbar, mit welch hoher Qualität an der Dualen Hochschule gelehrt wird.“

 

 


Leibniz-Preis für Prof. Dr. Peter Sanders (KIT) und Prof. Dr. Jörg Wrachtrup (Universität Stuttgart)

Der Karlsruher Informatiker Professor Dr. Peter Sanders und der Stuttgarter Physiker Professor Dr. Jörg Wrachtrup gehören zu den Trägern des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises für 2012. Damit gehen zwei von bundesweit zehn der mit je 2,5 Millionen Euro dotierten Preise erneut nach Baden-Württemberg. Die Preisträger wurden Anfang  Dezember von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt gegeben.

 

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gratulierte den Preisträgern: „Die Auszeichnung ist für die beiden Wissenschaftler eine große Anerkennung ihrer Arbeit und eröffnet ihnen weitere Forschungsspielräume. Baden-Württemberg steht für exzellente Forschungsbedingungen. Dafür wollen wir auch in Zukunft sorgen.“

 

Professor Dr. Peter Sanders, geboren 1967, ist Professor für Theoretische Informatik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), wo er einen international anerkannten Schwerpunkt für Algorithm Engineering maßgeblich mit aufgebaut hat. Mit dem DFG-Schwerpunktprogramm Algorithm Engineering koordiniert er das weltweit größte Projekt auf diesem Forschungsgebiet. Weitere Informationen: www.algo2.iti.kit.edu/sanders.php

 

Professor Dr. Jörg Wrachtrup, geboren 1961, ist Professor für Experimentelle Physik und leitet das 3. Physikalische Institut an der Universität Stuttgart. Sein Forschungsgebiet umfasst die Bereiche Festkörperphysik und Quantenoptik. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter der Erforschung der Anwendung von Diamanten in der Quantenphysik und Messtechnik. Weitere Informationen: www.pi3.uni-stuttgart.de/index.php?article_id=5  

 

Der Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm ist der höchst dotierte deutsche Förderpreis. Er wird im jährlichen Rhythmus von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Spitzenleistungen in der Forschung verliehen. Die Fördersumme beträgt je Preisträgerin und Preisträger 2,5 Millionen Euro.

 


Land unterstützt Forschung an der Dualen Hochschule mit 800.000 Euro

Das Land wird die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) beim Aufbau eines Forschungsförderprogramms in den Jahren 2012 und 2013 mit jeweils 400.000 Euro unterstützen. „Das Modell der Ausbildung an der DHBW ist ein Erfolg. Dank der engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit den am dualen Studium beteiligten Unternehmen wird die junge Generation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg praxisnah qualifiziert. Die DHBW trägt damit zur Stärkung der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Landes bei. Diesen Erfolg wollen wir mit Mitteln für ein Forschungsförderprogramm der DHBW nachhaltig gestalten und ausbauen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Dezember in Stuttgart.

 

Die DHBW habe sich seit ihrer Gründung im Jahr 2009 sehr gut entwickelt und sei als Landeshochschule mit den mittlerweile meisten Studierenden fest im Hochschulsystem Baden-Württembergs etabliert. Die Nachfrage nach ihren Absolventen zeige, wie stark der Bachelor der DHBW als Marke sei. Sie besitze Alleinstellungsmerkmale, die sie zu einer einzigartigen Hochschulmarke mit einem großen Potenzial für die Zukunft machten. Die Forschungsförderlinie werde dies zusätzlich unterstützen. „Die Gelder aus der neuen Förderlinie sollen als Anschubfinanzierung dazu beitragen, das spezielle Forschungsprofil der DHBW weiter zu entwickeln, eine Forschungskultur zu etablieren und die durch Drittmittel geförderten Forschungsaktivitäten an der Hochschule auszubauen. Darüber hinaus sind die nachhaltige Einbindung in die Forschungslandschaft sowie die Intensivierung der Vernetzung mit nationalen und internationalen Fach-Communities weitere Zielsetzungen“, so die Ministerin.

 

Im Zuge der Umwandlung zur Hochschule habe die DHBW den Auftrag erhalten, kooperative Forschung zu betreiben, ergänzte der Präsident der Dualen Hochschule, Prof. Reinhold R. Geilsdörfer. Die größte Herausforderung bei der Umsetzung dieser Aufgabe bestehe darin, das spezielle Profil und die einzigartige Struktur der Hochschule auf den Forschungsbereich zu übertragen. Entsprechend des dualen Studienkonzepts erfolge kooperative Forschung an der DHBW vor allem anwendungs- und transferorientiert und insbesondere in Kooperation mit den Unternehmen, in denen der praktische Teil des dualen Studiums von DHBW-Studierenden stattfindet. Das primäre Ziel der Forschungsaktivitäten sei es daher, realitätsnahe, unmittelbar anwendbare Problemlösungen für die betriebliche Praxis in Wirtschaft, Technik und im sozialen Bereich zu entwickeln.

 

Prof. Geilsdörfer: „Mit unserem kooperativen Forschungsansatz bieten wir insbesondere unseren kleinen und mittelständischen Partnerunternehmen die Möglichkeit, spezielle Probleme oder Fragestellungen auf wissenschaftlicher Basis und mit direktem Anwendungsbezug zu bearbeiten. Viele unserer kleinen und mittelständischen Partner verfügen nicht über eine eigene Forschungsabteilung. Im Rahmen von kooperativen Forschungsprojekten mit der DHBW können sie auf die Kompetenzen der Hochschule zugreifen und damit unmittelbar von der Partnerschaft profitieren.“

 

 Weitere Informationen online:
http://www.dhbw.de/die-dhbw/wir-ueber-uns/kooperative-forschung.html

 


 

Medienethik-Award META 2011: Auszeichnung für Journalisten von „Spiegel", „der Freitag“ und Medienmagazin „ZAPP"
Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) haben am 6. Dezember 2011 zum neunten Mal den Medienethik-Award META verliehen. Thema des undotierten Preises war „Sex Roles Reloaded? – Gender & Ethics". Er wurde 2011 in den Kategorien Zeitungen, Magazine und Fernsehen ausgelobt.
 
Ausgezeichnet wurden ein Artikel aus „Der Spiegel“, der Zeitung „der Freitag“ sowie ein Beitrag des Fernsehmagazins „ZAPP“ des NDR. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer eröffnete die Veranstaltung. „Die Vergabe eines Medienethik-Preises durch eine mit Studierenden besetzte Jury ist deutschlandweit einzigartig. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erarbeiten sich dabei wichtige Kriterien für wertebewussten Journalismus und setzen sich mit der ethischen Verantwortung moderner Berichterstattung auseinander“, so Bauer. Dies und das gute didaktische Konzept seien Gründe genug gewesen, das seit 2002 von Prof. Dr. Petra Grimm angebotene medienwissenschaftliche Projekt mit dem Landeslehrpreis 2011 auszuzeichnen.
 
In der Kategorie Zeitungen überzeugte Andrea Jeska die Jury mit dem Artikel „Hier schlägt das Herz der Finsternis", der am 3. Februar 2011 in der Wochenzeitung „der Freitag" erschienen war. Er setzt sich mit den systematischen Vergewaltigungen im Ostkongo auseinander und porträtiert Mama Masika, die sich um die Opfer kümmert. Im Artikel werden die Hintergründe und Auswirkungen der in Europa fast vergessenen und seit Jahrzehnten andauernden massenhaften Vergewaltigungen geschildert.

 
Markus Dettmer, Ricarda Landgrebe und Janko Tietz erhielten den Preis in der Kategorie Magazine für ihren Artikel „Jenseits der Quote" aus dem „Spiegel“ vom 28. März 2011. Darin zeichnen sie ein umfassendes und detailliertes Bild der aktuellen Situation von Frauen in Führungspositionen in Deutschland und erläutern die Hintergründe in verschiedenen Branchen sowie in Ost und West. Darüber hinaus zeigen sie Lösungsmöglichkeiten auf, die jenseits einer Quotenregelung Beispiele für andere Unternehmen sein können.

 

Für den Fernsehbeitrag „Die männliche Meinungsmacht in den Medien“ aus dem Fernsehmagazin „ZAPP“ des Norddeutschen Rundfunks nahm Gita Datta den Preis entgegen. Der Bericht, den sie gemeinsam mit Katja Gundlach produziert hatte, thematisiert den geringen Anteil von Frauen in den Führungsetagen deutscher Medienunternehmen.

 

Die Auszeichnung META wird seit 2003 zu jährlich wechselnden Fragestellungen aus dem Bereich der Medienethik verliehen. Bisherige Themen waren etwa „Wertevermittlung in Jugendmedien“, „Wirtschaft und Medien“ oder die „Kriegsberichterstattung im Irakkrieg“.



„Künzelsound“: Vereinsgründung für Internetradio am Campus Künzelsau

Anfang Dezember ist an der Hochschule Heilbronn/Campus Künzelsau der Radio-Verein „Künzelsound“ ins Leben gerufen worden. Die Eintragung in das Vereinsregister soll nun folgen und somit ist ein bedeutender Schritt für das Internetradio getan.

 

„Künzelsound“ ist ein Radio-Verein, der ein eigenes Webradio am Campus Künzelsau betreibt. Dieses Medium ermöglicht die Information und Unterhaltung von, mit und für Interessierte sowie Mitglieder der Hochschule. Das Studio wurde im Wintersemester 2010/2011 durch ein Laborprojekt von vier Studierenden der Studiengänge Elektrotechnik und Antriebssysteme & Mechatronik am Campus Künzelsau aufgebaut. An der Hochschule weckte das Studio schnell Interesse und somit fand sich eine Gruppe von Studierenden quer über alle Studiengänge hinweg: vom Technikfreak bis hin zu den Medien- und Eventspezialisten.

 

Der Name „Künzelsound“ wurde durch eine Umfrage an allen Standorten der Hochschule Heilbronn für den Sender gewählt. Hören kann man das Internet-Radio  unter www.kuenzelsound.de.

 

 

 

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Studieninformation an Hochschulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.