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Neue Studienangebote

Universität Tübingen startet ihr „Zentrum für Islamische Theologie“

Am 10. Oktober hat das Tübinger Zentrum für Islamische Theologie den Lehrbetrieb aufgenommen. Damit befindet sich in Tübingen nun eines von vier deutschen Zentren für Islamische Theologie. Insgesamt 24 Studierende sind an der Universität zum Wintersemester 2011/12 für den Bachelorstudiengang „Islamische Theologie“ eingeschrieben, als erster Professor wurde der Koranwissenschaftler Dr. Omar Hamdan berufen.

 

Islamische Studien sind an deutschen Hochschulen bislang nicht etabliert – eine Tatsache, die der Bedeutung der größten nichtchristlichen Glaubensgemeinschaft in Deutschland nicht gerecht wird. Zudem ist der Bedarf an islamischen Religionslehrern groß: Bis zu 2.000 Lehrer werden nach Schätzungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in den nächsten Jahren für rund 700.000 muslimische Schülerinnen und Schüler benötigt.

 

Das Tübinger Zentrum wurde auf Empfehlung des Wissenschaftsrats als eines von vier bundesweiten Zentren für Islamische Theologie eingerichtet. Der Bund finanziert für fünf Jahre mit insgesamt vier Millionen Euro Forschungsprofessuren, Mitarbeiterstellen und Nachwuchsgruppen. Das Tübinger Zentrum wird  nach Ablauf der Bundesförderung vom Land Baden-Württemberg in der Endausbaustufe mit  rund 1,3 Millionen Euro jährlich gefördert.

 

 

 

Auftakt des neuen deutsch-arabischen Studiengangs International Education Management (inema) der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
Mit einem Festakt ist Anfang Oktober der neue deutsch-arabische Studiengang International Education Management (inema) eröffnet worden. Dieses bi-kulturelle Masterprogramm im Bereich Bildungsmanagement bietet die Pädagogische Hochschule in Kooperation mit der Helwan University Cairo erstmalig zum Wintersemester 2011/2012 an. Ziel des Studienganges ist es, „Reformmanager“ auszubilden, um die Wirkung der Entwicklungszusammenarbeit von Deutschland mit dem Nahen Osten und Nordafrika zu erhöhen und deren Nachhaltigkeit zu sichern.

Der Masterstudiengang inema richtet sich an deutsche und arabische Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Bildung und Entwicklungszusammenarbeit, die durch das Ergänzungsstudium in die Lage versetzt werden sollen, Reform- und Entwicklungsprozesse im Bildungssektor zu initiieren und erfolgreich zu begleiten. Ziel ist die Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen auf deutscher und arabischer Seite, um den Dialog zwischen Europa und dem Nahen Osten zu fördern. Daher werden Teilnehmer aus Deutschland gemeinsam mit Teilnehmern aus dem arabischen Raum studieren – abwechselnd in Ludwigsburg und in Kairo. Der auf vier Semester angelegte berufsbegleitende Studiengang erlaubt es den Studierenden, weiterhin ihrer Beschäftigung nachzugehen und so Erlerntes unmittelbar in ihren Aufgabenbereich einzubringen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.inema-master.com.

 

 

 

Studieninformation an Hochschulen

Landesweiter Studieninformationstag am 16. und 17. November 2011

Der landesweite Studieninformationstag findet traditionell immer Mitte November statt. Im letzten Jahr wurde der Studieninformationstag aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen auf zwei Tage ausgedehnt. So haben angehende Studierende in diesem Jahr am 16. und 17. November die Gelegenheit, sich an den Hochschulen Baden-Württembergs über das Studium zu informieren. An fast allen Hochschulen des Landes werden Veranstaltungen angeboten, in denen Fragen zu Studieninhalten, Studienfächern, zur Studienfinanzierung sowie zu Bewerbung und Zulassung beantwortet werden. Außerdem können die Studieninteressierten an  Laborbesichtigungen, Exkursionen oder einem „Schnupperstudium“ teilnehmen.

 

Alle Angebote der Hochschulen zum Studieninformationstag 2011 stehen im Internet unter http://www.studieninfo-bw.de/fileadmin/studieninfo-bw/pdf/Programm_Studieninfotage_2011_Stand_Oktober_2011_01.pdf in Form einer virtuellen Broschüre zum Herunterladen zur Verfügung.

 

 

 

Master-Studium: Infotag an der Hochschule der Medien am 28. Oktober 2011
Einmal pro Semester findet der Masterinfotag an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart statt. Er bietet Studierenden, Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit und ohne Berufserfahrung die Möglichkeit, sich die Stuttgarter Medienhochschule anzusehen und das HdM-Studienangebot näher kennen zu lernen. Interessierte haben am Freitag, 28. Oktober, zwischen 11 und 15 Uhr die Gelegenheit, in Vorträgen und persönlichen Gesprächen mit Professorinnen, Professoren oder Studierenden ihre Fragen zum Studium zu klären.

 

Das Masterstudium an der Hochschule der Medien ermöglicht Studierenden eine wissenschaftlich qualifizierte und zugleich praxisorientierte akademische Höherqualifikation. Neben Vorträgen und Informationsständen zu den Master-Studiengängen sowie den Promotionsmöglichkeiten an der HdM präsentiert das hochschuleigene Institut für Moderation am Masterinfotag sein Qualifikationsprogramm Moderation für journalistische Nachwuchskräfte.

Die Master-Studiengänge an der HdM können in vier Semestern absolviert werden und schließen mit den akademischen Graden Master of Arts, Master of Engineering oder Master of Science ab. Sie bauen auf den hauseigenen Bachelor-Studiengängen auf, Bewerberinnen und Bewerber aus vergleichbaren Fachrichtungen anderer Hochschulen sind herzlich willkommen. Weitere Informationen zum Programm des Masterinfotags und zur Anmeldung stehen im Internet unter www.hdm-stuttgart.de/master zur Verfügung.

 

 

 

 

Junge Frauen in die Technik! Probestudientag für Mädchen an der HFT Stuttgart am 2. November 2011

Am Probestudientag für Mädchen erhalten Schülerinnen wertvolle Tipps zur bevorstehenden Wahl des richtigen Studiengangs. Die Veranstaltung findet im Rahmen

der Probestudientage für Mädchen in Baden-Württemberg statt und ist exklusiv für Schülerinnen bestimmt.

 

Es warten spannende Probevorlesungen und Workshops aus den Studiengängen Architektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik, Betriebswirtschaft, Informatik, Informationslogistik, Infrastrukturmanagement, Innenarchitektur, KlimaEngineering, Mathematik, Vermessung und Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Wirtschaftspsychologie.

 

Der Probestudientag für Mädchen findet am 02. November 2011 von 12:30–17:30

Uhr statt. Anmeldung und weitere Informationen online unter www.hft-stuttgart.de.

 

Programm:

 

12:30 Uhr Begrüßung und Vorstellung der HFT Stuttgart

Rektor Prof. Dr. Rainer Franke

 

13:00–14:25 Uhr Probevorlesungen I

Bauingenieurwesen, Betriebswirtschaft, KlimaEngineering,

Mathematik

 

14:30–15:55 Uhr Probevorlesungen II

Bauphysik, Informatik, Informationslogistik, Innenarchitektur,

Wirtschaftsingenieurwesen

 

16:00–17:30 Uhr Probevorlesungen III

Architektur, Infrastrukturmanagement, Vermessung und Geo

informatik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftspsychologie

 

Veranstaltungsort:

Hochschule für Technik Stuttgart, Aula 2. Etage Schellingstr. 24, 70174 Stuttgart

 

 

 

Berufs- und Studienorientierung für Schüler der Kursstufe in Aalen

Welcher Studiengang passt zu mir? Was kann ich, was will ich? Diese Fragen stellen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe jedes Jahr von Neuem. Die Agentur für Arbeit Aalen und die Hochschule Aalen bieten gemeinsam am 3. und 9. November (jeweils 8 – 17 Uhr) das zweitägige Entscheidungstraining BEST (Berufs- und Studienorientierungstraining) an.

Für die Berufswahl ist es wichtig, seine persönlichen Interessen und Fähigkeiten zu kennen und sich über verschiedene Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. Das zweitägige Entscheidungsseminar BEST trainiert gezielt Wege zur Entscheidungsfindung. Konzipiert wurde das Berufs- und Studienorientierungstraining von Experten der Universität Konstanz (die auch den neuen Orientierungstest der Hochschulen des Landes entwickelt haben) in Zusammenarbeit mit erfahrenen Beratern aus Schulen, Hochschulen und den Arbeitsagenturen.

 

Am ersten Tag des Trainings erkunden die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe wechselnder Methoden und Arbeitsformen ihre Interessen und Fähigkeiten. In einer Intervallphase absolvieren sie den Orientierungstest, der neben den persönlichen Interessen auch die individuellen Fähigkeiten erfasst und mit möglichen Studiengängen zur Deckung bringt. Die Teilnahme an diesem Test (www.was-studiere-ich.de) ist seit dem Wintersemester 2011 eine mögliche Voraussetzung für die Einschreibung an einer Hochschule in Baden-Württemberg. Mit einer Rechercheaufgabe lernen die Schülerinnen und Schüler in einer „Guided Tour“ die wichtigsten zuverlässigen Internetportale kennen. Am zweiten Tag des Trainings werden die Ergebnisse des Orientierungstests aufgearbeitet, noch offene Fragen zur Studien- und Berufswahl beantwortet und Methoden zur Entscheidungsfindung vorgestellt.

 

Das Seminar begleiten Thomas Schwarz von der Agentur für Arbeit und Miriam Bischoff von der Hochschule Aalen. Unter www.bw-best.de können sich Schülerinnen und Schüler für das Training anmelden.

 

Termine: 3. November 2011, 8 – 17 Uhr an der Hochschule Aalen, Beethovenstr. 1

9. November 2011, 8 – 17 Uhr im BIZ der Agentur für Arbeit, Julius-Bausch-Str. 12

 

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

 

 

Rund ums Studium

Gesetz zur Abschaffung der Studiengebühren wird zur Anhörung freigegeben

Der Ministerrat hat Ende September einen Gesetzentwurf zur Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren zur Anhörung freigegeben. Das Gesetz sieht die Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren zum Sommersemester 2012 vor. Zugleich wird den Hochschulen insgesamt ein voller und dynamisierter Ausgleich des Gebührenaufkommens garantiert.

 

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Mit diesem Gesetzentwurf ermöglichen wir allen Studierenden einen entgeltfreien Zugang zum Studium. Zugleich sichern wir die Qualität von Studium und Lehre in Baden-Württemberg, indem wir den Hochschulen zweckgebunden Qualitätssicherungsmittel zur Verfügung stellen, die an die Entwicklung der Studierendenzahl geknüpft sind und mit denen wir die Ausfälle insgesamt in voller Höhe kompensieren.“ Zur Verwendung dieser Mittel sei das Einvernehmen einer Vertretung der Studierenden erforderlich. Dadurch, so die Ministerin, werde die Mitverantwortung der Studierenden gestärkt.

 

Die Kompensation beläuft sich der Ministerin zufolge auf 280 Euro pro Semester für jeden Studierenden und jede Studierende in einem grundständigen Studiengang oder in einem konsekutiven Masterstudiengang an den staatlichen Hochschulen und der Filmakademie, Popakademie und Akademie für Darstellende Kunst. Dieser Betrag berücksichtige Ausnahmen und Befreiungen von landesweit rund 44 Prozent in den letzten beiden Jahren. Im Ergebnis werde so das tatsächliche Gebührenaufkommen insgesamt in voller Höhe kompensiert. Auf der Basis der derzeitigen Prognosen zum erwarteten Anstieg der Studierendenzahlen würden die Kompensationsmittel voraussichtlich bis zur Summe von landesweit etwa 163 Mio. Euro jährlich im Jahr 2015 ansteigen. Die Qualitätssicherungsmittel seien zudem kapazitätsneutral und führten daher nicht zu einer Erhöhung der Aufnahmekapazitäten.

 

Neben der Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren enthalte das Gesetz eine Regelung, wonach die Verpflichtung der Hochschulen, bei der Auswahl von Studienbewerberinnen und -bewerbern für zulassungsbeschränkte Studiengänge ab dem Wintersemester 2011/2012 das Ergebnis eines Studienfähigkeitstests oder Auswahlgesprächs zu berücksichtigen, aufgehoben wird. „Wir wollen, dass die Hochschulen selbst entscheiden, wann sie diese Kriterien bei der Auswahlentscheidung zugrunde legen“, so Bauer. „Damit stärken wir die Eigenverantwortung der Hochschulen und sorgen zugleich für weniger Bürokratie beim Hochschulzugang.“

 

Der Entwurf des ‚Gesetzes zur Abschaffung und Kompensation der Studiengebühren und Änderung anderer Gesetze (Studiengebührenabschaffungsgesetz - StuGebAbschG)‘ geht jetzt in die Anhörung an Hochschulen und Verbände. Das Gesetz wird nach der Auswertung des Anhörungsentwurfs in den Landtag eingebracht. Es soll rechtzeitig vor dem Sommersemester 2012 in Kraft treten. Der Anhörungsentwurf steht online unter http://www.mwk.baden-wuerttemberg.de/ zur Verfügung.

 

 

 

Studienanfängerzahlen auf Rekordniveau

An vielen baden-württembergischen Hochschulen haben sich zum diesjährigen Wintersemester so viele Studienanfänger wie nie zuvor eingeschrieben. So verzeichnet etwa die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einen Erstsemesterzuwachs von rund 30 Prozent. An einzelnen Standorten ist die Zahl der Studienanfänger der DHBW zufolge sogar um 40 Prozent gestiegen. Allein die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe zählt zu Semesterbeginn mehr als 1000 eingeschriebene „Erstis“. Der bisherige Rekord lag dort im Jahr 2008 bei etwa 900 Studienanfängern.

Gründe für die hohe Zahl von Studienstartern sind der Wegfall der Wehrpflicht und das früher absolvierte Abitur der ersten G8-Jahrgänge. Mit einem speziellen Ausbauprogramm hat das Land Baden-Württemberg jedoch sichergestellt, dass die Studienberechtigten in den nächsten Jahren – insbesondere die Studienberechtigten des Abiturjahrgangs 2012 – die gleichen Chancen zur Aufnahme eines Studiums haben wie die Schulabsolventen früherer Jahre. Dazu wird das Land im Jahr 2012 bis zu 22.000 zusätzliche Studienanfängerplätze an den Landeshochschulen bereitstellen.

 

 

 

Wissenschaftsministerium und Bundesagentur für Arbeit geben neu gestaltete Broschüre "Studieren in Baden-Württemberg 2011/12" heraus

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat gemeinsam mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit die Broschüre „Studieren in Baden-Württemberg“ neu gestalten lassen und in einem modernen Layout herausgegeben. Die Broschüre enthält sämtliche aktuellen Studienangebote der Landeshochschulen und liefert Schülerinnen und Schülern ab der elften Klasse, die 2012 oder 2013 studieren wollen, alle gewünschten Informationen rund um das Studium. So werden beispielsweise die Unterschiede zwischen Hochschularten erläutert, das gestufte System der Bachelor- und Masterabschlüsse erklärt und Fragen zu Studienbewerbung, Hochschulzulassung, Wohnen oder Studienfinanzierung beantwortet.

 

„Mit der Broschüre möchten wir die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig und umfassend über ihre Studienmöglichkeiten informieren, damit sie für sich die jeweils richtige Studienfachentscheidung treffen können“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Die Broschüre hilft auch dabei, die eigenen Fähigkeiten und Neigungen richtig einzuschätzen und so das passende Studium zu finden – das ist die Voraussetzung für den späteren Studienerfolg.“ Die Leiterin der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Eva Strobel, betonte: „Es ist mir wichtig, dass sich die künftigen Studierenden frühzeitig informieren, sich über ihre Talente klar werden und die Anforderungen und Inhalte eines Studiums kennen. Dabei unterstützt sie ‚Studieren in Baden-Württemberg‘.“

Die neue Broschüre ist ein wesentlicher Teil der Informations-Kampagne „Gscheit studiert“, mit der das Wissenschaftsministerium die Studienorientierung und -vorbereitung der künftigen Studierenden verbessern will. Ergänzt wird „Studieren in Baden-Württemberg“ vom Internetportal www.studieninfo-bw.de, das neben den aktuellen Informationen zu allen Fragen des Studierens eine Datenbank sämtlicher Studienangebote im Land bietet, wie auch – ein weiterer Bestandteil der „Gscheit studiert“-Kampagne –  Informationen über den landesweiten Orientierungstest, der unter www.was-studiere-ich.de absolviert werden kann. 

 „Studieren in Baden-Württemberg“ erscheint in diesem Jahr in einer Auflage von 200.000 Exemplaren. Die Broschüre wird in erster Linie  an die Schüler der gymnasialen Oberstufe in Baden-Württemberg verteilt. Ergänzend dazu erhalten die Lehrerinnen und Lehrer einen Leitfaden, um die Publikation im Unterricht einführen zu können. Darüber hinaus wird „Studieren in Baden-Württemberg“ auf Bildungsmessen ausgelegt, von „Studienbotschaftern“ des Landes an Schulen präsentiert und von Studien- und Berufsberatern im Rahmen von Informationsangeboten eingesetzt. Eine kompakte Übersicht über die „Gscheit studiert“-Kampagne bietet ein gleichnamiger Flyer, der ebenfalls in diesen Tagen neu erscheint.

Die Broschüre kann beim Wissenschaftsministerium bestellt oder unter http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/publikationen/studium sowie unter http://www.studieninfo-bw.de/no_cache/deutsch/service/publikationendownloads/ heruntergeladen werden.

 

 

 

Wissenschaftsministerium, Arbeitgeberverband und Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft präsentieren Servicestelle für wissenschaftliche Weiterbildung

Die Landesregierung und die Arbeitgeber Baden-Württemberg wollen mehr Unternehmen im Land dafür gewinnen, ihre Fachkräfte an Hochschulen weiterbilden zu lassen. Dazu haben das Wissenschaftsministerium, das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft und die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände (Arbeitgeber Baden-Württemberg) eine neue Servicestelle ‚HOCHSCHULEWIRTSCHAFT‘ in Ludwigsburg gegründet, die Weiterbildungsprogramme der Hochschulen an interessierte Unternehmen vermittelt. Das Projekt ist Teil einer gemeinsamen Erklärung zum Bologna-Prozess, die die drei Partner heute (24. Oktober) in Stuttgart unter dem Titel ‚Bologna gemeinsam weiter zum Erfolg führen‘ der Öffentlichkeit vorgestellt haben.  

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und der Präsident der Arbeitgeber Baden-Württemberg, Prof. Dr. Dieter Hundt, sagten: „Arbeitgeber und Wissenschaftsministerium sind sich einig: Der Bologna-Prozess ist die richtige Antwort auf das Erfordernis lebenslangen Lernens – mit einem fundierten Bachelorstudium, das die Chance auf einen attraktiven Arbeitsplatz bietet, und mit späteren berufsbegleitenden Weiterbildungsphasen, in denen Fachwissen an unseren Hochschulen vertieft, ergänzt und erneuert wird. Die Servicestelle fördert dieses lebenslange Lernen.“ Expertenwissen veralte heute schneller als früher, weshalb das Bild einer einmaligen Studienphase, die mit dem Eintritt in den Beruf beendet sei, der Vergangenheit angehöre. Ein starker Bachelor-Abschluss markiere den Beginn der Berufstätigkeit, aber nicht das Ende des Lernens.

 

Die in Ludwigsburg ansässige Servicestelle wird zur Anlaufstelle für Unternehmen entwickelt, die das Angebot von Weiterbildungsmodulen der Hochschulen nutzen wollen. Zielgruppe der Servicestelle sind hauptsächlich Beschäftigte von kleinen und mittelständischen Unternehmen; angesprochen werden Beschäftigte sowohl mit als auch ohne Hochschulabschluss. Die Servicestelle ermittelt die Weiterbildungsbedarfe der Unternehmen und kommuniziert diese an die Hochschulen. Sie wird vom Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg betrieben und vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg – Südwestmetall mit insgesamt 300.000 Euro für drei Jahre unterstützt. Nach Ablauf der drei Jahre wird auf Basis einer Evaluation über den weiteren Betrieb entschieden.

„Wir wollen unsere Hochschulen für die Gesellschaft weiter öffnen. Dazu gehört es auch, mehr Angebote für Berufstätige im Bereich des lebenslangen Lernens zu ermöglichen“, sagte Wissenschaftsministerin Bauer. Dies betreffe nicht nur Masterstudiengänge, sondern auch Angebote des Kontaktstudiums, in denen Berufstätige on the job, gezielt und mit der großen Kompetenz der Hochschulen weitergebildet würden. „Ich bin den Arbeitgebern Baden-Württemberg sehr dankbar für ihr Engagement für die Servicestelle“, so die Ministerin weiter. Die Kompetenz des Bildungswerks bürge für hohe Qualität.

„Die Servicestelle ist die richtige Antwort auf den Bologna-Prozess und nimmt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen den Unternehmen und den Hochschulen wahr“, sagte der Vorsitzende des Bildungswerks, Karl Schäuble. „Sie bringt den Bedarf und das Interesse an hochwertiger Weiterbildung der Unternehmen mit der hervorragenden Fachexpertise der Hochschulen zusammen.“

„Unsere gemeinsame Erklärung ist ein starkes Signal für den Bologna-Prozess. Landesregierung, Arbeitgeber Baden-Württemberg und das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft bekennen sich klar zur Notwendigkeit der zweistufigen Studienstruktur mit einem starken Bachelor-Abschluss“, betonten Wissenschaftsministerin Bauer, Arbeitgeberpräsident Hundt und Bildungswerksvorsitzender Schäuble. Bologna ermögliche die Einbindung des deutschen Hochschulsystems in globale Strukturen mit international vergleichbaren und anrechenbaren Abschlüssen.

Der Bachelor-Abschluss dürfe nicht als formale Durchgangsstation zum Master missverstanden werden; Bachelor-Absolventen seien in den Unternehmen hoch willkommen. Eine Rückkehr zu alten Abschlüssen sei abzulehnen, ebenso Tendenzen, die Abschlüsse Bachelor und Master zu verwässern, etwa durch die Vergabe von Titeln wie „Bachelor Professional“ durch andere Institutionen als Hochschulen. Anfängliche Fehlentwicklungen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Form zu vieler Detailregelungen und zu großer Spezialisierung der Bachelor-Studiengänge würden an den Hochschulen korrigiert.

Wissenschaftsministerin Bauer: „Der Bologna-Prozess ist kein Selbstzweck, sondern dient in erster Linie den Studierenden. Er eröffnet vielen jungen Menschen die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren, und er ermöglicht es, sich in einer selbstbestimmten Weise weiter zu qualifizieren“. Der Bologna-Prozess müsse weiterentwickelt werden. Das Ministerium werde die Hochschulen dabei im Dialog auch mit den Studierenden unterstützen.

„Wir setzen mit dieser Erklärung ein eindeutiges Signal an die Studierenden“, betonte Arbeitgeberpräsident Hundt: „Über den beruflichen Erfolg entscheidet ein stimmiges Gesamtbild, das aus Studium, Praxiserfahrung, Auslandsaufenthalten und Persönlichkeitsentwicklung besteht. Ob der Studienabschluss ein Jahr früher oder später erreicht wird, ist für Unternehmen nicht entscheidend.“

Die Servicestelle HOCHSCHULEWIRTSCHAFT ist erreichbar unter
nick-magin( at )biwe.de, Telefon 07141 298976-16 (Dr. Stefanie Nick-Magin).

Die Bologna-Erklärung ist online unter: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/studium/bachelor-und-master/ abrufbar.

 

 

 

Hochschulen

Vortragsreihe „Montagspraxis“ der Hochschule Heilbronn geht in die neunte Runde

Bereits seit 2008 berichten in der Vortragsreihe „Montagspraxis“ Alumni der Hochschule Heilbronn auf dem Campus Künzelsau aus ihrem Berufsleben. Auch in diesem Semester stehen spannende Themen aus den Studiengängen Betriebswirtschaft, Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement sowie Wirtschaftsingenieurwesen auf dem Programm. Die Vorträge finden am Campus Künzelsau, Daimlerstraße 35, jeweils von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Folgende Themen werden in der Vortragsreihe behandelt:

 

Montag, 07.11.2011, Raum E004: „Von der Idee zum Unternehmen - Die Erfolgsgeschichte des Firmengründers von SilberTool“, Abdelhakim Boulakhrif, Alumni, SilberTool, Geschäftsführer

 

Montag, 07.11.2011, Raum D010: „Distribution in der Sportartikelindustrie“, Matthias Jendryschik, Alumni, Salomon, Communication Manager

 

Dienstag, 22.11.2011, Raum D010: „Vom Amateurverein zum Fussballunternehmen - Die sportliche und wirtschaftliche Entwicklung des FC Augsburg“, Andreas Rettig, FC Augsburg, Geschäftsführer  und Uwe Fischer, Alumni, FC Augsburg, Leiter Ticketing

 

Montag, 05.12.2011, Raum D010: „Mikrokosmos Theater - Was gibt es zu tun?“, Claudia Dünnebier, Alumni, Controlling, Anja Krawczyk, Alumni, Künstlerisches Betriebsbüro Schauspiel, Alexandra Oberkamm, Alumni, Geschäftsführung  und Anette Rief, Alumni, Kommunikation und Vertrieb

 

Montag, 16.01.2012, Raum D010: „You fm - young fresh music - Events & Promotions” , Tim Wirth, Alumni, Hessischer Rundfunk, Events & Promotions.

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