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Neue Studiengänge

Studiengang „Arztassistent/Physician Assistant“ startet im Oktober an der DHBW Karlsruhe

 

Im Oktober 2010 wird an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe der neuartige Bachelorstudiengang „Arztassistent“ beginnen.

Der Arztassistent ist in Bezug auf Tätigkeitsfeld und Kompetenzen zwischen dem Pflegeberuf und dem Arzt angesiedelt. Er führt nach Delegation durch den Arzt ärztliche Tätigkeiten aus. Diese Innovation bei den medizinischen Berufen ist in Deutschland noch so ungewöhnlich, dass für den Einsatz und die Kompetenzerweiterung des Arztassistenten gegenüber dem Pflegeberuf eine Änderung des Landespflegegesetzes erforderlich war.

 

Begründet ist die Einrichtung des Studiengangs durch den ständig steigenden Personalmangel im klinischen Bereich. Die DHBW Karlsruhe leistet ab dem Jahr 2010 hier Pionierarbeit und eröffnet 30 Studierenden des neuen Bachelorstudiengangs „Arzt-Assistent“ die Möglichkeit, diese neue Qualifikation zu erwerben. Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist neben den üblichen Bedingungen hier zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Pflege- oder Gesundheitsberuf. Auch eine Zulassung besonders Qualifizierter ist nach dem LHG möglich.

 

Der Studiengang wurde nach internationalem Vorbild konzipiert. In vielen Ländern ist der „Physician Assistant“ ein etablierter und anerkannter Beruf im Gesundheitswesen  Mit diesem Studiengang betritt die DHBW, nicht nur der Standort Karlsruhe, Neuland, denn er unterscheidet sich gravierend von allen bisherigen Angeboten der Hochschule. Die Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken und den akademischen Lehrkrankenhäusern gewährleistet hierbei herausragende Qualität.

 

 

Brandneuer Studiengang - trilingual - Straßburg - Reutlingen - Bewerbungsschluss 15. Juli 2010!

 

Die Universität Straßburg und die ESB Business School der Hochschule Reutlingen haben „grünes Licht“ bekommen für einen  neuen trilingualen, von Wirtschaft und Unternehmen angeregten Studiengang „European Management Studies“ .

 

Der nicht-konsekutive Studiengang mit Double Masterabschluss richtet sich vor allem an Bachelor-Absolventen mit  geistes-, sozial- oder naturwissenschaftlichem Abschluss und ist ideal für Interessenten im deutsch-französischen Wirtschaftsraum.

 

Absolventen mit deutsch-französischer Wirtschaftskompetenz werden nicht nur in der Region Oberrhein stark nachgefragt, wie Umfragen bei Firmenvertretern und Institutionen ergeben haben. Daher startet die ESB Business School der Hochschule Reutlingen gemeinsam mit der Universität Straßburg ab dem Wintersemester 2010/2011 diesen  neuen, auf diese Bedürfnisse zugeschnittenen Studiengang.

 

Im Masterstudium erweitern die Studierenden ihr im Erststudium erworbenes Fachwissen durch solide BWL-Kenntnisse, interkulturelle Kompetenzen und internationale Praxiserfahrung. Bei einem erfolgreichen Abschluss verfügen sie über eine Doppelkompetenz, die in Frankreich und Deutschland eine hervorragende Grundlage für einen Einstieg in vielfältige Managementpositionen eröffnet.

 

 

Neues Berufsbild zwischen Architektur und Bauphysik – Bachelor-Studiengang KlimaEngineering

 

Die energetischen und konstruktiven Anforderungen im Bereich Architektur und Stadtplanung steigen stetig. Der weltweite Ressourcenverbrauch, die Klimaveränderung und der enorme Bestand an sanierungsbedürftigen Gebäuden verändern die Bedürfnisse beim Bauen und erfordern eine nachhaltige Architektur.

 

Der neue Schnittstellen-Studiengang KlimaEngineering der HFT Stuttgart bietet hierfür ein zukunftsorientiertes Studium mit besten Berufsaussichten. Er verbindet die Architektur und die Bauphysik. Beide sind herausragende, kompetente Studienbereiche an der HFT Stuttgart mit einer langen Tradition.

 

Integrierte Studien-Schwerpunkte sind die Handlungsfelder Architektur, Städtebau, Baukonstruktionen, Materialkunde, technische Gebäudeausrüstung, Versorgungskonzepte und neue Verordnungen, beispielsweise die Energieeinsparverordnung.

 

In sieben Semestern werden den Studierenden praxisnah komplexe architektonische, bauliche, energetische und thermodynamische Zusammenhänge vermittelt.

Deren Anwendung wird sowohl unter gestalterischen als auch konstruktiven Aspekten betrachtet. Ab sofort können sich Studieninteressierte um einen Studienplatz bewerben. Voraussetzung ist der Nachweis einer praktischen Tätigkeit in einem ausführenden Betrieb oder einem Planungsbüro des Bauhauptgewerbes von mindestens vier Monaten vor Aufnahme des Studiums. Das Studium beginnt zum Sommersemester 2011.

Rund ums Studium

Virtual Reality Labor der Hochschule eröffnet

 

Maschinenbau in einer neuen Dimension ist jetzt an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen möglich – dank des neuen Virtual Reality Labors. Am 7. Juni wurde die moderne Anlage offiziell eröffnet. Mithilfe der Virtual Reality Technologie können Maschinen, Anlagen oder Prozesse in einer virtuellen Umgebung simuliert werden.

 

Die Virtual Reality Software hat verschiedene Funktionen. Man kann beispielsweise einen virtuellen Menschen als Avatar mit einer Maschine agieren lassen und darstellen, welchen Belastungen er dabei ausgesetzt ist. Bei anderen Anwendungen werden Konstruktionsergebnisse überprüft und Kabellängen ermittelt oder der Austausch von Bauteilen wird geprobt.

 

Die Präsentationsfläche für die visuelle Darstellung ist 3,60 Meter mal 2,25 Meter groß und hat eine höhere Auflösung als moderne Full HD-Fernseher. Bis zu 40 Personen können gleichzeitig an einer Präsentation teilnehmen. Zusätzlich stehen im Labor acht Arbeitsplätze mit Hochleistungsrechnern für die Studenten zur Verfügung. Die Hochschule arbeitet im Bereich Virtual Reality eng mit dem Systemhaus Borgware zusammen.

 

 

MINT-Kolleg stützt Technische Studiengänge - KIT und Universität Stuttgart erhalten Zuschlag für individualisierte Kurse zur Förderung der Mangelfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

 

Hochqualifizierter Nachwuchs ist die Voraussetzung für die künftige Bedeutung des Hightech-Standorts Baden-Württemberg. Um mehr Abiturienten zu einem Fachstudium zu animieren und die Rate der Studienabbrecher deutlich zu senken, haben KIT und Universität Stuttgart „Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg“ gegründet.

 

Die MINT-Fächer müssen attraktiver werden, will man genügend Studierende für ein technisch naturwissenschaftliches Studium gewinnen. Unter G8/G9 Absolventen und Studierenden gelten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften,  Technik aber als insgesamt „zu schwer“. Mit einem individuell ausgerichteten Schnupperstudium wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Universität Stuttgart nun Abhilfe schaffen.

Im Rahmen des Programms „Studienmodelle individueller Geschwindigkeiten“ haben die beiden Forschungsinstitutionen ein gemeinsames Konzept, nämlich ein flexibles, mit dem Fachstudium eng verzahntes propädeutisches Studium entwickelt. Es wird mit einer Summe von 900.000 Euro für drei Jahre gefördert.

„Das MINT-Kolleg Baden-Württemberg“ setzt auf Individualisierung durch Flexibilisierung und Fokussierung. „Orientierung“, „Förderung“ und „Entschleunigung“ heißen die Kernbausteine.

 

Anteil und Dauer eines jeden Bausteins wird individuell auf die Studierenden abgestimmt. Hinzu kommt eine regelmäßige Erfolgskontrolle. Eine Kollegphase kann zwischen sechs Wochen und zwölf Monaten dauern.

 

Das Kolleg soll die individuellen Stärken zutage fördern und die eigenen Fähigkeiten und Neigungen klären.  Ferner soll die Kollegphase dabei helfen, Lücken zu schließen und das Studium insgesamt besser zu strukturieren. Dies ist umso wichtiger, als die Anforderungen an zukünftige MINT-Absolventen stetig wachsen.

Ein weiteres Ziel besteht darin, den Anteil von Frauen, Berufstätigen und Bildungsausländern unter den MINT-Absolventen deutlich zu erhöhen.

 

 

Duales Hochschulangebot in Baden-Württemberg soll weiterentwickelt werden

 

Das duale Hochschulangebot in Baden-Württemberg wird weiterentwickelt. Darüber sind sich das Wissenschaftsministerium, der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einig. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben deren Vertreter 8. Juni 2010 in Stuttgart unterzeichnet.

 

Die gemeinsame Erklärung hat unter anderem das Ziel, die DHBW bei der Einrichtung von spezifischen berufsbegleitenden und berufsintegrierten Masterstudienangeboten zu unterstützen. Gemäß dem dualen Grundprinzip soll dies mit den Mitgliedsfirmen der Dualen Hochschule erfolgen. Gemeinsam mit Unternehmen soll die DHBW entsprechend ihrem Auftrag zur kooperativen Forschung auch transferorientierte Forschungsprojekte entwickeln und durchführen.

 

 

Deutsch-malaysische Hochschulkooperation Erfolgsmodell „Fachhochschule“ nach Malaysia exportiert: Universität Malaysia Pahang und Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft unterzeichnen Kooperationsabkommen

 

Praxisorientierung im Studium – wie sie im Hochschultyp der deutschen Fachhochschulen realisiert ist – stößt im Ausland auf so großes Interesse, dass jetzt auch in Malaysia eine Technische Universität nach dem Modell der deutschen Fachhochschule umgestaltet wird: Die Technische Universität Malaysia Pahang im gleichnamigen, größten Bundesstaat der malaiischen Halbinsel will eine Fachhochschule nach deutschem Muster werden und hat hierfür die Hochschule Karlsruhe als Vorbild und Kooperationspartner ausgewählt.

 

Das Programm startet  im September 2010; dann können malaysische Studierende exakt den gleichen Bachelorstudiengang Mechatronik  studieren wie ihre „Kommilitonen“ in Karlsruhe. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding zwischen beiden Hochschulen wurde Ende Mai 2010 an der malaysischen Partnerhochschule unterzeichnet. Im kommenden Jahr soll dann die Übernahme des Bachelorstudiengangs Fahrzeugtechnologie folgen.

 

Das Abkommen beinhaltet für die malaysische Hochschule die vollständige Übernahme des Curriculums des jeweiligen Studiengangs. Professoren und Professorinnen aus Karlsruhe werden als Gastdozenten ihre Vorlesungen auf Deutsch in Blockveranstaltungen in Malaysia halten. Die Sprachkenntnisse, die die Studierenden hierfür erwerben müssen, entsprechen denen, die ausländische Studienbewerber für den Hochschulzugang in Deutschland vorweisen müssen. Die Regelstudienzeit erhöht sich aus diesem Grund auf neun Semester, wohingegen es in Karlsruhe sieben sind. Die Kooperation sieht auch vor, dass  bei der Abnahme der mündlichen Abschlussprüfung auch ein deutscher Prüfer beteiligt ist.  Absolventen dürfen den akademischen Grad beider Hochschulen tragen.

 

 

Universität Tübingen ist Gründungsmitglied im Forschungsnetzwerk „Matariki“

 

In dem Forschungsnetzwerk „Matariki“ – Matariki Network of Universities (MNU) – haben sich sieben internationale Forschungsuniversitäten, darunter die Universität Tübingen, zusammengeschlossen. Die Gründungsveranstaltung fand im Februar 2010 im englischen Durham statt. Über das Netzwerk, das unter dem Motto „Partnering for a better world“ steht, wollen die beteiligten Universitäten neue Konzepte für die Graduiertenausbildung und für die Forschungszusammenarbeit entwickeln. Es soll auch einen intensiven Austausch von Studierenden und Lehrenden zwischen den Hochschulen geben. Das Matariki Network of Universities geht jetzt online unter der Adresse www.matarikinetwork.com.

 

Die Gründungsmitglieder sind forschungsstarke Universitäten, die in ihren Ländern jeweils zu den traditionsreichsten Hochschulen zählen. Neben der 1477 gegründeten Universität Tübingen gehören zum Forschungsnetzwerk Matariki die schwedische „Uppsala Universitet“, die im gleichen Jahr entstand, die Durham University, 1832 gegründet, die kanadische Queen’s University mit dem Gründungsjahr 1841, das US-amerikanische Dartmouth College, das seit 1769 besteht, die 1911 gegründete University of Western Australia in Perth sowie die seit 1869 bestehende University of Otago in Neuseeland.

 

„Matariki“ stammt aus der Maori-Sprache und steht für den Sternhaufen der Pleiaden, die auch „Sieben Schwestern“ oder Siebengestirn genannt werden. Matariki bedeutet auch das Neujahr der Maori, was symbolisch für einen neuen Anfang steht. Mit der Namenswahl wird die Initiative der neuseeländischen University of Otago für das Forschungsnetzwerk gewürdigt.

 

 

Studiengebühren einmal anders

 

Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) haben gemeinsam mit ihrer Hochschule einen Leitfaden für die Erhebung und Verwendung von Studiengebühren entwickelt. Ziel der Gemeinschaftsaktion ist es, Transparenz zu schaffen und die Studiengebühren noch gezielter zum Nutzen der Studierenden einzusetzen.

 

Knapp 16 Millionen Euro Studiengebühren überweisen die über 25.000 DHBW Studierenden pro Jahr an ihre Hochschule. Um bei der Erhebung und Verwendung dieser enormen Summen Klarheit und Transparenz zu schaffen, hat die Duale Hochschule Baden-Württemberg gemeinsam mit ihren Studierenden einen Leitplanken-Katalog entwickelt, der die gesetzlichen Regelungen ergänzt und konkretisiert. Ein von den Studierenden gestalteter Aufkleber macht zudem künftig klar erkennbar, welche Anschaffungen aus Studiengebühren finanziert wurden.

 

Neben allgemeinen Verbesserungen, wie vermehrten Exkursionen, längeren Bibliotheksöffnungszeiten oder neuen Lehrmitteln, profitieren die Studierenden an den acht Standorten der DHBW zum Teil auf ganz unterschiedliche Weise von ihren Gebühren.

  

 

Stipendien für Abiturienten aus Nicht-Akademiker-Haushalten

 

Die Universität Mannheim weitet ihr Engagement für Abiturienten aus, deren Eltern nicht studiert haben. Sie bietet hierzu ab dem kommendem Studienjahr die Mannheimer MINT-Stipendien an. Studienanfänger in den Fächern Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik werden dabei mit bis zu 5.000 Euro im Jahr sowie mit einem Betreuungsprogramm unterstützt. Die Stiftung Universität

Mannheim stellt Mittel für bis zu 8 Stipendiaten zur Verfügung.

 

Die Universität Mannheim hat seit Einführung von Studiengebühren im Jahr 2007 ein Stipendiensystem aufgebaut, das drei Programme umfasst.  Jetzt weitet die Universität das Angebot nach der Wirtschaftsinformatik auch auf die Wirtschaftsmathematik aus.  Damit sind nun beide Studiengänge in das Stipendienprogramm aufgenommen, die die Universität Mannheim im sogenannten MINT-Bereich anbietet. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik.

 

Das Stipendium umfasst eine Förderung von 2.500 Euro für das erste Studienjahr. Bei entsprechender Bedürftigkeit kann dieser Betrag auf bis zu 5.000 Euro angehoben werden. Dazu kommt eine Betreuung durch studentische und wissenschaftliche Mentoren. Das Angebot wird ermöglicht durch eine Spende der Stiftung Universität Mannheim in Höhe von 20.000 Euro sowie durch das Engagement der Fächer Wirtschaftsmathematik und Wirtschaftsinformatik.

 

Wer sich erfolgreich um ein Stipendium beworben hat, erhält die Zusage zeitgleich mit der Zusage des Studienplatzes. Bewerbungen um Studienplatz und Stipendium sind noch bis zum 15. Juli möglich.