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Neue Studienangebote

Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik startet im Herbstsemester 2008

 

Die Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Mannheim bietet erstmals zum Herbstsemester 2008 den Bachelor Studiengang Wirtschaftsmathematik an. Das Studienkonzept entstand in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Betriebswirtschaftlehre und der Abteilung Volkswirtschaftslehre. Ein besonderes Kennzeichen des Mannheimer Studiengangs im Vergleich zu ähnlichen Angeboten andernorts ist eine entsprechend stärkere Betonung wirtschaftswissenschaftlicher Inhalte. Nach Abschluss des Studiums können Studierende wirtschaftswissenschaftliche Fragen mit mathematischen Methoden lösen, eine Fähigkeit, die in mittleren und großen Unternehmen verstärkt nachfragt wird.

 

Nach einer Regelstudienzeit von drei Jahren schließt der Studiengang mit dem Bachelor of Science in Wirtschaftsmathematik ab. Absolventen haben im Anschluss die Möglichkeit, einen Masterstudiengang zu absolvieren - entweder in Wirtschaftsmathematik oder aber in den Wirtschaftswissenschaften.

 

Das Bachelorstudium ist in zwei Phasen aufgeteilt mit Grundkenntnissen bzw. Vertiefungen in  Mathematik und Wirtschaftswissenschaften. Wahlweise können zusätzlich Module in der Informatik belegt werden. Social Skill Seminare vermitteln den Studierenden Schlüsselqualifikationen, wie die englische Fachsprache oder Projektmanagement.

 

Weitere Informationen zum Studiengang finden sich unter www.fmi.uni-mannheim.de.

 

Studieninformation an Hochschulen und Berufsakademien

Projektstart "regio mathematica": Arbeitsgemeinschaft für Schülerinnen und Schüler aus der Region Tübingen

 

Das Mathematische Institut der Universität Tübingen nimmt das Jahr der Mathematik 2008 zum Anlass, mit „regio mathematica“ eine Arbeitsgemeinschaft Mathematik für Schülerinnen und Schüler der Region ins Leben zu rufen.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Mathematik richtet sich in erster Linie an interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Ihnen werden Dozenten des Mathematischen Instituts an regelmäßigen Terminen die Gelegenheit bieten, die vielfältigen Facetten der Mathematik kennenzulernen und sich mit ihnen aktiv auseinanderzusetzen. Das Mathematische Institut möchte dieses Projekt über das Jahr der Mathematik hinaus weiterführen und damit auch die Zusammenarbeit mit den bestehenden Mathematik-Arbeitsgemeinschaften an den Schulen intensivieren.

 

Das Programm im Sommer 2008:

 

Do. 29.05.       „Geheimnisvolle Ungleichungen“

18:15 Uhr        Dr. Tanja Eisner, Dávid Kunszenti-Kovács, Prof. Rainer Nagel

 

Do. 05.06.       „Die Macht der Mächtigkeit I“

18:15 Uhr        Jaron Treutlein

 

Do. 12.06.       „Die Macht der Mächtigkeit II“

18:15 Uhr        Jaron Treutlein

 

Do. 19.06.       „Die Quadratur des Kreises I“

18:15 Uhr        Prof. Jürgen Hausen

 

Do. 26.06.       „Die Quadratur des Kreises II“

18:15 Uhr        Prof. Jürgen Hausen

 

Do. 03.07.       „Krümmung und Gestalt I“

18:15 Uhr        Prof. Frank Loose und David Pricking

 

Do. 10.07.       „Krümmung und Gestalt II“

18:15 Uhr        Prof. Frank Loose und David Pricking

 

Die Veranstaltungen finden jeweils im Hörsaal M3 des Mathematischen Instituts der Universität Tübingen statt (Ebene 3, Gebäude C, Auf der Morgenstelle 10).

 

Die Vertreter der Medien sind zur Eröffnung am 29. Mai 2008, um 18.15 Uhr durch den Prodekan, Professor Dr. Jürgen Hausen, herzlich eingeladen. Anschließend stehen Mitarbeiter des Mathematischen Instituts für Fragen zur Verfügung (etwa gegen 18:20 Uhr im Hermann-Hankel-Raum, 6 A 20, Ebene 6, Gebäude C, Auf der Morgenstelle 10). 

 

 

Studieninformation an der HfWU Nürtingen: Karriere in der Agrarwirtschaft

 

Das moderne Studium der Agrarwirtschaft bietet sehr gute Berufsaussichten. Am Samstag, den 31. Mai 2008, lädt die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen zu einem Informationstag über den Bachelor-Studiengang Agrarwirtschaft auf das Hofgut Tachenhausen ein. Schüler der Oberstufen und Studieninteressierte können sich ab 10.30 Uhr ausführlich über die Studienvoraussetzungen, das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren sowie die Berufsaussichten informieren.

 

Agraringenieure müssen neben den klassischen Bereichen der Landwirtschaft heute vermehrt auch komplexe Aufgabenstellungen meistern. Sie sind als Techniker, Finanzfachkräfte und Marketingexperten mit fundiertem Wissen gefragt. Über das Studium der Agrarwirtschaft an der HfWU will dieser Tag auf dem Hofgut Tachenhausen in Oberboihingen (bei Nürtingen) informieren.

 

Zusätzlich zu den Schnuppervorlesungen können die Gäste auch den landwirtschaftlichen Lehr- und Versuchsbetrieb Tachenhausen besichtigen. Den ganzen Tag über stehen Professoren und Studierende der Agrarwirtschaft für Fragen rund um das Studium in Nürtingen zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 10:30 Uhr auf dem Lehr- und Versuchsbetrieb Tachenhausen, Oberboihingen.

 

 

Bewerbungsvorbereitung: Weg zum Studienplatz an der Universität Tübingen

 

In Baden-Württemberg werden die Abiturzeugnisse im Juni ausgegeben. Viele Bewerbungsfristen für zulassungsbeschränkte Studiengänge für das Wintersemester 2008/09 enden schon am 15. Juli. Deshalb bietet die Zentrale Studienberatung im Akademischen Beratungszentrum der Universität Tübingen an vier Terminen Studieninteressierten die Möglichkeit, sich mit den Widrigkeiten der Bewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge unter fachkundiger Anleitung auseinanderzusetzen. Es werden Bewerbungsverfahren um einen von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) vergebenen Studienplatz beispielhaft vorgestellt sowie Bewerbungsverfahren um Studienplätze, die von der Universität direkt vergeben werden. Weiterhin werden Fragen nach den Auswahlkriterien beantwortet und Ratschläge zur Optimierung der persönlichen Bewerbung gegeben.

 

Weitere Termine:       

 

Dienstag 10. Juni (Uni-Auswahl), 18.15 bis 19.45 Uhr in der Neuen Aula, Wilhelmstraße 7, Hörsaal 4

 

Donnerstag 12. Juni (ZVS-Auswahl), 14.15 bis 15.45 Uhr im Verfügungsgebäude, Wilhelmstraße 19, Hörsaal 002

 

Im Anschluss an die Trainingskurse stehen Studienberater zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Rund ums Studium

Berufsakademie Mosbach wird familiengerechte Hochschule

 

Die Berufsakademie Mosbach (BA) mit ihrer Außenstelle Bad Mergentheim erhielt das Grundzertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“. Damit wurde erstmals eine Berufsakademie auf die Vereinbarkeit von Studium bzw. Beruf und Familie geprüft und ausgezeichnet. Zuständig für das „audit familiengerechte hochschule“ ist die berufundfamilie gGmbH, eine Initiative der Hertie-Stiftung. Die offizielle Verleihung wird am 30. Juni 2008 in Berlin durch die beiden Schirmherren, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, erfolgen.

 

Im Rahmen der Auditierung wurden der Bestand familienorientierter Maßnahmen begutachtet und weiterführende Zielvorgaben zur Verwirklichung familiengerechter Studienbedingungen sowie einer familienbewussten Personalpolitik definiert. Die Berufsakademie Mosbach hat sich verpflichtet, die erarbeiteten Ziele und Maßnahmen innerhalb von drei Jahren zu prüfen und umzusetzen. Verläuft dieser Prozess erfolgreich, erhält die BA nach einer Re-Auditierung das Zertifikat „familiengerechte Hochschule“.

 

„Wir möchten die BA als einen attraktiven und familienbewussten Arbeits- und Studienort etablieren und dabei durchaus als Vorbild dienen“, so die stellvertretende Direktorin, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Oberstes Ziel ist eine breite Sensibilisierung aller Lehrenden und Beschäftigten. Wir denken diesbezüglich an Familienaufgaben, die sowohl im Bereich der Kindererziehung als auch in der Pflege von Angehörigen übernommen werden.“  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden, die familiären Verpflichtungen nachkommen, soll mehr Zeitsouveränität und ein ortsunabhängigeres Arbeiten ermöglicht werden.

 

 

Verwaltungsrat des Studentenwerks zur Beratung für behinderte Studierende

 

In einer außerordentlichen Sitzung hat sich der Verwaltungsrat des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim unter Vorsitz von Universitätsrektor Prof. Bernd Engler ausführlich mit den Möglichkeiten einer barrierefreien Beratung behinderter Studierender im Bereich "Soziale Dienste", aber auch mit seit langem bestehenden Defiziten in anderen Bereichen, so z. B. in der BAföG-Beratung, befasst. Der Verwaltungsrat kam zu dem Schluss, dass die Verbesserung der Beratung von behinderten Studierenden eine zentrale Aufgabe darstellt und deshalb Wege gesucht werden sollen, adäquate Beratungsmöglichkeiten in allen Servicebereichen des Studentenwerks anbieten zu können. Ziel ist eine Beratungseinrichtung an einem Ort, der sowohl von der Universität und dem Studentenwerk genutzt werden soll.

Die Universität Tübingen und das Studentenwerk prüfen derzeit, die bisher separaten Beratungsangebote zusammenzuführen. Mit der Einbeziehung der bisher nicht berücksichtigten Bereiche – insbesondere bei der BAföG-Beratung – unternimmt das Studentenwerk letztlich einen wichtigen Schritt hin zur Verbesserung der Sozialberatung und Betreuung behinderter Studierender.

Eine Beratungsstelle für behinderte Studierende, die von der Universität Tübingen betrieben wird, besteht bereits. Das Studentenwerk ergänzt dieses universitäre Angebot mit eigenen Dienstleistungen für behinderte Studierende.

 

 

Beirat zum Studiengebühren-Monitoring übergibt Zwischenbericht: Finanzielle Ausstattung der Hochschulen hat sich deutlich verbessert

 

Wissenschaftsminister Frankenberg hat einen Zwischenbericht des Beirates zum Monitoring der Studiengebühren entgegen genommen. Der Wissenschaftsminister hatte das unabhängige 17-köpfige Gremium eingesetzt, um die Auswirkungen der Einführung von Studiengebühren längerfristig zu untersuchen. „Mit den Studiengebühren haben wir Neuland betreten. Daher ist es besonders wichtig, ihre Auswirkungen auf die Studierenden und die Hochschulen zu beobachten. Ich werte die Empfehlungen des Beirates als positives Signal dafür, dass die Einführung der Studiengebühren im Land sozial verträglich angelaufen ist,“ sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg.

Der Beirat hat unter anderem festgestellt, dass sich die finanzielle Ausstattung der

Hochschulen und Berufsakademien deutlich verbessert hat. Rund die Hälfte der Mittel wurde in zusätzliches Personal investiert. Dadurch konnten zum Beispiel Gruppengrößen verringert, Betreuungsrelation verbessert und die Ausstattung der Bibliotheken erweitert werden. Die Studierenden sind reibungslos in das Verfahren zur Verteilung der Studiengebühren einbezogen worden. Aus dem Bundesländervergleich des Statistischen Bundesamtes lässt sich kein Zusammenhang zwischen der Einführung von Studiengebühren und rückläufigen Studienanfängerzahlen entnehmen. Der Beirat fordert die Hochschulen ausdrücklich dazu auf, von der Möglichkeit, Hochbegabte zu befreien, umfassender Gebrauch zu machen.

Die ausführlichere Fassung und den Bericht kann man unter http://mwk.baden-wuerttemberg.de/service/presse/pressemitteilungen/pressedetail/article/1455/75/eb79e44525/ einsehen bzw. herunterladen.

 

 

Wissenschaftsminister Frankenberg: „Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken“

 

„Baden-Württemberg setzt traditionell auf eine enge Partnerschaft von Wissenschaft und Wirtschaft. In Aufsichtsräten der Hochschulen wirken zahlreiche Wirtschaftsvertreter mit. Enge Verbindungen gibt es in der Forschung, aber auch in der Lehre, wie sich beim Ausbau von Studienplätzen zeigt. Von dieser Partnerschaft profitieren beide Seiten. Deshalb wollen wir sie gern weiter stärken.“ Dies sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg anlässlich der Vorstellung einer gemeinsamen Erklärung der Rektorenkonferenzen von Universitäten und Fachhochschulen mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. (Südwestmetall).

Der Minister stellte fest, dass die Erklärung in vielen Punkten mit den hochschulpolitischen Zielsetzungen der Landesregierung übereinstimme. „Wir müssen Antworten geben auf den wachsenden Bedarf an Studienplätzen und den Mangel an Fachkräften“, sagte der Minister. „Deshalb schaffen wir in enger Abstimmung mit der Wirtschaft rund 16 000 zusätzliche Studienanfängerplätze an den Hochschulen und Berufsakademien des Landes. In einer großen finanziellen Kraftanstrengung wendet das Land dafür bis zu bis zu 150 Mio. Euro jährlich auf“. Zusammen mit den Mitteln aus dem Bund-Länder Programm 2020 würden die Kosten für zusätzliche Studienplätze im Mittel gedeckt.

Frankenberg begrüßte die Ankündigung von Südwestmetall und den Hochschulen,

zur Verankerung von unternehmensbezogenen Modellen zur Studienfinanzierung

beitragen zu wollen. „Es gibt dafür bereits hervorragende Beispiele wie an der Universität Mannheim, wo Unternehmen bereits über hundert Gebührenstipendien finanzieren. Initiativen wie diese könnten Vorbild für weitere Aktivitäten sein“, so der Minister.

Die Notwendigkeit, das Interesse von Kindern an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächern bereits im Kindergarten zu wecken und verstärkt junge Frauen für technische Themen zu begeistern, habe die Landesregierung seit langem erkannt. „Mit Förderprogrammen wie ‚Schülerinnen forschen’, das bei Mädchen und jungen Frauen die Naturwissenschaften näher bringen soll, gehen wir neue Wege“, sagte Frankenberg.

Der Arbeitskreis „Hochschule und Wirtschaft“ der Rektorenkonferenzen von Universitäten und Fachhochschulen im Land mit Südwestmetall hatte am 28. April eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie behandelt verschiedene hochschulpolitische Themen. Ein zentrales Thema ist der Ausbau von Studienplätzen.

 

 

Statistisches Landesamt veröffentlicht Studierendenstatistik

 

Das Statistische Landesamt hat die endgültige Studierendenstatistik für das Wintersemester 2007/2008 veröffentlicht. Danach ist die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen und Berufsakademien Baden-Württembergs im Vergleich zum Wintersemester 2006/2007 um 2,4 Prozent auf insgesamt 47.146 Studierende im ersten Hochschulsemester gestiegen. Das sind deutlich mehr als im vorläufigen Ergebnis aus dem November 2007.

„Besonders begrüßenswert ist, dass in den Ingenieurwissenschaften ein Höchststand zu verzeichnen ist. Die Aktivitäten des Landes und der Wirtschaft gegen den drohenden Fachkräftemangel zeigen damit Wirkungen. Der Bedarf wird jedoch weiter steigen, daher dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“, sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg.

Im Wintersemester 2007/2008 gab es insgesamt 12.715 Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften, rund 900 mehr als im letzten Wintersemester. Ein  Schwerpunkt des Programms Hochschule 2012 ist der Ausbau von Studienanfängerplätzen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. „Die im Rahmen des Programms Hochschule 2012 geförderten Studiengänge sind eingerichtet und zum weit überwiegenden Teil bereits besetzt, sinkende Anfängerzahlen sind in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu verzeichnen“, sagte Frankenberg.

Die Gesamtzahl der Studierenden an Hochschulen und Berufsakademien ist von 262.280 im Wintersemester 2006/2007 auf 252.475 im Wintersemester 2007/2008 gesunken. „Dieser Rückgang ist durchaus positiv zu sehen, da er den Wandel hin zu kürzeren Studienzeiten dokumentiert. Während in den Diplom und Magisterstudiengängen länger studiert wird, schließen die Bachelor-Studierenden, die gleichzeitig begonnen haben, früher ab“, so der Minister.

 

 

Forum Zeitfragen der Kehler Hochschule erneut ausgezeichnet

 

Die Vortragsreihe „Forum Zeitfragen“ an der Kehler Hochschule für öffentliche Verwaltung wurde vom Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zum zweiten Mal als offizielles Dekadeprojekt geehrt und als offizielles Dekade-Projekt für den Zeitraum 2008/2009 ausgewählt.

Insgesamt wurden bundesweit in diesem Jahr 58 Initiativen und zwei Kommunen ausgezeichnet. Das Forum Zeitfragen, das künftig mit dem im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufenen studium generale eine Veranstaltungsreihe bilden wird, hat sich zum Ziel gesetzt, zusätzlich zum Studienbetrieb Themen rund um die nachhaltige Entwicklung zu beleuchten. Seit 1994 werden unter der Leitfrage „Sind wir zukunftsfähig?“ jährlich rund 20 Vorträge externer Referenten zu Fragen der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung veranstaltet. Das Forum Zeitfragen wurde bereits in der Dekade 2006/2007 ausgezeichnet.

Die Urkundenverleihung findet dieses Mal am 3. Juli im Rahmen der Sommerakademie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Ostritz - St. Marienthal statt. Mit der Auszeichnung verbunden ist die Nutzung des Logos der Dekade.

 

 

Privatbank würdigt hervorstechende wissenschaftliche Leistungen an der Universität Hohenheim

 

Junge Forschung fördern! - Das hat sich die Südwestbank auf die Fahne geschrieben. Zwei exzellente Abschlussarbeiten werden von der Südwestbank AG mit je 3.000 bzw. 5.000 Euro belohnt. Für herausragende Studienleistungen und soziales Engagement erhalten zusätzlich zwei Studierende je ein Jahresstipendium mit 300 Euro monatlich. Die feierliche Preisverleihung und die Vergabe der Stipendien fand am 28. Mai statt.

 

Die Preisträgerin Xiaolin Chai besticht mit ihrer hervorragenden Diplomarbeit zu den Auswirkungen von Bankfusionen und -übernahmen auf den Finanzservice. Die BWL-Studentin untersucht die Einflüsse auf Spareinlagenzinsen und Kreditverfügbarkeit bei US-Sparkassen, deutschen Sparkassen und US-Geschäftsbanken. Als ambitionierte Studentin erhielt sie bereits Ehrungen der chinesischen Universitäten Jiaotong und Tongji.

 

Dr. Frank Köhne, wissenschaftlicher Angestellter am Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik und Organisationale Kommunikation, überzeugte das Komitee mit einer praxisrelevanten Dissertation zum Thema Online-Verhandlungen. Die enormen technischen Entwicklungen in diesem Bereich sind in der betrieblichen Praxis bisher kaum angekommen. In Interviews mit Unternehmensverhandlern untersucht er, woran die Akzeptanz der neuen Supportsysteme scheitert.

 


Erfolg für Studierende der Filmakademie Baden-Württemberg beim größten europäischen Studentenfilmfestival in Potsdam

Mit einem Erfolg für die Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg ist das 37. internationale Studenten-Filmfestival "Sehsüchte" in Potsdam Babelsberg zu Ende gegangen: Gleich zwei Preise gewann der Spielfilm „Teenage Angst“ um eine Gruppe reicher, gelangweilter Schüler eines Internats, die sich ihre Zeit mit gewalttätigen Spielen vertreiben. Thomas Stuber, Student der Regie/Szenischer Film, erhielt den Preis für den Besten deutschen Nachwuchsfilm, während sich Bildgestalter Peter Matjasko über den Kamerapreis freuen konnte. Ebenfalls geehrt wurde Dokumentarfilmstudent Nico Apel für seinen Diplomfilm über die iranische Rennfahrerin „Sonbol“. Er gewann den mit 5.000 Euro dotierten Preis für den Besten Dokumentarfilm.

„Teenage Angst“, der in diesem Jahr auch auf der Berlinale lief, beleuchtet in 60 Minuten das aktuelle Thema von Gewalt unter Jugendlichen. Eine Gruppe reicher Zöglinge, die von ihren Eltern in ein Internat abgeschoben worden sind, trifft sich nachts in einer „Datscha“ im Wald. In diesem moralfreien Raum entwickeln die Jugendlichen hochtrabende Gedanken und Theorien und erproben in zunächst harmlosen Rollenspielen ihre Macht. Nach und nach entwickelt sich jedoch eine Spirale der Gewalt, deren Eigendynamik sich die Jugendlichen nicht mehr entziehen können. Und bald ist es kaum mehr möglich, die einmal in Gang gesetzten Mechanismen zu stoppen.

"Sonbol", Niko Apels Porträt einer iranischen Rennfahrerin, erzählt von einer mutigen Frau, die ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen führen will. Sie ist 35 und geschieden, hat ihre eigene Zahnarztpraxis und fährt Autorallyes, am liebsten gegen Männer. Sonbol lebt in der heiligen Stadt Mashad in der Islamischen Republik Iran. Für das Leben, das sie führt, muss sie kämpfen, jeden Tag. Gegen ihre Mutter, die sie wieder verheiraten will, gegen die Sportfunktionäre, die Frauen die Teilnahme an Rallyes verbieten wollen und nicht zuletzt gegen ihre eigenen Zweifel, ob Gott auf ihrer Seite steht.

Unter dem Motto "Augen auf!" präsentierten die „Sehsüchte“ an insgesamt fünf Tagen Filme von Studierenden und Amateuren aus aller Welt. Aus über 1.000 Einreichungen wählte die Jury 137 Filme aus 34 Ländern für den offiziellen Wettbewerb aus.