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Neue Studienangebote

Neuer Studienschwerpunkt Elektromobilität startet zum Wintersemester in Stuttgart

Der Bachelorstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik an der Universität Stuttgart wird zum Wintersemester 2011/12 um einen weiteren Schwerpunkt erweitert. Mit dem neuen Lehrangebot „Elektromobilität“ will die Universität einen Beitrag leisten, um die Entwicklung von Elektrofahrzeugen weiter voranzutreiben. 

 

Der Schwerpunkt Elektromobilität, der auf ein drei- bis viersemestriges Basisstudium der Elektro- und Informationstechnik aufbaut, vermittelt den Absolventen alle Kenntnisse, die sie benötigen, um die elektromechanische Energiewandlungskette von Elektro- und Hybridfahrzeugen zu verstehen, zu analysieren und zu konzipieren. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Gebiete Speichertechnik für elektrische Energie, Leistungselektronik, Elektrische Maschinen, Kraftfahrzeugtechnik und Fahrzeugmechatronik. Weitere Informationen gibt es bei Prof. Nejila Parspour, Institut für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe, Tel. 0711/685-67819, E-Mail: parspour( at )ilea.uni-stuttgart.de.

 

 

 

Maschinenbau / Wirtschaft und Management startet zum Wintersemester in Aalen

Für alle Studieninteressierten, die sowohl technisches als auch wirtschaftliches Interesse mitbringen, bietet die Hochschule Aalen zum Wintersemester einen neuen Studiengang an – Maschinenbau / Wirtschaft und Management. Dieses Studium vereint fundiertes technisches und betriebswirtschaftliches Fachwissen mit modernen Managementmethoden. Um den Anforderungen der Industrie und den Wünschen der Studierenden gerecht zu werden, wurde dieses technische Studium in der Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik eingerichtet.

An der Hochschule Aalen eignen sich die Studierenden ein breites Fundament in den Bereichen Maschinenbauliche Grundlagen (bspw. Technische Mechanik, Konstruktion, Werkstoffkunde, Lasertechnik, Zerspanungstechnik, Gießereitechnik oder Robotik), Betriebswirtschaftliche Grundlagen (bspw. Recht, Grundlagen der BWL, Kostenrechnung, Finanzierung, Controlling) und Managementmethoden (bspw. Produktions- und Qualitätsmanagement, Lean Management, Unternehmensführung, Personalführung) an. Neben der Behandlung technischer, wirtschaftlicher und organisatorischer Fragestellungen werden auch Fragen der Energiewirtschaft und der Ökoeffizienz komplexer Wertschöpfungsketten untersucht.

Die Studierenden haben nach Angaben der Hochschule beste Karrierechancen, da Sie die Abläufe im Unternehmen ganzheitlich erfassen und sich in vielen Feldern beruflich entfalten können, z.B. in Logistik, Einkauf, Qualitätsmanagement, Lean Management, Produktionsplanung oder der Produktionssteuerung.

 

 

Maschinenbau / Produktion und Management startet zum Wintersemester in Aalen

Wer mehr als nur Maschinenbau studieren will, für den bietet die Hochschule Aalen zum Wintersemester ein neues Studienangebot – Maschinenbau / Produktion und Management. Das Studium verbindet soliden Maschinenbau mit moderner Produktionstechnologie und zukunftsweisenden Managementmethoden.

 

Die Besonderheit des neuen Studienangebots ist, dass er nahezu die gesamte Wertschöpfungskette technischer und organisatorischer Prozesse abbildet. Hier wird neben Konstruktion und Entwicklung auch modernste Produktionstechnologie gelehrt. Die Vermittlung hocheffizienter Managementmethoden vervollkommnet dieses praxisorientierte Profil. Diese Gliederung in die drei Säulen Maschinenbauliche Grundlagen, Produktionstechnologien und Managementmethoden macht dieses Studium einzigartig und schafft die Voraussetzung, um später im Unternehmen erfolgreich gestalten zu können.

 

Im Grundstudium wird ein breites Fundament ingenieurwissenschaftlichen Wissens gelegt. Ausgerüstet mit diesem Know-how können die Studierenden in modernen Laboren ihr technisches Talent an den Maschinen selbst erproben: Laserschneiden, HSC-Fräsen, Robotik oder High Pressure Die Casting. Die Studierenden erlangen das Wissen, das sie benötigen, um später erfolgreich als Produktionstechnologen oder als Produktionsmanager tätig sein zu können. Sie haben laut Hochschule die besten Karrierechancen, da sie die Abläufe im Unternehmen ganzheitlich erfassen und sich in vielen Feldern beruflich entfalten können, von der Produktidee bis zur produktionsgerechten Konstruktion, von der Produktionsplanung bis zum Produktionsmanagement, von der Projektplanung bis zum Qualitätsmanagement.

 

 

 

Studiengang Energy Engineering and Management startet am KIT

Fundierte Kenntnisse über neue Energietechnologien sowie aktuelles Managementwissen vermittelt der neue berufsbegleitende Studiengang „Energy Engineering and Management“ an der HECTOR School des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das innovative Masterprogramm richtet sich an Nachwuchsführungskräfte in der Industrie und trägt der steigenden Nachfrage nach Ingenieuren mit internationalen Managementkenntnissen Rechnung. Verankert im europäischen Konsortium KIC InnoEnergy, unterstützt der Studiengang die Entwicklung einer klimaneutralen, nachhaltigen Energieversorgung für Europa.

 

Der Studiengang mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) startet im September 2011  an der HECTOR School of Engineering and Management des KIT und dauert insgesamt eineinhalb Jahre. Zielgruppe sind künftige Führungskräfte und High Potentials bei Energieversorgungsunternehmen und produzierenden Unternehmen im Energiebereich. Gerade bei berufserfahrenen Ingenieuren bestehe ein akuter Bedarf zur Nachqualifikation, besonders was Technologien für erneuerbare Energien betrifft, so die HECTOR School.

 

Fünf ingenieurwissenschaftliche Module des englischsprachigen Studienprogramms sind den Themen Erneuerbare Energien, Umwandlung von Wärmeenergie, Stromerzeugung und Energiespeicherung, Intelligente Netzwerke und Energieverteilung sowie Energiewirtschaft gewidmet. Dazu kommen fünf Managementmodule zu den Themen Finanz- und Rechnungswesen, Internationales Projektmanagement, Innovation und Entrepreneurship, Personalmanagement sowie Vertragsrecht. Das Modul zu Innovation und Entrepreneurship, also zum untenehmerischem Handeln von Mitarbeitern, findet an der ESADE Business School in Barcelona/Spanien statt.

 

 

Studieninformation an Hochschulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter http://www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.

 

 

 

Rund ums Studium

Neues Orientierungsverfahren für angehende Studierende ab Wintersemester 2011/12

Ab dem kommenden Wintersemester 2011/12 müssen angehende Studierende bei der Bewerbung um einen Studienplatz nachweisen, dass sie an einem sogenannten Orientierungsverfahren zur Unterstützung der Studienwahl teilgenommen haben. Über die Art des Verfahrens entscheiden die einzelnen Hochschulen; die meisten von ihnen setzen den allgemeinen fächerübergreifenden Orientierungstest ein, der unter www.was-studiere-ich.de online absolviert werden kann. Die Neuregelung gilt für alle grundständigen Studiengänge an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Pädagogische Hochschulen.

 

Für alle Lehramtsstudiengänge gibt es einen speziell auf die Anforderungen dieses  Studiums und des Lehrerberufs zugeschnittenen „Lehrertest“, der ebenfalls ab dem kommenden Wintersemester verbindlich wird. Auch er kann online unter www.bw-cct.de absolviert werden.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Wir geben den angehenden Studierenden Orientierungshilfe bei der Studienentscheidung, indem wir sie über die Studienangebote an unseren Hochschulen informieren und ihnen dabei helfen, sich Klarheit über eigene Interessen und Fähigkeiten zu verschaffen. Die Wahl eines Studiengangs ist eine wichtige Entscheidung, die überlegt getroffen werden sollte, damit das Studium zum Erfolg wird und nicht zu Enttäuschungen führt“.

 

Der von Wissenschaftlern im Auftrag von Hochschulen und Wissenschaftsministerium entwickelte allgemeine fächerübergreifende Orientierungstest ist für das verpflichtende Orientierungsverfahren besonders gut geeignet, die Hochschulen können aber auch andere Verfahren wählen. Es handelt sich um ein standardisiertes Frage-Antwort-Verfahren, das dazu dient, Interessen und kognitive Fähigkeiten von Studieninteressierten festzustellen und mit den Anforderungen von Studienfächern und auch Berufen abzugleichen, und kann unter www.was-studiere-ich.de online absolviert werden. Der Test gliedert sich in zwei Teile, einen Interessenteil und einen Fähigkeitsteil. Der Interessenteil kann in rund 15 Minuten absolviert werden; dieser Teil ist - sofern die Hochschulen den Test im Orientierungsverfahren einsetzen - ab 2011 Pflicht, der zweite Teil bleibt freiwillig. Am Ende erhalten die Studieninteressierten - und nur diese selbst - eine Auswertung mit Informationen zu ihren Studieninteressen und -fähigkeiten sowie Empfehlungen im Hinblick auf Studiengänge und spätere Berufsmöglichkeiten. Die Hochschulen erhalten lediglich eine formelle Bescheinigung, dass die Bewerber den Test absolviert haben.

 

Zum kommenden Wintersemester haben sich bisher rund 30 baden-württembergische Hochschulen für den Orientierungstest entschieden. Nähere Informationen zu den jeweils geltenden Orientierungsverfahren geben die einzelnen Hochschulen. Ausgenommen von dem verpflichtenden Orientierungsverfahren sind die Kunst- und Musikhochschulen, die eigene fachspezifische Eignungs- bzw. Aufnahmeprüfungen haben, sowie die Duale Hochschule Baden-Württemberg, bei der die Zulassung von einem Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen abhängt.

Schon jetzt hat sich der Orientierungstest, der bislang freiwillig angeboten wird,  als „Renner“ erwiesen: In knapp einem Jahr  seit der Online-Schaltung wurde der landesweite Orientierungstest schon rund 400.000 mal absolviert. 

Für künftige Lehramtsstudierende gibt es ein besonderes Verfahren zur Studienorientierung, das unter www.bw-cct.de freigeschaltet ist - den sogenannten „Lehrertest“. Er ist eine besondere Form des Orientierungstests und berücksichtigt die spezifischen Anforderungen an den Lehrerberuf. Der Test ist ab Wintersemester 2011/12 für alle Lehramtsstudiengänge verbindlich. Weitere Informationen hierzu unter www.studieninfo-bw.de.

 

 

Lehrerausbildung an den Pädagogischen Hochschulen wird neu geregelt

Die Lehramtsstudiengänge an den Pädagogischen Hochschulen werden mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 neu gestaltet. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer unterzeichnete jetzt die entsprechenden Prüfungsordnungen, nachdem auch Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zugestimmt hatte. Die Prüfungsordnungen waren von der früheren Landesregierung vorbereitet worden.

 

Künftig gibt es damit einen Studiengang für das Grundschullehramt (Primarstufe) sowie einen weiteren Studiengang für das Lehramt an Werkreal-, Haupt- und Realschulen (Sekundarstufe I). Das bisherige Verbundlehramt an Grund- und Hauptschulen ist aufgehoben. Dass die Ministerien für die beiden neuen Studiengänge eine Regelstudienzeit von acht Semestern festgelegt haben, unterstreicht ihre gleichwertige Bedeutung. Der Studiengang für das Lehramt an Sonderschulen wird umgestaltet in den neuen Studiengang Sonderpädagogik mit einer Regelstudienzeit von neun Semestern.

 

„Jetzt können die Grundschullehrer endlich besser für die ersten Schuljahre ausgebildet werden“, sagte Warminski-Leitheußer. Zudem gelinge damit der Einstieg in die Stufenlehrerausbildung, wonach die Pädagogen auf die Lernphasen der Kinder und Jugendlichen im Grundschul- (Primar-) und Sekundarbereich unterschiedlich vorbereitet werden. Wissenschaftsministerin Bauer fügte hinzu: „Mir ist es wichtig, die strikte Trennung zwischen den Schularten aufzuheben - zugunsten einer Ausbildung, die sich an der Altersstufe der Schülerinnen und Schüler orientiert. Die neuen Regelungen ermöglichen es den Studierenden außerdem, den schulischen Alltag künftig noch intensiver kennenzulernen.“ Die schulpraktischen Teile der Ausbildung sollen zu einem integrierten Semesterpraktikum gebündelt werden.

 

Die beiden Ministerien wollen mit den neuen Studiengängen erreichen, dass die Pädagogen ihren Unterricht besser auf die jeweilige Altersgruppe der Schüler ausrichten können. Auch die individuelle Förderung und die Diagnostik etwa bei Sprachproblemen stehen im Vordergrund. „Jeder Pädagoge muss künftig so auf jeden einzelnen Schüler eingehen können, dass dessen Stärken gefördert und Schwächen ausgeglichen werden“, erklärte die Kultusministerin. Damit werde auch eine Voraussetzung dafür geschaffen, den Unterricht an den kommenden Gemeinschaftsschulen zu gestalten.

 

Lehramt Grundschule: Damit ist gewährleistet, dass künftige Grundschullehrerinnen und -lehrer neben dem umfassenden Studium von pädagogisch-psychologischen Inhalten ein breites fachliches Grundlagenwissen erwerben. Vorgeschrieben sind die Kompetenzbereiche Deutsch einschließlich Deutsch als Zweitsprache und Mathematik. Darüber hinaus sind zwei weitere Kompetenzbereiche wählbar. „Damit können wir erreichen, dass alle künftigen Grundschullehrkräfte so gut ausgebildet sind, dass sie den Übergang der Kinder in die Schule besser begleiten können als bisher“, erklärt die Kultusministerin. So sei auch sichergestellt, dass die Pädagogen frühzeitig Lernschwierigkeiten etwa beim Lesen oder bei der Entwicklung des Zahlenverständnisses erkennen und entsprechende Fördermaßnahmen einleiten könnten.

 

Werkreal-, Haupt- und Realschulen: Für das Lehramt werden drei Fächer (ein Hauptfach, zwei Nebenfächer) studiert, etwa: Physik und Chemie, Deutsch, Englisch und Französisch sowie Informatik, Mathematik und Wirtschaft. Absolventen dieses Lehramts können nach der zweiten Staatsprüfung in Haupt-, Werkreal- und Realschulen und in Gemeinschaftsschulen eingesetzt werden. Die beiden Ministerien streben an, hier künftig auch die Ausbildung für Gymnasiallehrer einzubeziehen. „Hier wird keine Zweizügigkeit des Schulsystems festgefügt“, unterstreicht Warminski-Leitheußer.

 

Lehramt Sonderpädagogik: Dieses Lehramt kann an den Pädagogischen Hochschulen in Heidelberg und Ludwigsburg/Reutlingen studiert werden und umfasst die Kompetenzbereiche Deutsch und Mathematik des Lehramtsstudiengangs Grundschule, ein Fach des Studiums für das Werkreal-, Hauptschul- und Realschullehramt sowie das Studium zweier sonderpädagogischer Fachrichtungen. Der Studiengang wird insbesondere darauf ausgerichtet, dass künftige Sonderpädagoginnen und -pädagogen, zum Beispiel im Rahmen von inklusiven Bildungsangeboten, häufiger als in der Vergangenheit in Bildungseinrichtungen außerhalb der Sonderschulen wirken können.

 

Für alle drei Studiengänge gilt, dass die Studierenden stärker als bisher mit der schulischen Praxis verbunden sind. Sie absolvieren ein zweiwöchiges Einführungs- und Orientierungspraktikum, ein etwa 14-wöchiges integriertes Semesterpraktikum, das bestanden werden muss, und schließlich ein Professionalisierungspraktikum. Alle Praxisphasen werden von den Experten der Pädagogischen Hochschulen sowohl pädagogisch als auch fachdidaktisch betreut.

 

Die beiden Ministerien legen zudem Wert auf weitere neue Aspekte dieser Ausbildung, etwa auf die interkulturelle Kompetenz künftiger Lehrkräfte sowie die Fähigkeit zur Kooperation insbesondere mit den Eltern.

 

Die Vorarbeiten für alle drei Prüfungsordnungen wurden in einem breit angelegten mehrjährigen Kommunikationsprozess in Kommissionen mit Vertretern der Pädagogischen Hochschulen, der Seminare für Didaktik und Lehrerbildung, der Schulen, der Kirchen und der Studierenden geleistet. In den Diskussionsprozess waren darüber hinaus die Lehrerverbände, die Personalvertretung, der Landesschulbeirat und der Landeselternbeirat einbezogen.

 

 

 

Bessere Fachdidaktik für Gymnasiallehrer, mehr Flexibilität für angehende Physiker

Wie das Wissenschaftsministerium nun bekannt gab, erhalten sechs Projekte mit Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen 2,7 Millionen Euro für Kooperationsmodelle in der Lehrerausbildung. Gefördert wird auch das Projekt „Ausbildungsqualität durch Kooperation in der Lehramtsausbildung (AQUA – KOLA)“ der Universität Stuttgart und der Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd.

Ziel des Projektes ist zum einen die Weiterentwicklung der Kooperation in den fachdidaktischen und pädagogischen Studien. Dabei bringen Lehrende der Pädagogischen Hochschulen fachdidaktische, pädagogische und psychologische Lehrveranstaltungen für angehende Gymnasiallehrer an der Universität Stuttgart in insgesamt elf Fächern ein. Darüber hinaus wird für die Fächerkombination Physik/Mathematik ein flexiblerer Zugang zum Lehrerberuf eröffnet, der auf einem regulären Fach-Bachelor in Physik und einem anschließenden Lehramts-spezifischen Masterstudium basiert. Einzigartig ist an dieser Kooperation, dass sechs an der Lehrerbildung beteiligte Partner mitwirken (Universität Stuttgart, Pädagogische Hochschulen Ludwigsburg und Schwäbisch Gmünd, Studienseminare Esslingen und Stuttgart sowie in einem Teilbereich die Universität Hohenheim).

„Die Kooperation weist einen neuen Weg in der Lehrerausbildung, der die hervorragenden fachlichen Kompetenzen der Universität Stuttgart mit dem langjährigen didaktischen Know-how der Pädagogischen Hochschulen verbindet und damit die Chance eröffnet, die Bezüge zwischen Theorie und Praxis in der universitären Lehrerausbildung weiter zu stärken“, so der Prorektor Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart, Prof. Frank Gießelmann.

Die engere Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in der gymnasialen Lehrerbildung ist für Rektor Dr. Martin Fix von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ein lange überfälliger Schritt. "Die Kooperation bietet auch den großen Vorteil, dass Forschungsergebnisse der Pädagogischen Hochschulen im fachdidaktischen, pädagogischen und psychologischen Bereich durch die Kooperation nun auch angehenden Gymnasiallehrern unmittelbar zur Verfügung gestellt werden können", betonte Fix.

„Das Projekt bietet die Chance, spezifische Veranstaltungsformen für die innovative Lehrerbildung wie fachliche und fachübergreifende Foren und Summer-Schools zu erproben und zu etablieren, in denen fachliche, fachdidaktische und interdisziplinäre Inhalte vernetzt werden", so die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Prof. Dr. Astrid Beckmann.

Die fachdidaktischen Lehrangebote sind so angelegt, dass in einem ersten, noch vor dem Praxissemester liegenden Modul zunächst grundlegende Konzepte und Ergebnisse aus der einschlägigen Forschung erschlossen und erste eigene Erfahrungen mit Analyse- und Planungsprozessen gesammelt werden können. Das zweite, projektförmig angelegte

Modul ist nach dem Praxissemester angesiedelt und eröffnet die Möglichkeit zu vertieften, wissenschaftliche Erkenntnisse nutzenden Auseinandersetzungen mit ausgewählten Fragestellungen der Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen, wie zum Beispiel dem Umgang mit Fehlern, der Entwicklung lernförderlicher Aufgaben oder diagnostischen Fragen.

Darüber hinaus wird in Kooperation zwischen der Universität Stuttgart und der PH Ludwigsburg ein eigener Masterstudiengang für Seiteneinsteiger im Lehramt Physik/Mathematik, die zunächst einen Fach-Bachelor in Physik erworben haben, geschaffen. Diese Möglichkeit ist eine neue polyvalente Modellvariante der Lehrerbildung, die nun erprobt wird. Der Aufbau eines solchen Masterstudiengangs dient der Gewinnung von zusätzlichen (und besonders leistungsfähigen) Lehrkräften im MINT-Bereich. In diesen Fächern herrscht an den Schulen ein Mangel an Lehrkräften. Vor diesem Hintergrund ist es einerseits wichtig, auch Optionen für Studierende in reinen Fachstudiengängen zu schaffen und ihnen im Anschluss an einen Bachelorabschluss den Zugang in einen Lehramtsmaster zu ermöglichen. Andererseits erhalten Lehramtsstudenten die Möglichkeit, später auch in anderen Bereichen als Physiker zu arbeiten. Der Masterstudiengang beinhaltet ebenfalls eine enge Vernetzung von Theorie und Praxis, um die Absolventen für den Schuldienst zu qualifizieren.

 

 

Bundesweites Forschungsrating des Wissenschaftsrates in den Fächern Elektrotechnik und Informationstechnik

Die Standorte Freiburg und Karlsruhe verfügen über eine herausragende Forschungsqualität in den Fächern Elektrotechnik und Informationstechnik. Dies ist das Ergebnis des jüngsten Forschungsratings des Wissenschaftsrats, an dem bundesweit 47 Hochschul- und Forschungseinrichtungen teilgenommen haben. 

Wissenschaftsministerin Bauer sagte dazu heute in Stuttgart: “Elektrotechnik und Informationstechnik sind strategisch besonders wichtige Fächer, zum Beispiel für die schnelle Umsetzung der Energiewende. Freiburg hat sich in der mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in der Elektrischen Energietechnik und mit der Universität in den Bereichen Elektronik und Mikrosysteme sowie Systemtechnik herausragend platziert. In der Informations- und Kommunikationstechnik hat die Universität Karlsruhe herausragend abgeschnitten“. Dort gehe es unter anderem um die intelligente Steuerung moderner Stromnetze, die einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien ermöglichen.  Auch die anderen Hochschulen und Institute aus Baden-Württemberg haben sich der Ministerin zufolge gut positioniert.

Ministerin Bauer bezeichnete die Untersuchung als eines der methodisch ausgefeiltesten Bewertungsverfahren. Insbesondere in Freiburg sei der Untersuchung zufolge die Verbindung von universitärer und außeruniversitärer Forschung in den beiden Fächern außerordentlich gut.

In einem mehrjährigen Verfahren hat eine Gutachtergruppe im Auftrag des Wissenschaftsrats die Fächer Elektrotechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnik an bundesweit 31 Universitäten und 16 außeruniversitären Forschungseinrichtungen untersucht. Die Kriterien waren dabei Forschungsqualität, Effektivität, Effizienz, Nachwuchsförderung und Transfer.

Aus Baden-Württemberg haben die Universitäten Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm sowie die Fraunhofer Institute für Angewandte Festkörperphysik Freiburg, Physikalische Messtechnik Freiburg und Solare Energiesysteme Freiburg und das Forschungszentrum Karlsruhe teilgenommen. Der Stichtag des Ratings lag mit dem 31.12.2008 vor der Gründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am 1.10.2009. Universität Karlsruhe und Forschungszentrum Karlsruhe werden deshalb getrennt bewertet.

 

 

Hochschulen

„Die Zukunft der Mobilität“: Tag der offenen Tür am 2. Juli im KIT

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) lädt für Samstag, den 2. Juli, zum Tag der offenen Tür auf den neuen Campus Ost (ehemalige Mackensen-Kaserne) in der Rintheimer Querallee 2 ein. Von 12 bis 20 Uhr können Besucherinnen und Besucher dort einen Blick auf die vielfältigen Forschungsarbeiten rund um das Thema „Die Zukunft der Mobilität“ werfen. Neben Führungen, Fahraktionen, populärwissenschaftlichen Vorträgen, Mitmachexperimenten und einem vielseitigen Kinderprogramm erwartet die Zuschauer ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Bühnenshow, zwei Livebands und kulinarischen Köstlichkeiten.

 

Am Tag der offenen Tür beteiligen sich mehr als 80 KIT-Akteure sowie Partner und Sponsoren mit Ausstellungen, Vorführungen oder Exponaten. Zudem sind mehr als 40 Test- und Vorführfahrzeuge zu sehen. Außerdem mit von der Partie ist der „nanoTruck“ des Bundesforschungsministeriums, ein rollendes Ausstellungs- und Kommunikationszentrum, das auf zwei Ebenen Nanotechnologie live präsentiert.

 

Richtig mobil wird es, wenn das Projekt „Forschungsarbeit auf vier Rädern“ auf dem Testgelände des neuen Campus vorfährt. Jeweils um 13.00 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr zeigen Forscher bei 15 moderierten Fahrvorführungen, wie gut richtungsweisende Forschungsprojekte auf der Straße liegen. Zu sehen sind autonome Fahrzeuge, die ohne Fahrer auskommen, Elektro- und Hybridfahrzeuge, intelligente Fahrzeuge mit Assistenzsystemen sowie die spektakuläre Modellhubschrauberschau „HeliGraphix“.

 

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen, unter anderem zum kostenlosen Pendelbus und zu Parkmöglichkeiten, stehen im Internet unter www.pkm.kit.edu/3072.php zur Verfügung.

 

 

 

Hochschule schließt Kooperationen im Kosovo

Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat zwei neue Partnerhochschulen im Kosovo. Vor allem für Studenten des noch jungen Staates bieten sich nun interessante Möglichkeiten. Sie sollen zum Beispiel Praxissemester in Deutschland absolvieren.

 

Vor wenigen Tagen unterzeichnete Prorektor Professor Dr. Markus Lehmann bei einer Kosovoreise die Kooperationsverträge mit der 1970 gegründeten Universität von Pristina und der 2010 gegründeten Universität von Prizren. Die beiden staatlichen Hochschulen des Zwei-Millionen-Einwohner-Landes wurden von Rektor Professor Dr. Muje Rugova und Gründungsrektor Professor Dr. h. c. Ronald Mönch vertreten.

 

Die Vertragsunterzeichnung fand im Rahmen einer Delegationsreise des Landkreises Sigmaringen statt. Die neuen Partnerhochschulen können beispielsweise in den Bereichen Betriebswirtschaft, Informatik, Maschinenbau, Lebensmitteltechnik und Hygiene zusammenarbeiten. Schwerpunktmäßig werden zunächst Kosovaren die Austauschmöglichkeiten nutzen, zumal viele von ihnen Deutsch sprechen und Beziehungen in den deutschsprachigen Raum haben. Dabei geht es nicht nur um Studiensemester oder Sprachkurse. Ein wichtiges Ziel ist es, Praktikantenstellen bei den Unternehmen in der Region zu vermitteln und die Gaststudenten während ihrer Praxissemester zu betreuen. Denn die Wirtschaft in dem jungen Balkanstaat bietet noch nicht genügend Möglichkeiten.

 

Die ältere Universität in Pristina, der Hauptstadt Kosovos, hat 17 Fakultäten an mehreren Standorten und bietet damit nahezu alle Studienrichtungen an. Sie zählt rund 50.000 Studenten. Die neu gegründete staatliche Universität in Prizren, der zweitgrößten Stadt des Landes, befindet sich noch in der Aufbauphase. Sie soll vor allem praxisorientiert und international ausgerichtet werden. Rund 1600 Studenten sind bislang in neun Studiengängen eingeschrieben.

 

 

 

Deutschlandstipendium an der Hochschule Aalen

Für beste berufliche Aussichten ist Begabung gepaart mit Leistungsbereitschaft eine wichtige Voraussetzung. Studierenden mit diesen Eigenschaften verhilft das Deutschlandstipendium zum nötigen Freiraum während ihrer Ausbildung, teilte die Hochschule Aalen mit. Das Stipendienprogramm setze dabei auf die Zusammenarbeit von privaten Förderern, Hochschulen und der öffentlichen Hand. Ab dem Wintersemester 2011/2012 können Studierende an der Hochschule Aalen vom Deutschlandstipendium profitieren.

 

Das Deutschlandstipendium unterstützt besonders begabte Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge, aber auch Studienbewerber mit hervorragenden Leistungen in Schule und Studium. Bei der Finanzierung sind private Geldgeber gefragt, die die Studierenden drei Jahre lang fördern: Pro gestiftete 150 Euro im Monat gibt der Bund noch einmal 150 Euro dazu. Die Förderung hängt nicht vom Einkommen der Eltern oder vom eigenen Einkommen ab. Sie wird nicht auf das BAföG angerechnet, sondern ergänzt die bisherigen Instrumente der Studienfinanzierung wie Bildungsdarlehen oder die Stipendien der Begabtenförderungswerke. Stipendien wie z.B. der Studienstiftung des Deutschen Volkes werden angerechnet bzw. schließen eine Bewerbung für das Deutschlandstipendium aus. Nach jeweils zwei Semestern Förderung überprüft die Hochschule erneut, ob die Stipendiaten die Förderkriterien noch erfüllen.

 

 

 

Wissenschaft zum Anfassen – KIT-Kinder-Uni 2011

Zum nunmehr neunten Mal findet die Kinder-Uni des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) statt. Wie funktioniert der Zufall, wie schaut man ins Innere des Menschen oder warum mag man Schoko-Eis? Dies sind nur einige der spannenden Themen. Die Reihe für junge Forscherinnen und Forscher von 8 bis 12 Jahren läuft vom 5. bis 26. August 2011. Es gibt anschauliche Vorträge und Workshops, in denen Mitmachen gefragt ist: Ob Brückenbau, Feuer, Glas oder Regenbogen – hier können die Kinder selbst experimentieren. Weitere Informationen abrufbar unter www.pkm.kit.edu/kinderuni.php.

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