Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Neue Studienangebote

Neue Bachelorstudiengänge an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft

 

Zum WS 2011/12 wird an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe das Angebot an Bachelorstudiengängen in Gänze umstrukturiert: Mit „Elektrotechnik – Energietechnik und Erneuerbare Energien“ und „Elektrotechnik – Automatisierungstechnik“ entstehen dabei zwei neue Studienangebote.

 

In Baden-Württemberg wird aufgrund der demografischen Entwicklung ein Anstieg der Studienbewerber und Studierendenzahlen erwartet. Die Studienplatznachfrage wird bis zum Jahr 2012, in dem infolge der Umstellung auf das achtjährige Abitur ein Doppelabitur-Jahrgang die Schulen verlässt, gegenüber dem Stand von 2005 um 20 bis 30 % steigen. Daher wurden und werden vom Land Baden-Württemberg über das Studienplatz-Ausbauprogramm „Hochschule 2012“ zusätzlich 22.000 Studienanfängerplätze eingerichtet.

 

Über die ersten beiden Tranchen des Ausbauprogramms entstanden so an der Hochschule Karlsruhe 365 neue Studienanfängerplätze – bei durchschnittlich siebensemestrigen Bachelorstudiengängen bedeutet dies mehr als 2.550 zusätzliche Studierende.

 

Über den ersten Teil der dritten Tranche des Ausbauprogramms folgen zum Wintersemester 2011/12 an der Hochschule 144 weitere Studienanfängerplätze, über die auch der neue Bachelorstudiengang „Elektrotechnik – Energietechnik und Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Karlsruhe angeboten werden kann. Dieser befasst sich mit der Erzeugung und Verteilung elektrischer Energie, insbesondere aus regenerativen Energiequellen (Sonne, Wind, Bio, Geo), wie auch mit der Energieeffizienz. Einen weiteren Schwerpunkt bildet in diesem Studienangebot die Automatisierung energietechnischer Anlagen und die Entwicklung energieeffizienter Geräte wie beispielsweise Photovoltaik- Wechselrichter oder Spannungswandler im Elektrofahrzeug.

 

„Die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Karlsruhe hat die Einrichtung der Studienplätze nicht nur zum Anlass genommen, mit dem Bachelorstudiengang ‚Elektrotechnik – Energietechnik und Erneuerbare Energien‘ ein neues Studienangebot zu schaffen, sondern auch ihr gesamtes Angebot an Bachelorstudiengängen bedarfsgerecht und zukunftsorientiert umzustrukturieren, um dieses noch besser an die Bewerbersituation und die Markterfordernisse anzupassen“, so Dekan Prof. Dr. Ulrich Grünhaupt. Es wurde die Automatisierungstechnik aufgrund der guten Nachfrage seitens der Studierenden zu einem eigenen Studiengang „Elektrotechnik – Automatisierungstechnik“ mit 61 Studienplätzen. Allen Bachelorstudiengängen der Fakultät wird nun auch die Bezeichnung „Elektrotechnik“ vorangestellt, um den starken Bezug zu dieser zu unterstreichen. Im Studiengang „Elektrotechnik – Sensorik“ können pro Jahr 79 Plätze belegt werden, in der „Elektrotechnik – Informationstechnik“ 80, in „Elektrotechnik – Automatisierungstechnik“ 61 und in „Elektrotechnik – Energietechnik und Erneuerbare Energien“ in der Summe 78.

 

„Inhaltlich wurden die Bachelorstudiengänge von uns nun so konzipiert“, so Prof. Dr. Ulrich Grünhaupt, „dass die Studierenden während des Grundstudiums, also in den ersten beiden Semestern bzw. direkt danach, innerhalb der Fakultät noch den Studiengang wechseln können, sich also ihre Flexibilität in der Studienwahl erhöht.“

 

Das Studium in allen Bachelorstudiengängen der Fakultät Elektro- und Informationstechnik kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.

 

Weitere Informationen zu den neuen Studienangeboten und zur Umstrukturierung sind über die Internetstartseite der Hochschule (www.hs-karlsruhe.de) zu finden.

 

 

 

 

Master of Education - Pilotstudiengang für Bachelorabsolventen der Physik, Mathematik und Informatik an der Universität Konstanz

Die Fachbereiche Physik, Mathematik und Informatik der Universität Konstanz starten in Kooperation mit der PH Freiburg zum Wintersemester 2011/12 einen zweijährigen Pilotstudiengang „Master of Education“. Dieses Aufbaustudium bietet die Möglichkeit, nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss in Mathematik, Informatik oder Physik einen Abschluss zu erreichen, der dem Staatsexamen gleichgestellt ist. Im Rahmen dieses Pilotprojektes erlangen die Absolventen nach Abschluss eines regulären Referendariats die vollwertige Lehrberechtigung an Gymnasien für die stark nachgefragten Hauptfächer Physik und Mathematik oder Physik und Informatik.

Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2011/12 wurde gelockert, so dass eine Bewerbung auch nach dem 15. Juli 2011 noch möglich ist. Wenn Sie Interesse an diesem Studiengang haben oder weitere Information benötigen, wenden Sie sich bitte an die Universität Konstanz, Fachbereich Physik, Herrn Dr. Philipp Möhrke, Tel.:+49 (0)7531 / 88-2077, email:philipp.moehrke( at )uni-konstanz.de.

 

 

 

 

Kooperatives Promotionskolleg „Digital Media“

 

Zum  WS 2011/12 können sich Studierende für das kooperative Promotionskolleg „Digital Media“ der Universitäten Stuttgart und Tübingen und der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) bewerben. Dabei können die Doktorandinnen und Doktoranden künftig auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der digitalen Medien forschen und promovieren. Das neue Kolleg soll in der Forschung an allen wichtigen technischen Aspekten digitaler Medien arbeiten. Dazu zählen Bildgewinnung, Bild- und Videoverarbeitung, Bildsynthese, Visuali­sierung oder auch Displaytechnik in Verbindung mit künstlerischen Aspekten.
 
Im Rahmen des kooperativen Promotionskollegs wird für drei Jahre eine viertel Million Euro für zwölf Promotionsstipendien zur Verfügung gestellt. Das Land Baden-Württemberg finanziert davon neun Stipendien. Getragen wird das Kolleg vom Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme an der Universität Stuttgart (Professor Dr. Thomas Ertl), dem Institut für Graphisch Interaktive Systeme an der Universität Tübingen (Professor Dr. Andreas Schilling) und dem Arbeitsbereich Computeranimation der Hochschule der Medien (Professor Dr. Bernd Eberhardt). Die jeweiligen Fakultäten der Universitäten ermöglichen den Promotions­zugang von HdM- und anderen Hochschulabsolventinnen und -absolventen im Kolleg und erkennen Professorinnen und Professoren der HdM als Betreuungspersonen von Promotionsvorhaben an.

 

Durch die räumliche Nähe der beteiligten Kooperationspartner können Promotionsvorhaben optimal durchgeführt werden. Die Promotionsstudierenden haben die Möglichkeit, die Ausstattung und das Lehrangebot aller drei Hochschulen zu nutzen. An den Instituten in Stuttgart und Tübingen steht Hard- und Software-Equipment zur Verfügung, das die Ausstattung der HdM - darunter ein Motion-Capture- und Motion-Control-System, professionelle Filmkameras und Studios - ergänzt. Weitere Informationen sind im Internet unter http://www.hdm-stuttgart.de/promotion/digital_media zu finden.

 

 

Studieninformation an Hochschulen

Erster Management Simulation Day für Schüler im Zentrum für Managementsimulation an der DHBW Stuttgart

 

Am 7. Juli 2011 fiel der Startschuss zu einem neuen Angebot der DHBW Stuttgart. Erstmals war ein Kurs der gymnasialen Oberstufe im Planspielzentrum zu Gast beim "Management Simulation Day (MSD). „Wir möchten mit unserem Angebot wirtschaftsinteressierte Schülerinnen und Schüler an unsere Hochschule heranführen“, so Birgit Zürn, Leiterin des Zentrums für Managementsimulation (ZMS) an der DHBW Stuttgart. Beim MSD funktioniert dies mit einer gelungenen Mischung aus Betriebswirtschaft zum Anfassen verbunden mit Informationen über ein Duales Hochschulstudium.

Der Wirtschaftskurs der Kursstufe I des Hegelgymnasiums Stuttgart war der erste Gast beim MSD im ZMS. Für die Schülerinnen und Schüler galt es, drei Geschäftsjahre eines produzierenden Unternehmens an einem Spielbrett zu überstehen, richtige Jahresabschlüsse zu erstellen und zu diskutieren, was man im eigenen Unternehmen noch verbessern könnte.
Doch neben dem Planspiel stand auch Studieninformation und -beratung auf der Agenda des MSD. Fragen zu möglichen Studienrichtungen, zur Bewerbung und zum dualen Studium ganz allgemein konnten fachkundig beantwortet werden. Die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe befinden sich in der Orientierungsphase und sind über Informationen dankbar.
Herrn Wollnitz, dem Fachlehrer, gefiel vor allem die Verknüpfung des in der Schule gelernten Stoffes mit den Inhalten der Simulation. Und das Fazit eines Schülers fiel ebenfalls positiv aus: „Es war klasse, unser gelerntes Wissen so anschaulich anwenden zu können. Und über Studieren an der DHBW habe ich auch viel gelernt.“
Wer sich für den Management Simulation Day an der DHBW Stuttgart interessiert, findet Informationen unter www.dhbw-stuttgart.de/msd.

 

 

 

„Studienbotschafter Technik“ begeistern Schülerinnen und Schüler

 

„Der Fachkräftemangel ist für Baden-Württemberg eine große Herausforderung. Viele Unternehmen suchen bereits jetzt vergeblich nach Fachkräften. Wir können es uns nicht mehr leisten, auf nur einen einzigen Jugendlichen zu verzichten: Kein Talent darf verloren gehen“, erklärten Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Ende Juli in Kirchheim unter Teck. „Um dem Ingenieurmangel entgegenzuwirken, soll das Modellprojekt Studienbotschafter Technik Begeisterung für die Ingenieurwissenschaften wecken.“

 

Ingenieurstudentinnen und -studenten der Universität Stuttgart informierten als Studienbotschafter die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Max-Eyth-Schule in Kirchheim unter Teck über ihre Erfahrungen mit Technik und Studium. „Studierende stellen die optimalen Botschafter dar, um Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort in den Schulen umfassend und authentisch über die Möglichkeiten eines Studiums der Ingenieurwissenschaften zu informieren“, betont Professor Dr. Eberhard Haller, Vorsitzender des VDI-Landesverbandes Baden-Württemberg.

 

Als Anschauungsobjekt hatten die Studienbotschafter Technik ihre spektakulären Rennwägen aus der Formula Student dabei. „Die Schülerinnen und Schüler profitieren besonders von der Verknüpfung des Modellprojekts mit dem Technik-Wettbewerb Formula Student“, so Professor Dr. Eberhard Haller. Der Wettbewerb wurde 1981 von der „Society of Automotive Engineers“ SAE gegründet. Seit 2005 ist der VDI offizieller Ausrichter der Formula Student in Deutschland. Jährlich wetteifern weltweit rund 140 studentische Konstrukteur-Teams um den besten einsitzigen Rennwagen. Im Jahr 2008 gewann das Rennteam der Universität Stuttgart den Weltmeistertitel.

 

Die „Studienbotschafter Technik – Formula Student“ ist eine Initiative des Vereins Deutscher Ingenieure VDI e.V. und des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft. Es ergänzt das Studienbotschafter-Programm des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Studienbotschafter des Wissenschaftsministeriums kommen  an Gymnasien, um unter dem Titel „Gscheit studiert“ den Oberstufenschülern alles Wissenswerte zum Thema Studieren nahezubringen und sie so bei einer sinnvollen, fundierten Studienwahl zu unterstützen. Seit 2007 gab es rund 1.000 solcher Studieninformationsveranstaltungen des Wissenschaftsministeriums, mit denen rund 80.000 Schüler im Land erreicht wurden.

 

Das Modellprojekt Studienbotschafter Technik wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg gefördert. „Für die Fachkräftesicherung braucht es ein Gesamtkonzept, deswegen wird die neue Landesregierung eine Allianz für Fachkräfte schaffen“, betonte Schmid. Schlüsselthemen der Allianz für Fachkräfte sind beispielsweise die Reduzierung der Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss, der Ausbau der Aus- und Weiterbildung, mehr Beschäftigung von Frauen, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Steigerung der Beschäftigtenzahl in den technischen Berufen, die Erhöhung der Erwerbstätigkeit im Alter und die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten.

 

 

 

 

Veranstaltungskalender

 

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

 

 

Rund ums Studium

Starke Nachfrage nach dem landesweiten Orientierungstest: Ausbau der Serverkapazitäten

 

Der baden-württembergische Orientierungstest (OT), den die Hochschulen zur individuellen Studienfachsuche und zur Studienbewerbung anbieten, ist bundesweit das am häufigste absolvierte derartige Testverfahren. Seit dem Online-Start dieses „Selbsttests zur Studienorientierung“ im Juni 2010 haben schon rund 530.000 Studieninteressenten den baden-württembergischen OT absolviert.

 

In der „heißen Phase“ der Studienbewerbung bis zum 15. Juli waren es täglich bis über 9.000 junge Leute, die den Fragenkatalog zu den Studieninteressen unter www.was-studiere-ich.de online beantworteten. Wegen der überaus großen Nachfrage sollen nun die Serverkapazitäten zusätzlich ausgebaut werden.

 

Nachdem die Vorgängerversion, der an der Universität Hohenheim entwickelte Interessentest www.was-studiere-ich.de, in den Jahren 2006 bis 2010 rund 730.000 mal absolviert worden war, ist der landesweite OT nun mit mehr als 430.000 Absolventen in einem Jahr „das meist eingesetzte eignungsdiagnostische Instrument im deutschen Sprachraum“, wie die Testentwickler Prof. Dr. Heinz Schuler und Dr. Benedikt Hell feststellen. „Wir erwarteten, dass der Studienorientierungstest bei den Studieninteressenten sehr gefragt sein würde, doch dieser enorme Ansturm war auch für uns überraschend“, hieß es dazu im Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg. Um dem künftigen Bedarf - auch mit Blick auf den Abiturjahrgang 2012 - gerecht zu werden, bauen die Betreiber der Seite www.was-studiere-ich.de an der Universität Hohenheim die Serverkapazitäten weiter aus. Man wolle sicher stellen, dass alle Studieninteressierten und Bewerber einen stabilen Zugriff auf dieses sehr qualifizierte Orientierungsangebot haben. Jeder Nutzer müsse die - auf sein Profil passenden - Studienfachempfehlungen jederzeit abrufen können.

 

Seit der Bewerbungsphase zum Wintersemester 2011/2012 müssen für alle grundständigen Studiengänge an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) und Pädagogische Hochschulen die angehenden Studierenden ein Orientierungsverfahren absolvieren. Das Sich-Auseinandersetzen mit den eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten soll die Grundlage für ein erfolgreiches Studium legen und auch das Risiko eines Studienabbruchs vermindern. Über die Art des Orientierungsverfahrens entscheiden die Hochschulen eigenständig; die meisten von ihnen setzen den allgemeinen fächerübergreifenden Orientierungstest (OT) www.was-studiere-ich.de ein.

 

Der landesweite OT gliedert sich in zwei Teile, einen Interessentest  und einen Fähigkeitstest. Der Interessenteil kann in rund 15 Minuten absolviert werden; dieser Teil ist - sofern die Hochschulen ihn im Orientierungsverfahren einsetzen - Pflicht, der Fähigkeitstest bleibt freiwillig, wird aber dringend empfohlen, da er den Testanten noch viel mehr Erkenntnisse für die richtige Studienfachwahl vermittelt. Für alle Lehramtsstudiengänge gibt es zudem einen speziell auf die Anforderungen dieses  Studiums und des Lehrerberufs zugeschnittenen „Lehrertest“, der ebenfalls verbindlich ist. Auch er kann online unter www.bw-cct.de absolviert werden.

 

Am Ende erhalten die Studieninteressierten - und nur diese selbst - eine Auswertung mit Informationen zu ihren Studieninteressen und -fähigkeiten sowie Empfehlungen im Hinblick auf Studiengänge und spätere Berufsmöglichkeiten. Die Hochschulen erhalten lediglich eine formelle Bescheinigung, dass die Bewerber den Test absolviert haben.

 

Weitere Informationen unter www.studieninfo-bw.de. Hier stehen auch die Flyer „Durchblick ins Studium“ und „Gut überlegt ins Lehramtsstudium“ als pdf zur Verfügung.

 

 

 

 

Qualitätszertifikat Internationales Abitur Baden- Württemberg

Die Bedeutung sehr guter Fremdsprachenkenntnisse für ein erfolgreiches Studium und Berufsleben wird immer wichtiger. Das Qualitätszertifikat „Internationales Abitur Baden-Württemberg“ bietet die Möglichkeit, Fachwissen sowie die eigene Sprachkompetenz frühzeitig zu erweitern. Bereits seit 2008 können Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium mit einer bilingualen Abteilung deutsch-englisch besuchen, das Zertifikat „Internationale Abiturprüfung Baden-Württemberg“ als Zusatzqualifikation zu ihrem Abiturzeugnis erwerben. An diesem Schulversuch beteiligen sich derzeit 19 Gymnasien mit bilingualem Zug deutsch-englisch.

Aufbauend auf dem bilingualen Sachfachunterricht (Geographie, Geschichte und Biologie) ab Klasse 7 wählen die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zuges in der Kursstufe das Fach Biologie als fünfstündiges Fach, in dem die schriftliche Abiturprüfung in englischer Sprache abgelegt wird. Damit erwerben sie für ihr persönliches Portfolio zusätzlich zum Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife ein Zertifikat über das Bestehen der „Internationalen Abiturprüfung Baden-Württemberg“. Bei entsprechenden Noten bescheinigt das Zertifikat ein besonderes Leistungsniveau in der Zielsprache Englisch und in dem bis zum Abitur bilingual belegten Fach Biologie. Schülerinnen und Schüler, die das Internationale Abitur ablegen und eine weitere Fremdsprache als Englisch in die schriftliche Abiturprüfung einbringen, zeichnen sich durch ein besonders großes Leistungsspektrum aus. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler englischsprachige Tabellen, Grafiken, Diagramme und Modelle zu beurteilen und zu interpretieren, aber auch die in Partner- und Gruppenarbeit gewonnen Erkenntnisse sach-und empfängergerecht zu präsentieren.

 

 

 

 

Abschaffung der Studiengebühren

 

Die Landesregierung hat ihre Konzeption zur Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren beschlossen. Bislang müssen die Studierenden für grundständige Studiengänge und darauf aufbauende Masterstudiengänge pro Semester 500 Euro bezahlen. Diese Gebühren werden letztmals zum Wintersemester 2011/12 erhoben. Ab dem Sommersemester 2012 zahlt das Land den Hochschulen auf Basis der bisherigen Einnahmen eine jährliche Kompensation, die der Entwicklung der Studierendenzahlen angepasst wird. Dies teilten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Anschluss an die Ministerratssitzung vom 26. Juli in Stuttgart mit.

 

"Mit der Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren setzen wir ein Zeichen für einen fairen Hochschulzugang ohne finanzielle Hürden", so Kretschmann und Bauer. Den Hochschulen werden die entfallenden Studiengebühreneinnahmen umfassend ersetzt. Berücksichtigt sind dabei Ausnahmen und Befreiungen in Höhe von zuletzt 44 Prozent. Ausgehend von 500 Euro pro Semester ergibt sich derzeit für jede Studierende und jeden Studierenden ein Nettobetrag von 280 Euro pro Semester, der den Hochschulen zufließt. „Wenn die Zahl der Studierenden steigt, erhalten die Hochschulen anteilig mehr Geld. Das ist eine faire und interessengerechte Regelung", sagten Ministerpräsident Kretschmann und Wissenschaftsministerin Bauer. Im Jahr 2010 haben die Hochschulen 140 Millionen Euro netto aus Studiengebühren eingenommen. In Anbetracht der steigenden Studierendenzahlen könnten die Hochschulen im Jahr 2012 voraussichtlich Studienqualitätsmittel in Höhe von über 150 Millionen Euro erwarten.

 

Die Hochschulen müssen die Mittel zweckgebunden für Studium und Lehre verwenden, zum Beispiel für zusätzliches Lehrpersonal, für besseren Service in Bibliotheken oder für die Anschaffung für Lernmaterial. Alle Maßnahmen, die aus diesen Mitteln finanziert werden, sind kapazitätsneutral. Die Studienqualitätsmittel führen also nicht zu einer höheren Anzahl von Studierenden, sondern zu einer höheren Qualität in Studium und Lehre. Theresia Bauer: „Die Landesregierung will, dass die Studierenden bei der Verwendung der Qualitätssicherungsmittel gleichberechtigt beteiligt werden. Damit soll die enge Kooperation zwischen Studierenden und Hochschulleitung fortgeführt werden. Die Entscheidung über den Einsatz der Mittel erfolgt durch die Beteiligten vor Ort. Zugleich schaffen wir eine hohe Transparenz darüber, was mit den zusätzlichen staatlichen Mitteln geschieht." Die Hochschulen würden verpflichtet, die Verwendung der Einnahmen öffentlich zu dokumentieren und jährlich darüber zu berichten.

 

Für weiterbildende Masterstudiengänge, die in der Regel eine berufspraktische Erfahrung von einem Jahr voraussetzen, können die Hochschulen nach eigener Entscheidung Studiengebühren festsetzen; nach der heute noch geltenden Regelung ist eine Mindestgebühr von 500 Euro pro Semester vorgesehen. Für andere Masterstudiengänge, die nicht auf einem Bachelor Studiengang aufbauen, bislang aber auch keine Berufspraxis voraussetzen, können die Hochschulen in einer Übergangsphase noch bis zum 31. März 2014 Studiengebühren nach den bisherigen Regelungen - mindestens 500 Euro pro Semester - erheben. Dann sind auch diese Studiengänge gebührenfrei. Die Übergangsregelung ist vorgesehen, um den Hochschulen Zeit zu geben, diese Studiengänge in weiterbildende Master-Programme zu überführen.

 

Die Landesregierung wird im September einen Gesetzentwurf mit den erforderlichen Regelungen auf den Weg bringen.

 

 

 

 

Bibliotheksindex: Deutschlands beste wissenschaftlichen Bibliotheken liegen in Baden-Württemberg

 

Die besten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands liegen in Baden-Württemberg. Dies ist das Ergebnis des aktuellen ‚Bibliotheksindex 2010‘ des Deutschen Bibliotheksverbands. Danach gehen in allen Kategorien des Bereichs wissenschaftliche Bibliotheken die Siegerplätze an Standorte im Südwesten: In der Kategorie Hochschulbibliotheken an die Hochschule Konstanz, in den beiden für Universitätsbibliotheken vorgesehenen Kategorien an die Universitäten Konstanz und Heidelberg.


Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Das ist ein hervorragendes Ergebnis für unsere Hochschulen. Ihre modernen Bibliotheken sind unentbehrlich für die Weitergabe von Wissen nicht nur an Studierende und Wissenschaftler, sondern auch an die Öffentlichkeit“.

 

Ebenfalls drei erste Plätze gab es für die öffentlichen Bibliotheken im Land: hier wurden als Spitzenreiter in der Größenklasse unter 15.000 Einwohnern die Bibliothek von Abtsgmünd, in der Größenklasse 15.000 bis 30.000 die Bibliothek Freiberg am Neckar und in der Größenklasse 30.000 bis 50.000 die Bibliothek der Stadt Biberach ermittelt.

 

 

 

 

Mehr Studienplätze an den Hochschulen im Südwesten

Im Jahr 2012 wird es an den Hochschulen des Landes bis zu 22.000 zusätzliche Studienanfängerplätze geben. Das seit vier Jahren laufende Ausbauprogramm ‚Hochschule 2012‘ wird entsprechend aufgestockt. Das hat der Ministerrat am 19. Juli beschlossen. Bislang war vorgesehen, die Zahl der Studienanfängerplätze gegenüber dem Jahr 2006 um 20.000 zu erhöhen. Mit der Aufstockung um weitere 2000 Studienanfängerplätze trifft die Landesregierung Vorsorge für den Fall, dass wegen der Aussetzung der Wehrpflicht und der Abschaffung der Studiengebühren im Jahr 2012 mehr Erstsemester als zunächst erwartet studieren wollen. Beschlossen wurden außerdem ein neuer Sonderfonds für besonders nachgefragte Studiengänge in Höhe von bis zu 5,3 Mio. Euro und eine solidere Finanzierung von Personalstellen.

 

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagten, die Landesregierung schaffe mehr Sicherheit für die Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch für die Hochschulen. „Wir wollen, dass jede Abiturientin und jeder Abiturient in Baden-Württemberg eine faire und realistische Chance auf einen Studienplatz bekommt. Deshalb treffen wir Vorsorge durch eine flexible und nachfrageorientierte Aufstockung des Programms. Auch die Hochschulen können sich darauf verlassen, dass unsere Unterstützung dort ankommt, wo sie benötigt wird: Zusätzliche Studierende werden zusätzlich finanziert." Wie viele Studienanfängerplätze an welcher Stelle tatsächlich benötigt werden, solle im ersten Quartal 2012 entschieden werden, so die Ministerin.

 

Der Ausbau umfasse auch die Studienkapazitäten in der Zahn- und Humanme-dizin, sagte Bauer. Mit dem jetzt beschlossenen Ausbauschritt würden 84 zusätzliche Anfängerplätze zum Wintersemester 2012/13 eingerichtet und mit je 52.000 Euro gefördert. Damit sei insgesamt gegenüber dem Jahr 2006 eine Aufstockung um 10 Prozent (165 Plätze) auf 1.818 Plätze erreicht. Die Landesförderung für Studienanfängerplätze in medizinischen Studiengängen liege über der Förderung in anderen Studiengängen (je nach Fach und Hochschulart 8.000 bis 12.000 Euro), weil die Kosten hier deutlich höher seien. Außerdem werde die Förderung zusätzlicher Studienplätze an nichtstaatlichen Hochschulen um die Jahre 2013 bis 2015 verlängert, erklärte die Ministerin.

 

Damit bei Studieninteressierten und den zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten keine Fragen mehr offen bleiben, hat das Wissenschaftsministerium eine Servicestelle „Hochschule 2012“ eingerichtet, die per E-Mail erreichbar ist und Antworten rund um das Ausbauprogramm gibt. Unter www.hochschule2012.de ist die Servicestelle erreichbar.

 

 

 

 

Baden-Württemberg: Spitzenposition als Innovationsland

 

Anlässlich der vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Zahlen zur Forschungsintensität in Baden-Württemberg erklärte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer Ende Juli in Stuttgart: „Baden-Württemberg hat mit einer FuE-Intensität von 4,8 Prozent seine bundesweite Spitzenposition in Forschung und Entwicklung signifikant ausgebaut. Daran wird deutlich, wie erfolgreich die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Land in Wissen, Ideen und Technologien investieren. Besonders freut mich die Steigerung der Forschungsausgaben im Hochschulsektor von 1,5 Mrd. Euro in 2007 auf 1,8 Mrd. Euro in 2009 - an dieser Entwicklung hat das erfolgreiche Abschneiden der baden-württembergischen Universitäten im Exzellenzwettbewerb hohen Anteil. Die neue Landesregierung möchte diese Entwicklung auch in Zukunft vorantreiben und Baden-Württemberg in wichtigen Wachstumsfeldern als Innovationsland weiter stärken“.

 

 

Hochschulen

Kooperationsprojekte ermöglichen bessere Fachdidaktik für Gymnasiallehrer und mehr Flexibilität für angehende Physiker

 

Mit einem Budget von 2,7 Millionen Euro fördert das Wissenschaftsministerium insgesamt sechs Kooperationsprojekte in der Lehrerausbildung von Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen. Eines dieser Projekte ist das Programm „Ausbildungsqualität durch Kooperation in der Lehramtsausbildung (AQUA – KOLA)“ der Universität Stuttgart und der Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd.

 

Ziel des Projektes ist zum einen die Weiterentwicklung der Kooperation in den fachdidaktischen und pädagogischen Studien. Dabei bieten Lehrende der Pädagogischen Hochschulen fachdidaktische, pädagogische und psychologische Lehrveranstaltungen für angehende Gymnasiallehrerinnen und -lehrer an der Universität Stuttgart in insgesamt elf Fächern an. Die fachdidaktischen Lehrangebote sind so angelegt, dass in einem ersten, noch vor dem Praxissemester liegenden Modul zunächst grundlegende Konzepte und Ergebnisse aus der einschlägigen Forschung erschlossen und erste eigene Erfahrungen mit Analyse- und Planungsprozessen gesammelt werden können. Das zweite Modul ist nach dem Praxissemester angesiedelt und eröffnet die Möglichkeit zur vertieften Auseinandersetzung mit ausgewählten Fragestellungen der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen, wie zum Beispiel dem Umgang mit Fehlern, der Entwicklung von lernfördernden Aufgaben oder diagnostischen Fragen.

 

Darüber hinaus wird für die Fächerkombination Physik/Mathematik ein flexiblerer Zugang zum Lehrerberuf eröffnet, der auf einem regulären Fach-Bachelor in Physik und einem anschließenden Lehramts-spezifischen Masterstudium basiert. Einzigartig ist an dieser Kooperation, dass sechs an der Lehrerbildung beteiligte Partner mitwirken: die Universität Stuttgart, die Pädagogische Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd, die Studienseminare Esslingen und Stuttgart sowie in einem Teilbereich die Universität Hohenheim. Der Aufbau eines solchen Masterstudiengangs dient der Gewinnung von zusätzlichen und besonders leistungsfähigen Lehrkräften im MINT-Bereich. In diesen Fächern herrscht an den Schulen ein Mangel an Lehrkräften. Daher ist es einerseits wichtig, auch Optionen für Studierende in reinen Fachstudiengängen zu schaffen und ihnen im Anschluss an einen Bachelorabschluss den Zugang zu einem Lehramtsmaster zu ermöglichen. Andererseits erhalten Lehramtsstudierende die Möglichkeit, später auch in anderen Bereichen als Physikerin oder Physiker zu arbeiten. Der Masterstudiengang bietet eine enge Vernetzung von Theorie und Praxis, um die Absolventen für den Schuldienst zu qualifizieren.

 

 

 

 

Hochschule der Medien verlängert Bachelor-Studiendauer
 
Die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart hat ihre Studienstruktur geändert. Ab Herbst 2011 beträgt die Studiendauer in fast allen Bachelor-Studiengängen sieben statt bisher sechs Semester. Hintergrund der Entscheidung ist dem Prorektor für Lehre, Professor Mathias Hinkelmann, zufolge, dass das Studienprogramm der HdM sehr „ambitioniert ist und wenig Raum für die gerade im Bereich der Medien wichtige individuelle Entwicklung der Studierenden lässt“. Daher, so Hinkelmann, habe die HdM die Studienstruktur grundlegend überarbeitet und die Regelstudienzeit der aktuell sechssemestrigen Bachelor-Studiengänge zum Studienstart im Oktober 2011 um ein Semester verlängert.

 

Die Regelstudienzeit in den Master-Studiengängen bleibt zunächst bei vier Semestern. Sie wird angepasst, sobald die Absolventen der siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge ein Aufbaustudium anschließen möchten. Die Gremien der Hochschule, der Senat und der Hochschulrat, hatten der Verlängerung der Bachelor-Studienzeit im Frühjahr zugestimmt.

 

In einzelnen Studiengängen werden auch die Inhalte neu justiert: Im Studiengang Medienwirtschaft stehen künftig drei Schwerpunkte zur Auswahl. So können sich Studierende nach dem Grundstudium entweder für die Schwerpunkte „Management“ oder „Konzeption und Analyse“ entscheiden, oder „Medienwirtschafts-Allrounder“ werden. Im Studiengang Werbung und Marktkommunikation ist eine Spezialisierung in „Integrierter Kommunikation“ und „Public Relations“ möglich. Der Studiengang E-Services firmiert künftig unter dem Namen Online-Medien-Management. Er bildet Experten für die Konzeption, die Umsetzung und das Management multimedialer Dienstleistungen im Internet aus. Der neue Name spiegelt dieses Profil besser wider. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird inhaltlich um den Bereich der digitalen Medien ergänzt und geht daher nun mit dem neuen Titel Wirtschaftsinformatik und digitale Medien an den Start. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.hdm-stuttgart.de/studienangebot zur Verfügung.
 

 

 

 

Hochschule Reutlingen setzt familienfreundliche Ideen um

 

Stillen und Wickeln ausdrücklich erwünscht: Unter diesem Motto steht eine neue Aktion der Hochschule Reutlingen. Die vor knapp einem Jahr auf dem Campus eingerichtete "Servicestelle Familie" bietet ab sofort "Stilloasen auf Zeit" an. Damit möchte die Hochschule Studierende und Beschäftigte mit Kind dabei unterstützen, ihr Studium bzw. ihren Beruf während der Elternschaft weiter fortzusetzen.

 

Deshalb wurden auf dem Campus neun Anlaufstellen in Büros von Mitarbeiterinnen eingerichtet, an die sich junge Eltern wenden können, die ihr Kind stillen, füttern oder wickeln möchten. Die Räume der Ansprechpartnerinnen sind mit einem blauen Aufkleber gekennzeichnet.

 

„Es  freut  mich,  dass  die  Hochschule  Reutlingen jungen  Eltern  diese  Hilfe  bietet“, sagt Gabriele Efferenn von der Servicestelle Familie. „Stillen und Wickeln ist bei uns ausdrücklich erwünscht.“

 

Die Hochschule Reutlingen trägt seit einem Jahr das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ und bekennt sich zu einer familienorientierten Hochschulkultur. Ein grundlegender Baustein für eine  familienbewusste Hochschulpolitik ist es, die Vereinbarung von Familienaufgaben und Studium oder Beruf zu fördern.

 

Weitere Informationen sind abrufbar unter

www.reutlingen-university.de/hochschule/allgemeines/gleichstellung/services/stillen-auf-dem-campus.html

 

 

 

 

Hochschule Aalen: Aufstiegsstipendium vergeben

 

Jan Rieger (28) aus Crailsheim hat von der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung SBB die frohe Mitteilung bekommen, dass er als Stipendiat des Aufstiegsstipendiums des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgewählt worden ist. Insgesamt profitieren mittlerweile mehr als 3.000 Studierende deutschlandweit vom Aufstiegsstipendium.

 

Jan Rieger studiert im zweiten Semester Ingenieurpädagogik an der Hochschule Aalen. Nach seiner Lehre als Kommunikationselektroniker hat der frischgebackene Stipendiat seinen Techniker gemacht und war Ausbilder. „Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Wissensvermittlung großen Spaß macht. Daher habe ich ein entsprechendes Studium gesucht und in Aalen gefunden“, sagt Rieger und fügt an: „Zuerst hatte ich Bedenken, ob mir mit meinem zweiten Bildungsweg die Mathematik nicht zu große Schwierigkeiten machen könnte. Die Vorlesungen waren jedoch vernünftig aufgebaut, so dass ich ohne viele Probleme mitkam.“ Die Arbeitsatmosphäre sei gut, die Semester überschaubar groß und die Professoren geben bei Bedarf wichtige Hilfestellungen auch außerhalb der Vorlesungen. „Die Klausuren des ersten Semesters liefen gut, ich hatte mich aber auch von Anfang an auf den Hosenboden gesetzt und Übungsaufgaben gerechnet. So war ich immer am Ball“, erklärt der Student und freut sich: „Das Motto „Aufstieg durch Bildung“ finde ich total zutreffend und für mich wie maßgeschneidert.“

 

Die Information über das Aufstiegsstipendium hat Jan Rieger über die Hochschule Aalen bekommen und sich in einem dreistufigen Verfahren qualifiziert. Dazu gehörten die Online-Bewerbung, der Kompetenz-Check in Form eines Online-Fragebogens und ein Auswahlgespräch.

 

Jan Rieger möchte gezielt Interessenten motivieren, sich intensiver mit dem Gedanken eines Studiums zu befassen, weil er unter den beruflich Qualifizierten viele Personen mit einem hohen Potential sieht: „Wenn man durch die eigene Ausbildung nicht nur die Theorie, sondern auf der anderen Seite auch die Praxis kennt, kann man sich besser in Schüler und Auszubildende hinein versetzen und versteht deren Schwierigkeiten besser. Gerade die Ingenieurpädagogik ist als Studium aus meiner Sicht ideal, weil bei den beiden möglichen Berufsfeldern ein enormer Bedarf existiert. Sowohl bei Ingenieuren als auch bei Gewerbelehrern werden in Zukunft viele offene Stellen bestehen.“

 

Infos zum Aufstiegsstipendium abrufbar unter: www.aufstiegsstipendium.de

 

 

 

 

Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft: „Erfolgreich starten“ in den Startlöchern

 

Die höheren Bewerberzahlen an den baden-württembergischen Hochschulen lassen auch die Zahl der Studienanfänger mit unterschiedlichsten Zugangsvoraussetzungen ansteigen. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, startet an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft zum Wintersemester 2011/12 das Projekt ‚Erfolgreich starten‘ mit dem Dreistufigen Studieneinstieg nun auf allen drei Stufen. Ziel ist es, Studienanfängern/-innen mit heterogenen Wissens- und Fähigkeitsständen ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen.

 

Die Datenlage zeigt, dass die meisten Studierenden in den ersten drei Semestern scheitern. Im Rahmen des Projektes ‚Erfolgreich starten‘ wird Studierenden, die zu Studienbeginn noch zu große Wissensdefizite haben, um ein Ingenieurstudium erfolgreich absolvieren zu können, durch ein umfangreiches Zusatzangebot an Lehrveranstaltungen und Tutorien der Einstieg in das Studium erleichtert. Insbesondere soll dabei auch die Möglichkeit eröffnet werden, die Inhalte des ersten Studiensemesters zusammen mit einem zusätzlich unterstützenden Lern- und Beratungsangebot auf zwei Semester zu verteilen.

 

Jede der Stufen bedient unterschiedliche Lerngeschwindigkeiten und -voraussetzungen. Die Studierenden können das Studium entweder direkt aufnehmen (Stufe 1), zuvor Brückenkurse in Grundlagenfächern absolvieren (Stufe 2) oder die Inhalte des ersten Studiensemesters auf zwei Semester aufteilen (Stufe 3). Dabei ergänzen Brückenkurse, zusätzliche Grundlagentutorien und Lehrveranstaltungen den Vorlesungsplan und tragen dadurch zu einer Entschleunigung des Studiums bei.

 

Die Teilnahme ist für alle Studierenden freiwillig. Die Bachelorstudierenden der Pilotstudiengänge Bauingenieurwesen, Elektrotechnik-Sensorik, Maschinenbau und Wirtschaftsinformatik erhalten zu Studienbeginn eine Empfehlung von der Hochschule, die den Start in Stufe 1-3 individuell empfiehlt. Grundlage für die Empfehlung bildet das Ergebnis eines Eingangstests am 17.09.11. Der Test dient zur Analyse des Kompetenz- und Wissensstandes in den verschiedenen Testmodulen, etwa in Mathematik, Technischem Verständnis oder Formalisieren von Zusammenhängen. Dies führt dazu, Studierende unabhängig von ihrem Schulabschluss oder einer Berufsausbildung hinsichtlich relevanter Kenntnisse für ein Studium an der Hochschule vergleichen zu können. Ziel des Einstufungstests ist es, individuelle Defizite aufzudecken.

Nähere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf der Projektseite: http://www.hs-karlsruhe.de/studieninteressierte/einstieg-ins-studium/projekt-erfolgreich-starten.html

 

 

 

 

Kooperatives Studienmodell an der Reinhold-Würth-Hochschule: Kombination Studium und Ausbildung

 

Acht Studierende des kooperativen Studienmodells im Fach Elektrotechnik an der Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn haben im Juli 2011 mit der Übergabe des Facharbeiterbriefes ihre berufliche Ausbildung abgeschlossen.

 

Das kooperative Studienmodell kombiniert die Ausbildung zum Facharbeiter Elektroniker/in für Geräte und Systeme (IHK) mit dem Hochschulabschluss Bachelor of Science“ (B.Sc.) in Elektrotechnik. Die Doppelqualifikation kann somit in nur vier Jahren und zehn Monaten erworben werden.

 

Der erste Teil der praktischen Ausbildung wird mit 18 Monaten vor dem Studium absolviert. Dabei besteht ein Ausbildungsvertrag mit entsprechender Vergütung zwischen Studierendem und Betrieb. Nach Beginn des Studiums am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn erfolgen noch während des Studiums im ersten Semester die Berufsschulabschluss- und Kammerkenntnisprüfung sowie das Anfertigen der betrieblichen Projektarbeit. Damit ist die Facharbeiterausbildung beendet. Es folgen vier Studiensemester an der Hochschule. Im fünften Studiensemester wird ein praktisches Studiensemester im Betrieb durchgeführt, dabei wird an ingenieurnahen Aufgaben gearbeitet. Es schließt sich das sechste und danach das letzte Semester mit der Bachelorarbeit an, die wiederum im Unternehmen durchgeführt wird.

 

Eine zusätzliche Berufsausbildung ist nach dem Studienabschluss ein nicht zu unterschätzender Vorteil auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft. Schon während der Studienzeit ist es möglich, das Unternehmen und die Abläufe darin von der Basis aus kennen zu lernen, was sich später als Ingenieur/in als wesentlicher Vorteil erweist.

Nach oben