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Neue Studienangebote

Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang für Vertrieb und Consulting an der ESB Business School Reutlingen

Die Weiterbildungsstiftung der Hochschule Reutlingen, die Knowledge Foundation, ist im Oktober mit einem neuen akademischen Studienprogramm an den Start gegangen: 17 Teilnehmer haben ihr zweijähriges berufsbegleitendes Studium zum „Master Strategic Sales Management“ aufgenommen und lassen sich nun auf eine Karriere in Vertrieb, Beratung und Management vorbereiten. Das akademische Programm hat die Stiftung in Kooperation mit IBM Deutschland entwickelt. Die Ausbildung übernimmt die ESB Business School der Hochschule Reutlingen.

Der Master-Studiengang richtet sich an Absolventen von Bachelorprogrammen, die sich über einen konsekutiven Master im chancenreichen Berufsfeld „Beratung und Vertrieb“ positionieren möchten. Aber auch Young Professionals mit Berufserfahrung, die sich beruflich neu orientieren möchten, und Vertriebsmanager, die sich auf das veränderte Wettbewerbsumfeld einstellen wollen, zählen zur Zielgruppe. 

 

Die kombinierte Ausbildung führt nach zwei Jahren zum Abschluss „Master of Arts in Strategic Sales Management“ und ermöglicht den Einstieg in eine Karriere in Vertrieb, Beratung und Management. Innerhalb von 24 Monaten werden Seminare und Vorlesungen in Form von Präsenzveranstaltungen an insgesamt 75 Unterrichtstagen durchgeführt. Die Vorlesungstage sind auf drei Semester verteilt. Das vierte Semester ist für die Masterthesis reserviert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.reutlingen-university.de.


 

 

Master Gymnasiales Lehramt Physik an der Universität Konstanz

Der Master bietet Absolventen eines Bachelor-Studiengangs in Physik die Möglichkeit, in das Lehramt-Studium einzusteigen und in 4 Semestern für Physik als Hauptfach und Mathematik oder Informatik als Beifach ausgebildet zu werden. Die Ausbildung erfolgt in kleinen Lerngruppen und ermöglicht einen engen Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden. An den Master schließt das Referendariat an. Der Pilot-Studiengang ist eine Kooperation der Universität Konstanz und der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ein Studienbeginn ist im Sommer- und Wintersemester möglich. Bewerbungsfrist für den Start zum SS 2012: 15. Februar 2012

Weitere Informationen sind abrufbar unter www.uni-konstanz.de/GLP

 

 

 

Rund ums Studium

Zuwachs an Studierenden in Baden-Württemberg übertrifft alle Prognosen

„Ich freue mich über den Zuwachs an Studierenden in Baden-Württemberg. Er übertrifft alle Prognosen. Mein Dank gilt den Hochschulen, die alles getan haben, um die jungen Studierenden aufzunehmen. Wir unterstützen die Hochschulen nach Kräften, um gute Studienbedingungen für die Studierenden sicherzustellen“. Dies sagte Wissenschaftsministerin Bauer Ende November zu den aktuellen Berechnungen des Statistischen Landesamtes, wonach die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im Südwesten gegenüber dem Vorjahr um über 15,5 Prozent gestiegen ist.

 

Die Ministerin bezeichnete den Zuwachs an Studierenden als einen erfreulichen Trend. „Es ist gut, wenn sich mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden.  Erstmals studieren über 300.000 Studierende in Baden-Württemberg. Das wird unserem Land Impulse für noch mehr Kreativität und Innovation geben“, so Bauer. Bei der Gesamtstudierendenzahl habe der Südwesten um knapp 24.000 Personen zugelegt; dieser Zuwachs entspreche der Größenordnung einer Universität wie Tübingen.

 

Die Ministerin sagte, das Wissenschaftsministerium habe sich mit der Aufstockung des Programms Hochschule 2012 auf steigende Studierendenzahlen eingestellt. „Bereits im Sommer haben wir beschlossen, das Ausbauziel im Jahr 2012 von bislang 20.000 zusätzlichen Anfängerplätzen auf bis zu 22.000 zusätzliche Anfängerplätze zu erhöhen. Die letzten rund 3.000 Plätze werden im Frühjahr auf die Hochschulen verteilt“, erklärte Bauer. „Wir haben außerdem einen Sonderfonds im Umfang von 5,3 Mio. Euro geschaffen, aus dem wir bei gravierenden Überlastsituationen zusätzliche Mittel bereit stellen. Dieser Sonderfonds ist ab Wintersemester 2011/2012 einsetzbar. Angesichts der heutigen Zahlen werden wir außerdem prüfen, ob wir das Programm Hochschule 2012 weiter aufstocken“. Mit dem Zuwachs an Studierenden seien im Übrigen in den nächsten Jahren deutlich mehr Mittel aus dem Hochschulpakt von Bund und Ländern zu erwarten als bisher angenommen. Diese Mittel würden voll den Hochschulen zu Gute kommen.

 

Die Ministerin kündigte an, die besonders stark gewachsene Duale Hochschule mit weiteren Mietmitteln zu unterstützen: „Mit einem Zuwachs von über 30 Prozent ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg am stärksten gewachsen. Sie ist jetzt die Landeshochschule mit den meisten Studierenden. Wir unterstützen sie bei der Anmietung von Räumen mit zusätzlich 12 Mio. Euro ab 2012.“


Bericht zur Auswirkung der Studiengebühren in Baden-Württemberg

Der Monitoring-Beirat Studiengebühren hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Oktober seinen Abschlussbericht zur Auswirkung der allgemeinen Studiengebühren in Baden-Württemberg vorgelegt. Der Beirat wurde zur Beobachtung der Auswirkungen allgemeiner Studiengebühren in Baden-Württemberg am 7. Juli 2006 berufen. Dem 17-köpfigen Beirat unter dem Vorsitz des Völkerrechtlers Prof. Dr. Eibe Riedel gehörten Hochschulvertreter, Studierendenvertreter und Vertreter der Studentenwerke, der Kirchen, der L-Bank sowie der HIS GmbH an. Bereits 2008 hat der Beirat einen Zwischenbericht veröffentlicht, der unter anderem Anregungen für die Überarbeitung der Gebührenregelungen enthalten hatte.

 

Der nun veröffentlichte Bericht enthält eine Auswertung zahlreicher Untersuchungen und statistischer Daten, die Aufschluss über die Folgen der fast fünfjährigen Erhebung allgemeiner Studiengebühren gibt. Parallel wirkende Faktoren wie etwa der Hochschulausbau 2012 erschwerten die Auswertung und führen zu einem differenzierten Bild. Befragungen von Studienberechtigten im Jahr 2008 hätten ergeben, dass 2.200 bis 3.500 Studienberechtigte in Baden-Württemberg – rund 5 Prozent – nach eigenen Angaben wegen der Studiengebühren kein Studium aufnehmen wollten. „Allerdings haben in der Folgezeit steigende Studienanfängerzahlen Zweifel aufkommen lassen, ob diese Verzichtsabsichten sich realisiert haben“, sagte Professor Riedel.

 

Angesichts des Beschlusses der neuen Landesregierung, die allgemeinen Studiengebühren mit Wirkung zum Sommersemester 2012 abzuschaffen, kann der Beirat seine Arbeit mit diesem Bericht abschließen. „Es ist nach Auffassung des Beirats unerlässlich, den Hochschulen die bisherigen Einnahmen aus Studiengebühren auch weiterhin für Studium und Lehre zur Verfügung zu stellen. Die durch Studiengebühren erreichten Verbesserungen in Studium und Lehre müssen nachhaltig gesichert werden“, sagte Professor Riedel. Deshalb begrüße der Beirat die entsprechende Zusage der Landesregierung.

 

Ministerin Bauer dankte dem Beirat für seine konstruktive, über fünfjährige Arbeit. „Es ist bemerkenswert, dass alle Entscheidungen im Beirat trotz der pluralistischen Zusammensetzung im Konsens getroffen wurden. In diesem Sinne wollen wir auch die Zusammenarbeit an den Hochschulen bei der Verwendung der Qualitätssicherungsmittel gestalten“, sagte die Ministerin im Oktober. Der Anhörungsentwurf zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren sieht vor, dass die Studierenden künftig gleichberechtigt über die Verwendung der Qualitätssicherungsmittel entscheiden sollen. Für die Verwendung der Gebühren war nur ein „Benehmen“ – eine Art Anhörung – erforderlich. Der Bericht ist online abrufbar unter:
 http://mwk.baden-wuerttemberg.de/studium/kosten-eines-studiums/studiengebuehren/


Deutlich mehr Ingenieurinnen im Südwesten

„Baden-Württemberg kann auf das Potential gut ausgebildeter Frauen nicht verzichten. Deshalb ist es erfreulich, dass immer mehr Frauen in Baden-Württemberg als Ingenieurin arbeiten. Insgesamt ist der Frauenanteil mit rund zwölf Prozent immer noch zu gering. Deshalb müssen wir mehr Frauen für ein Studium in den Ingenieurwissenschaften gewinnen“. Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu einer aktuellen Meldung des Statistischen Landesamtes, wonach die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Ingenieurberufen seit dem Jahr 2000 um rund 66 Prozent gestiegen ist.

 

Die Ministerin betonte weiter, um mehr Frauen für ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu gewinnen, sei es notwendig, dass die Hochschulen bei der Konzeption ihrer Studienangebote Gender-Aspekte beachteten. So präferierten Frauen beispielsweise interdisziplinäre Studiengänge wie z. B. Wirtschaftsingenieurwesen oder Medizininformatik, deren Anwendungsbezug gesellschaftlich relevant sei. Um den Berufseinstieg für Absolventinnen in Ingenieurstudiengängen zu erleichtern, fördere das Wissenschaftsministerium zusammen mit dem Europäischen Sozialfonds überdies besondere MINT-Karriereberatungsstellen für Frauen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.


Fachtagung „Schülerinnen forschen“ in Stuttgart

Mit einer Fachtagung ist das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderte Programm „Schülerinnen forschen – Einblicke in Naturwissenschaft und Technik“ am 24. November in Stuttgart abgeschlossen worden. Ministerialdirektorin Dr. Simone Schwanitz zog eine positive Bilanz des Förderprogramms: „Unser Ziel, landesweit Mädchen für die MINT-Fächer zu interessieren, haben wir erreicht.“ Insgesamt haben seit Mai 2008 über 5.000 Schülerinnen an den von den Hochschulen angebotenen Labortagen und Feriencamps teilgenommen.

 

Dr. Schwanitz dankte allen Projektbeteiligten an den Hochschulen und ganz besonders der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit für die 50-prozentige Kofinanzierung. Die Hochschulen führten einige Einzelprojekte für Schülerinnen fort. Das eingerichtete Internetportal zur zentralen Anmeldung für Schülerinnen-Projekte werde aufrechterhalten.

 

„Die Anstrengungen, mehr Jugendliche und Frauen für ein Studium eines MINT-Fachs zu begeistern, dürfen nicht nachlassen und müssen – wie in diesem Programm – früh ansetzen“, so Schwanitz. Nun müssten die gewonnenen Erkenntnisse und Lehrinhalte in den Unterricht an Schulen und Hochschulen einfließen. Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium würden sich mit der gemeinsamen Initiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“ weiterhin dafür einsetzen, dass die Hochschulen bereits bei der Konzeption ihrer Studienangebote Gender-Aspekte beachten.

 

Das Sonderprogramm „Schülerinnen forschen – Einblicke in Natur und Technik“ war von der Landesregierung im Mai 2008 zur Erhöhung des Anteils der Studentinnen in den naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen aufgelegt worden. Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit hat das Programm kofinanziert. Insgesamt wurden ca. 2,5 Mio. Euro eingesetzt.

 

Ziel des Programms war es, Schülerinnen ab der Klassenstufe 7 an Realschulen und allgemeinbildenden Gymnasien für Physik und Chemie zu begeistern und zugleich die Voraussetzungen für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium zu schaffen.

 

An dem Sonderprogramm „Schülerinnen forschen" beteiligten sich die Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd sowie die Hochschulen Karlsruhe und Heilbronn und die Universitäten Konstanz und Stuttgart.

 

Bei der Fachtagung in Stuttgart treffen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Hochschulen des Landes zusammen, um sich über die Erfahrungen und die Weiterführung der Programminhalte auszutauschen. In die Diskussion fließen auch die Ergebnisse einer von der Universität Stuttgart erstellten wissenschaftlichen Begleitforschung ein. Weitere Informationen:

www.schuelerinnen-forschen.de und www.girls-do-tech.de 


 

 

Auftakt zur Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg

„Wir brauchen eine neue Kultur der Beteiligung – an den Hochschulen ebenso wie in der Gesellschaft. Deshalb führen wir rund 35 Jahre nach ihrer Abschaffung die verfasste Studierendenschaft wieder ein. Studieren soll zu eigenverantwortlichem Handeln befähigen. Deshalb müssen Studierende mitreden dürfen, wenn es um die Belange ihrer Hochschulen und die Rolle der Hochschulen in der Gesellschaft geht.“ Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Ende November bei der ersten von mehreren Gesprächsrunden zur geplanten Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft in Baden-Württemberg. An den Gesprächsrunden, mit denen ein Gesetzentwurf der Landesregierung vorbereitet werden soll, nehmen stets Studierendenvertreter aller Hochschultypen Baden-Württembergs, studentische Initiativen sowie Vertreter der Hochschulen und des Wissenschaftsministeriums teil. Das Gesetz soll im Sommer 2012 in Kraft treten.

 

Auch das dazu notwendige Gesetzgebungsverfahren werde von dieser neuen Beteiligungskultur geprägt sein, so Bauer: „Den Gesetzentwurf erstellen wir auf Basis der Gespräche mit Hochschulen und Studierenden. Parallel zum üblichen Anhörungsverfahren laden wir mit einem webbasierten Dialogverfahren alle Interessierten ein, sich an der Diskussion zu beteiligen."

 

Die verfasste Studierendenschaft wurde in Baden-Württemberg 1977 abgeschafft. Entsprechend der Koalitionsvereinbarung soll sie wieder eingeführt werden. Bei der Verfassten Studierendenschaft handelt es sich um eine rechtsfähige Teilkörperschaft der Hochschule, die ihre Angelegenheiten selbst verwaltet. Sie kann eigene Beiträge von den Studierenden erheben und Satzungen erlassen.


 

 

Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren: Gesetzentwurf in Landtag eingebracht

Die Landesregierung hat ihren Gesetzentwurf zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren zum Sommersemester 2012 in den Landtag eingebracht. Dies teilte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer heute in Stuttgart mit. „Baden-Württemberg ist auf der Zielgeraden zu einem gebührenfreien Studium. Die Landesregierung hat in der Anhörungsphase viel Zuspruch dafür erhalten, dass den Hochschulen insgesamt ein voller und dynamisierter Ausgleich des Gebührenaufkommens garantiert werden soll. Dies ist angesichts steigender Studierendenzahlen ein starkes Signal an Hochschulen und Studierende. Ein erleichterter Hochschulzugang und gute Studienbedingungen sind gleichermaßen wichtig“, sagte die Ministerin.

 

Das Land werde den Hochschulen zweckgebunden Qualitätssicherungsmittel für Studium und Lehre zur Verfügung stellen, die an die Entwicklung der Studierendenzahl geknüpft seien. Zur Verwendung dieser Mittel sei das Einvernehmen einer Vertretung der Studierenden erforderlich. Dadurch werde die Mitverantwortung der Studierenden gestärkt.

 

 

·         Freiheit und Flexibilität der Verwendung der Qualitätssicherungsmittel

 

„Die Hochschulen sollen bei der Verwendung der Qualitätssicherungsmittel größtmögliche Freiheit und Flexibilität erhalten. Qualitätssicherungsmittel, die in einem Kalenderjahr nicht ausgegeben wurden, sollen nicht verfallen, sondern im nächsten Jahr wieder zur Verfügung stehen. Dies galt für die Studiengebühren und soll auch für die Qualitätssicherungsmittel gelten“, sagte die Ministerin.

 

Die Hochschulen könnten die Mittel – wie bisher die Gebühreneinnahmen – auch für Personal verwenden. Dies gelte auch  für unbefristete Arbeitsverhältnisse. Ministerin Bauer: „Die Beschäftigung von Lehrpersonal ist ein zentraler Punkt zur Sicherung der Qualität von Studium und Lehre. Wir wollen die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die bisher aus Studiengebühren bezahlten unbefristet Beschäftigten künftig aus Qualitätssicherungsmitteln bezahlt werden können“. Derzeit gebe es unbefristete Beschäftigungsverhältnisse aus Studiengebühren in einem Umfang von rund 464 Stellen. In definiertem Rahmen soll es den Hochschulen der Ministerin zufolge möglich sein, aus Qualitätssicherungsmitteln auch neue unbefristete Verträge zu finanzieren. 

 

·         Gebühren für Masterstudiengänge

 

Die bisher bestehende allgemeine Gebührenpflicht für konsekutive Masterstudiengänge - Studiengänge, die unmittelbar ein vorangegangenes Bachelorstudium fortsetzen und fachlich vertiefen - entfällt mit dem neuen Gesetz. Für weiterbildende Masterstudiengänge, die eine Berufsphase voraussetzen,  können die Hochschulen wie bisher selbst Gebühren festsetzen. Zudem sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Hochschulen für bereits eingerichtete sogenannte nicht-konsekutive Masterstudiengänge weiterhin Gebühren erheben können.

 

·         Aufhebung der Pflicht der Hochschulen zur Durchführung von Studierfähigkeitstests oder Auswahlgesprächen

 

Neben der Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren enthält das Gesetz verschiedene weitere hochschulrechtliche Regelungen. Unter anderem soll die Verpflichtung der Hochschulen, bei der Auswahl von Studienbewerberinnen und -bewerbern für zulassungsbeschränkte Studiengängen ab dem Wintersemester 2011/2012 das Ergebnis eines Studierfähigkeitstests oder Auswahlgespräch zu berücksichtigen, aufgehoben werden.

Weiterhin verbindlich bleiben die Orientierungsverfahren, die die Studienbewerberinnen und -bewerber vor Bewerbungsschluss absolvieren müssen, um eine sinnvolle und vor allem zu ihren Interessen und Fähigkeiten passende Studienwahl treffen zu können. Welche Orientierungsverfahren anerkannt werden, setzen die Hochschulen in ihren Satzungen fest. Die meisten Hochschulen erkennen den Online-Orientierungstest (OT) der Hochschulen des Landes Baden-Württembergs www.was-studiere-ich.de an.


 

 

Ausschreibung von Kunststipendien für Studien- und Arbeitsaufenthalte in Italien und Frankreich im Jahr 2013

Künstlerinnen und Künstler mit erstem Wohnsitz in Baden-Württemberg können sich bis 15. Januar 2012 beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für einen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Italien und Frankreich bewerben. Dies teilte Kunststaatsekretär Jürgen Walter am 30. November in Stuttgart mit. „Studien- und Arbeitsaufenthalte in den europäischen Kunstzentren bieten für junge Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich mit anderen Kunstschaffenden auszutauschen. Dieser Diskurs und die Auseinandersetzung mit den Einflüssen vor Ort finden oftmals Eingang in die weitere künstlerische Arbeit. Mit den Stipendien wollen wir jungen Kunstschaffenden aus dem Land diese Erfahrungen ermöglichen.“

Die für das Jahr 2013 ausgeschriebenen Bund-Länder-finanzierten Stipendien im Bereich Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik (Komposition) beziehen sich auf Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano oder dem Deutschen Studienzentrum in Venedig. Interessenten aus den Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komposition und Interpretation) können sich auch für die Cité Internationale des Arts in Paris bewerben.

 

Die Stipendien sind vorrangig für jüngere, in ihrer künstlerischen Entwicklung offene Künstlerinnen und Künstler vorgesehen. Diese sollen in ihrer Kunstsparte bereits öffentliche Anerkennung gefunden haben.

 

Die Studienaufenthalte in Rom belaufen sich auf ein Jahr, in der Casa Baldi in Olevano auf drei Monate und in dem Deutschen Studienzentrum in Venedig auf zwei Monate. Für die Villa Massimo in Rom können sich Architekten auch für einen dreieinhalb monatigen Studienaufenthalt bewerben. Das Stipendium für die Cité Internationale des Arts in Paris wird für einen Zeitraum von sechs Monaten vergeben. Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen. Es ist maximal eine alternative Bewerbung möglich.

 

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular können aus dem Internet unter www.mwk.baden-wuerttemberg.de/service/aktuelle_ausschreibungen heruntergeladen werden oder direkt beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Königstraße 46, 70173 Stuttgart, Tel.: 0711/279-2968 angefordert werden.


 

IT- und Medientalente erhalten Karl-Steinbuch-Stipendium der MFG Stiftung Baden-Württemberg

Staatssekretär Jürgen Walter hat 22. November 2011 Urkunden an insgesamt 21 neue Karl-Steinbuch-Stipendiaten in Stuttgart überreicht. Bereits seit 2004 vergibt die MFG Stiftung Baden-Württemberg das Karl-Steinbuch-Stipendium an talentierte Studierende aus Baden-Württemberg. Damit erhalten sie die Möglichkeit, neben ihrem Studium interdisziplinäre Projekte zu verwirklichen, die die beiden Querschnittsbereiche IT und Medien mit anderen Fachrichtungen verbinden. Die Gesamtfördersumme der aktuellen Ausschreibungsrunde von rund 125.000 Euro stammt aus Mitteln der Zukunftsoffensive des Landes Baden-Württemberg.

 

„Mit dem Karl-Steinbuch-Stipendium der MFG Stiftung Baden-Württemberg investieren wir in die Zukunft unseres Landes. Mit diesem Talentförderprogramm unterstützen wir außergewöhnliche und innovative Ideen von Nachwuchskräften und motivieren dadurch kreative Studierende zum interdisziplinären Forschen und Arbeiten“, sagte Staatssekretär Jürgen Walter anlässlich der Urkundenübergabe.

 

Seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2004 habe das Land insgesamt 210 junge Visionäre mit rund 1,15 Millionen Euro unterstützt, so der Staatssekretär. „Eine hervorragende Investition, denn die entstandenen Arbeiten überzeugen nicht nur durch eine oftmals ausgefallene Kombination unterschiedlicher Fachwissenschaften. Sie dienen auch als Trendbarometer und liefern wertvolle Impulse für die Forschung sowie die Anbieter- und Anwenderbranchen von Informations- und Telekommunikationstechnologien und Medien“, sagte Jürgen Walter. Die Laufzeit des Karl-Steinbuch-Stipendiums beträgt zwölf Monate. Die Förderhöchstgrenze liegt bei rund 830 Euro pro Projektmonat, demnach können pro Projekt bis zu 10.000 Euro beantragt werden.

 

In der mittlerweile zwölften Ausschreibungsrunde zeigte sich die Jury von der wissenschaftlichen Güte und dem Innovationsgrad der Bewerbungen überzeugt. „Die jungen Talente beeindrucken uns jedes Jahr aufs Neue mit ihren kreativen und qualitativ hochwertigen Einreichungen. Spannend sind vor allem interdisziplinäre Ansätze, die Informations- und Medientechnologien beispielsweise mit medizintechnischen, didaktischen oder ökologischen Aspekten auf kluge Weise verbinden“, sagte Klaus Haasis, Jurymitglied und Geschäftsführer der MFG Stiftung Baden-Württemberg. Weitere Informationen: Die_Stipendiaten_und_Projekte_im_Überblick.pdf

Hochschulen

Wissenschaftsministerin Bauer eröffnet Akademisches Jahr an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

„Die Pädagogischen Hochschulen sind ein wichtiger Bestandteil der differenzierten Bildungslandschaft in Baden-Württemberg. Sie haben eine ganz besondere Verantwortung bei der Ausbildung junger Menschen zu eigenverantwortlich denkenden und handelnden Persönlichkeiten. Die Studierenden an den Pädagogischen Hochschulen sollen gesellschaftliche Entwicklungen in ihrer Relevanz für die schulische Bildung erkennen. In diesem Sinne wollen wir die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer im Land weiterentwickeln“. Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Anfang November anlässlich der Eröffnung des Akademischen Jahres an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg.

 

Schulklassen seien heutzutage sehr heterogen zusammengesetzt, darauf müsse man angehende Lehrerinnen und Lehrer vorbereiten. Kinder und Jugendliche in ihrer Individualität wahrzunehmen und zu fördern, sei die Aufgabe inklusiver Pädagogik. Um Studierenden diese Fähigkeiten zu vermitteln, müssten die Stärken der Universitäten in der fachwissenschaftlichen Ausbildung mehr als bisher mit den Stärken der Pädagogischen Hochschulen in der pädagogisch-didaktischen Ausbildung verbunden werden. Die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer solle sich zudem künftig mehr am Stufenlehramt orientieren, das an der Altersstufe der Schülerinnen und Schüler ansetze.

 

Ministerin Bauer: „Lehrerinnen und Lehrer tragen viel Verantwortung und machen einen tollen Job – in allen Schularten. Ihre Ausbildung muss auf der Höhe der Zeit bleiben, um ein hohes Niveau im Unterricht sicherzustellen, auf das wir nicht verzichten wollen“.


 

Erster Nachhaltigkeitstag der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim

„Unsere Hochschulen im Land können Ideengeber sein, wenn wir als Land insgesamt Vorreiter in Fragen der Nachhaltigkeit werden wollen. Baden-Württemberg als wirtschafts- und innovationsstärkste Region Europas hat alle Potenziale dazu. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft kann fruchtbare Impulse hierfür liefern“. Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 11. November in Tübingen beim ersten Nachhaltigkeitstag der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. Der Tag ist ein Ergebnis des Projekts „Rendezvous mit der Zukunft“, das vom Land im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg gefördert wird.

 

Die Landesregierung wolle die Hochschulen in Nachhaltigkeitsfragen stärken und helfen, bereits bestehende Initiativen für nachhaltige Wissenschaft im Lande zu vernetzen sowie ein Kompetenzzentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung auf den Weg bringen. „Gemeinsam mit den Hochschulen wollen wir eine Förderlinie ‚Wissenschaft für Nachhaltigkeit‘ entwickeln. Dafür wollen wir bis 2015 acht Millionen Euro bereitstellen“, sagte Bauer. Die Hochschulen seien vitale Zukunftslabore, um Ideen für Nachhaltigkeit auch in Fragen von Forschung und Lehre, aber auch für die Gesellschaft zu entwickeln.

 

Die Ministerin gratulierte aus Anlass des Nachhaltigkeitstags der Universität Tübingen zudem zur Verleihung des EMAS-Zertifikats, die damit als erste Hochschule Baden-Württembergs dieses europäische Zertifikat für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung erhalte. „Ich freue mich, dass insbesondere auch das Engagement der Studierenden zu dieser Zertifizierung geführt hat. Es ist eines von vielen hervorragenden Beispielen im Land, wie wir uns kraftvolle und verantwortungsvolle Partizipation und gesellschaftliches Engagement der Studierenden in der Hochschule vorstellen“, so Bauer. Sie hoffe daher, dass von diesem Tag der Hochschulregion Tübingen-Hohenheim nachhaltige Impulse ausgingen und andere Hochschulen in anderen Regionen von den Erfahrungen lernen könnten.

 

Weitere Informationen online: http://www.hfwu.de/de/kowu/veranstaltungen/nachhaltigkeitstag.html


 

 

 

Neues Betreuungsangebot für Kinder von Studierenden an der Hochschule Reutlingen

Seit Oktober können junge Eltern, die an der Hochschule Reutlingen studieren, von einem neuen Betreuungsangebot für ihre Kinder profitieren: In der Pestalozzistraße 39 in Reutlingen hat die Kindertagespflege „Campus-TigeR“ eröffnet und bietet dort neun Kindern unter drei Jahren eine Ganztagesbetreuung an. Die Hochschule Reutlingen, das Studentenwerk Tübingen-Hohenheim und die Stadt Reutlingen kooperieren dafür mit dem Tagesmütter e.V. Reutlingen.

 

Untergebracht ist die Einrichtung in direkter Nachbarschaft zum Hohbuch-Campus, im Erdgeschoss eines Studentenwohnheims. Dort hat die GWG-Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH den wenig genutzten Gemeinschaftssaal für die Kleinen umgebaut und an das Studentenwerk vermietet. Betreut werden die Kinder von zwei qualifizierten Tagesmüttern, eine dritte Tagesmutter gehört als Vertreterin ebenfalls zum Team. Eine der Tagesmütter ist ausgebildete Diplom-Sozialpädagogin.

 

Für die Kleinen stehen neun Plätze zur Verfügung, maximal zwölf Kinder können angemeldet sein. Das Besondere an dem Modell: Der Campus-TigeR zeichnet sich durch eine familiennahe Atmosphäre sowie flexible Betreuungszeiten aus. So können die jungen Eltern ihre Kinder ab 7 Uhr und an einem Tag sogar bis 20 Uhr betreuen lassen. Eltern erhalten eine Förderung über die Kostenbeitragstabelle des Landkreises. Je nach Einkommensgruppe liegt der Elternbeitrag zwischen 21 und 375 Euro bei einer Betreuungszeit zwischen 25 bis 34 Stunden pro Woche. Bei einem geringen Einkommen zahlen Studierende beispielsweise für einen Vollzeitplatz 21 Euro im Monat. Weitere Informationen gibt es bei Anne Mack, Geschäftsführerin Tagesmütter e.V. Reutlingen, Telefon 07121/3878415, E-Mail: mack( at )tagesmuetter-rt.de.


Wissenschaftsministerin Bauer unterzeichnet Abkommen mit der National University of Singapore (NUS)

Anlässlich der “4th Joint Scientific Conference in Life Sciences” in Freiburg hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Ende November ein Abkommen des Wissenschaftsministeriums mit der National University of Singapore (NUS) unterzeichnet, das die seit 2006 bestehende Kooperation um weitere fünf Jahre verlängert. Mit dem Abkommen soll der Austausch von Graduierten und Nachwuchswissenschaftlern mit den neun Landesuniversitäten gefördert werden.

 

„Neuer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Gründung eines bilateralen Graduiertenkollegs im Bereich der Lebenswissenschaften. Damit stärken wir die langfristig angelegte Forschungszusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und Singapur“, sagte die Ministerin.

 

Seit 2008 werden im Rahmen des Abkommens mehrere gemeinsame Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 1,4 Mio. Euro gefördert, davon 700.000 Euro von baden-württembergischer Seite. Die Projekte sollen wichtige Erkenntnisse in der Krebsforschung und den Lebenswissenschaften bringen. Sie werden von der National University of Singapore (NUS), dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und den Landesuniversitäten durchgeführt.

 

Ministerin Bauer betonte, Singapur sei ein attraktiver Partner für Wissenschaftler, Unternehmen und Studierende aus Baden-Württemberg. „Singapur hat in den letzten Jahren seine Funktion als wirtschafts- und bildungspolitische Drehscheibe Südostasiens ausgebaut. Dabei spielen ausländische Hochschulen sowie deutsche und insbesondere baden-württembergische Firmen eine wichtige Rolle“, so die Ministerin. Neben zahlreichen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern seien auch eine Vielzahl forschender deutscher Unternehmen in Singapur angesiedelt.

 

Die Ministerin unterzeichnete das Abkommen am Rande einer lebenswissenschaftlichen Konferenz in Freiburg. An der „4th Joint Scientific Conference in Life Sciences“ nehmen für Baden-Württemberg Forscherinnen und Forscher der verschiedenen Landesuniversitäten und Universitätsklinika sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg teil. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus Singapur diskutieren sie über aktuelle Forschungsfragen in der Krebsforschung, Immunologie, Neurobiologie und in anderen Bereichen der Lebenswissenschaften und Medizin (http://www.bw-internationalscience.com/).


 

 

Universität Hohenheim verdoppelt Softskill-Seminare

Lerntechniken, Sprachen, Berufsorientierung, EDV-Kenntnisse, Rhetorik, interkulturelle Kompetenz und vieles mehr: 2011 hat die Universität Hohenheim das Angebot an kostenlosen Zusatz-Seminaren für Studierende kräftig ausgebaut. Die starke Ausweitung ist Teil der Projekte, mit denen die Universität Hohenheim ihre Lehre reformiert. Für das Gesamtkonzept hat die Universität in zwei Wettbewerben Projektgelder von rund 8 Millionen Euro von Bund und Land erhalten. 300.000 schießt sie aus Studiengebühren zu.

 

 „Ob Seminare für Schlüsselqualifikationen, Sprach- oder EDV-Kurse: Seit Anfang des Jahres hat sich das Angebot für Studierende mehr als verdoppelt. 2011 werden wir auf knapp 500 Seminare für Studierende kommen“, sagt Corinna Hucke vom CareerCenter.

 

Sie betreut die F.I.T.-Plattform der Universität. F.I.T. steht für Fähigkeiten, Interessen, Talente. Das ist eine Website, die das gesamte Weiterbildungsangebot bündelt. Studierende können sich online für Seminare anmelden und nach dem Kurs ihr Zertifikat dort ausdrucken.

 

Eine Besonderheit ist das Seminar-on-Demand: Auf der F.I.T.-Website können Studierende Vorschläge für künftige Seminare einreichen und um weitere Teilnehmer werben. Sobald ein Schwellenwert erreicht ist, macht die Universität das Seminar möglich.

 

Zu den jüngsten Angeboten in diesem Semester gehören Berufsorientierungsseminare im Bereich LifeScience oder alternativer Energien, VBA-Programmierung in Excel oder Projektmanagementseminare. Auch zahlreiche Cultural Awareness-Seminare sind neu im Programm. Letztere helfen Studierenden unmittelbar vor Auslandstudium.


Gemeinsames Qualitätsprojekt

Die Hochschule der Medien in Stuttgart und die Hochschule Furtwangen werden im Verbundprojekt „Qualitätsmanagement und Systemakkreditierung“ für drei Jahre mit rund 500.000 Euro aus dem Qualitäts- und Innovationsfonds des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums gefördert.

In dem Projekt geht es um die Instrumente und die Erfahrungen im Qualitätsmanagement und der Systemakkreditierung in Baden-Württemberg. Die HdM und die Hochschule Furtwangen haben in den letzten Jahren intensiv an der Einrichtung funktionsfähiger Qualitätsmanagementsysteme gearbeitet. Ein Audit mit externen Gutachtern in Verantwortung der Evaluationsagentur Baden-Württemberg (evalag) lieferte jeweils wertvolle Hinweise zur Verbesserung der institutionellen Qualitätssicherung. Beide Hochschulen sind damit gut auf eine Systemakkreditierung vorbereitet, wurden inzwischen dafür zugelassen und werden noch in diesem Jahr begutachtet.

Vergleichende Betrachtung

Mit dem Verbundprojekt leiten die Hochschulen ab sofort eine neue Phase in ihrer Qualitätsentwicklung ein. Jetzt sollen die Prozesse, Instrumente und Methoden der beiden Hochschulen näher analysiert und auf der Basis einer vergleichenden Betrachtung weiterentwickelt werden. Impulse dafür versprechen sie sich auch von der Systemakkreditierung.
 
Im Mittelpunkt des Verbundprojektes steht die Verschiedenartigkeit der Qualitätsmanagementsysteme der Hochschule der Medien und der Hochschule Furtwangen. Die Medien-Hochschule verfügt über ein zentrales Instrument zur Evaluation ihrer Studiengänge, das interne Audit. Die Hochschule Furtwangen mit den drei Standorten Furtwangen, Villingen-Schwenningen und Tuttlingen setzt auf ein kontinuierliches Monitoring mit Kennzahlen.
 
Best-Practice-Beispiele

Von der Kooperation sollen auch andere Hochschulen in Baden-Württemberg profitieren. Die Verbundpartner planen, ausgewählte Methoden und Werkzeuge als Best-Practice-Beispiele weiterzureichen, etwa auf einem Online-Portal. Mathias Hinkelmann, Prorektor für Lehre an der HdM und Initiator des Projekts, sieht in der Bewilligung der Fördermittel auch eine Anerkennung des Landes Baden-Württemberg für die Vorreiterrolle, die die Stuttgarter Hochschule der Medien und die Hochschule Furtwangen in Sachen Qualitätsmanagement und Systemakkreditierung einnehmen. Bislang entscheiden sich nur wenige Hochschulen für das Wagnis Systemakkreditierung. „Wir wollen die Chancen, die Qualitätsmanagement und Systemakkreditierung bieten, aktiv nutzen. Eine hohe Qualität in Studium und Lehre zu bewahren, ist unser ureigenstes Interesse. Mit dem Projekt investieren wir in die Zukunft unserer Hochschulen“, erklärt Hinkelmann. Auch Edgar Jäger, Prorektor für Lehre an der Hochschule Furtwangen, setzt auf die positiven Erfahrungen bei einer externen Begutachtung: „Durch den Blick von außen erhalten unsere Hochschulen wertvolle Impulse für den weiteren Ausbau ihrer Qualitätsmanagementsysteme.“
 
Evalag
 
Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg steht den Verbundpartnern während des Förderzeitraums beratend zur Seite und unterstützt sie bei der Bereitstellung der gemeinsam entwickelten Instrumente für die anderen baden-württembergischen Hochschulen.

 

 

 

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Studieninformation an Hochschulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.