Schulische Ausbildung

In der Schule werden theoretische und weitgehend auch praktische Kenntnisse und Fertigkeiten für das jeweilige Fach vermittelt. Bei einigen Berufen (z.B. Pflegeberufen) ist ein Praktikum vor oder während der Ausbildung vorgesehen, um vor Ort in der Praxis zu lernen, was der theoretische Unterricht nicht vermitteln kann.

Berufsfachschulen,

Berufskollegs und

Fachschulen verfügen über – je nach Fachrichtung – Werkstätten, Laborplätze, Übungsstätten, PC-Räume, Küchen, Sporthallen und Arbeitsbereiche, in denen vor allem die praktische Seite des Berufs erlernt und geübt wird. Bei den verschiedenen Schultypen ist dies unterschiedlich geregelt.

Viele der schulischen Berufsausbildungen weisen folgende Merkmale auf:

Weitere Merkmale:

überschaubare Aufgabenstellung,
meist übersichtliche, klar geregelte Ausbildung,
klares Ausbildungs- und Berufsziel,
Ausbildungszeiten zwischen  2 und 3 Jahren,
Lernen im Klassenverband,
regelmäßige Leistungsüberprüfung,
oft klare Zuordnung zu Weiterbildungs-möglichkeiten.

keine Ausbildungsvergütung (Ausnahmen: Pflegeberufe),
oft Schulgeld,
manchmal sehr unterschiedliche Zugangsbedingungen,
manchmal Wartezeiten,
ggf. Vorpraxis bis zu einem Jahr erforderlich,
nicht immer klare Ausbildungsregelungen,
nicht immer anerkannte Abschlüsse.

 

 

Neben den genannten Informationsquellen BIZ, Bundesagentur für Arbeit oder Berufnet gibt es Prüfkataloge von Verbraucherorganisationen, wie z. B. die Aktion Bildungsinformation e.V., Stuttgart (ABI), die über die Qualität der Angebote schulischer Berufsausbildungen informieren.

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