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1. Neue Studienangebote

Staatliche Anerkennung der SRH Hochschule Heidelberg erweitert - 14 neue Studiengänge

Die staatliche Anerkennung der privaten SRH Hochschule Heidelberg wird um 14 Studiengänge erweitert, wie das Landeskabinett  beschlossen hat. Gleichzeitig stimmte es dem Trägerwechsel von der SRHLearnlife AG zu der SRH Hochschulen gGmbH zu.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg begrüßte die Erweiterung des Studienangebotes der Hochschule. „Das Land braucht die Alternativangebote und das Engagement der privaten Hochschulen. Angesichts der steigenden Studierendenzahlen in den kommenden Jahren ist die Entscheidung der SRH Hochschule, zusätzliche Studienanfängerplätze zu schaffen, willkommen.“

Die SRH Hochschule Heidelberg wird elf Studiengänge in das Studienprogramm aufnehmen, die bereits durch eine unabhängige Agentur akkreditiert worden sind; darunter befinden sich zwei Diplom-Studiengänge, die auf das Bachelor-/ Mastersystem umgestellt werden. Drei weitere neue Studiengänge werden derzeit noch akkreditiert. Die Akkreditierung ist Voraussetzung für die staatliche Anerkennung, die turnusmäßig wiederholt werden muss.


Neuer Bachelor und neuer Masterstudiengang an der Hochschule Offenburg

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg zum Wintersemester 2007/2008 den neuen Bachelorstudiengang Medientechnik/Wirtschaft plus an, die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule startet  zugleich ihren neuen Masterstudiengang Medien und Kommunikation (MuK).

Der polyvalente Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ beinhaltet im Hauptfach Medientechnik und Informatik sowie Wirtschaft im Nebenfach. Die Studierenden haben mit Abschluss dieses Bachelorstudiengangs die Option zum Masterstudiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“, der zum Lehramt an beruflichen Schulen qualifiziert.

Der Masterstudiengang Medien und Kommunikation hat sich zum Ziel gesetzt, den Studentinnen und Studenten die zunehmend wichtiger werdende interdisziplinäre Medienkompetenz zu vermitteln. In seinem Curriculum verbindet der dreisemestrige Masterstudiengang die Themengebiete Mediengestaltung, Medienmanagement und Medieninformatik.

2. Studieninformation an Hochschulen und Berufsakademien

Filmschauspiel-Workshop an der Filmakademie Baden-Württemberg - Von der Bühne vor die Kamera

Ein siebenwöchiger Filmschauspiel-Workshop der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg vom 05. November bis zum 20. Dezember 2007 gibt Interessierten die Möglichkeit, neue Seiten an sich zu entdecken und mit der Kamera in den Dialog zu treten bzw. im Umgang mit dieser professioneller zu werden. Der Kurs richtet sich speziell an junge Talente, die ihre klassisch abgeschlossene Schauspielausbildung um die Kernkompetenz „Schauspiel für Film und Fernsehen“ erweitern möchten.

 

Neben der Vermittlung von umfangreichem theoretischem Grundwissen steht vor allem das praktische Training, d.h. das Spiel vor der Kamera im Mittelpunkt. Renommierte Profis aus den unterschiedlichsten Bereichen der Filmbranche feilen an Sprache, Mimik, Ausdruck und Kontinuität der Bewegung.   Zudem können die Schauspieler durch die Zusammenarbeit mit Studierenden der Abteilungen Regie und Bildgestaltung/Kamera die reale Arbeitssituation am Set beim „work in progress“ kennenlernen und so Schwellenängste abbauen.

Der Filmschauspielworkshop, der seit dem Jahr 2000 regelmäßig zweimal im Jahr stattfindet, gehört heute zu den führenden Angeboten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um eine kurze und intensive Ausbildungszeit zu gewährleisten, ist die Form eines siebenwöchigen Intensivtrainings gewählt worden. Bewerbungsschluss für den Workshop ist der 21. September 2007. Da die Teilnehmerzahl auf 12 Personen begrenzt ist, folgt auf die Vorauswahl Mitte Oktober ein Casting.

 


Filmakademie-Studierende an der University of California (UCLA)

Die Landesstiftung Baden-Württemberg ermöglicht es jedes Jahr zwölf Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg, in das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie einzutauchen, einen Blick hinter die Kulissen der „Traumfabrik“ werfen und dabei Hollywood-Größen über die Schulter zu schauen.

Bereits zum 6. Mal erhalten besonders begabte Nachwuchstalente aus den Studiengängen Regie, Kamera, Drehbuch, Schnitt und Produktion das „Baden-Württemberg STIPENDIUM für Filmproduktion“ und damit die Möglichkeit, im Rahmen des „Hollywood-Workshop Los Angeles“ bis zu vier Wochen im Zentrum der amerikanischen Filmindustrie zu verbringen. Nach einer einwöchigen Eingewöhnungsphase, die voll gepackt ist mit Exkursionen, Vorträgen und Informationsveranstaltungen, folgt dann der eigentliche Workshop vom 6. bis 24. August 2007 an der University of California (UCLA).

 

Der Hollywood-Workshop Los Angeles umfasst ganztägige Seminare mit herausragenden Persönlichkeiten der Filmindustrie, wie beispielsweise Regisseur Roland Emmerich. Ergänzt werden die Seminare durch ein umfangreiches Rahmenprogramm: Neben Studiobesuchen bei Sony und 20th Century Fox werden unter anderem auch theoretische Themen wie Hollywood und der globale Filmmarkt, Stoff- und Projektentwicklung sowie Produktion und Vermarktung behandelt. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des Künstlerhauses „Villa Aurora“ in Los Angeles. Der ehemalige Wohnsitz Lion Feuchtwangers diente lange als Treffpunkt deutscher Exilanten wie Bertolt Brecht, Thomas und Heinrich Mann oder Albert Einstein.

 

 

Universität Hohenheim übernimmt europaweite Mentoren-Rolle für Russlands Universitäten

 

Europa setzt auf die Universität Hohenheim, um Russlands Hochschulen fit für die Kooperation mit EU-Ländern zu machen. Konkret wird das Hohenheimer Osteuropazentrum die Rolle eines Mentors übernehmen, der das russische Bildungssystem an EU-Standards und Normen heranführt. Im Rahmen des neuen EU-Mobilitätsprogramm ERASMUS Mundus ''External Cooperation Window'' stellt die EU insgesamt 5 Millionen Euro für das Projekt zur Verfügung. Damit sollen u. a. über 300 Austauschstipendien für Studenten, Doktoranden, Postdocs und Hochschullehrer finanziert werden. Projektstart seit September 2007. Neben dem Russland-Etat hatte die EU zur Betreuung von acht weiteren Ländergruppen einen Etat von insgesamt 29 Millionen Euro aufgelegt, um im akademischen Bereich die Mobilitäten zwischen der EU und Drittländern zu fördern. Die Universität Hohenheim ist die einzige deutsche Hochschule, die bei dem europaweiten Wettbewerb um das neue ERASMUS-Programm für die Kooperation mit elf Universitäten der Russischen Föderation einen Zuschlag erhielt.

 

 

Internationalisierung der Hochschule Biberach - Austausch mit den größten Hochschulen Argentiniens

 

Die Hochschule Biberach baut ihre Hochschulkontakte mit Argentinien aus. Die Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement wird in Zukunft mit den größten Hochschulen Argentiniens kooperieren. Einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag hat die Hochschule Biberach jetzt mit der Universität Tucuman vereinbart, ein Vertrag mit der Universität Buenos Aires ist in Vorbereitung. Der Austausch wurde bei einer Abschluss-Exkursion des siebten und achten Semesters Projektmanagement besiegelt. Schon im kommenden Semester werden zwei Biberacher Projektmanagement-Studenten ihre Diplomarbeit in Tucuman schreiben; umgekehrt besuchen zwei Austauschstudenten – Absolventen des Studienganges Bauingenieurwesen in Tucuman – den Master-Studiengang Projektmanagement (Bau) an der Hochschule Biberach.

 

Gleichzeitig hat die Hochschule im Bereich der Internationalisierung für 2007 den Schwerpunkt Lateinamerika gesetzt. Das Interesse der Studierenden an diesem Teil der Welt werde spürbar stärker, hieß es vom Akademischen Auslandsamt in Biberach; Spanisch als Fremdsprache werde immer wichtiger.

 

 

Schnell bewerben: Bewerberschluss für Masterstudiengang Umweltschutz

 

Seit über zwei Jahrzehnten bieten vier baden-württembergische Hochschulen gemeinsam einen Masterstudiengang Umweltschutz an. Die Federführung liegt bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen. Nach wie vor hat der Studiengang nichts von seiner Innovationskraft verloren: Die Zusammenarbeit der Hochschulen in Nürtingen, Esslingen, Reutlingen und Stuttgart  sei ein einmaliges Modell in der Bundesrepublik, hieß es von den Hochschulen. Nach vier Semestern erhalten die Absolventen den Abschluss „Master of Engineering (M.Eng.) – Umweltschutz“. Für die Zulassung wird ein erster Abschluss in einem ingenieur-, natur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studium vorausgesetzt. Bewerbungsfrist für das kommenden Wintersemester ist der 15. August.

www.hfwu.de

3. Studium und Beruf

ebay für Flieger: Studierende heben mit Online-Portal ab

Studierenden der Hochschule Biberach ist mit dem Online-Portal fipart ein erfolgreicher Start-up gelungen. Als prominenten Investor können sie den Prinz von Hohenzollern an Bord begrüßen. Ideen Flügeln verleihen sagt man - im Fall der Studenten Andreas Lampprecht und Martin Rieger stimmt das gleich im mehrfachen Sinne. Die Studierenden des 8. Semesters Projektmanagement (Bau) an der

Hochschule Biberach ist zunächst eine Idee sozusagen zugeflogen; nun investieren sie viel Kraft und Energie, um diese Geschäftsidee umzusetzen, ihr Flügel zu verleihen: eine Internet-Plattform für Flieger, für Private wie Profis, für Verkauf und Ankauf. fipart haben die beiden angehenden Diplom-Ingenieure ihre Plattform genannt, find your part.

 

Lampprecht, selbst Flieger, und sein Kommilitone Rieger bieten gemeinsam mit ihrem Mitbegründer, dem Informatik-Student Oliver Pauser, einen virtuellen Handelsplatz und einen Treffpunkt für die

Luftfahrtindustrie an. Über www.fipart.com können Verkäufer und Käufer von Flugzeugteilen miteinander Kontakt aufnehmen. fipart bietet dem Nutzer viele branchenspezifische Funktionen zum Handel, zur Logistik und zur Kommunikation. In getrennten Bereichen haben Privat und Geschäftskunden jeweils individuelle Möglichkeiten Teile anzubieten, zu suchen und anzufragen.

4. Neues von der Website „Studieninfo-bw.de“ und der Servicestelle

 

Wissenschaftsminister Prof. Frankenberg im Interview

In einem Interview mit dem „Focus“ (Ausgabe 32/2007) äußerte sich Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg zu den Chancen im Berufsleben, die man durch ein Studium erlangen kann. „Wer jetzt Elektrotechnik oder Maschinenbau studiert, kann eigentlich kaum etwas falsch machen. Ingenieure dieser Bereiche sind in Deutschland Mangelware. Ich muss aber hinzufügen, dass jeder Akademiker gute Chancen hat." Was die Nachfrage nach bestimmten Fachkräften in der Zukunft betrifft, lasse sich diese zwar nicht punktgenau, so doch  tendenziell vorhersagen. Dazu fanden im Südwesten unter dem Titel „Hochschule 2012“ im vergangenen Jahr auf Initiative der Landesregierung zwölf regionale Konferenzen mit Vertretern der  Wirtschaft und der Hochschulen statt.

Im Allgemeinen sehen es die Wirtschaftsvertreter laut Prof. Frankenberg gerne, wenn sich die Absolventen nicht zu sehr spezialisieren, sondern sich „ein breites Fundament im jeweiligen Bereich schaffen“. Damit die Informationen zum Thema Studieren bei den jungen Menschen ankommen, sollen von Seiten des Landes nach den Sommerferien Studienbotschafter in die Schulen entsendet werden, um den Oberstufenschülern über Erfahrungen mit dem Studium zu berichten und Ihnen dadurch im Zusammenwirken mit den Studienberatern der Hochschulen und Arbeitsagenturen Orientierung für eine sinnvolle Studienfachwahl zu geben. Eingebettet ist diese Aktion in die Informationskampagne „Gscheit studiert.“, wozu auch der Internet-Auftritt www.studieninfo-bw.de gehört.

In einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung" (9. August 2007) erklärte Wissenschaftsminister Frankenberg: "Studienbotschafter sollen die Schüler dazu animieren, sich für Fächer im Bereich Naturwissenschaften, aber auch in der Medizin und in Pflegeberufen zu interessieren. Vor allem Schülerinnen wollen wir dezidiert ansprechen. Wir wollen sehr viel mehr über Fächer informieren, die es an der Schule nicht gibt."