In den schulischen Berufsausbildungen werden theoretische und praktische Kenntnisse und Fertigkeiten für das jeweilige Fach vermittelt. Um in der Praxis zu lernen, was der theoretische Unterricht nicht vermitteln kann, ist bei einigen Berufen (z. B. bei Pflegeberufen) ein Praktikum vor oder während der Ausbildung vorgesehen. Die Ausbildungsstätten (Berufsfachschulen, Berufskollegs, Fachschulen) verfügen über entsprechende Räumlichkeiten und Ausstattungen (z. B. Arbeitsbereiche, Küchen, Laborplätze, PC-Räume, Übungsstätten, Sporthallen und Werkstätten), sodass Sie je nach Fachrichtung die praktische Seite des Berufs erlernen und üben können. Während die Fachschulen oft Berufserfahrung bzw. Praktika im jeweiligen Bereich voraussetzen, verlangen die Berufsfachschulen keine berufliche Vorbildung. Sie erhalten keine Ausbildungsvergütung und müssen teilweise sogar Schulgeld bezahlen. Es gibt aber Ausnahmen, bei denen Sie eine Ausbildungsvergütung erhalten. Sollten Sie sich für eine schulische Ausbildung entscheiden, erkundigen Sie sich bitte nach den genauen Konditionen bzw. Modalitäten. Informieren Sie sich über die Zugangsbedingungen (z. B. Vorpraktikum, Bewerbungsverfahren, Eignungsprüfungen), eventuelle Wartezeiten, die Ausbildungsregeln und die Verwertbarkeit der Abschlüsse im Berufsleben.
Viele der schulischen Berufsausbildungen weisen folgende Merkmale auf: | Weitere Merkmale: | |
überschaubare Aufgabenstellung, | keine Ausbildungsvergütung (Ausnahmen: Pflegeberufe), |
Neben den genannten Informationsquellen BIZ, Bundesagentur für Arbeit oder Berufnet gibt es Prüfkataloge von Verbraucherorganisationen, wie z. B. die Aktion Bildungsinformation e.V., Stuttgart (ABI), die über die Qualität der Angebote schulischer Berufsausbildungen informieren.