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Neue Studienangebote

Auftakt zu neuem Studiengang Sozialraumarbeit 

Zum Auftakt des neuen Studiengangs Netzwerk- und Sozialraumarbeit lädt die Duale Hochschule Villingen-Schwenningen zu einer Tagung am 2. März in die Fakultät Sozialwesen ein.

Mit der Wahl des praxisintegrierten Bachelor-Studiengangs schlagen die Studierenden den Weg zum Sozialpädagogen ein. In den ersten vier Semestern des Studiums werden die sozialarbeitswissenschaftlichen, psychologischen, rechtlichen sowie sozialwirtschaftlichen Grundlagen vermittelt. Ab dem vierten Semester werden die praxisnahen Besonderheiten und das Spezialwissen für Netzwerk- und Sozialraumarbeit behandelt. 

 

Neue gemeindeintegrierte Wohn- und Betreuungsformen nehmen zu. Im Bereich der Integration von Migranten konzentrieren sich die Bemühungen auf ein Netzwerk vor Ort. In diesen und vielen anderen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sind Kooperationen, Netzwerkarbeit, integrierte Sozialraumanalysen und Sozialplanung stark nachgefragt. Nach  Abschluss des Studiums erwarten die Absolventen Aufgaben wie Netzwerk-Beratung, Vermittlung und Koordination von Hilfsangeboten im Sozialraum, Stärkung der Selbsthilfe, Gestaltung von Organisationsnetzwerken, Entwicklung von Quartierskonzepten sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements.

 

 

Berufsbegleitender Masterstudiengang „Sozialwirtschaft“

 

Wirtschaftliche Kompetenzen gewinnen im stark wachsenden Sozialbereich zunehmend an Bedeutung. Die Hochschule Esslingen bietet deshalb in Kooperation mit der Paritätischen Bundesakademie und Paritätischen Akademie Süd zum Sommersemester den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Sozialwirtschaft“ an.

 

Dieser bietet die laufbahnrechtliche Zugangsvoraussetzung zum höheren Dienst sowie die Voraussetzung zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion). Das Angebot richtet sich vor allem an Personen, die über einen sozialwissenschaftlichen Hochschulabschluss verfügen und sich auf Leitungs- und Führungsaufgaben in der Sozialwirtschaft vorbereiten wollen oder diese bereits wahrnehmen. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2011.

 

 

Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Bau und Immobilien: Start zum Wintersemester 2011/2012

 

Der Studiengang ist eine Kombination aus ingenieurtechnischen und betriebswirtschaftlichen Inhalten. Wirtschaftsingenieure sind stark nachgefragt. Sie fungieren an Schnittstellen, an denen sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich sind.

 

Während des Grundstudiums werden den Studierenden die ingenieurwissenschaftlichen Denkweisen und Arbeitsmethoden wie Grundlagen der Mathematik oder Baustatik vermittelt, ergänzt um ökonomische und rechtliche Kompetenzen aus der Betriebswirtschaft, der Volkswirtschaft oder dem Baumanagement.

Im Hauptstudium werden im technischen Bereich die Baukonstruktion sowie bauingenieurtechnische Grundlagen in der Baustoffkunde und Bauchemie, der Bauphysik und der Vermessung gelehrt. Die betriebswirtschaftlichen Inhalte beschäftigen sich mit der Kostenrechnung, Bilanzierung, den betrieblichen Steuern sowie dem Marketing und Vertrieb von Bau- und Planungsleistungen.

Im sechsten und siebten Semester können die Studierenden zwischen den beiden Schwerpunkten „Bau und Energie“ und „Immobilienwirtschaft“ wählen. Um bereits während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln, findet im fünften Semester ein Unternehmenspraktikum statt, das im In- oder Ausland absolviert werden kann.

 

Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen gibt es in allen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft, in Forschungseinrichtungen und im öffentlichen Dienst.

 

 

Ab Wintersemester 2011/2012 neues Studienangebot „Wirtschaftspsychologie“ an der HFT Stuttgart.

 

Erstmals startet an einer staatlichen Hochschule in Baden-Württemberg ein Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie – mit gleichgewichteten und aufeinander abgestimmten wirtschaftlichen und psychologischen Studieninhalten.

 

In der Wirtschaftspsychologie werden Forschungsergebnisse verschiedener Bereiche der Psychologie für die Anwendung auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen nutzbar gemacht. Während des sechssemestrigen projektorientierten Bachelor-Studiengangs an der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart gelingt eine Verbindung von Psychologie und Wirtschaft.

Die Studierenden können im zweiten Studienabschnitt zwischen den drei Vertiefungsmöglichkeiten Human Resources Management, Marketing/Marktforschung und Consulting wählen. Studierende entwickeln neben soliden betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten eine umfassende wissenschaftsbasierte Handlungskompetenz in den Bereichen Kommunikation, Beratung und Management.

Durch ein halbjähriges Unternehmenspraktikum im fünften Semester wird der Bezug zur Praxis sichergestellt. Das Praktikum wird im In- oder Ausland mit Betreuung durch Professoren der HFT absolviert.

 

Den Absolventinnen und Absolventen der Wirtschaftspsychologie eröffnen sich Berufschancen in allen Bereichen der Wirtschaft, speziell im Personalmanagement, dem Marketing, der Marktforschung sowie im Consulting und im Projektmanagement.

 

 

Im Oktober 2011 startet an der DHBW Mannheim der erste binationale Studiengang „International Business“

 

Am 1. Oktober dieses Jahres startet an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) Mannheim der erste binationale Studiengang: Die ZEvA-akkreditierte Studienrichtung BWL - International Business bietet in Kooperation mit der renommierten Kozminski University in Warschau ein International Business-Studium mit Doppelabschluss an.

Der binationale Studiengang dauert drei Jahre und bietet mit je drei Theoriephasen in Mannheim und in Warschau die Möglichkeit, sowohl den deutschen Bachelor of Arts als auch den polnischen Bachelor of Business Administration zu erwerben. 

Studieninformation an Hochschulen

Vorbereitungskurs Mathematik im Studienfeld Energie & Klima - Berufsbegleitende Brücke zum Studium

Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge gelten häufig als mühsam, viele Studieninteressierte wagen sich deshalb nicht an technische Disziplinen. Das Studienfeld Energie & Klima der Hochschule Biberach will hier Abhilfe schaffen und insbesondere Bewerber, die über den Beruf zum Hochschulstudium kommen, durch einen Vorbereitungskurs unterstützen.

Berufstätige,  etwa Meister, Gesellen oder Techniker, die wertvolle praktische Erfahrung haben, aber möglicherweise Lücken im theoretischen Bereich, können sich künftig in einem Vorbereitungssemester schulen lassen. Im Mittelpunkt stehen die Fächer Mathematik und Physik; in Vorlesungs- aber auch Übungsstunden sollen mögliche Schwächen ausgeglichen werden.


Wer sich für die Studiengänge Gebäudeklimatik oder Energiesysteme interessiert, die an der Hochschule Biberach im Studienfeld Energie & Klima organisiert sind, kann den Vorbereitungskurs ab dem kommenden Sommersemester aufnehmen. An zwei Abenden in der Woche sind drei Kursstunden geplant.

 

In insgesamt 100 Stunden werden die Teilnehmer Mathematik und Physik lernen, betreut durch Dozenten und Tutoren. Das Vorbereitungssemester kann berufsbegleitend absolviert werden; in der Pilotphase ist es kostenfrei. Voraussetzung für die Teilnahme  ist der Nachweis der für die Studiengänge notwendigen Zulassungsvoraussetzungen. Der Kurs startet in der ersten Vorlesungswoche (14. bis 18. März 2011), die Hochschule Biberach vergibt hierfür 20 Plätze.


Universitäten und Arbeitsagentur beraten gemeinsam

 

Das Abitur steht vor der Tür, und doch muss man schon nachdenken über das, was danach kommt – Studium? Ausbildung? Eine Auszeit? Studien- und Berufsberaterinnen und -berater empfehlen dringend, sich rechtzeitig vor dem Abitur – am besten schon im Schuljahr davor - mit der eigenen Studienwahl auseinander zu setzen, auch weil es schwieriger geworden ist, sich im „Dschungel“ der Möglichkeiten und Bestimmungen zurecht zu finden. Die Universitäten Hohenheim und Stuttgart sowie die Agentur für Arbeit Stuttgart unterstützen und fördern den wichtigen Entscheidungsprozess. Die Informations- und Beratungsangebote unter dem Motto „Abitur – und dann!“ richten sich an Schülerinnen und Schüler insbesondere der Jahrgangstufen elf bis 13. Die verschiedenen Veranstaltungen ermöglichen es den Studieninteressierten, sich auf ganz unterschiedlichen Wegen dem Thema Berufs- und Studienplanung zu nähern, unter anderem auch durch Workshops zur Entscheidungsfindung. Auch Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Die Gymnasien im Großraum Stuttgart haben das Programm als Broschüre erhalten.

 

 

Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd im Workshop an der Hochschule für Gestaltung

 

Trotz bevorstehendem Abiturstress kamen 18 Schülerinnen und Schüler der Gestaltungs- und Medientechnik am Technischen Gymnasium sowie des Berufskollegs für Produktdesign in Schwäbisch Gmünd zu einem Interaktionsgestaltungs-Workshop an die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd (HfG).

Neben einer Einführung in das Studium der Interaktionsgestaltung ging es bei dem Workshop speziell um Arduino, einer aus Soft- und Hardware bestehenden Plattform, mit der wegen ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Gestaltung auch an der Hochschule viel gearbeitet wird. Zwischen beiden Gmünder Lehreinrichtungen besteht ein enger Kontakt. Immer wieder kommen Schülerinnen und Schüler der Gewerblichen Schule an die HfG, um sich über die verschiedenen Studienfachrichtungen, insbesondere auch über den jüngsten Studiengang Interaktionsgestaltung zu informieren. Die Hochschule veranstaltet hier gerne Workshops, um die Vielseitigkeit dieses Studiengangs und letztlich auch die beruflichen Möglichkeiten näherzubringen.  Der Workshop fand im Umfeld der Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung statt, was den Schülerinnen und Schülern reichlich Gelegenheit gab, sich aktuelle Studienprojekte vor Ort anzusehen.

Rund ums Studium

Südweststipendium stellt Internetplattform für Studierende, Unternehmen und Hochschulen vor

 

Zeitgleich mit der Einführung des Deutschlandstipendiums am 1. Februar war an der Hochschule Esslingen eine Veranstaltung von Südwestmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württembergs e.V., um das Südweststipendium einer großen Zahl von Unternehmen und den Stipendienbeauftragten der Hochschule Esslingen vorzustellen.

 

„Wir möchten das Modell, das wir vor zwei Jahren ins Leben gerufen haben, nun ausbauen“, sagte Karl Schäuble  von Südwestmetall. „Im Moment haben wir 79 Stipendien vergeben. Diese Zahl sollte aber deutlich erhöht werden.“ Das Modell sieht vor, dass Unternehmen einen Stipendienfonds an der Hochschule vor Ort finanzieren. Ein Stipendium deckt dabei die Studiengebühren eines Bachelor- oder Masterstudierenden in Höhe von 1.000 Euro pro Jahr ab. Vergabekriterien sind die fachliche Leistung oder Bedürftigkeit der Studierenden sowie die inhaltliche Nähe des Studiengangs zum Geschäftsbereich des fördernden Unternehmens. Das Stipendium ist darüber hinaus an keine besonderen Voraussetzungen geknüpft, ein soziales Engagement wird jedoch erwartet.

 

www.suedweststipendium.de ist ein Portal für alle Beteiligten – Studierende, Unternehmen und die Hochschulen. Dort geben die Studierenden und die Unternehmen jeweils ihr Profil ein, um die Auswahl  passender Stipendiaten zu ermöglichen.

 

 

Qualifizierung für die Musikbranche: Weiterbildungsprogramm im Sommersemester 2011

 

Die Popakademie Baden-Württemberg bietet neben ihren Bachelor-Studiengängen ein vielseitig aufgestelltes Qualifizierungsprogramm zur Weiterbildung für musikwirtschaftliche Tätigkeitsfelder an.

 

„Als Hochschuleinrichtung werden wir auch unserer Verantwortung für das gesellschaftliche Zukunftsthema des lebenslangen Lernens gerecht. Hierzu bieten wir ein zeitgemäßes und umfangreiches Themenspektrum aus allen Bereichen der Musikbranche zum fairen Preis an“, sagt Professor Hubert Wandjo, Business Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg.

 

Die Seminare sind für Praxiserfahrene und auch für Brancheneinsteiger geeignet. Zur aktuellen Weiterbildungssaison ist die Broschüre „news&facts“ mit dem Seminarprogramm sowie mit Informationen zum Dozententeam erschienen. Sie kann kostenfrei bestellt werden. Anmeldungen zu den Seminaren können unter www.popakademie.de getätigt werden.

 

 

Flexibilisierung des Bologna-Prozesses an der Universität Tübingen: Bachelor „3 plus“ und „Y-Master“

 

Der Senat der Universität Tübingen hat einen „Leitfaden zur Entwicklung neuer und Veränderung bestehender Bachelor- und Masterstudiengänge an der Universität Tübingen“ verabschiedet.

In diesem Leitfaden wird ein einheitliches, an der Universität Tübingen entwickeltes Modell für flexible Bachelor- und Masterstudiengänge vorgegeben, das künftig verbindlich sein wird. Unter dem Namen „Bachelor 3 plus“ wird den Studierenden mehr Freiheit in der Gestaltung ihres Studiums eröffnet. Es sieht ein Flexibilitätsfenster vor, das sich je nach persönlichen Interessen und Vorstellungen individuell nutzen lässt: für halbjährige Industriepraktika, zur Vertiefung spezieller Studieninhalte oder bereits für die Mitarbeit an einem Forschungsprojekt während des Bachelorstudiums.

 

Noch weiter ausdifferenziert ist das Tübinger „Y-Master“-Modell, das den Studierenden zwei Alternativen öffnet: Wer die Master-These als klassische Abschlussarbeit gestalten möchte, dem wird über externe Praktika und Betreuer der Übertritt ins Berufsleben erleichtert. Die zweite Möglichkeit ist der Vorgriff auf die weiterführende Promotionsarbeit; diese Variante bietet einen schnellen Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn.

 

 

HfG Schwäbisch Gmünd und Fachhochschule Mainz kooperieren: Zentrum Zeitbasierte Gestaltung nimmt Arbeit auf

 

Seit längerem arbeiten das Institut für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz und die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd an Einzelprojekten in der visuellen Kommunikation erfolgreich zusammen. Um diese Kooperation zu vertiefen und weiter auszubauen, werden alle weiteren Projektvorhaben ab sofort im neu eingerichteten Zentrum Zeitbasierte Gestaltung zusammengeführt.

 

Zu den Kernbereichen des neuen Zentrums gehört neben der Reflektion der Strömungen im Mediensektor vor allem die Entwicklung medienübergreifender Lehrkonzepte sowie die Initiierung gemeinsamer Forschungsvorhaben. In ihrer akademischen Ausrichtung ergänzen sich die beiden Kooperationspartner optimal: Liegt der Schwerpunkt der Gmünder Designhochschule vor allem in der konzeptionellen Informationsgestaltung verbunden mit einer methodisch-systematischen Vermittlung der Gestaltungsgrundlagen, so bringt die FH Mainz ihre Kernkompetenzen in den Bereichen Film und Animation in die Kooperation mit ein. Beides zusammen gibt den richtigen Anschub für die vielschichtigen Vorhaben der beiden Hochschulen im Zentrum Zeitbasierte Gestaltung.

 

Die Bezeichnung des neuen Zentrums ist nicht zufällig so gewählt: Zeitbasiertes Gestalten bedeutet das Einbeziehen des visuellen Parameters Bewegung, um damit dynamische, variable Konzepte bei der Informationsgestaltung zu erzielen.

 

 

Frühjahrshochschule meccanica feminale startet

 

In technischen Studiengängen sind Frauen oft nach wie vor eher die Ausnahme als die Regel. Die Frühjahrshochschule meccanica feminale Baden-Württemberg, die an der Universität Stuttgart noch bis zum 27. Februar stattfindet, möchte einen Beitrag leisten, dies zu ändern. Bei dieser hochschulübergreifenden Weiterbildungsplattform können Ingenieurinnen und Studentinnen aus den Fachbereichen Maschinenbau und Elektrotechnik Workshops, Seminare, Vorträge und Vorlesungen besuchen und sich so in einer lernförderlichen Atmosphäre nur unter Frauen weiterqualifizieren.

 

Veranstaltet wird die meccanica feminale vom Netzwerk Frauen.Innovation.Technik als Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird die meccanica feminale 2011 erstmals in Kooperation mit den Fakultäten „Energie-, Verfahrens- und Biotechnik“, „Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie“ und „Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik“ der Universität Stuttgart durchgeführt.

 

 

Hochschulen auf Abiturjahrgang 2012 gut vorbereitet - auch im Hinblick auf Aussetzung der Wehrpflicht

 

„Das Land und seine Hochschulen sind auf die steigenden Studierendenzahlen bestens vorbereitet - auch unter Berücksichtigung der ausgesetzten Wehrpflicht.   Das kann die Landesregierung den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern mit Fug und Recht versichern. Im Programm „Hochschule 2012“ stellen wir bis zum Jahr 2012 insgesamt 20.000 zusätzliche Studienanfängerplätze zur Verfügung.“ Dies sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg in Stuttgart.

 

Das Wissenschaftsministerium rechne nach den aktuellen Modellrechnungen  damit, dass die Zielzahl von 20.000 zusätzlichen Plätzen auch unter Einbezug der Aussetzung der Wehrpflicht ausreiche, um die Nachfrage in den Spitzenjahren 2011 bis 2013 zu decken. Momentan gehe das Ministerium von rund 4.000 bis 5.000 zusätzlichen Studierenden aus, die als Folge der Wehrpflicht in den Jahren 2011 und 2012 studieren wollen. Nach den derzeitigen Erkenntnissen biete das Programm Hochschule 2012 die dafür nötige Kapazität. „Klar ist aber auch: Sollten wir kurzfristig nachsteuern müssen, werden wir das tun“, so der Minister.

 

„Wir schaffen neue Anfängerplätze vorrangig in Studienangeboten mit guten Perspektiven am Arbeitsmarkt. Im Vordergrund steht die Ausbildung in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, aber auch in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsjura sowie die Heranbildung von Absolventinnen und Absolventen im Bereich der sozialen Dienstleistungen, für die ebenfalls ein wachsender Bedarf prognostiziert wird. Darüber hinaus werden wir es den Hochschulen ermöglichen, kurzfristig weitere Plätze in stark nachgefragten Bereichen zur Verfügung zu stellen“, sagte Frankenberg.

 

Die Bereitstellung der zusätzlichen Kapazitäten sei ein organisatorischer, aber auch ein finanzieller Kraftakt, so der Minister weiter. Insgesamt würden bis zu 300 Millionen Euro jährlich investiert, um die Chancen des Abiturjahrgangs 2012 zu sichern, davon trage das Land 206 Millionen Euro, der Rest komme vom Bund. Der Ausbau der zusätzlichen Kapazitäten erfolge schrittweise in mehreren Tranchen. Die erste Tranche sei bereits im Jahr 2007 gestartet. Im Wintersemester 2010/2011 seien bereits 11.500 zusätzliche Studienanfängerplätze zur Verfügung gestanden. Weitere 6.900 würden im Studienjahr 2011/2012 eingerichtet. Für das Wintersemester 2012/2013 werden bis zum Sommer die Ausbauplanungen der Hochschulen für die restlichen 1.600 Plätze konkretisiert.