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Neue Studienangebote

Zwei neue Studiengänge an der HfWU Nürtingen: „Automobilwirtschaft (B.A.)“ und „Master of Automotive Management (M.Sc.)“

 

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)  baut ihr automobilwirtschaftliches Studienangebot deutlich aus. Ab dem Wintersemester 2008/09 wandelt die Hochschule am Standort Geislingen den bisherigen BWL-Studiengang in einen Studiengang „Automobilwirtschaft“ um. Die HfWU wird damit künftig nach eigenen Angaben alle Themen entlang der automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Zulieferindustrie über Automobilhersteller und Automobilhandel bis zu Finanzdienstleistungen abdecken.

Aus dem BWL-Vertiefungsfach „Automobilwirtschaft“ wird ein eigenständiger Studiengang. Nach sieben Semestern erhalten die Absolventen den Abschluss Bachelor of Arts (B.A.). Darauf aufbauend wird künftig ein „Master of Automotive Management“ angeboten, der nach drei Semestern mit dem „Master of Science“ (M.Sc.) abschließt. Für beide Studiengänge werden die Lehrkapazität deutlich ausgebaut und neue Professuren besetzt. Schwerpunkte im Studium sind der Automobilvertrieb und das Automobilmarketing. Die Studierenden sollen durch Aufgabenstellungen entlang der gesamten automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette ein ganzheitliches Verständnis der automobilwirtschaftlichen Managementprozesse bekommen.

Der Studiengang „Master of Automotive Management“ ist inhaltlich noch breiter angelegt. Neben dem Vertrieb und Marketing steht das Entwicklungs- und Produktionsmanagement im Vordergrund. Spezielle Lehrveranstaltungen behandeln Themenfelder der Automobilzulieferer und der Nutzfahrzeugindustrie. In dem Masterstudiengang werden internationale Aspekte stark berücksichtigt. Für beide Studiengänge sind ab sofort Bewerbungen möglich.

 

 

Kooperationsstudiengang „Energiesysteme“ der Hochschulen Biberach und Ulm erhält Auszeichnung durch UN-Weltdekade

 

Der im März an der Hochschule Biberach startende Studiengang Energiesysteme wurde in Stuttgart vom deutschen Dekade-Nationalkomitee für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet und ist damit eines von 50 offiziellen Projekten der Weltdekade. Der in Kooperation mit der Hochschule Ulm angebotene Studiengang bildet Ingenieure aus, die zukunftsfähige Energiesysteme entwerfen, bauen und betreiben – maßgeblich auch im Bereich der dezentralen und regenerativen Energien. Die Auszeichnung wurde bei Europas größter Bildungsmesse didacta im Rahmen des UNESCO-Tages an die Gründungsdekane der jeweiligen Hochschulen, Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff (Hochschule Biberach) sowie Prof. Gerd Heilscher, M.Sc. (Hochschule Ulm), übergeben. Der Studiengang Energiesysteme gilt damit als beispielhaft für eine innovative und breitenwirksame Umsetzung des Modells nachhaltiger Entwicklung. Ziell der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist die Verankerung des Gedankens einer ökonomisch, ökologisch und sozial zukunftsfähigen Entwicklung der Weltgesellschaft in allen Bereichen des Bildungssystems, so die Kommission. Nachhaltigkeit lernen solle für jeden Einzelnen im Bildungswesen zu einer Selbstverständlichkeit werden.

www.dekade.org  oder www.bne-portal.de

Mitteilungen rund ums Studium

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit der Universität Freiburg - Hochschule Offenburg stärkt ihre Forschungsleistungen künftig als Partner in einem Forschungsverbund für Nachhaltige Energien

 

Das Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Universität Freiburg wurde jetzt rund ein Jahr nach seiner Gründung feierlich eröffnet. Als einer der vier Partner unterzeichnete die Hochschule Offenburg durch Rektor Winfried Lieber den Kooperationsvertrag.

Erneuerbare Energien betreffen laut Rektor Lieber eine der großen Zukunftsfragen in unserer Gesellschaft. Dadurch sehe 0 sich die Wissenschaft in der Pflicht, ihren Teil zu diesem Zukunftsthema durch Forschung, Lehre, Weiterbildung und wissenschaftliche Politikberatung beizutragen. Das Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) ist eine zentrale interdisziplinäre und wissenschaftliche Einrichtung der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, die sich mit Problemstellungen der erneuerbaren Energien in Forschung und Lehre beschäftigt. In Zusammenarbeit mit den drei Partnern Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie und Hochschule Offenburg betreibt das ZEE angewandte Grundlagenforschung sowie industrienahe Forschung und Entwicklung und plant die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern/ -wissenschaftlerinnen z.B. mittels PhDProgramm, PhD Summer Schools, Nachwuchswissenschaftlergruppe, Lehre (z.B. Angebote exzellenter Masterstudiengänge) und Weiterbildung. Die Hochschule Offenburg sieht sich sowohl in Lehre als auch angewandter Forschung und Entwicklung in den Ingenieursdisziplinen bestens aufgestellt mit ihrer Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik (M+V). Ziele für die Hochschule seien „die Anbindung an den Forschungs- und Entwicklungsstandort Freiburg, die Einrichtung eines gemeinsamen Graduierten-Kollegs mit Forschungsprojekten sowie Forschungskooperationen mit dem Fraunhofer ISE und der Uni Freiburg“, so Prof. Elmar Bollin, Mitglied der Gründungsinitiative ZEE.

http://www.zee-uni-freiburg.de

 

 

Skifahren mit eingebauter Heizung - Studierende der Bekleidungstechnik entwickeln neuartige Wintersportausrüstung

 

Albstadt/Sigmaringen – Wenn es oben auf dem Gletscher mal so richtig pfeift, dann wünscht sich so mancher Skiläufer eine eingebaute Heizung in seiner Winterjacke. An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wird daran gearbeitet, Wintersportlern diesen Wunsch zu erfüllen.

 

„Innovative Materialien und Verfahren - Heizbare textile Strukturen“ lautete das Thema eines Studentenprojekts aus dem 7. Semester Bekleidungstechnik, das 14 Studierende in Zusammenarbeit mit der Firma W. Zimmermann GmbH aus Weiler-Simmerberg im Allgäu durchgeführt haben. Ziel war es, eine serienreife Skijacke, Skihose, einen Skipullover und einen Skischuh mit Heizpads und Heizzonen zu entwickeln. Möglich wird dies durch ein von der Firma Zimmermann entwickeltes neuartiges Garn namens Novonic, das elektrischen Strom leitet. In Abhängigkeit vom elektrischen Widerstand gibt das Garn Wärme ab, wenn man es an eine Batterie oder ein eigens dafür angefertigtes, transportables Akkupack anschließt.

Die Studierenden haben die Prototypen unter den winterlichen Bedingungen der Schwäbischen Alb erprobt und Temperaturmessungen durchgeführt. Einige Kleidungsstücke wurden auch in der Kältekammer von Vaude in Tettnang getestet und die Temperaturkurven aufgezeichnet. Danach wurden die Prototypen der Firma Zimmermann übergeben. Sie sollen dort als Ausstellungsstücke zum Einsatz kommen und Bekleidungshersteller von den Vorzügen der neuen Technologie überzeugen.

 

 

Lehr-Begeisterung "bis zur Besessenheit": Universität Hohenheim zeichnet Top-Dozenten aus

 

Privatdozent Dr. Matthias Frisch PD vom Institut für Pflanzenzüchtung und Dr. Till Tolasch vom Institut für Zoologie haben sich im Hörsaal gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Im Rahmen des Professoriums Mitte Februar haben beide die Hohenheimer Lehrpreise für die Jahre 2006 und 2007 entgegennehmen können. Die Preise sind zweckgebunden mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Das Vorschlagsrecht für die Verleihung liegt bei den Studierenden.

 

Freude und Motivation in den Studierenden wecken und die Lehre nicht als Last anzusehen - das sind nach Ansicht der Preisträger Matthias Frisch und Till Tolasch die wichtigsten Ziele für einen guten Dozenten. "Ich kann mich selber für mein Fach schon fast bis zur Besessenheit begeistern, und das hilft mir natürlich sehr, wenn ich versuche, diese Begeisterung dann weiterzugeben", erläutert Tolasch sein Erfolgsrezept; Frisch denkt sich in den Studenten zurück, der er selbst einmal war: "Ich versuche immer, den Stoff aus dieser Perspektive zu erarbeiten, und stelle mir dabei die Frage: Was ist es, das dieses Thema wirklich interessant macht?"

 

"Mit dem neuen Lehrpreis der Universität Hohenheim wollen wir unsere Dozenten zusätzlich zu Top-Leistungen motivieren und besonderes Engagement belohnen", erklärte Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, Rektor der Universität Hohenheim. Aus diesem Grund sei es auch nicht nur eine Auszeichnung ehrenhalber: "Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, die die Preisträger zweckgebunden für weitere Lehrverbesserungen wie Fortbildungen oder anderes einsetzen können."

Vorbild des neuen Preises ist der Landeslehrpreis des baden-württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Dieser honoriert seit 1996 erstklassige Lehre an den Hochschulen des Landes. Das Vorschlagsrecht für potentielle Preiskandidaten liegt bei den studentischen Fachschaften.

 

 

Shell Eco-marathon ab 2009 in Deutschland - 13 deutsche Teams beim größten europäischen Energie-Effizienz-Wettbewerb

 

Der Shell Eco-marathon zieht um. Ab 2009 wird der größte europäische Energie-Effizienz-Wettbewerb am Hockenheimring ausgetragen. Ausschlaggebend für den Umzug an den Hockenheimring war nicht zuletzt die zentrale Lage im Herzen Europas. Diese ermöglicht ab 2009 noch mehr Ländern die Teilnahme.

Dieses Jahr findet der Energie-Effizienz-Wettbewerb noch einmal im französischen Nogaro statt. Dazu treffen sich vom 22.-24. Mai 200 Teams aus 25 Ländern, darunter 13 Universitäten und Schulen aus Deutschland. Ziel des Wettbewerbs ist, ein Fahrzeug zu konstruieren, das mit einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Entfernung zurücklegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstößt.

 

Die 13 deutschen Teams kommen u.a. von der TU Chemnitz, der Hochschule Merseburg, dem Oberstufenzentrum Neuruppin, der Gewerblich-Technischen Schule Offenbach, der Hochschule Offenburg, der Iselin-Schule-Rosenfeld, der Fachhochschule Stralsund und der Fachhochschule Trier. Die Teilnehmer wurden aus mehr als 300 Bewerbern ausgewählt. Unter ihnen sind erstmals auch Teams aus Bulgarien, der Ukraine, Ungarn sowie Iran und Marokko.

 

Mit dem Shell Eco-Marathon unterstreicht das Energieunternehmen sein Bemühen um nachhaltige Mobilität. Beim ersten Wettbewerb 1939 erreichte der Sieger 21,14 Kilometer mit einem Liter Benzin. Der aktuelle Rekord (gehalten von der ETH Zürich) liegt bei 3.836 Kilometern/l. Das entspricht der Strecke von Berlin nach Moskau und zurück oder einem Verbrauch von nur 0,026 Litern auf 100 km. Neben Benzin, Diesel und Flüssiggas sind auch alternative Energien wie GTL, Biokraftstoffe, Solar und Wasserstoff zugelassen.

 

Gestartet wird in zwei Kategorien: Der Prototypen-Klasse, bei welcher der Kreativität der Konstrukteure kaum Grenzen gesetzt sind. Beim UrbanConcept hingegen ist die Straßentauglichkeit Pflicht.

www.shell.com/eco-marathon

 

 

Sparda-Bank Baden-Württemberg e. G. unterstützt Stipendienfonds der Hochschule

 

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg e. G. übernimmt im Sommersemester 2008 die Studiengebühren für 17 Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe. Die von der Sparda-Bank geförderten Studierenden nahmen am diesjährigen Künstlerpodium Schloss Gottesaue teil, das die Hochschule gemeinsam mit der Sparda-Bank veranstaltet. Für den Stipendienfonds der Hochschule stellt die Spende der Sparda-Bank in Höhe von 8.500 Euro - bislang eine der größten Einzelspenden - eine wichtige Unterstützung dar, die „unser Engagement, private Fördermöglichkeiten zu schaffen, weiter voranbringt“, so die Bank. Der Stipendienfonds wurde von der Hochschule im vergangenen Jahr nach Einführung der Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester eingerichtet.

 

 

Diplom und Bachelor sind an der Hochschule Esslingen gleichwertige Abschlüsse - Verabschiedung der Absolventen in Esslingen.

 

„Unvollendet“ war nur Schuberts Sinfonie Nr. 8, gespielt vom Hochschulorchester der Hochschule Esslingen. Gefeiert wurden bei der Absolventenverabschiedung am  22. Februar jedoch 583 Vollendungen. Rektor Schwarz blickte bei der Begrüßung auf den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal im Neckar Forum, neben Eltern und Freunden der Absolventen waren auch Politik und Wirtschaft vertreten. „Eine Besonderheit der Hochschule ist die starke Vernetzung mit Industrie und Verbände“, so Rektor SchwarzDie externen Repräsentanten kamen aber auch, um Preise in Form von Schecks zu überreichen und die Preisträger persönlich zu beglückwünschen. 43 Preise wurden an die Absolventen mit besten Diplomarbeiten und -zeugnissen überreicht.

Der Diplomabschluss wird in Zukunft abgelöst vom Bachelor. So wares bei der diesjährigen Feier ein Novum, dass 143 Bachelor-Urkunden an Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege vergeben wurden. Im Jahr 2004 hatte die ehemalige Hochschule für Sozialwesen alle Studiengänge auf Bachelor umgestellt.

 

 

Studierende erfolgreich beim Freundeskreiswettbewerb der HfM Karlsruhe

 

Beim diesjährigen Wettbewerb des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe, der für Kammermusik mit Gesang ausgeschrieben war, wurde das Ensemble Amira Elmadfa, Mezzosopran, Michael Krejcik, Viola, und Natali Pavlovic, Klavier, mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Förderpreise wurden an das Ensemble Korante Musica mit Yo han Cho, Countertenor, Lisa Kortleitner, Blockflöte, Laura Palomar, Traversflöte und Eun-Ah Cho-Nitschke, Cembalo, sowie an das Ensemble Narumi Kuroda, Sopran, Selina Lohmüller, Klarinette und Rino Ishii, Klavier vergeben.

Der Wettbewerb war gleichzeitig Auswahlvorspiel für den Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, der im Mai 2008 in Freiburg stattfindet. Die ersten Preisträger werden die Hochschule bei diesem Wettbewerb vertreten. Die Ensembles stellen sich im Preisträgerkonzert am 7. Mai um 19.30 Uhr im Velte-Saal in Schloss Gottesaue vor.

 

 

'3 plus 3' – Künstler der Akademien Stuttgart und Tallinn stellen in der Esslinger Galerie Kunst im Heppächer aus

 

Im Rahmen des aktuellen estnischen Sonderprogramms im Land, einer Initiative der baltischen Länder gemeinsam mit Baden-Württemberg,  präsentiert '3 plus 3' sechs Glaskünstlerinnen und Glaskünstler der  Kunstakademie Stuttgart und der Eesti Kunstiakadeemia (Estnischen Kunstakademie) Tallinn. Aus Stuttgart sind Stefanie Reling, Birgit Werner und Hyun Jung Kim dabei. Kuratiert hat Johannes Hewel,  Professor für Glasgestaltung und Malerei. Eröffnung ist am 9. März um 11 Uhr. Zur langen Nacht der Museen am 5. April ist die Ausstellung im Rahmen ihrer Finissage bis 2 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten: Mi-So, 14-18 Uhr; www.abk-stuttgart.de, www.heppaecher-art.de

 

 

HfG-Medienkunst-Positionen im Badischen Kunstverein

 

Im Gewölbekeller des Badischen Kunstvereins werden ab 29. Februar Video-Arbeiten, Fotografie und Sound-Installationen zu sehen sein –  mit Arbeiten von Katrin Agnes, Dina Boswank, Carmen Donet, Oliver Herrmann, Seon Yeong I, Melanie Kahlke, Lukas Kindermann, Annabel  Lange, Sebastian Perdighe, Grazyna Roguski, Patricia Röder, Jan Schumann, Jörg Stegmann, Sigrid Viir. Die Präsentation wird betreut  von Prof. Anna Jermolaewa.

Eröffnung: Freitag, 29.02.2008, 19 Uhr; Ort: Badischer Kunstverein, Waldstraße 3, 76133 Karlsruhe; www.badischer-kunstverein.de

Campusleben

Der erste Schnee: Studierende aus Malaysia erleben die deutsche Winterlandschaft auf dem Feldberg

 

Albstadt/Sigmaringen - Über den Winter in Deutschland hatten die malaysischen Studierenden schon viel gelernt daheim im Landeskundeunterricht. Sie hatten Bilder von weißen Winterlandschaften gesehen und von Kindern, die im Schnee toben. Als sie dann Ende Januar zum Vorkurs in Albstadt eintrafen, und nur grüne Wälder und Wiesen zu sehen waren, haben die 13 Stipendiaten aus Malaysia zusammen mit Dr. Conny Bast vom Akademischen Auslandsamt der Hochschule Albstadt-Sigmaringen beschlossen: Dann fahren wir eben in den Schnee.

So brachen die Malaysier, verstärkt durch eine Gruppe anderer asiatischer Studierender des Vorkurses an der Hochschule Reutlingen, auf in den Schwarzwald und fuhren auf den Feldberg. Dort fanden sie reichlich Schnee, strahlend blauen Himmel, Sonnenschein pur und perfekte Fernsicht. Kurzum: eine Winterlandschaft wie im Bilderbuch. Ihre Begeisterung kannte keine Grenzen.

Da die meisten von ihnen noch nie in ihrem Leben Schnee gesehen hatten und fast keiner jemals auf Skiern oder einem Snowboard gestanden war, wurde auf derlei gefährliche sportliche Betätigung verzichtet. Dafür staunten die fernöstlichen Gäste nicht schlecht, als große blaue Mülltüten ausgeteilt wurden - als Schlittenersatz. Natürlich fehlten auch der eigens gebaute Schneemann und die Schneeballschlacht nicht. Zum Abschluss des Tages besuchte die Gruppe die Ausstellung über den Schwarzwald im Haus der Natur. In Albstadt drücken die 13 Malaysier nun wieder die Hochschulbank und büffeln Mathe, Maschinenbau, Chemie, Physik, Elektrotechnik, Informatik, Werkstoffkunde und natürlich  Deutsch. Sie gehören zu den besten Schulabgängern aus Malaysia und haben von ihrer Regierung ein Stipendium erhalten, um in Baden-Württemberg zu studieren. Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen engagiert sich zusammen mit den Hochschulen Heilbronn und Reutlingen besonders im Malaysia-Programm des Landes und organisiert jedes Jahr einen sechswöchigen Vorbereitungskurs für die Neuankömmlinge aus Malaysia. Vier Teilnehmer aus der diesjährigen Gruppe werden anschließend in Albstadt bleiben, um dort Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren. Die übrigen verteilen sich auf andere Hochschulen im Land.