Die Ausbaumaßnahmen "Hochschule 2012" werden kontinuierlich am Bedarf an Studienplätzen ausgerichtet. Sie erfolgten und erfolgen in drei Stufen, so dass das Ausbauprogramm flexibel ausgestaltet wird. Für jede Ausbaustufe wurde und wird zeitnah entschieden, an welcher Hochschule und in welchen Fächern wie viele Anfängerplätze gefördert werden.
In der ersten Stufe 2007 und 2008 wurden - von den 22.000 zusätzlichen Plätzen für Studienanfänger insgesamt - rund 6.000 zusätzliche Studienanfängerplätze an den Hochschulen (einschließlich der Dualen Hochschule) eingerichtet. Die zweite Stufe umfasste die Jahre 2009 und 2010 mit 5.500 Anfängerplätzen, so dass zum Wintersemester 2010/11 bereits 11.500 zusätzliche Studienanfängerplätze bereit standen.
Die dritte Stufe umfasst die Jahre 2011 und 2012 mit dem Ausbau um weitere 10.500 Studienanfängerplätze. Zum Wintersemester 2011/12 standen bereits 17.700 zusätzliche Studienanfängerplätze bereit und zum Wintersemester 2012/13 werden im Endausbau bis zu 22.000 Studienanfängerplätze eingerichtet sein. Heute sind insgesamt 19.093 dieser zusätzlichen Studienanfängerplätze hochschul- und studiengangscharf konkretisiert. Weitere 2.900 zusätzliche Plätze werden im Frühjahr 2012 konkretisiert und dort eingerichtet, wo die Nachfrage einen entsprechenden Bedarf erwarten lässt.
Während der Schwerpunkt des Ausbaus in den ersten beiden Ausbaustufen auf den Studiengängen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Dualen Hochschule lag, wird in der dritten Stufe insbesondere das Angebot an den Universitäten erweitert. Auch die staatlichen Kunst- und Musikhochschulen werden ausgebaut, wie auch die Pädagogischen Hochschulen, die vorrangig im Bereich Früh- und Elementarpädagogik neue Studiengänge einrichten.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Informationsseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zum Ausbauprogramm „Hochschule 2012“.