Zahl der Studienanfängerplätze wird noch mehr erhöht

Wissenschaftsministerium und Industrie- und Handelskammern bekräftigen Kooperation zur Aufstockung des Programms „Hochschule 2012“

 28.01.10 

Das Wissenschaftsministerium und die Industrie- und Handelskammern wollen ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der Studienanfängerplätze in Baden-Württemberg fortsetzen und verstärken. Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg und der Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie-und Handelskammertages, Helmut Althammer, bekannten sich zu der Notwendigkeit, das Ausbauprogramm ‚Hochschule 2012‘ angesichts neuer Prognosen aufzustocken. Am Vortag hatten sich Vertreter des Wissenschaftsministeriums und der der Industrie- und Handelskammern zu einem Gespräch über hochschulpolitische Themen getroffen. 

 

„Das Programm Hochschule 2012 ist die richtige Antwort auf die steigenden Studierendenzahlen und den Fachkräftemangel. Neue Prognosen haben ergeben, daß rund 4000 Studienanfängerplätze mehr benötigt werden als bislang angenommen. Das Ausbauprogramm muss daher im bewährten engen Dialog zwischen Hochschulen und Wirtschaft aufgestockt werden“, erklärten Frankenberg und Althammer in einer Mitteilung am 28. Januar in Stuttgart.

 

Minister Frankenberg betonte, das Wissenschaftsministerium plane und verwirkliche den Ausbau der Studienanfängerplätze in enger Abstimmung mit den örtlichen Industrie- und Handelskammern. „Die Kammern sind mit ihrer hohen Sachkompetenz unverzichtbare Partner bei dem Studienplatzausbau. Uns ist es wichtig, dass alle Hochschulabsolventen  nach dem Studium einen Arbeitsplatz finden. Deshalb wollen wir, dass die Studierenden entlang des Bedarfs der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes ausgebildet werden.“

 

Althammer begrüßte die vom Wissenschaftsministerium vorgeschlagene Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung. „Der neueste Gesetzesentwurf der Landesregierung sieht vor, den Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte zu erleichtern. Die im Arbeitsleben erworbenen Kompetenzen sollen damit eine noch stärkere Rolle spielen“.

 

Frankenberg und Althammer kündigten an, den Dialog auf verschiedenen Feldern der Hochschul- und Wissenschaftspolitik fortzusetzen. Frankenberg: „Der regelmäßige Gedankenaustausch mit Vertretern der Wirtschaft, aber auch anderer Bereiche, unterstützt uns dabei, unsere Wissenschafts- und Hochschulpolitik an den Bedürfnissen der Gesellschaft auszurichten.“