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Neue Studienangebote

Staatlich anerkannte Fachhochschule Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (HKDM) startet Studienbetrieb

Um der zunehmenden Vernetzung der unterschiedlichen Medien Rechnung zu tragen, vereint die private Fachhochschule für Kunst, Design und Populäre Musik in Freiburg verschiedene Disziplinen unter ihrem Dach: Design, Fotografie, Game, Sound, Songwriting, Malerei, Illustration etc.

Durch die „gelebte Interdisziplinarität und den fächerübergreifenden Kreativitätstransfer“ in Lehre, Forschung und frei wählbaren Projekten sollen die Absolventen gut auf ein sich stetig wandelndes Berufsfeld in der schnelllebigen globalisierten Welt vorbereitet werden.

 

Gemeinsame Vorlesungen für alle Studiengänge, gemeinsame Projektwochen und Werkstätten, aber auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, „befeuern den Austausch zwischen den Disziplinen“, so eine Mitteilung der HKDM. Durch Kooperationen mit der Medienindustrie, Galerien, Kunsthändlern und Kunstschaffenden sowie dem gesamten Musikbusiness, seien Lehrende und Studierende stets am Puls der Zeit.

 

Die HKDM bietet mit „Bildende Kunst“, „Integrierte Gestaltung“ und „Rock/Pop und Jazz“ drei miteinander vernetzte Bachelor-Studiengänge an. Die jeweils vierjährigen, eigenständigen Studiengänge sind praxisnah, vermitteln solide, fachspezifische Fähigkeiten und geben Freiräume zur Entwicklung der eigenen Kreativität.
Die Studierenden werden von erfahrenen Professoren und Dozenten aus dem In- und Ausland individuell begleitet, gefördert und auf einen erfolgreichen Berufseinstig vorbereitet.

Besonderen Wert legt die HKDM auf den fachlichen und kreativen Austausch zwischen den Studierenden der einzelnen Fachrichtungen in so genannten „Werkstätten“, die jeweils eine Woche dauern und mehrmals im Jahr stattfinden.

 

 

 

Rund ums Studium

Landesregierung startet Internetdiskussion zur Einführung der Verfassten Studierendenschaft

„Mit ‚Wir wollen Deinen Kopf‘ starten wir das erste internetgestützte Gesetzgebungsverfahren der Landesregierung. Die Internetplattform versteht sich als Basis für eine breite Diskussion an und in den Hochschulen zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft. Wir laden alle Interessierten im Land ein, sich eine Meinung zu bilden und sich einzumischen“, sagten Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Gisela Erler gestern in Stuttgart. Die Diskussionsforen zur Verfassten Studierendenschaft seien bis 3. März freigeschaltet. „Die in den Foren gesammelten Ansichten und Meinungen werden ausgewertet und im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens berücksichtigt. Dieses Vorgehen ist ein gelungenes Beispiel für die neue Form der Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg“, so die Ministerin und die Staatsrätin.

 

Unter dem Motto „Wir wollen Deinen Kopf!“ vermittle der Onlineauftritt allgemeine Informationen zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft und schaffe die Möglichkeit, sich in Foren und Umfragen an der Diskussion der wesentlichen Inhalte und Leitfragen zum Thema zu beteiligen. Das Webangebot halte über den weiteren Fortgang bis zum Abschluss des Gesetzesvorhabens auf dem Laufenden.

 

Bei der Erarbeitung der rechtlichen Grundlagen werde bewusst frühzeitig der Dialog mit den Beteiligten – insbesondere den Studierenden und Hochschulen - gesucht, um die verschiedenen Vorstellungen und Bedürfnisse angemessen berücksichtigen zu können. „Mit dem partizipativen Gesetzgebungsverfahren online und offline hat die Landesregierung Neuland betreten. Wir wollen dieses Instrument auch in Zukunft verstärkt einsetzen“, so Staatsrätin Gisela Erler.

 

Die Studierenden in Baden-Württemberg werden durch die Verfasste Studierendenschaft wieder eine organisierte Stimme in den Hochschulen erhalten. „Mit einem politischen Mandat sollen die Studierenden sich zu hochschulpolitischen Fragen äußern und für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange aller Studierenden eintreten können“, so Ministerin Bauer. Bauer und Erler: „Ziel ist es, möglichst viele Studierende zu erreichen und bei ihnen das Interesse zu wecken, sich zu engagieren. Denn Demokratie lebt von der Verantwortungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger.“

 

Online: www.wir-wollen-deinen-kopf.de

 

 

Einweihung des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Tübingen

Als einen „Gewinn für den Hochschulstandort Baden-Württemberg“ hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Namen der gesamten Landesregierung im Januar in Tübingen die Gründung des bundesweit ersten Zentrums für Islamische Theologie begrüßt. Anlass war die feierliche Einweihung des Zentrums, das an der Universität Tübingen eingerichtet wurde.

 

Das Zentrum sei eine einmalige Chance, zu zeigen, wie ernst es der deutschen Gesellschaft damit sei, die Teilhabe muslimischer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verbessern, sagte Bauer. Zudem sei es ein wichtiges Signal für die Hochschullandschaft, dass die bekenntnisgebundene wissenschaftliche Befassung mit dem Islam einen anerkannten Platz an den Universitäten erhalte. Dies liege im Interesse der rund vier Millionen Musliminnen und Muslime in Deutschland, von denen gut 600.000 allein in Baden-Württemberg lebten, aber auch im Interesse der gesamten Gesellschaft.

 

„Die Einrichtung Islamischer Studien an deutschen Hochschulen schließt nicht nur eine wissenschaftliche Lücke, indem sie die Chance zu einer historisch-kritischen Methode im Umgang mit dem Koran eröffnet, sondern sie ermöglicht auch durch die hier ausgebildeten Theologen einen bekenntnisorientierten schulischen Religionsunterricht. Das Zentrum für Islamische Theologie dient damit über den islamischen Religionsunterricht nicht nur der Vermittlung religiöser und demokratischer Werte in deutscher Sprache, sondern zeigt Kindern und Jugendlichen muslimischen Glaubens auch, dass sie mit ihrem Glauben gleichberechtigter Teil des schulischen Lebens hier im Land sind“, so Ministerin Bauer.  Die Landesregierung sei der Überzeugung, dass die Universität Tübingen die besten Voraussetzungen für das neue Zentrum mitbringe. Sie verfüge als einzige Universität in Baden-Württemberg über Fakultäten sowohl für evangelische als auch katholische Theologie und beide Fakultäten wiederum über langjährige wissenschaftliche Kontakte zu den Islam-Fakultäten an der Universitäten Ankara und Sarajewo sowie zur Al-Azhar-Universität in Kairo.

Weitere Informationen online unter: www.uni-tuebingen.de/aktuell.

 

 

Oscar-Nominierung für Film-Effekte aus Baden-Württemberg

Die Filmakademie Baden-Württemberg und das ihr angeschlossene Institut für Animation, Visual Effects und digitale Postproduktion freuen sich über die Oscar Nominierung von Martin Scorseses „HUGO CABRET“. An dem Spielfilm, der am 24.01.2012 in insgesamt 11 Kategorien für einen Oscar nominiert worden war, waren auch eine Reihe von Absolventen des Animationsinstituts beteiligt. Sie arbeiten als Effekt-Spezialisten in leitender Position für das international renommierte Postproduktionsunternehmen Pixomondo mit Hauptsitz in Stuttgart, das für einen Großteil der Effekte verantwortlich zeichnet. Für Scorseses Abenteuer-Drama wurden über 80 Prozent der Animationseffekte von Pixomondo erstellt. Für sie ist „HUGO CABRET“ unter anderem nun in der Kategorie „Visual Effects“ nominiert. Thilo Kuther, CEO von Pixomondo: "Sehr viele Leute, die an der Filmakademie ausgebildet wurden, haben an diesem Film mitgearbeitet. Die Filmakademie ist für uns eine der wichtigsten Quellen für herausragendes Talent."


Als „Erfolg und Bestätigung für den Filmstandort Baden-Württemberg“ hat Kunststaatssekretär Jürgen Walter die Nominierung des Films zu der 84. Oscar-Verleihung bezeichnet.

Um dem starken Potenzial der regionalen Firmen im Bereich VFX/Animation gerecht zu werden, hat die MFG Filmförderung Baden-Württemberg mit finanzieller Beteiligung des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ die Initiative „Animation Media Cluster Region Stuttgart“ eingerichtet. Einer der wichtigsten Partner ist das jetzt ausgezeichnete Unternehmen Pixomondo. „Insbesondere die Tatsache, dass bei Pixomondo viele Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg an der Erstellung des Films beteiligt waren, zeigt uns, dass das Land mit seinen Investitionen in die Filmakademie und in die Film- und Medienförderung auf Erfolgskurs ist“, sagte Walter, der auch dem Aufsichtsrat der Filmakademie vorsteht.

 

 

 

Hochschulen

Hochschulen aktiv in Sozialen Netzwerken

CHE Consult und die Technische Universität Braunschweig haben gemeinsam das dritte Expertenforum Hochschulmarketing zum Thema Social Media veranstaltet. Über 100 Teilnehmer(innen) haben mit Expertinnen und Experten diskutiert, wie Soziale Netze die Gesellschaft, insbesondere aber die Hochschulen, deren Arbeiten und Leben, verändern. Einen der zentralen Roundtables leitete Dr. Constance Richter von der Hochschule Aalen.

Die Veranstaltung im Haus der Wissenschaft Braunschweig vermittelte neue Ideen und Impulse und diente als Plattform für Netzwerke und intensive Gespräche. Die Palette der Fachbeiträge reichte von den Grundfragen über handfestes Instrumentenwissen bis hin zu innovativen und kreativen Konzepten und einem Ausblick auf die Zukunftsthemen.

 

Seit knapp einem Jahr analysiert Constance Richter die eingesetzten Social Media Kanäle der Hochschulen in Deutschland. Die Studie umfasst 440 deutsche Hochschulen und deren Marketing-Aktivitäten in Facebook, Twitter, YouTube, XING und LinkedIN.

So haben beispielsweise 298 Hochschulen einen offiziellen Facebookauftritt (Seite, Gruppe oder Profil). Jedoch sind nur 199 tatsächlich aktiv, das heißt, sie haben mindestens einen Pinnwandeintrag im Monat. 22 Hochschulen posten täglich, so auch die Hochschule Aalen. „Entscheidend ist nicht, dass eine Hochschule viele Fans hat. Es muss auch nicht täglich gepostet werden. Wichtig ist, dass die Fans mitmachen, dass sie reagieren und uns Feedback geben“, betont Richter. Auch im neuen Netzwerk Google+ haben sich seit es die offiziellen Seiten gibt 45 Hochschulen offiziell registriert, 24 Hochschulen arbeiten schon aktiv mit Google+. Die Hochschule Aalen konnte beispielsweise durch ihren Facebook-Auftritt den Service verbessern, neue Servicedienste bekannt machen oder Themen wie das Semesterticket diskutieren. Facebook ist neben der Erstsemesterumfrage, Lehrevaluierungen und Feedbackformularen auf der Homepage ein Rückkopplungskanal, damit die Hochschule Aalen ihren Service stetig verbessern kann. Richter: „Viele Hochschulen haben Bedenken, dass Fans oftmals ungeschönt ihre Meinung kundtun.“  Doch die Erfahrung der vergangenen Jahre habe gezeigt, dass sich der offene Umgang mit Problemen und Kritik positiv auswirke.

 

Die Hochschulen konzentrieren sich nicht nur auf Facebook. Die Hochschule Aalen bietet auch im Sommersemester 2012 wieder eine Social Media Reihe im Rahmen des Studium Generale an. Neu dabei sind die Themen „Datenschutz und Privatsphäre in Social Networks“ und „Recherche 2.0 – Faktencheck im Internet“.

 

 

Sechs Professoren im Land erhalten mit 50.000 Euro dotierten Förderpreis

Für besondere Innovationen in der Hochschullehre haben insgesamt fünf Professor/-innen und Dozent/-innen aus Baden-Württemberg einen mit 50.000 Euro dotierten Förderpreis  von der Baden-Württemberg Stiftung erhalten. Ein weiterer Förderpreis der Dieter Schwarz Stiftung wurde ebenfalls an einen baden-württembergischen Professor vergeben. Die Fellowships gingen an Prof. Dr. Andreas Heberle von der Hochschule Karlsruhe, an Dr. med. Anja Böckers von der Universität Ulm, an  Prof. Dr.-Ing. Jan Cremers von der Hochschule für Technik Stuttgart, an Prof. Dr. Andreas Eichler von der PH Freiburg und Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli von der Universität Freiburg.  Prof. Dr. Tobias Häberlein von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen erhielt den Förderpreis der Dieter Schwarz Stiftung.

 

In der Veranstaltung „Anwendungsprojekt“ von Prof. Dr. Andreas Heberle bearbeiten Studierende im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik unter äußerst realistischen Rahmenbedingungen Aufgaben von tatsächlichen Kunden. So entwickelten und entwickeln die Studierenden beispielsweise ein System für mobiles Einkaufen und Bezahlen über Smartphones sowie ein Partnervermittlungsportal zur Förderung der Kontakte zwischen deutschen und ausländischen Studierenden an der Hochschule.

Dr. med. Anja Böckers erhielt den Förderpreis für ihr Projekt „Teach the Tutor“. Dabei handelt es sich um ein Ausbildungskonzept zum Einsatz von qualifizierten peer-teachings in der klinischen und vorklinischen Ausbildung. Ziel ist es, den Absolventen medizinischer Fakultäten während ihrer Studienzeit zu vermitteln, selbst kompetent zu lehren.

 

Prof. Dr.-Ing. Jan Cremers Fellowship fließt in das Projekt „Plusenergiegebäude als lebendiges Labor“. Im Jahr 2010 hatte die Hochschule für Technik Stuttgart in Madrid im internationalen Wettbewerb Solar Decathlon, der „Weltmeisterschaft des Solaren Bauens", mit dem Plusenergiegebäude home+ einen Podestplatz errungen, in den Kategorien „Innovation" und „Construction & Engineering" sogar erste Preise. Dieses Haus soll am Hochschulstandort in Stuttgart als „lebendiges Labor" über ein differenziertes Nachnutzungskonzept in Lehre und Forschung eingesetzt werden.

 

Prof. Dr. Andreas Eichler erhielt den Förderpreis für sein integriertes Medienkonzept in der Mathematiklehrerausbildung. Das Konzept integriert den Rechner (Handheld und Computer) in alle Veranstaltungen des Lehramtsstudiums Mathematik an der PH Freiburg, um zukünftige Lehrkräfte auf das Lehren und Lernen mit neuen Medien systematisch vorzubereiten. Kern der Integration ist die strukturierte Begleitung der Studierenden in Präsenz- und Non-Präsenz-Phasen durch speziell ausgebildete Tutoren sowie ein zu konzipierendes Online-Kompendium.

 

Das Projekt „Intuition und Interaktion in der Lehre“ von Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli zielt auf das entwickelnde Verstehen, das nicht auf reinem Wiederholen von Formalismen, sondern auf aktiver Anschauung von Zusammenhängen basiert. Durch die interaktive webbasierte Lernumgebung SpicyVOLTsim werden solche komplexen Zusammenhänge und Abläufe durch „Simulation und Animation" greifbar und verständlich gemacht.

 

Der Förderpreis der Dieter Schwarz Stiftung ging an Prof. Dr. Tobias Häberlein für sein Konzept über Anschlussmöglichkeiten an das soziale Milieu der Hochschule. Ziel des Projekts ist es, Anschlussmöglichkeiten zu bieten durch kommunikative Didaktik, die ihre Grundlage in der Systemtheorie hat. Es geht darum, die Kommunikation zwischen Studierenden und Dozenten, die Kommunikation zwischen den Studierenden untereinander und die Verbalisierung und Reflexion sowohl fachlicher Themen als auch sozialer Aspekte des Studierens voranzutreiben.

 

Auf die erstmalige, gemeinsame Ausschreibung des Förderpreises „Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre“ der Baden-Württemberg Stiftung, der Joachim Herz Stiftung und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, hatten sich insgesamt 181 Hochschulen beworben. Die beteiligten Stiftungen haben nun die ersten 16 Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre bewilligt. Die ausgewählten Projekte werden mit je 50.000 Euro gefördert. Diese Summe ist zweckgebunden für die Anschubfinanzierung des geplanten Entwicklungsvorhabens zu verwenden.

 

 

Operettenpreis für Jung-Dirigenten der Musikhochschule Mannheim

Beim Abschlusskonzert des 10. Operettenworkshops in der Musikalischen Komödie Leipzig wurde Joongbae Jee, Student an der Musikhochschule Mannheim und Stipendiat des Dirigentenforums, Anfang Januar mit dem „Deutschen Operettenpreis für junge Dirigenten“ ausgezeichnet. Fünf Nachwuchsdirigenten hatten sich dem Votum der Jury gestellt. Der Preisträger darf nun dem Ehrendirigenten der Musikalischen Komödie, Roland Seiffarth, bei einer Produktion assistieren und selbst eine Vorstellung dirigieren.

 

Die Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates bietet die Möglichkeit, mit bedeutenden Orchestern und erfahrenen Dirigenten zusammen zu arbeiten.

 

„Dass diese Arbeit in einem Preis gipfelt, freut uns natürlich“, so Rudolf Meister, Präsident der Musikhochschule Mannheim. „Aber nicht nur der Erfolg von Herrn Jee macht uns stolz, sondern auch andere herausragende Leistungen unserer Jungdirigenten“ wie etwa  Ivo Hentschel, der den Heidelberger Theatergängern gut bekannt sei.  Dadurch werde die Qualität der Lehre in Mannheim unterstrichen.

 

 

Forschungscluster Fahrzeugleichtbau BW (TC²) gestartet – mehr als neun Millionen Euro Landesförderung

Das Wissenschaftsministerium will die Forschung im Fahrzeugleichtbau vorantreiben. Dazu fördert es das Anfang Januar gestartete Technologie-Cluster Composites (TC²) in den nächsten drei Jahren mit insgesamt rund 9,2 Millionen Euro. Weitere ca. 7,2 Millionen Euro kommen aus der Wirtschaft. Dies gab Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 4. Januar in Stuttgart bekannt. Hauptstandort des Clusters ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Universität Stuttgart und mehrere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen arbeiten als Hauptpartner mit an der Erforschung neuer Technologien für den Leichtbau. 

 

Ministerin Bauer: „Fahrzeugleichtbau ist eine wichtige Technologie, um mehr Nachhaltigkeit zu erreichen. Ein geringeres Fahrzeuggewicht erlaubt es, energieeffiziente, emissionsarme und umweltfreundliche Autos zu bauen. Dies ist besonders für den nachhaltigen Einsatz von Elektrofahrzeugen relevant, die dringend auf leichte Karosserien angewiesen sind. Baden-Württemberg hat auf diesem Gebiet in Wissenschaft und Wirtschaft eine Vorreiterrolle. TC² wird dazu beitragen, diese Stärke zu erhalten und auszubauen.“ 

 

Das Cluster intensiviere die wissenschaftlichen Aktivitäten, bündele die Forschungskompetenzen im Land und schaffe eine Schnittstelle zur Wirtschaft, so Bauer weiter. Ziel von TC² sei die Weiterentwicklung großserienfähiger Leichtbaustrukturen aus neuen Faserverbundwerkstoffen, sagte Bauer. Das Cluster wird durch das Land unter anderem mit Mitteln aus der Landesinitiative Elektromobilität und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 9,2 Millionen Euro gefördert. Die Wirtschaft trägt insgesamt rund 7,2 Millionen Euro zu dem Vorhaben bei.

 

Weitere Informationen online: http://www.fast.kit.edu/lbt/2899.php

 

Deutscher Weiterbildungspreis 2011: Freiburger Online-Master-Studiengang Physikalisch-Technische Medizin nominiert

Das Haus der Technik e.V. in Essen zeichnet mit dem Deutschen Weiterbildungspreis zukunftsweisende Konzepte und Projekte im Bereich der Weiterbildung aus. Nun wurden die Finalisten des Jahres 2011 bekannt gegeben. Unter den fünf Nominierten ist der Freiburger Prof. Dr. Josef Guttmann mit dem Master-Online-Konzept „Physikalisch-Technische Medizin – eine neue Disziplin in der medizinischen Weiterbildung“.

 

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis soll den Stellenwert der Weiterbildung in der Öffentlichkeit verstärken und die kontinuierliche Arbeit an der Qualität der Lehre weiter fördern. Die Verleihung findet im feierlichen Rahmen am Abend des 2. Februar 2012 im Haus der Technik e.V. in Essen statt.

 

Der Online-Masterstudiengang Physikalisch-Technische Medizin wird seit dem Wintersemester 2010/11 an der Albert-Ludwigs-Universität in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen angeboten.  Die berufsbegleitende Weiterqualifikation richtet sich an Mediziner, die bereits im Berufsleben stehen. Das Lernkonzept des Studiengangs ermöglicht die Vereinbarkeit von Beruf und Studium. Die beste Masterarbeit wird durch ein Stipendium von GE Healthcare, einem großen Anbieter medizintechnischer Geräte und Dienstleistungen, gefördert. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten den international anerkannten Abschluss Master of Science (M. Sc.), der von der Universität Freiburg verliehen wird.

 

Weitere Informationen: http://www.masteronline-ptm.de

 

 

Master-Studiengang E-Lingo an der PH Freiburg und Heidelberg

Der von der Baden-Württemberg Stiftung eingerichtete und von den Englischinstituten der Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Heidelberg gemeinsam betreute Blended-learning Studiengang E-Lingo, hat in diesem Semester bereits zum siebten Mal Studierende aus der ganzen Welt nach Freiburg an die Pädagogische Hochschule geführt, wo die Präsenzphasen durchgeführt werde. Der Master-Studiengang qualifiziert die TeilnehmerInnen für den Englischunterricht auf der Vorschul- und Primarstufe.

 

Im Wintersemester 2011/2012 zog es 20 Studierende aus ganz Deutschland, aber auch aus Kolumbien und Taiwan, aus den USA und Kanada sowie aus Österreich und Großbritannien nach Baden-Württemberg, um dort in zwei Jahren den akkreditierten und international anerkannten Master-Studiengang „E-Lingo – Didaktik des Frühen Fremdspachenlernens“ zu absolvieren. E-Lingo ist als Blended Learning organisiert und ermöglicht deshalb überwiegend das zeit- und ortsunabhängige Lernen mittels einer Lernplattform. Die Studierenden arbeiten in Tandems online zusammen und profitieren so von den unterschiedlichen Bildungskontexten, die die Partner weltweit mitbringen. Eine umfassende Videodatenbank und die Klassenforschung als professionelles Qualifizierungsinstrument ermöglichen eine praxisbezogene Ausbildung und das enge Aufeinanderbeziehen von Theorie und Praxis. Der Studiengang kann berufsbegleitend studiert werden und ist deshalb besonders für Personen geeignet, die Familie und Qualifizierung für den Beruf verbinden möchten. Zudem können 50 Prozent der Kreditpunkte durch entsprechende Berufserfahrung in pädagogischen Feldern angerechnet werden. Die Absolventen sind als Lehrer, Materialentwickler und Berater in Schulbuchverlagen, Redakteure in wissenschaftlichen Fachzeitschriften oder auch in Forschung und Lehre an Hochschulen tätig.

 

 

Entwicklung von Elektromobilität wird gestärkt

Der Cluster „Elektromobilität Süd-West“ gehört zu den fünf Siegern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Universität Stuttgart ist mit dem Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) und dem Institut für Elektrische Energiewandlung an dem Cluster beteiligt. Auch die mit der Uni Stuttgart eng verbundenen Einrichtungen FKFS (Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren) und ASCS (Automotive Simulation Center Stuttgart) gehören zu den Partnern des Clusters. Mit der Auszeichnung ist eine Förderung in Höhe von 40 Millionen Euro für Forschungsprojekte verbunden, die die Entwicklung großserienfähiger Elektrofahrzeuge, deren Produktion, Ladetechnologien und IT-Lösungen vorantreiben sollen.

 

„In Clustern werden die Ideen von heute in das Wachstum von Morgen umgesetzt“, sagte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei einer Pressekonferenz in Berlin. Im Cluster Elektromobilität Süd-West sei die Zusammenarbeit von führenden Fahrzeugherstellern, Zulieferern, Energieversorgern, IKT-Unternehmen und Maschinenbauern sowie exzellenten Hochschul- und Forschungsinstituten weltweit unvergleichlich. Dies bilde die optimale Ausgangslage für die Entwicklung und Herstellung von Spitzenprodukten und den Aufbau von einzigartigem Know-how. Der Zeitraum der Bundesförderung beträgt fünf Jahre und endet 2017. Für den gesamten Zeitraum sind bereits zahlreiche innovative Projekte definiert und beantragt. Mit ersten Ergebnissen kann bereits 2014 gerechnet werden. Aufbauend auf den Projekten im Spitzencluster-Wettbewerb sollen mit einer zusätzlichen Förderung durch das Land Baden-Württemberg weitere Maßnahmen zur Clusterentwicklung umgesetzt werden. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Internationalisierung des Clusters sollen zum einen die bestehenden Arbeitsplätze sichern und zum anderen den Standort Baden-Württemberg attraktiver für neue Arbeitskräfte machen.

 

Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb unter: http://www.bmbf.de/press/3224.php

 

 

 

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Studieninformation an Hochschulen

Veranstaltungskalender

Studieninformations- und Beratungsangebote in Baden-Württemberg abrufbar unter www.studieninfo-bw.de/index.php?id=1279.