Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Neue Studienangebote

Bachelor-Studiengang: Biomedizinische Wissenschaften

 

Die Hochschule Reutlingen bietet künftig einen neuen Bachelor-Studiengang „Biomedizinische Wissenschaften“ an. Damit reagiert die Hochschule auf die steigende Nachfrage nach Chemieingenieuren mit biomedizinischer Prägung. Ab dem kommenden Wintersemester stehen an der Fakultät Angewandte Chemie insgesamt 18 Studienplätze zur Verfügung. Bewerbungsschluss für den neuen Studiengang ist der 15. Juli 2011.

 

In dem siebensemestrigen Studium werden zunächst  Grundlagen in Chemie, Biologie, Medizin, Physik und Mathematik gelegt. Mit Vorlesungen und begleitenden Praktika spezialisieren sich die Studierenden in der Medizintechnik. In den Studiengang sind zwei Semester integriert, in denen die Studierenden in einem Unternehmen oder im Ausland berufsbezogene Erfahrungen sammeln können. Durch die berufsqualifizierende, interdisziplinäre Ausbildung besitzen die Absolventen die von der Industrie geforderte breite wissenschaftliche Basis und können sich schnell in unterschiedliche Spezialgebiete einarbeiten.

 

Partner dieses Studiengangs sind die Donghua University (Shanghai, China), das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB, Stuttgart), das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI, Reutlingen) sowie das Reutlingen Research Institute (Hochschule Reutlingen). Diese Partner stellen sicher, dass eine Einbindung in das aktuelle internationale Forschungsgeschehen stattfindet.

 

 

 

Deutsch-arabischer Studiengang an der PH Ludwigsburg:

International Education Management (INEMA), a German-Arab Master‘s Program

 

Das Institut für Bildungsmanagement der PH Ludwigsburg hat sich zusammen mit der Helwan University Cairo erfolgreich um die Durchführung eines bi-kulturellen Studienganges im Bereich Bildungsmanagement beworben. INEMA ist einer von vier vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Studiengängen, in denen „Reformmanager“ ausgebildet werden sollen, um die Wirkung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der Region Naher Osten und Nordafrika zu erhöhen und deren Nachhaltigkeit zu sichern.

 

INEMA richtet sich an deutsche und arabische Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Bildung, die durch das Ergänzungsstudium in die Lage versetzt werden sollen, Reformprozesse zu initiieren und erfolgreich zu begleiten. Leitziel ist die Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen auf deutscher und arabischer Seite, um den Dialog zwischen Europa und dem Nahen Osten zu fördern. Es werden daher Teilnehmer aus Deutschland gemeinsam mit Teilnehmern aus dem arabischen Raum studieren, und zwar abwechselnd in Ludwigsburg und in Kairo. Der auf vier Semester angelegte berufsbegleitende Studiengang erlaubt es den Studierenden, weiterhin ihrer Beschäftigung nachzugehen und somit Erlerntes unmittelbar in ihren Aufgabenbereich einzubringen.

Zusätzliche Attraktivität erfährt der Studiengang durch die Förderung des BMZ. Teilnehmer der ersten Studiendurchgänge erhalten Stipendien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die sowohl Reise- als auch Übernachtungskosten und Studiengebühren decken. Interessierte können sich hier näher informieren.

Studieninformation an Hochschulen

Neuer „Botschafter der Musik“ Precollege Salem und Trossingen

 

Musik hat in der Schule Schloss Salem seit jeher eine große Bedeutung: Man hört sich dabei zu, nimmt die Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren wahr und erlebt damit gegenseitigen Respekt. Im kommenden Schuljahr geht Salem gemeinsam mit der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen noch einen Schritt weiter. Von September 2011 an können begabte Salemer Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe an der Musikhochschule in Trossingen studieren. Die Einrichtung als Modellprojekt wird durch den Innovations- und Qualitätsfond (IQF) des Landes Baden-Württemberg gefördert.

 

Das „Precollege" soll insgesamt als eine Art „Botschafter der Musik“ wirken. Es wird parallel zur schulischen Ausbildung laufen, die Kooperation beginnt in den Bereichen Gesang, Streichinstrumente und Klavier. Die Ausbildung auf Hochschulniveau durch Trossinger Professoren, die Integrationsmöglichkeit in das Hochschulorchester, Teilnahme an musikalischen Projekten - beispielsweise auch in Alter Musik - sowie die Möglichkeit zum Erwerb von ECTS-Punkten, die auf ein späteres Musikstudium angerechnet werden können, machen das Precollege zu einem vielseitigen und anspruchsvollen Angebot für begabte und qualifizierte junge Musikerinnen und Musiker. Die musikalische Ausbildung wird durch zusätzliche Unterrichtsblöcke an der Hochschule komplettiert: Hier werden nicht nur Kenntnisse in Musiktheorie, Gehörbildung und Musikpädagogik vermittelt, die Schülerinnen und Schüler können auch an Meisterkursen teilnehmen und in unterschiedlichen Besetzungen musizieren und konzertieren.

 

 

 

Noch vor dem Abi Ingenieur

 

Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften und der Technik zu fördern und die Studien- und Berufswahl zu erleichtern – das sind die Ziele der Schüler-Ingenieur-Akademie, die vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie „Südwestmetall“ in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Bildungsträger BBQ angeboten wird. Eine dieser Akademien war seit Beginn des Schuljahres 2010/11 am Institut für Leistungselektronik und Elektronische Antriebe (ILEA) der Uni Stuttgart zu Gast. Unter Leitung von Prof. Nejila Parspour hörten die wissbegierigen Gymnasiasten eine eigens für sie konzipierte Vorlesung in Elektrotechnik und beschäftigten sich in praktischen Übungen mit Themen wie der Gleichstrom- und der Asynchronmaschine.

 

Im Rahmen der Akademie kooperierten das Geschwister-Scholl-Gymnasium, das Paracelsus-Gymnasium sowie die Merzschule. So trafen sich seit Beginn des Schuljahres 18 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 und 12 jeden Freitagnachmittag, um einen eigenen Roboter zu bauen, Firmen oder die Uni zu besichtigen. Insgesamt sechs Mal schlüpften sie in die Rolle von Studierenden.  

 

Durch die praxisorientieren Projektarbeiten, die am 1. April in einer Abschlussveranstaltung  vorgestellt werden, erlebten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitswelt von Ingenieuren. Sie erhielten einen Einblick in deren verschiedenen Einsatzbereiche und lernten, komplexe Aufgaben im Team zu meistern. Neben der Theorie steht in der Schüler-Ingenieur-Akademie stets das praktische Forschen bei den Teilnehmern im Vordergrund.

 

 

 

Rekordversuch beim Tag der Wissenschaft

 

Auf dem Uni-Campus in Vaihingen erleben die Besucher Wissenschaft und Forschung zum Anfassen und Mitmachen. Ein besonderes Highlight soll die längste Experimentiermeile der Welt werden. Mit dem Rekordversuch wird die Uni den Schülerforschungscampus eröffnen und zum „Jahr der Chemie 2011“ zeigen, wie faszinierend die Welt der Moleküle ist. Experimentier-freudige Interessenten können sich bis zum 8. April mit dem Titel des Experiments, einer Kurzbeschreibung (2-4 Zeilen) sowie Angaben zur Altersgruppe und zum Ansprechpartner anmelden unter info( at )fehling-lab.de.

 

Mit dem Schülerforschungscampus möchte die Uni vor allem Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 5-11 schon früh für Technik, Natur- und Geisteswissenschaften begeistern. Vielfältige Workshops, Praktika und Schnupperangeboten bieten den Nachwuchsforschern die Möglichkeit, selbst die Freude an und Faszination von Experimenten zu erleben. Damit der Rekordversuch am Tag der Wissenschaften gelingt, sind Schulklassen, Schülergruppen und Studierende aufgerufen, sich mit interessanten Experimenten zu beteiligen. Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde und nehmen mit ihrem Experiment an einer Verlosung teil. Die Experimente sollten ungefährlich und sozusagen auch auf „Biertischen“ gut durchzuführen sein.

 

Nach der längsten Experimentiermeile geht es für die Besucher am Tag der Wissenschaften geradewegs in die Zukunft: Wie sehen beispielsweise die Fahrzeuge von morgen aus? Einen Vorgeschmack darauf bekommen die Besucher, wenn sie sich etwa hinter das automatisierte Lenkrad des Elektro-Go-Kart „StudKart“ klemmen oder neue Kamera-Warnsysteme in Augenschein nehmen oder das Brennstoffzellenflugzeug „Hydrogenius“ bestaunen. Ein Airbus A320 Autoflight-Simulator lädt Flugbegeisterte zum virtuellen Abflug ein. Weitere Informationen zum Tag der Wissenschaft finden Sie hier. Das Programmheft ist ab Mitte April verfügbar.

Rund ums Studium

Wissenschaftsminister Frankenberg zu Verdachtsfällen in der Sportmedizin der Universitätsklinik Freiburg

 

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg begrüßte das Vorgehen der Universität Freiburg bei der Aufklärung von Verdachtsfällen wissenschaftlicher Unredlichkeit. Die auf dessen Wunsch vorgenommene vorläufige Beurlaubung des Leiters der Abteilung Sportmedizin sei ein richtiger Schritt. „Die Verdachtsfälle müssen im Interesse der Wissenschaft, aber auch der Beteiligten, mit Sorgfalt und Nachdruck untersucht werden. Die Universität Freiburg hat dabei meine volle Unterstützung. Gegenüber wissenschaftlichem Fehlverhalten darf es keine Toleranz geben", erklärte der Minister.

 

Dass es der Kommission der Universität Freiburg gelungen sei, die Verdachtsfälle zu entdecken, zeige, dass das Wissenschaftssystem in der Lage sei, eigenverantwortlich Aufklärung zu leisten. Die Wissenschaft müsse weiter daran arbeiten, ihre Glaubwürdigkeit durch geeignete Verfahren bei Promotionen und auch Habilitationen zu schützen und zu untermauern.

 

 

 

 

SRH FernHochschule Riedlingen:

Startschuss zu bundesweit einmaligem Mobile-Learning-Studiengang

 

Die erste Gruppe von Studierenden hat das mobile MBA-Studium an der SRH FernHochschule Riedlingen aufgenommen. Bei der Auftaktveranstaltung in Heidelberg wurden die Studierenden aus Deutschland und der Schweiz mit dem neuen und bundesweit einmaligen Studienmodell vertraut gemacht.

 

Zentrales Element dieses neuartigen Konzeptes ist die konsequente digitale Umsetzung aller Studieninhalte in verschiedenen miteinander verbundenen elektronischen Formaten. Elektronische Publikationen – sog. ePubs - ermöglichen die integrierte Darstellung von Text, Audio- und Videosequenzen, Vorträgen und Expertenbeiträgen sowie e-Learning-Modulen. Über iTunesU (U steht für University) stehen den Studierenden jederzeit die aktuellsten multimedialen Lerninhalte zur Verfügung.

 

Die Studierenden erhalten zum Studienbeginn als wichtigstes Arbeitsgerät ihr eigenes iPad. Damit können sie überall und  zu jeder Zeit die Studieninhalte lernen und bearbeiten sowie mit ihren Professoren, z.B. bei Online-Vorlesungen, in Kontakt treten. Darüber hinaus finden Präsenzveranstaltungen statt, um die Transferstärke des erlernten Wissens zu steigern, soft skills zu trainieren und persönliche Kontakte zu knüpfen. Ein ausgefeiltes Betreuungssystem durch Professoren, Tutoren und die Hochschulverwaltung stellt sicher, dass die individuellen Bedürfnisse der Studierenden, z.B. in Hinblick auf das eigene Lerntempo,  Berücksichtigung finden und ihnen bei allen auftretenden Fragen jederzeit ein Ansprechpartner zur Verfügung steht. Weitere Informationen sind im Internet hier sowie bei Twitter zu finden.

 

 

 

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Landesregelung für die Vergabe von Studienplätzen im zentralen Vergabeverfahren

 

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg begrüßte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, wonach die baden-württembergische Regelung für die Vergabe von Studienplätzen im zentralen Vergabeverfahren rechtmäßig ist. „Unsere Neuregelung sorgt für mehr Chancengerechtigkeit bei der Vergabe von Studienplätzen. Sie sieht vor, dass Studienplätze außerhalb der festgesetzten Kapazität nach sachgerechten Kriterien vergeben werden und ermöglicht zugleich eine vollständige Ausschöpfung aller vorhandenen Ausbildungskapazitäten“, sagte Frankenberg in Stuttgart.

 

Die Neuregelung betrifft zulassungsbeschränkte Studiengänge, die in das zentrale Vergabeverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung, der früheren ZVS, einbezogen sind. Demnach sind Studienplatzklagen in Baden-Württemberg nur noch zulässig, wenn die Bewerberinnen und Bewerber sich zuvor auch im regulären Vergabeverfahren für eine Zulassung an der betreffenden Hochschule beworben haben. Führt eine Klage zum Erfolg, weil außerhalb der festgesetzten Zulassungszahl noch Studienplätze vorhanden sind, werden diese dann nicht - wie bisher - nach dem Losverfahren, sondern nach den sachlichen Kriterien vergeben, die in regulären Vergabeverfahren gelten. Weitere Informationen sind hier im Internet zu finden.

 

 

Hochschulen

Etappensieg für Universität Tübingen auf dem Weg zum Elite-Titel - Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Konstanz mit Chancen auf Exzellenzcluster und Graduiertenschulen

 

„Die Landesuniversitäten haben in der Vorrunde der zweiten Exzellenzinitiative erneut sehr gut abgeschnitten. Insgesamt haben zehn neue Projekte aus dem Südwesten die erste Hürde genommen und bleiben - gemeinsam mit den 16 bereits laufenden Exzellenzvorhaben - weiter im Rennen. Unsere Gratulation geht vor allem an die Universität Tübingen, die mit ihrem Zukunftskonzept beste Chancen auf den Elite-Status hat und mit drei weiteren Projekten dabei ist. Tübingen wäre neben Freiburg, Karlsruhe, Konstanz und Heidelberg die fünfte Elite-Universität im Land.” Dies sagten Ministerpräsident Stefan Mappus und Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg in Stuttgart zu der Entscheidung der Gemeinsamen Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat (WR) in der Exzellenzinitiative. Auch die Universität Stuttgart habe ein sehr gutes Zukunftskonzept eingereicht, das sich leider nicht durchgesetzt habe.

Die neun baden-württembergischen Universitäten haben in dem zweistufigen Antragsverfahren insgesamt 36 neue Projektskizzen eingereicht, bundesweit waren es 227. Davon können nach der Entscheidung der Gemeinsame Kommission nun zehn zu vollständigen Förderanträgen ausgearbeitet werden (bundesweit 59). „Baden-Württemberg erreicht mit sechs Graduiertenschulen, drei Exzellenzclustern und einem Zukunftskonzept ein gutes Ergebnis  – vor allem wenn man bedenkt, dass im Land im Rahmen der ersten Exzellenzinitiative bereits vier Zukunftskonzepte und 16 weitere Projekte gefördert werden. Dabei kommt auch zum Tragen, dass das Land mit einer gezielten und leistungsorientierten Hochschulpolitik die Weichen richtig gestellt hat”, sagten Mappus und Frankenberg. Als Innovationsregion Nummer Eins in Europa mit einem Anteil von 4,4 Prozent FuE-Ausgaben am BIP verfüge Baden-Württemberg über hervorragende Universitäten und weise zugleich die vielfältigste und dichteste Hochschullandschaft in Deutschland auf.

Bereits in der ersten Exzellenzinitiative hat Baden-Württemberg hervorragend abgeschnitten, insgesamt 20 Vorhaben an acht von neun Landesuniversitäten werden derzeit gefördert. Über ein Viertel des gesamten Fördervolumens der ersten Exzellenzinitiative fließt nach Baden-Württemberg. „Die bereits erfolgreichen Eliteuniversitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Konstanz sowie die bestehenden Exzellenzcluster und Graduiertenschulen werden sich nun in den laufenden Wettbewerb einschalten. Ich bin zuversichtlich, dass die Landesuniversitäten wieder hervorragend abschneiden werden“, sagte Wissenschaftsminister Frankenberg.

 

 

Hochschule Ravensburg-Weingarten erhält eine W3-Stiftungsprofessur für Design mechatronischer Systeme in der Fahrzeugtechnik - Wissenschaftsminister Frankenberg: Stiftungsprofessur stärkt Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Bodensee-Oberschwaben

 


Die Hochschule Ravensburg-Weingarten erhält eine W3-Stiftungsprofessur für das Design mechatronischer Systeme in der Fahrzeugtechnik. Dies teilte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg in Stuttgart mit.

Stiftungsgeber sind die ZF Friedrichshafen AG sowie der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.. Sie werden der Hochschule über eine fünfjährige Stiftungszeit insgesamt rund 600.000 Euro zur Verfügung stellen. „Das Zusammenwirken von Mechanik, Elektronik und Informatik in der Mechatronik gewinnt insbesondere im Automobilsektor immer mehr an Bedeutung. Mit der Stiftungsprofessur kann die Hochschule Ravensburg-Weingarten ihr Forschungsprofil auf diesem wichtigen Feld weiter schärfen. Die neue Stiftungsprofessur passt auch hervorragend zu dem wirtschaftlichen Profil der Region mit ihren zahlreichen Hochtechnologiefirmen und öffnet neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dies stärkt den Technologietransfer in der Region Bodensee-Oberschwaben“, sagte Frankenberg.

Diese zweite Stiftungsprofessur solle zum Wintersemester 2011/2012 starten und an der Fakultät für Maschinenbau angesiedelt werden. Dort werde sie das Lehrangebot im Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik und im Masterstudiengang Produktentwicklung im Maschinenbau weiter ausbauen, so der Minister. Abgedeckt würden unter anderem die Gebiete Komponenten und Werkstoffe in der Mechatronik, Prüftechnik, sowie Methoden zum Design von mechanischen und elektrischen Systemen.

 

 



Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wird mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) ausgeschrieben - Bewerbungsfrist: 1. Juli 2011

 


Das Wissenschaftsministerium unterstützt herausragende Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wird jetzt zum neunten Mal ausgeschrieben. Es ermöglicht auf maximal 5 Jahre befristete Festanstellungen von Wissenschaftlerinnen an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen im Land.  Die Mittel kommen vom Land und vom Europäischen Sozialfonds (ESF). Bewerbungen sind über die Fakultät und Zentrale Verwaltung der Hochschulen bis 1. Juli 2011 an das Wissenschaftsministerium zu richten. Die Förderung der ausgewählten Projekte soll im 1. Quartal 2012 beginnen.

Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg: „Wir brauchen mehr Frauen in wissenschaftlichen Spitzenpositionen. Deshalb unterstützen wir exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen bei der Habilitation. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm ist ein wichtiger Baustein der Gesamtstrategie des Landes, den Frauenanteil in Wissenschaft und Forschung weiter zu erhöhen.“ Die Bemühungen des Landes zahlten sich aus. Der Anteil der Professorinnen an den Landeshochschulen sei im Zeitraum von 1999 bis 2009 von 8,4 auf 15,6 Prozent gestiegen.

Insgesamt stelle das Land rd. 3,8 Mio. Euro jährlich für die Frauenförderung bereit. Im Mittelpunkt der Strategie des Wissenschaftsministeriums stehe dabei die bessere Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie, die Nachwuchsförderung von Frauen, die Stärkung der Gleichstellungsarbeit und die Erhöhung der Studentinnenanteile in den naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen.

Nach oben