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Neue Studienangebote

Neuer Masterstudiengang „Computer Controlled Systems“ an der Hochschule Aalen

 

Im Sommersemester 2009 startet an der Hochschule Aalen in der Fakultät für Elektronik und Informatik der neue Masterstudiengang „Computer Controlled Systems“. Der dreisemestrige Studiengang richtet sich an Absolventen der Elektronik, Informatik und anderer verwandter Fächer, die sich mit ihrem Fachwissen auf den Bereich der Computersteuerung spezialisieren wollen.

Die Automatisierung durch Computersteuerung dringt in immer mehr Bereiche der produzierenden Gewerbe vor. So wird z.B. in der Automobilindustrie eine Vielzahl von vernetzten Mikrorechnern eingesetzt. Erste autonome Roboter sind bereits im Handel erhältlich.

Das dreisemestrige Masterstudium gliedert sich in zwei Semester Studium und ein

Semester, in dem ausschließlich die Masterthesis angefertigt wird. Neben einem

Pflichtteil wird es außerdem zwei Schwerpunkte geben, die eine Vertiefung in Richtung Hardware oder Software bieten.

Studieninformation an den Hochschulen

Masterinfotag an der Hochschule der Medien

Rasche Veränderungen in der Medienwelt und starke Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt – hier kann ein Masterstudium den Ein- und Aufstieg in den verschiedenen Medienbranchen erleichtern. Über die Master-Programme der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) können sich Interessentinnen und Interessenten am Freitag, den 12. Dezember, beim Masterinfotag informieren. Von 14 bis 18 Uhr präsentieren sich die Master-Studiengänge der Hochschule. Besucher können in Vorträgen, persönlichen Gesprächen mit Professoren, Mitarbeitern und Studenten sowie bei Führungen durch die Einrichtungen der Hochschule ihre Fragen zum Studium klären.
 
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und Hochschulabsolventen mit und ohne Berufserfahrung, die ein Master-Studium anstreben. Die Angebote der HdM bauen inhaltlich auf die hauseigenen Bachelor-Studiengänge auf, richten sich jedoch ebenso an Bewerber anderer Hochschulen aus vergleichbaren Fachrichtungen. 

Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester ist der 15. Januar 2009.   Termin und Ort der Veranstaltung: Freitag, 12. Dezember 2008, 14 bis 18 Uhr Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart

Rund ums Studium

"Deutscher Multimedia Kongress" Young Talent Award an der HdM - Ambitionierter Nachwuchs gesucht

 

Mit der Ausschreibung des „DMMK Young Talent Awards" erhalten junge Menschen die Möglichkeit, ihr Potenzial als Nachwuchskräfte der Digitalen Wirtschaft in Szene zu setzen. Selbst erstellte Web-Projekte werden von einer Fachjury mit exklusiven Preisen honoriert. Der Preis wird im Rahmen des erstmals stattfindenden Kongresses "DMMK Young Professionals" am 29. November 2008 in der Hochschule der Medien in Stuttgart verliehen.

Für viele Nachwuchskräfte stellt sich weniger die Frage nach dem eigenen Potenzial, sondern wie sie es beruflich optimal anbringen können. Die digitale Branche stellt sich für Berufseinsteiger häufig als abstrakte Branche mit ungenauen Jobprofilen dar. Dieser Unsicherheit auf Seiten der Nachwuchskräfte setzt der DMMK Young Professionals den DMMK Young Talent Award entgegen. Hier kann jeder sein Talent im Bereich multimedialer Kommunikation mit wenigen Klicks unter Beweis stellen. Frei von Formatvorgaben können die Teilnehmer hier Links zu digitalen Bewerbungsmappen, Videos, Podcasts oder Projekten anführen, um so wertvolle Kontakte in die Branche sowie eine qualifizierte Rückmeldung auf die eigene Arbeit zu erhalten. Die Siegerbeiträge werden über die umfangreiche Berichterstattung in Fachmedien sowie die Präsentation beim DMMK 2009 in Berlin innerhalb der Branche bekannt gemacht und natürlich mit attraktiven Preisen honoriert.

 

Der "DMMK Young Professionals" feiert in diesem Jahr seine Premiere als Recruiting-Plattform der Digitalen Wirtschaft. Der Kongress bietet den Nachwuchskräften kostenfrei attraktive Kontakte in die Branche.

 

  

Gemeinsames Zentrum für computergesteuerte Materialforschung und -entwicklung

 

Mit 1.5 Millionen Euro für die ersten drei Jahre fördert die Europäische Union über den Fonds für regionale Entwicklung und das Land Baden-Württemberg durch die Zukunftsoffensive IV die Einrichtung des CCMSE (Center of Computational Materials Science and Engineering), eines Zentrums für computergesteuerte Materialforschung und -entwicklung. Beteiligt sind neben der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft die Universitäten Karlsruhe und Tübingen, die Hochschulen Pforzheim und Aalen sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik (IWM) Freiburg und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Ob Automobile, Handy oder Geschirrspülmaschine – industriell gefertigte Produkte und Bauteile müssen immer höheren Belastungen standhalten und dies bei einer möglichst langen „Lebensdauer“. Zur Prüfung der eingesetzten Materialien waren noch vor wenigen Jahren aufwändige Versuchsreihen notwendig wie beispielsweise Crash-Tests im Automobilbau.

Neue Möglichkeiten resultieren aus der Computersimulation: Durch mathematisch-physikalische Modelle können in der computergestützten Simulation die Mikrostrukturen der eingesetzten Materialien visualisiert werden. Diese Technik kann also dazu eingesetzt werden zu ermitteln, wie sich Werkstoffeigenschaften unter unterschiedlichen Prozessbedingungen, Verarbeitungsmethoden oder auch in anderen Materialzusammensetzungen verhalten.

Die Computersimulation eröffnet den Wissenschaftlern auch Einblicke in Prozesse, die zuvor nicht bildlich darstellbar waren, beispielsweise in der Herstellung von Gießereiprodukten. In den Schmelzprozessen der Metalle kommt es zu derart hohen Temperaturen, dass es unmöglich ist, das Kristallwachstum während des Prozesses zu beobachten, zu kontrollieren oder zu steuern. Die Computersimulation erlaubt nun die dreidimensionale Visualsierung und Analyse während der Erstarrung verschiedener Werkstoffe in heißen Metallschmelzen.

Die Zusammenarbeit von fünf Landeshochschulen und zwei Forschungszentren über das gemeinsame Zentrum für Computergesteuerte Materialforschung und
-entwicklung dient dem übergeordneten Ziel, effiziente Simulationstechniken zur Modulierung und damit zur Visualisierung von Mikrostrukturausbildungen von Materialien und Bauteilen in Produktionsprozessen zu erarbeiten.

Das Zentrum ist dabei so angelegt, dass über den jetzt bestehenden Verbund hinaus zusätzliche Kooperationen mit Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Partnern aus der industriellen Forschung eingegangen werden können.

 

 
Neues Studienfinanzierungsmodell für Studierende der Hochschule Esslingen - Metallarbeitgeber rufen Südweststipendium ins Leben

Weniger als ein Prozent der Studierenden kommen derzeit deutschlandweit in den Genuss eines Stipendiums. Auch an der Hochschule Esslingen war dieser Prozentsatz bislang nicht höher.
 
Mit dem Südweststipendium wird ein neues Modell der Studienfinanzierung vorgestellt, das von kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen wird.

 
Die Unternehmen finanzieren einen Stipendienfonds an der Hochschule vor Ort. Ein Stipendium deckt dabei die Studiengebühren eines Bachelor- oder Masterstudierenden in Höhe von derzeit 1.000 Euro pro Jahr ab. Vergabekriterien sind die fachliche Leistung oder Bedürftigkeit der Studierenden sowie die inhaltliche Nähe des Studiengangs zum Geschäftsbereich des fördernden Unternehmens. Im Gegenzug übernehmen die Unternehmen eine Patenschaft und binden die Studierenden über Praktika oder Themen für deren Abschlussarbeiten ein.

Südwestmetall koordiniert die Vergabe und Verwaltung des Südweststipendiums. Auch der Verein der Freunde der Hochschule Esslingen ist in das Projekt mit eingebunden. Sie übernehmen den finanziellen Part zwischen Unternehmen und Studierenden.

Für die Hochschule Esslingen liegen bisher 45 Stipendien von 17 Unternehmen vor, mit stark wachsender Tendenz. In Esslingen können sich Studierende ab dem Sommersemester 2009 für ein Stipendium bewerben. Die zweite Pilotregion ist die Hochschule Heilbronn.

 

  

Kunststipendien für Studien- und Arbeitsaufenthalte in Italien und Frankreich im Jahr 2010 ausgeschrieben

 

Künstlerinnen und Künstler, die ihren Hauptwohnsitz oder ihren Schaffensmittelpunkt in Baden-Württemberg haben, können sich bis 15. Januar 2009 beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für einen Studien- und Arbeitsaufenthalt in Italien und Frankreich bewerben.

 

Die für das Jahr 2010 ausgeschriebenen Bund-Länder-finanzierten Stipendien im Bereich Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik (Komposition) ermöglichen Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano oder dem Deutschen Studienzentrum in Venedig. Interessenten aus den Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komposition und Interpretation) können sich auch für die Citée Internationale des Arts in Paris bewerben. Die Stipendien sind vorrangig vorgesehen für jüngere, in ihrer künstlerischen Entwicklung offene Künstlerinnen und Künstler. Diese sollen in ihrer Kunstsparte bereits öffentliche Anerkennung gefunden haben.

Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen. Es ist maximal eine alternative Bewerbung möglich.

 

  

Erstes Physik-Schülerinnenlabor an Universität Konstanz gestartet

 

Die Universität Konstanz geht als erste Universität in Baden-Württemberg mit der Einrichtung eines Schülerinnen-Labors neue Wege. Das Konstanzer Physik Labor - kurz KonPhys Lab - hat seinen Betrieb aufgenommen. 32 Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 führen an 8 Nachmittagen über einen Zeitraum von insgesamt 3 Monaten spannende Experimente durch, werden von der Zentralen Studienberatung individuell beraten und dürfen schließlich die Ergebnisse ihrer Forschung in

Abschlussveranstaltungen an der Universität und an ihrer Schule präsentieren. Dafür gibt es auch ein eigenes Zertifikat.

 

Die Teilnehmerinnen kommen aus allen Konstanzer Gymnasien, Radolfzell und Pfullendorf. Aufgrund des großen Andranges wurden mehr Schülerinnen als geplant aufgenommen, einigen musste leider eine Absage erteilt werden. Diese werden auf die nächsten Kurse vertröstet, die im März 2009 beginnen.

 

Ansprechen möchte man gerade auch Mädchen, die nicht die Klassenbesten in Mathematik, Physik oder NWT sind. Im KonPhys-Lab kann jede Schülerin ausprobieren, ob ihr Experimentieren Spaß macht. Es ist ein schulfreier Raum, es gibt keine Noten und eine individuelle Betreuung durch Physik-Studentinnen. Dies schafft eine eigene Atmosphäre, die an dem ersten Labornachmittag zu spüren war.

 

Neben dem Experimentieren steht die individuelle Beratung auf dem Programm. Hier haben Ulrike Leitner, Gudrun Damm und die Leiterin der Studienberatung, Frau Heike Schwartz, ein eigenes Programm entworfen, in dem das Selbstbewusstsein der Mädchen im Bereich der Naturwissenschaften gestärkt wird.

 

Ergänzt wird das Laborangebot durch Campwochen, das KonPhys Camp. Diese finden in den Pfingst- und Sommerferien statt, auf dem Wassersportgelände der Hochschule wird übernachtet.

 

Das Projekt wird bis Ende 2010 vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Im Hinblick auf die Weiterführung des Projektes über das Jahr 2010 hinaus möchte man Sponsoren ansprechen. Firmen, die über den drohenden Fachkräftemangel sprechen, könnten durch ihre Unterstützung des Projektes in die Zukunft investieren.

 

 

Durch neue Studienplatzbörse über 200 Studienplätze vermittelt

Als „vollen Erfolg" bezeichnete Wissenschaftsminister Frankenberg die Studienplatzbörse des Wissenschaftsministeriums. Kurz vor Vorlesungsstart seien über 200 freie Studienplätze in zulassungsgeregelten Fächern vermittelt worden, sagte Frankenberg.

Der Minister sagte weiter: „Mit jedem zusätzlichen Studienplatz, den wir im last-minute-Verfahren besetzen konnten, haben wir eine zusätzliche Studienchance für einen jungen Menschen verwirklicht. Von unserem neuartigen Angebot profitieren aber auch die Hochschulen, die ihre Studienangebote noch besser ausschöpfen können".

Die neue Studienplatzbörse der Servicestelle Studieninformation, -orientierung und  -beratung (SIOB) des Wissenschaftsministeriums stand ab Ende August als Online-Plattform für Studiengänge mit noch verfügbaren Studienplätzen zur Verfügung (www.studieninfo-bw.de). Die Zuständigkeit für die Studienplatzvergabe blieb unverändert bei den Hochschulen - die Servicestelle SIOB des Ministeriums hatte mit der Informationsplattform allerdings die Rolle eines „Studienplatz-Brokers".

Beteiligt haben sich 20 Hochschulen im Land, darunter fünf Universitäten, neun Fachhochschulen und sechs nichtstaatliche Hochschulen. Auf dem Höhepunkt der Studienplatzbörse Ende September waren 142 Studiengänge mit noch freien Studienplätzen eingetragen. Dabei handelte es sich überwiegend um Studienplätze, die wegen Absagen von Bewerberinnen und Bewerbern wieder frei geworden waren.

Nach Abschluss der Studienplatzbörse am 15. Oktober (Vorlesungsbeginn) meldeten die Hochschulen 422 Bewerbungen, die zu 191 Einschreibungen führten. Die Servicestelle SIOB geht davon aus, dass die Studienplatzbörse in Wirklichkeit zu mehr Einschreibungen geführt hat, auch weil die Unterscheidung zwischen Bewerbungen, die auf das Portal zurück gehen und anderen Bewerbungen im Losverfahren nicht immer möglich war.

 

 

 

HOCHSCHULE AALEN sucht Synästhetiker - Wenn Wochentage riechen und Ziffern farbig scheinen

 

Wer die fünf als orange Zahl sieht und mit Dienstag einen bestimmten Geruch verbindet, ist ziemlich wahrscheinlich ein sogenannter Synästhetiker. Studenten der  Elektronik und Informationstechnik an der Hochschule Aalen wollen nun ein Gerät entwickeln, das die Merkmale synästhetischer Wahrnehmung testen und anzeigen kann. Damit ermöglicht es auch Nicht-Synästhetikern, diese Perspektive kennenzulernen.

Synästhetiker können Zahlen in Farben sehen, Worte mit Düften verbinden oder Buchstaben fühlen. Es findet eine sogenannte verknüpfte Wahrnehmung statt.

Durch eine neuronale Vernetzung im Gehirn (Vernetzung der Nervenzellen), die nur

bei rund ein Prozent aller Menschen auftritt, werden mehrere Sinne gleichzeitig aktiviert. Viele Betroffene sind sich dieser Wahrnehmungsform noch gar nicht bewusst.

Möglichst viele Menschen sollten eine Vorstellung von dieser “Sichtweise“ bekommen. Deshalb haben die Studenten der Vorlesung Mikrorechnertechnik die Aufgabe, ein Gerät zu entwickeln, das die Merkmale der synästhetischen Wahrnehmung testen kann, sobald es ein Synästhetiker benutzt. Zur Verfügung stehen soll das Gerät unter anderem jungen Forschern in einem Erlebnispark, Besuchern einer Ausstellung für Optische Phänomene (Abtsgmünd-Leinroden), eines 3D Museums (Dinkelsbühl) oder den Elektroniklaboratorien des Studiengangs Elektronik und Informationstechnik der Hochschule Aalen. Sobald ein Nicht-Synästhetiker das Gerät benutzt, soll es die wahrnehmungsverknüpfte Perspektive präsentieren, um ihn mit dieser besonderen Wahrnehmung vertraut zu machen.

Gemeinsames Zentrum für computergesteuerte Materialforschung und -entwicklung