Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden

Betriebliche Ausbildung

Die betriebliche Berufsausbildung findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass Sie im Ausbildungsbetrieb die überwiegend praktischen und in der Berufsschule die theoretischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt bekommen. Die zu erlernenden Inhalte der jeweiligen Einrichtung sind in der Ausbildungsordnung für den Betriebseinsatz bzw. im Rahmenlehrplan für die Schule festgelegt. Es gibt rund 340 verschiedene Ausbildungsberufe. Die fachpraktischen Qualifikationen erlernen Sie im Betrieb selbst oder in einer möglicherweise zur Verfügung stehenden Ausbildungsplatzwerkstatt. Zu Beginn der Ausbildung (ca. in den ersten sechs Monaten) erlernen Sie die nötigen Grundkenntnisse und spezielle Fertigkeiten. Im Laufe der Ausbildung werden Sie dann immer stärker in den Betrieb integriert, damit Ihnen die Arbeitsabläufe vertrauter werden. Dadurch wird der Übergang in die Berufstätigkeit erleichtert. Die theoretische Ausbildung an der Berufsschule erfolgt, je nach Ausbildungsberuf, im Blockunterricht oder an bestimmten festgelegten Tagen in der Woche (in der Regel ein bis zwei Tage). Beim Blockunterricht werden Sie mehrere Wochen in der Schule verbringen. Bei einigen Ausbildungen, z. B. häufig bei Handwerksberufen, besuchen Sie zuerst eine einjährige Berufsfachschule. Während dieser Zeit lernen Sie sowohl theoretische als auch praktische Qualifikationen in der Berufsschule.

Die betriebliche Ausbildung im Dualen System beginnt in der Regel nach den Schulsommerferien und dauert drei bis dreieinhalb Jahre. Eine Verkürzung der Ausbildungsdauer um ein Jahr ist möglich. Dies muss jedoch mit dem Betrieb abgesprochen werden, weshalb Sie sich vorher unbedingt über die entsprechenden Voraussetzungen informieren sollten. Eine nachträgliche Verkürzung während der Ausbildungszeit ist bei sehr guten Leistungen auch möglich. Die bestandene Gesellenprüfung im Handwerk, die Facharbeiterprüfung in der Industrie und die Gehilfen- bzw. Fachkraftprüfung im Dienstleistungsbereich und in Kaufmannsberufen beenden die Ausbildung. Die Ausbildungsvergütungen sind tariflich festgelegt und variieren von Branche zu Branche.

 

Informationen finden Sie hierzu im Berufsinformationszentrum (BiZ), im Internet und bei Kammern und Gewerkschaften. Wer sich für eine Berufsausbildung im Ausland interessiert, kann sich im BiZ ausführlich informieren. Auch die Kammern (z. B. Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer) bieten Informationsmaterialien zum Auslandsaufenthalt während der Ausbildung an.

 

Für Abiturienten gibt es zusätzliche betriebliche Ausbildungsangebote:

Das kaufmännische Berufskolleg in Teilzeitform z. B. vermittelt theoretische und berufsbezogene Inhalte sowie berufsrelevante Fremdsprachen. Diese Kenntnisse und Fähigkeiten werden im Ausbildungsbetrieb praktisch umgesetzt und mit der gemeinsamen Berufsschul-, Kammer- und Zusatzprüfung abgeschlossen.

 


Im Internet können Sie sich auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit, machs-richtig, bibb, oder speziellen Websites wie Berufenet informieren. Dort finden Sie übrigens auch Tipps und Tricks zum Bewerbungsverfahren.