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Neue Studienangebote

Neuer Masterstudiengang Gymnasiales Lehramt Physik an der Universität Stuttgart und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg


Um hochqualifizierte Lehrkräfte für Gymnasien zu gewinnen, beschreiten die Universität Stuttgart und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg gemeinsam neue Wege. Zum Wintersemester 2011/2012 startet der neue Masterstudiengang Gymnasiales Lehramt Physik für Bachelorabsolventen. Mit dem neuen Masterstudiengang steht den Absolventen ein breites Berufsspektrum offen: Das fachspezifische Studium an der Universität Stuttgart öffnet ihnen den Weg in Wirtschaft und Industrie, die fachdidaktische Ausbildung an der PH Ludwigsburg ermöglicht ihnen, an Gymnasien zu unterrichten.
 
In dem viersemestrigen Masterstudiengang werden den Studierenden neben dem nötigen Fachwissen auch didaktische Fertigkeiten und Kenntnisse in Erziehungswissenschaften und pädagogischer Psychologie vermittelt. Dank der fachlichen Nähe von Physik und Mathematik können die Studierenden in den vier Semestern darüber hinaus die nach der Gymnasialen Prüfungsordnung verbindlichen Studieninhalte für Mathematik als Zweitfach erlernen. Der Masterabschluss Gymnasiales Lehramt ist gleichwertig zum ersten Staatsexamen, so dass die Absolventen anschließend ihr Referendariat aufnehmen können.
 
Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 30. September und wird voraussichtlich darüber hinaus verlängert. Der Modellstudiengang wird im Rahmen des Projekts „Ausbildungsqualität durch Kooperation in der Lehramtsausbildung (AQUA-KOLA)“ vom baden-württembergischen Wissenschaftsministerium über drei Jahre mit insgesamt 300.000 Euro gefördert.

 

 

 

Studieninformation an Hochschulen

Tag der offenen Tür der Chemie in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Freiburg


Am Samstag, 24. September, sowie am Samstag, 1. Oktober 2011, findet an insgesamt drei Hochschulen in Baden-Württemberg ein Tag der offenen Tür der Chemie statt. An der Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1, können Schülerinnen, Schüler und alle anderen Interessierten am 24. September von 9 bis 16.30 Uhr die spannenden Seiten der Chemie entdecken. Dort bringen spektakuläre Experimente großen und kleinen Besuchern die feurigen und farbigen Seiten der Chemie nahe. Darüber hinaus können bei geführten Rundgängen Laboratorien und das Chemikalienlager besichtigt werden. Für die kleinen Besucher ist ein spezielles Labor eingerichtet, in dem sie unter Anleitung eigene Experimente durchführen dürfen.

Auch das Fach Chemie der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Oberbettringer Straße 200, lädt für Samstag, 24. September 2011, von 10.30 bis 13.30 Uhr Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren zu einem Tag der offenen Tür ein. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Dieter Körner werden im Rahmen des internationalen Jahres der Chemie und der örtlichen Kinderuni Vorträge, eigenständiges Experimentieren und weitere spannende Überraschungen rund um diese faszinierende Naturwissenschaft angeboten. Dabei besteht die Gelegenheit, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Chemie ins Gespräch zu kommen. Die dreistündige Veranstaltung startet um 10.30 Uhr im Hörsaal 1 und wird dann auf den gesamten Campus ausgedehnt. Nebenbei erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wo zukünftige Chemielehrerinnen und -lehrer ausgebildet werden

Am Samstag, 1. Oktober, ist schließlich das Chemische Laboratorium der Universität Freiburg, Albertstraße 21, für Schülerinnen und Schüler und alle Interessierten geöffnet.  Von 10 bis 18 Uhr gibt es dort Laborführungen, eine Vorlesung sowie eine Vortragsreihe mit interessanten Themen aus allen Bereichen der Chemie.

 
Veranstaltungskalender
Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

 

 

Rund ums Studium

Zahl der Studierenden auf Rekordmarke


Im vergangenen Wintersemester 2010/11 waren so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben: Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren rund 2,218 Millionen Studentinnen und Studenten an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Ihre Anzahl erhöhte sich im Vergleich zum Wintersemester 2009/10 um 96.400 Studierende (plus 4,5 Prozent).
 
Einen Rekord gab es auch bei den Studienanfängern: Mit rund 444.700 wurden etwa 20.500 mehr gezählt als im Vorjahr. Damit setzte sich der Trend zur Höherqualifizierung fort. Seit dem Wintersemester 2008/09 lassen sich Steigerungsraten von jeweils über vier Prozent bei den Studierenden beobachten. Die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G 8) hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Steigerung der Studierendenzahlen, da es in 2010 lediglich in Hamburg einen doppelten Abiturjahrgang gab.
 
1,47 Millionen Studierende (66,3 Prozent) waren im WS 2010/11 an wissenschaftlichen Hochschulen und rund 33.000 (1,5 Prozent) an den Kunsthochschulen eingeschrieben. Die Fachhochschulen verzeichneten mit 684.000 Studierenden einen Anteil von 30,8 Prozent. An den Verwaltungsfachhochschulen dagegen studierten im vergangenen Wintersemester rund 29.800 Studentinnen und Studenten (1,3 Prozent).
 
Das Durchschnittsalter der 2,2 Millionen Studierenden lag – wie im vorhergehenden Wintersemester – bei 25,3 Jahren. Die Betriebswirtschaftslehre war wie in den Vorjahren das beliebteste Studienfach. Sie lag mit 185.000 Studierenden auf Rang eins. Mit deutlichem Abstand folgte auf Rang zwei Maschinenbau/-wesen mit 98.300 Studierenden.
 
Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie 11 des Statistischen Bundesamtes, Reihe 4.1 "Studierende an Hochschulen", die im Bereich Publikationen, Fachveröffentlichungen kostenlos abrufbar ist.
 
Quelle: Statistisches Bundesamt
 


Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich


„Das Hochschulsystem in Baden-Württemberg schneidet im bundesweiten Vergleich sehr gut ab. Es gibt aber nicht nur sehr viel Licht, sondern auch Schatten. Wir müssen uns weiter steigern.“ Dies sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zu der im September veröffentlichten Studie „Internationale Bildungsindikatoren 2011 im Ländervergleich“, die eine Auswahl von Indikatoren der OECD-Studie „Education At A Glance“ für die Bundesländer enthält.
 
Als erfreulich bezeichnete die Ministerin, dass Baden-Württemberg in vielen Bereichen im nationalen Vergleich einen vorderen Rang einnehme. So hätten 2009 überdurchschnittlich viele Baden-Württemberger zwischen 25 und 34 Jahren einen Hochschulabschluss. Auch bei der Studienanfängerquote und bei der Absolventenzahl liege Baden-Württemberg 2009 über dem Durchschnitt, beim Anteil an Hochschulabsolventen im Bereich Naturwissenschaften sogar über dem OECD-Durchschnitt. Gleiches gelte für die Betreuungsrelation an den Hochschulen.
 
„Baden-Württemberg hat ein leistungsstarkes Hochschulsystem und braucht den nationalen Vergleich nicht zu scheuen. Wir dürfen jedoch nicht stehen bleiben. Insbesondere brauchen wir als hochtechnisiertes Land auf Dauer mehr Fachkräfte mit Hochschulabschluss“, so die Ministerin. Häufig zeige sich, dass die Werte des Landes zwar über dem Bundesdurchschnitt, aber unter dem OECD-Durchschnitt lägen. Auch wenn das deutsche Hochschulsystem mit den Systemen anderer Länder nicht immer in vollem Umfang vergleichbar sei, zeige sich, dass es Potential für weitere Steigerungen gebe, so Bauer.
 
Nicht hinnehmbar ist der Ministerin zufolge, dass an Hochschulen in Baden-Württemberg nur 33 Prozent der Lehrkräfte Frauen sind. Dies ist im nationalen Vergleich der geringste Frauenanteil. „Wir können es uns nicht leisten, auf das Potential von Frauen in der Wissenschaft zu verzichten“, sagte die Ministerin. „Hier muss viel nachgeholt werden.“


 
FH-Absolventen erfolgreich beim Start in den Beruf


„Die Absolventenbefragung 2010 unterstreicht eindrucksvoll die hervorragende Arbeit der Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Die Hochschulen ebnen ihren Studierenden einen schnellen und erfolgreichen Weg in den Beruf.“ Mit diesen Worten kommentierte Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Wissenschaftsministerium, die Ergebnisse der dritten landesweiten Absolventenbefragung des Statistischen Landesamtes. An der Studie hatten sich 18 Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus Baden-Württemberg sowie die Akademie der bildenden Künste Stuttgart beteiligt.
 
Die Befragung hatte ergeben, dass fast 80 Prozent der Absolventinnen und Absolventen innerhalb von drei Monaten eine Beschäftigung gefunden hätten, die meisten davon in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. „Die Zahlen zeigen, dass die Hochschulen ihrem Anspruch gerecht werden, als Scharnier zwischen Wissenschaft und Wirtschaft arbeitsmarktnahe Studienangebote zu entwickeln“, so die Ministerialdirektorin. Auch die Akademie für Bildende Künste zeichne sich durch eine hohe Zufriedenheit der Absolventinnen und Absolventen aus. Besonders beeindruckend sei, dass nahezu 100 Prozent der Absolventinnen und Absolventen, die auf Arbeitsplatzsuche gewesen seien, damit Erfolg hätten.
 
„Absolventenbefragungen bestätigen nicht nur, wo Hochschulen besonders erfolgreich sind, sondern geben auch ein wichtiges Feedback für Verbesserungsmöglichkeiten“, so die Ministerialdirektorin. „Sie sind damit ein wertvolles Instrument der Qualitätssicherung. Es ist wichtig, dass sich die Hochschulen dieses Themas annehmen.“
 
Die Studie  steht in elektronischer Form online unter www.statistik.baden-wuerttemberg.de/BildungKultur/Landesdaten/Absolventenbefragung/absolventenbefragung_2010.pdf zur Verfügung.
 
Eine weitere positive Erkenntnis für FH-Bachelorabsolventen brachte eine deutschlandweite Befragung durch das Hochschulinformationssystem (HIS). Demnach gelingt der Berufseinstieg bei den Bachelor-Absolventen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (44 Prozent) besser als bei Bachelor-Absolventen, die die Universitäten mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss verlassen (21 Prozent). Die Einstiegsgehälter der vollbeschäftigten Uni-Bachelors liegen mit 28.700 Euro im Durchschnitt deutlich unter dem Jahresbruttoeinkommen der FH-Absolventen, welches im Durchschnitt mit 34.050 Euro angegeben wird.

 

 

 

Hochschulen

Gütesiegel für die Musikhochschule Mannheim: Erfolgreiche Akkreditierung der Studiengänge im Bereich Jazz und Popularmusik


Künftig können die Studierenden der Musikhochschule Mannheim ihr Studium im Bereich Jazz und Popularmusik mit einem Bachelor oder Master abschließen. Denn im Zuge des Bologna-Prozesses zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums wurden die beiden Studiengänge, die bisher mit einem Diplom abgeschlossen wurden, in die Bachelor- bzw. Masterstruktur überführt. Damit steht den Studierenden nun ein Bachelorstudiengang in Jazz und Popularmusik offen, der acht Semester umfasst. Wer anschließend weiterstudieren will, besucht danach einen Masterstudiengang, um sich tiefer gehend zu spezialisieren und zu professionalisieren. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte Instrument, Gesang oder Komposition und Arrangement. Die Aufbaustudiengänge umfassen jeweils vier Semester.
 
Um Studiengänge im Bereich Bachelor und Master anbieten zu dürfen, müssen diese durch eine Akkreditierungsagentur akkreditiert werden. Dazu gehört die Begutachtung eines Studiengangs, die im besten Fall zur Vergabe des Qualitätssiegels für die Güte von Studium und Lehre eines Studiengangs führt. Im Falle der Musikhochschule Mannheim war die Agentur ACQUIN Partner des Begutachtungsprozesses. Dazu besuchte eine international besetzte Gutachtergruppe – bestehend aus vier Jazz-Professoren und einer Studierendenvertreterin – die Musikhochschule. Nach eingehender Prüfung wurde Ende Juli die Akkreditierung der Studiengänge beschlossen. Im Gutachten wurde dabei die sehr gute Ausstattung und die hohe Qualität der Studiengänge Jazz und Popularmusik hervorgehoben.
 


Mittel für Integriertes Lernen bewilligt


Die Hochschule Ulm kann in den kommenden fünf Jahren ihr Projekt „Integriertes Lernen an der Hochschule Ulm“ (ILU) umsetzen. Hierfür hat die öffentliche Hand nun die beantragten 685.860 Euro aus dem Förderprogramm „Qualitätspakt Lehre“ zur Verfügung gestellt. Sie werden hauptsächlich für den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur sowie für die Einstellung von E-Learning-Experten im Institut für Hochschuldidaktik (IHD) und von Tutoren verwendet werden.
 
Integriertes Lernen ist eine Lern-Methodik, bei der die Inspiration und Motivation des traditionellen Unterrichts im Hörsaal mit der Flexibilität des E-Learning kombiniert wird. Ziel ist es, leicht zugängliche und motivierende Kurse für Erwachsene mit unterschiedlichen Bildungsbiografien zu schaffen. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist die Hochschule Ulm offen für eine Vielfalt von Bildungswegen – von der allgemeinen Hochschulreife bis zum Meisterbrief. Dadurch bringen ihre Studierenden die unterschiedlichsten Voraussetzungen und Lebenserfahrungen für ein Studium mit. Diese Heterogenität erfordert eine zunehmende Individualisierung des Lernens, besonders im Hinblick auf Lerntempo und Präsenz. Elektronische Lernplattformen bilden die technische Basis für die Methodik. E-Learning-Experten unterstützen die Professoren bei der mediengerechten Umsetzung der Lerninhalte, während die Studierenden selbst bei der
Nutzung der Plattform, die ein hohes Maß an Selbstkontrolle garantiert, von Tutoren begleitet werden. In einer Pilotphase in den Jahren 2009/10 hatte das IHD mit der Methodik des Integrierten Lernens bereits ausgesprochen positive Erfahrungen sammeln können.
 
 

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